Hool

Roman

Selbst(er)findungen

Philipp Winkler

(2)
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Beschreibung

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

Einen so knallharten, tieftraurigen und todkomischen Debütroman hat es seit Clemens Meyers „Als wir träumten“ in Deutschland nicht mehr gegeben. Thomas Klupp

Winkler schreibt bewegend, kraftvoll und mit feinem Gespür für die Welt der Außenseiter. Denn eigentlich ist Heiko Kolbe ein hoffnungsloser Romantiker und seine Gewalt ein stummer Schrei nach Liebe. Moritz Rinke

Woher kommt die Wut, was tust du, wenn dir nichts geblieben ist? Verzweifelt, knallhart und voller Herz. HOOL leuchtet aus allen Wunden. Lucy Fricke

" Mit einer schonungslosen Klarheit schildert Philipp Winkler, (...), den oftmals tristen Alltag der jungen Männer, die internen Gepflogenheiten und die externen Auseinandersetzungen der Szene. " TaschenbuchMagazin 20180415

Produktdetails

Verkaufsrang 44242
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 13.04.2018
Verlag Aufbau TB
Seitenzahl 310
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,7 cm
Gewicht 254 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3395-4

Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Heiko entspricht dem absoluten Stereotyp eines Schlägers ... Zerrüttete Familienverhältnisse, viel Alkoholkonsum und der gelegentliche Konsum von Betäubungsmitteln prägen seinen Alltag - sprich: Er ist nicht wirklich sympathisch und seine Exfreundin kann ihn auch nicht leiden. Trotzdem oder gerade deshalb hat mich dieses Buch ge... Heiko entspricht dem absoluten Stereotyp eines Schlägers ... Zerrüttete Familienverhältnisse, viel Alkoholkonsum und der gelegentliche Konsum von Betäubungsmitteln prägen seinen Alltag - sprich: Er ist nicht wirklich sympathisch und seine Exfreundin kann ihn auch nicht leiden. Trotzdem oder gerade deshalb hat mich dieses Buch gefesselt, weil Heikos Welt nicht nur aus Gewalt und Drogen besteht, sondern auch aus Freundschaft, Gemeinschaftsgefühl und tief verwurzelter Angst vor Veränderungen.

Brüder!?
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 28.09.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In seinem Buch „Hool“ beschreibt Philipp Winkler das Leben des Hooligans Heiko Kolbe. Die Story beginnt mit einem arrangierten Match zwischen den Hannoveranern und einer Kölner Gruppe. Es war ausgemacht, dass Heiko Kolbe dieses Mal die Organisation übernimmt, doch wie immer reißt sein Onkel diese Aufgabe an sich. Heiko akzeptier... In seinem Buch „Hool“ beschreibt Philipp Winkler das Leben des Hooligans Heiko Kolbe. Die Story beginnt mit einem arrangierten Match zwischen den Hannoveranern und einer Kölner Gruppe. Es war ausgemacht, dass Heiko Kolbe dieses Mal die Organisation übernimmt, doch wie immer reißt sein Onkel diese Aufgabe an sich. Heiko akzeptiert dies, ohne zu murren. Zur besseren Übersicht tragen die Hannoveraner rote T-Shirts, damit sie nicht aus Versehen auf ihre eigenen Leute einprügeln. Eine Regel ist dennoch klar, wer am Boden liegt, darf nicht weiter attackiert werden. Mir gefällt der Schreibstil des Autoren sehr gut, schon nach den ersten Zeilen befinde ich mich mitten in der Geschichte, Philipp Winkler kann mich fesseln und mitnehmen. Die Dialoge unter den Jugendlichen sind größtenteils im hannöverschen Slang gehalten, was die Authentizität der Story noch einmal anhebt. Überhaupt wirkt alles an dem Roman „echt“ und lässt dadurch uns Leser oftmals atemlos verharren. Der Autor schafft es, dass ich mit seinem Protagonisten Heiko Kolbe empfinde und aus seiner Situation sogar den Ausspruch „Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet.“ durchaus verstehe. Auf der einen Seite bietet uns Philipp Winkler knallharte Kämpfe von den Hooligans „Matches“ genannt und auf der anderen Seite erfahren wir Leser, in welcher Ausweglosigkeit, fast schon möchte ich es verwahrlostes Hausen nennen, sich Heiko Kolbe befindet. Trotzdem sind da die brüderliche Unterstützung der Hools untereinander und die strikten Regeln bei den Matches, die mich als Leserin ein wenig versöhnlich stimmen soweit dies überhaupt möglich ist. Keine Frage handelt es sich hier um ein meisterliches Erstlingswerk, das brillant ausgefeilt ist und in dem die Charaktere hervorragend durchdacht und besetzt sind. Meine Wertung, ganz klar fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung meinerseits.


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