• Die Lieben der Melody Shee

Die Lieben der Melody Shee

Roman

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Inhalt und Details

Als Melodys Mann sich nach zwei Fehlgeburten heimlich sterilisieren lässt, beantwortet sie diesen Vertrauensbruch mit einer Affäre und wird schwanger – von einem ihrer Schüler. Das hat Konsequenzen im erzkatholischen Irland. Melody schwankt zwischen dem stillen Glück, das das werdende Leben in ihr auslöst, und der Schuld, die sie mit seiner Entstehung auf sich geladen hat. Doch die Entscheidung, die sie letztlich trifft, ist so unkonventionell wie mutig. Donal Ryan, geboren 1976 in Nenagh, Tipperary, studierte Bauingenieurwesen und Jura; er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Castletroy, Limerick. Für ›Die Stille des Meeres‹ war auf der Longlist des Man Booker Prize.
  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    28.03.2018

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    304

  • Maße (L/B/H)

    18,8/12,1/2,5 cm

  • Gewicht

    320 g

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    28.03.2018

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    304

  • Maße (L/B/H)

    18,8/12,1/2,5 cm

  • Gewicht

    320 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Originaltitel All We Shall Know
  • Übersetzer

    Anna-Nina Kroll

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-07023-1

Buchhändler-Empfehlungen

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein Roman über irische Traveller und eine deprimierte Frau in einer kaputten Ehe, der mir leider nichts als anstrengende Wehklagen und Selbstgeißelung auf 304 Seiten gebracht hat.

Ein Minenfeld....

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Eigentlich konnte ich für dieses Buch kein Interesse aufbringen - Eine Ehe, die den Bach herunter geht, dass ist nun wirklich kein neues Thema in der Literatur. Doch ich wurde überaus positiv überrascht und empfehle den Roman wärmsten weiter!

Kundenbewertungen

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Sehr guter Anfang, enttäuschend ab der Mitte
von Maki am 26.01.2019

In ihrer Ehe unglücklich, beginnt die Lehrerin Melody eine Affäre mit dem Traveller-Jungen, dem sie Lesen und Schreiben beibringen sollte. Nun ist sie schwanger. Ihr Mann ist ausgezogen. Ihr Tagebuch startet in der zwölften Woche. Wöchentlich führt sie Tagebuch, beschreibt ihren Alltag, die Emotionen einer Frau in deren Bauch ei... In ihrer Ehe unglücklich, beginnt die Lehrerin Melody eine Affäre mit dem Traveller-Jungen, dem sie Lesen und Schreiben beibringen sollte. Nun ist sie schwanger. Ihr Mann ist ausgezogen. Ihr Tagebuch startet in der zwölften Woche. Wöchentlich führt sie Tagebuch, beschreibt ihren Alltag, die Emotionen einer Frau in deren Bauch ein Mensch heranwächst, eine betrügende Ehefrau im katholischen Irland zu sein. Sie blickt auf ihr Leben. So vieles ist schiefgelaufen. Die Gegenwart ist das Resultat der Fehler der Vergangenheit. Mir ist es wunderbar gelungen in die Geschichte hineinzufinden, die Erzählweise hat mich sofort gepackt und in Melodys Gedanken- und Gefühlswelt hineingezogen. Ihre Geschichte ist sehr authentisch, kaum zu glauben, dass dieses Tagebuch von einem Mann geschrieben wurde. Offen und ehrlich beschreibt sie ihren Alltag, was sie denkt und fühlt. Die Beziehung zu ihrem Erzkatholischen Vater, der sie liebt und gleichzeitig den Bastard, die Todsünde, in ihr wachsen sieht. Sie blickt auf Ihr Leben, ihre gescheiterte Ehe, begangenen Fehler zurück. Sie fühlt sich immer mehr zu den Travellers hingezogen, hat nun eine neue Schülerin und da verliert sich die Geschichte. Melody verkommt zu einer Nebenfigur ihrer eigenen Geschichte und die Lücke wird nicht gefüllt. Wir sind mal hier, mal da. Das Band zwischen Leser und Melody wird gedehnt bis es nicht mehr vorhanden ist. Das ist mein zweites Buch von Ryan und wie auch in "Die Gesichter der Wahrheit" war ich auch bei diesem Buch am Ende enttäuscht. Auch hier hat er sich ab der Mitte verloren. Das Ende auch hier voll offener Fragen. Es ist kein Ende einer Geschichte, die Frau hat einfach aufgehört Tagebuch zu schreiben, auf all die Fragen als Leser gibt es keine Antwort mehr. Ich fand es sehr schade, dass nach dem tollen Anfang so ein übler Nachgeschmack blieb.


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