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Briefe aus dem Gefängnis

Vorwort: Dlamini-Mandela, Zamaswazi

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"Eine neue Welt wird nicht von denen geschaffen, die tatenlos beiseitestehen, sondern von denen, die sich in die Arena begeben, deren Kleider vom Sturmwind zerfetzt sind und deren Leiber im Kampf bleibende Spuren davontragen."

Nelson Mandela

1962, auf dem Höhepunkt einer brutalen Kampagne des südafrikanischen Apartheidregimes gegen die politische Opposition, wurde der vierundvierzigjährige Anwalt und Aktivist des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) Nelson Mandela verhaftet. Er ahnte nicht, dass er die folgenden siebenundzwanzig Jahre im Gefängnis verbringen würde. Im Laufe seiner 10 052 Tage in Haft schrieb der künftige Führer Südafrikas eine Vielzahl von Briefen an sture Gefängnisbehörden, an Mitstreiter, Regierungsfunktionäre und insbesondere an seine Frau Winnie und seine fünf Kinder.

Nun erlauben uns mehr als 250 ausgewählte Briefe, die meisten davon bislang unveröffentlicht, einen höchst unmittelbaren Blick auf diesen außergewöhnlichen Menschen. Ob er über den Tod seines Sohnes Thembi schreibt, ob er seine ebenfalls inhaftierte Frau unterstützt oder eine bis heute aktuelle Philosophie der Menschenrechte entwirft - aus den "Briefen aus dem Gefängnis" spricht ein Mann, den keine Macht auf Erden zu beugen vermochte. Heute wird Nelson Mandela als einer der inspirierendsten Menschen des 20. Jahrhunderts verehrt.

Portrait
Nelson Rolihlahla Mandela in Südafrika häufig mit dem traditionellen Clannamen Madiba bezeichnet, oft auch Tata genannt war ein führender südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid, sowie von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes. Am 18. Juli 2018 wäre der große Nelson Mandela 100 Jahre alt geworden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Sahm Venter
Seitenzahl 752
Erscheinungsdatum 10.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-71834-2
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/5 cm
Gewicht 1014 g
Originaltitel The Prison Letters of Nelson Mandela
Abbildungen mit 41 Schwarzweiß-Abbildungen, 1 Karte und 8 Farbtafeln
Auflage 1
Übersetzer Anna Leube, Wolf Heinrich Leube
Verkaufsrang 11.387
Buch (gebundene Ausgabe)
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Eine Hommage an die Freiheit
von Sikal am 03.08.2018

Nelson Mandela ist wohl jedem ein Begriff. Ein Mann, der durch seine Überlegenheit, durch seine Gelassenheit und durch seine Klugheit überzeugen konnte. Ein Mann, der seine Prinzipien über alles stellte, ein liebender und verständnisvoller Familienvater, ein Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit ? ein Mann, dem meine Bewunderung gilt. Zu seinem... Nelson Mandela ist wohl jedem ein Begriff. Ein Mann, der durch seine Überlegenheit, durch seine Gelassenheit und durch seine Klugheit überzeugen konnte. Ein Mann, der seine Prinzipien über alles stellte, ein liebender und verständnisvoller Familienvater, ein Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit ? ein Mann, dem meine Bewunderung gilt. Zu seinem 100. Geburtstag erschien im Verlag C.H. Beck ein Auszug aus seinen unzähligen Briefen, die Nelson Mandela während seinem 27-jährigen Gefängnisaufenthalt schrieb. 250 zum Teil unveröffentlichte Briefe wurden hier zusammengefasst und geben uns einen kleinen Einblick in seine Haftbedingungen, seine Verantwortung als Vater und Familienmensch, derer er sich bewusst und die ihm auch trotz Haft enorm wichtig war. Man liest über seine Liebe zu Winnie, seinen Einfluss auf die Erziehung der Kinder ? z.B. liest man immer wieder wie wichtig Bildung ist und was alles zu unternehmen ist, um die Ausbildung seiner Kinder zu fördern. Auf mehr als 700 Seiten, ergänzt mit etlichen Abbildungen, liest man hier über wohl einen der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Oft voller Kraft und Ausdauer, dann wieder beinahe von Einsamkeit erdrückt, hoffnungsvolle Worte und Durchhalteparolen für Winnie, die Monate im Gefängnis sitzen musste, Dank an Freunde für Unterstützung und Hilfestellung, Beschwerden bei der Gefängnisverwaltung und auch Anfragen bei der Studienkommission. Die Briefe berühren sehr und geben einen breiten Einblick in Mandelas Leben, z.B. seine Mutter sowie sein Sohn starben, durfte er nicht zum Begräbnis reisen und musste mit unglaublicher Selbstbeherrschung seine Trauer und Wut ertragen. Er schreibt aber auch sehr liebevoll an seine Schwiegertochter, die ihm persönlich noch nie begegnet war und versucht zu trösten. Das Vorwort wurde von seiner Enkelin Zamaswazi Dlamini-Mandela verfasst. Nach einer Einführung des Herausgebers (von dem man zwischen den Briefen auch immer Ergänzungen lesen darf) findet man die Briefe chronologisch geordnet, den jeweiligen Gefängnisorten zugeteilt (Pretoria, Robben Island, Pollsmoor, Tygerberg Hospital, Victor-Verster-Gefängnis). Ein sehr persönlicher Einblick in einen Menschen, der uns allen ein Vorbild sein sollte. Gerne vergebe ich hier fünf Sterne.