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Das Geheimnis der Papiermacherin

Historischer Roman

(11)
Eine junge Frau kämpft um ihr Glück.

Nürnberg, 1621: Annas großer Stolz ist die Papiermühle ihres Vaters: Doch nun steht sie kurz vor dem Bankrott. Ihr Vater ist resigniert, aber Anna will die Familientradition nicht aufgeben. Ein harter Kampf, der durch Bartholomäus, ihren ärgsten Konkurrenten, nur noch erschwert wird. Denn dieser versucht mit allen Mitteln, sie in den Ruin zu treiben. Dann taucht dessen Bruder Johann auf, er ist viel attraktiver, als Anna lieb ist, macht ihr den Hof und warnt sie vor Bartholomäus. Aber kann sie ihm trauen?

Historie, die lebendig wird: Liebe und Intrigen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
Portrait
Andrea Bottlinger wurde 1985 in Karlsruhe geboren. Sie hat in Mainz Buchwissenschaften, Komparatistik und Ägyptologie studiert und lebt und arbeitet inzwischen als freie Lektorin und Autorin in Heilbronn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3403-6
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19/11,6/3,2 cm
Gewicht 310 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 54.209
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Unterhaltsamer Roman zur Zeit des Dreißigjährige Krieges
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 28.09.2018

Nürnberg anno 1621: Anna Pecht ist eine junge Frau, auf deren Schultern bereits viel Verantwortung lastet. Nach dem Tod ihrer Mutter spielt und trinkt ihr Vater lieber, als sich um die Papiermühle zu kümmern. Dadurch steht die Mühle kurz vor dem Aus! Für Anna bedeutet die Mühle ihr ganzes... Nürnberg anno 1621: Anna Pecht ist eine junge Frau, auf deren Schultern bereits viel Verantwortung lastet. Nach dem Tod ihrer Mutter spielt und trinkt ihr Vater lieber, als sich um die Papiermühle zu kümmern. Dadurch steht die Mühle kurz vor dem Aus! Für Anna bedeutet die Mühle ihr ganzes Leben und darum will sie kämpfen. Mit nicht ganz legalen Mitteln beginnt sie gemeinsame Sache mit ein paar Lumpenhändlern zu machen. Doch diese Unternehmungen sind sehr gefährlich, denn der wohlhabende und dubiose Bartholomäus von Treist duldet keine Konkurrenz. Da erfährt Anna überraschend Unterstützung. Ein historischer Roman, der während des Dreißigjährigen Krieges spielt und den Kampf der Nürnberger ums Überleben aufleben lässt, hat mich sehr neugierig gemacht. Zudem steht hier eine junge Frau im Mittelpunkt, die die Rolle übernimmt, die ihr Vater schon länger nicht mehr ausfüllt. Dieser Stoff und der leicht zu lesende Schreibstil machen den Roman zu einer kurzweiligen und schönen Unterhaltung. Am besten haben mir die Beschreibungen der mittelalterlichen Stadt Nürnberg und das Leben der Bewohner gefallen. Alle Charaktere im Roman sind authentisch und bleiben sich selbst treu. So blieben sie unverwechselbar und ich konnte sie mir gut vorstellen. Anna Pecht ist eine starke Frau und oft auch äußerst leichtsinnig. Hier wird die Geschichte für mich schwierig, denn sie hat oft mehr Glück als Verstand und das finde ich nicht sehr real. Zudem nimmt das Geschehen zum Ende hin einen vorhersehbaren Verlauf, was die Spannung nimmt. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, da ich neben den historischen Aspekten, den Gepflogenheiten und Standesunterschieden viel über die Papierherstellung jener Zeit erfahren habe.

Anna Pecht eine Kämpferin
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2018

Im Jahr 1621 kämpft Anna Pecht um die Existenz der Papiermühle ihres Vaters. Sie ist auf sich gestellt, denn ihr Vater hat sich immer noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt. Er gibt sich dem Trinken hin und spielt Glücksspiele, die leider die finanzielle Lage für die Mühle... Im Jahr 1621 kämpft Anna Pecht um die Existenz der Papiermühle ihres Vaters. Sie ist auf sich gestellt, denn ihr Vater hat sich immer noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt. Er gibt sich dem Trinken hin und spielt Glücksspiele, die leider die finanzielle Lage für die Mühle nur noch verschlimmert. Eigentlich hat Anna Mutter und Vater verlorenen, doch sie hat liebgewonnene Freunde, die ihr zur Seite stehen. Mit ihnen erlebt sie einige gefährliche Abenteuer , die alle in Gefahr bringen. Doch was bleibt ihr anderes übrig, wenn sie die Mühle retten will. Hinzu kommt, dass es seit Beginn des dreizigjährigen Krieges kaum noch Lumpen gibt, die dringend zur Herstellung von Papier benötigt werden. Die Freunde von Anna haben Ideen, wie sie die benötigten Lumpen beschaffen könnten. Und von da an geraten sie in immer mehr in Gefahr. Bartholomäus von Treist ist ein reicher mieser Geschäftsmann, der nicht nur durch legale Geschäfte seinen Reichtum erlangt hat. Sein Bruder Johann ist seit einer Verletzung im Krieg nach Hause zurück gekehrt und Bartholomäus will ihn für seine Machenschaften gewinnen. Keiner darf einem von Teist in die Quere kommen, wer dies doch macht, muss um sein Leben bangen, so wie Anna und ihre Freunde. Aber es gibt unerwartet Hilfe von jemanden, kann dieser Jemand Anna helfen und beschützen? Wird sie darauf vertrauen können, was dieser Jemand ihr rät, oder geht sie ihren eigenen Weg? Meine Meine: Die Papiermacherin von Andrea Bottlinger ist ein historischer Roman, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Der Schreibstil ist spannend, gefühlvoll und an manchen Stellen zum schmunzeln. Den einzelnen Protagonisten hat die Autorin starke Charakter verliehen, die sehr realistisch beschrieben werden. Was mich auch sehr fasziniert hat, sind die historischen Fakten. Ich finde es immer sehr spannend, wenn ein/e Autor/in mich als Leser in eine andere Zeit entführt. Durch die bildhaften Beschreibung der Charaktere und den historischen Hintergründen, bekommt man eine Vorstellung vom damaligen Leben. Heute kaum noch vorstellbar, welchen Kampf die Menschen für das tägliche Überleben bestreiten mussten. Dies alles ist Andrea Bottlinger ausgezeichnet gelungen. Ein wunderschöner Roman.

1621 in Nürnberg...
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 14.09.2018

Nürnberg 1621: In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die 19-jährige Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters über Wasser zu halten. Lumpen zur Papierherstellung sind rar. Also entschließt sie sich zusammen mit 4 Freunden im Umland, wo die Soldaten schon abgezogen sind, danach zu suchen. Dass sie damit dem... Nürnberg 1621: In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die 19-jährige Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters über Wasser zu halten. Lumpen zur Papierherstellung sind rar. Also entschließt sie sich zusammen mit 4 Freunden im Umland, wo die Soldaten schon abgezogen sind, danach zu suchen. Dass sie damit dem Leiter des Handelshauses Bartholomäus von Treist, der nicht nur saubere Geschäfte macht, in die Quere kommt, ahnt sie da noch nicht. Sein Bruder Johann, der auch keine reine Weste hat, rettet Anna aus einer brenzligen Situation ? und bekommt die junge Frau nicht mehr aus dem Kopf? Andrea Bottlinger nimmt mich mit in die verdreckten Straßen von Nürnberg, zu den verwüsteten Dörfern in der Umgebung und ins herrschaftliche Haus der von Treists. Sie beschreibt alles so detailliert und farbig, dass ich meine, den Schmutz, die eingelegten Lumpen und das Blut riechen zu können. Besonders ein Toter, die erste Begegnung auf Annas Beutezug, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Fast alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet, kommen authentisch und lebendig rüber und haben sich bildhaft in meinem Kopf eingenistet. Durch den eingängigen und leicht zu lesenden Schreibstil bin ich sofort in der Geschichte drin und mit Anna und ihren Freunden unterwegs. Anna ist eine sehr taffe junge Frau, der fast nichts anderes übrig bleibt, als zu unlauteren Mitteln zu greifen, um die Papiermühle ihres Vaters, die direkt am Ufer der Pegnitz liegt, für sich und ihre Angestellten am Leben zu erhalten. Ihr trunk- und spielsüchtiger Vater Josef ist ihr dabei keine Hilfe. Im Gegenteil: mit seinen Schulden stürzt er sie nur noch tiefer ins Unglück. Aber Anna ist keine, die so leicht aufgibt. Vor allem hat sie Freunde, die mit ihr zusammen stehen und sie nicht im Stich lassen. Egal was passiert. Eine weitere, mir sehr sympathische Frau, ist Sybille Stromer. Was es mit ihr auf sich hat? Lest selbst. Die Autorin schafft es, mich für diese unwirtliche Zeit in Nürnberg zu faszinieren, mich sehr schnell ins Buch hineinzuziehen. Sie gibt dem historischen Roman eine ganz schön große Portion Spannung mit, bei der es mir schwerfällt, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Ein historischer Roman, der mich nicht nur in das karge Leben und die Überlebensängste des Dreißigjährig Krieges mitnimmt. Ich erfahre auch einiges über die Papierherstellung und dass Freundschaft keine Grenzen kennt. Ein interessantes, spannendes Buch, mit dem ich ein paar wunderbar unterhaltsame Stunden hatte.