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Cyril Avery

Roman

(12)
Seit seiner Geburt steht Cyril Averys Leben unter einem ungünstigen Stern. Als uneheliches Kind hat er nämlich keinen Platz in der konservativen irischen Gesellschaft der 1940er Jahre. Ein exzentrisches Dubliner Ehepaar nimmt ihn in die Familie auf, doch auch dort findet er nicht das Zuhause, nach dem er sich sehnt. In dem katholischen Jungeninternat, auf das sie ihn schicken, lernt er schließlich Julian Woodbead kennen und schließt innige Freundschaft mit ihm. Bis er mehr für den rebellischen Lebemann zu empfinden beginnt und auch dieser Halt für ihn verloren geht. Einsam und verzweifelt verlässt Cyril letztendlich das Land – ohne zu wissen, dass diese Reise über Amsterdam und New York ihn an den Ort führt, nach dem er immer gesucht hat: Heimat.
Rezension
»Ein packender Roman.«, Dresdner Morgenpost, 13.05.2018
Portrait
John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der in vielen Ländern auf den Bestsellerlisten stand und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 832 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783492990967
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 797 KB
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
eBook
21,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Mein Lieblingsbuch des Sommers! Boynes Erzählkunst ist außergewöhnlich und die Geschichte bietet alles an Emotion. Mein Lieblingsbuch des Sommers! Boynes Erzählkunst ist außergewöhnlich und die Geschichte bietet alles an Emotion.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ungeheuer spannend, lustig. dramatisch und mitreißend ist Cyrill Averys Reise zu sich selbst. Ein großartiger Gesellschaftsroman in dem sich am Ende alle Kreise schließen. Ungeheuer spannend, lustig. dramatisch und mitreißend ist Cyrill Averys Reise zu sich selbst. Ein großartiger Gesellschaftsroman in dem sich am Ende alle Kreise schließen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein grandioses Buch über Irland und der Lebensgeschichte des Jungen Cyril. Mit jedem Satz spührt man, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Ich auch! Und Sie...? Ein grandioses Buch über Irland und der Lebensgeschichte des Jungen Cyril. Mit jedem Satz spührt man, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Ich auch! Und Sie...?

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Sie sind auf der Suche nach einem großartigen Erzähler, einer tiefgreifenden Geschichte, einer tollen Sprache und Stunden voller angeregtem Leseglück? Greifen Sie hier zu! Sie sind auf der Suche nach einem großartigen Erzähler, einer tiefgreifenden Geschichte, einer tollen Sprache und Stunden voller angeregtem Leseglück? Greifen Sie hier zu!

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Angesiedelt zwischen Lachen und Weinen verfolgt man das ungewöhnliche Leben von Cyril Avery, der als uneheliches Kind im erzkonservativen Irland denkbar schlecht ins Leben startet. Angesiedelt zwischen Lachen und Weinen verfolgt man das ungewöhnliche Leben von Cyril Avery, der als uneheliches Kind im erzkonservativen Irland denkbar schlecht ins Leben startet.

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der Ire Cyril Avery beschreibt eindrucksvoll sein Leben, bis er 70 Jahre alt ist. Witzige Dialoge und grässliche Details brachten mich zum Lachen und zum Weinen. Lesenswert! Der Ire Cyril Avery beschreibt eindrucksvoll sein Leben, bis er 70 Jahre alt ist. Witzige Dialoge und grässliche Details brachten mich zum Lachen und zum Weinen. Lesenswert!

„Auf der Suche nach Geborgenheit“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

John Boynes Romane sind alle eine Empfehlung wert!
Hier geht es um das Schicksal von Cyril Avery, der als uneheliches Kind
in die konservative irische Gesellschaft hinein geboren wird und Zeit seines Lebens
auf der Suche nach seinem Platz sein wird. Dass er als Jugendlicher seine Homosexualität entdeckt, die versteckt werden muss, macht sein Leben nicht grade leichter.
Eine bewegende Geschichte, die furios damit startet, dass der irische Pfarrer Cyrils schwangere 16jährige Mutter an den Haaren aus der Kirche zerrt und wie einen Hund verjagt.
Absolute Empfehlung!
John Boynes Romane sind alle eine Empfehlung wert!
Hier geht es um das Schicksal von Cyril Avery, der als uneheliches Kind
in die konservative irische Gesellschaft hinein geboren wird und Zeit seines Lebens
auf der Suche nach seinem Platz sein wird. Dass er als Jugendlicher seine Homosexualität entdeckt, die versteckt werden muss, macht sein Leben nicht grade leichter.
Eine bewegende Geschichte, die furios damit startet, dass der irische Pfarrer Cyrils schwangere 16jährige Mutter an den Haaren aus der Kirche zerrt und wie einen Hund verjagt.
Absolute Empfehlung!

„Mein Lieblingsbuch im Monat Mai“

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es ist die Lebensgeschichte von Cyril Avery, der 1945 in Dublin geboren wird und bei Adoptiveltern aufwächst, die allerdings sehr speziell sind.
Sein Leben verläuft turbulent. Auf Grund seiner Homosexualität verstrickt er sich in Lügen und braucht etliche Jahre, um sich selbst zu akzeptieren und in einer Beziehung zu leben.
Dabei sind Dublin, Amsterdam, New York und zum Ende wieder Dublin die wichtigsten Stationen in seinem Leben und prägen ihn.
Es versammeln sich in diesem Buch viele starke und originelle Figuren, die wunderbar in diese Geschichte passen.
Für mich ist es ein durchweg gelungener und wunderschöner Roman, der mich an der einen oder anderen Stelle zu Tränen gerührt hat.
In meinen Augen ist das Buch unbedingt lesenswert und begeistert hoffentlich auch ganz viele Leser*innen!
Es ist die Lebensgeschichte von Cyril Avery, der 1945 in Dublin geboren wird und bei Adoptiveltern aufwächst, die allerdings sehr speziell sind.
Sein Leben verläuft turbulent. Auf Grund seiner Homosexualität verstrickt er sich in Lügen und braucht etliche Jahre, um sich selbst zu akzeptieren und in einer Beziehung zu leben.
Dabei sind Dublin, Amsterdam, New York und zum Ende wieder Dublin die wichtigsten Stationen in seinem Leben und prägen ihn.
Es versammeln sich in diesem Buch viele starke und originelle Figuren, die wunderbar in diese Geschichte passen.
Für mich ist es ein durchweg gelungener und wunderschöner Roman, der mich an der einen oder anderen Stelle zu Tränen gerührt hat.
In meinen Augen ist das Buch unbedingt lesenswert und begeistert hoffentlich auch ganz viele Leser*innen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Cyril Avery
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2018

Die atemberaubende Geschichte eines kleinen Jungen und seine Suche nach einem Zuhause. Wunderschön geschrieben, einfach genial.

Ein bemerkenswertes Epos
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Irland in den 40ern. Eine Sechzehnjährige gebiert Cyril Avery - das uneheliche Kind einer Verstoßenen. Kann ein Leben, das unter keinem guten Stern beginnt, einen guten Lauf nehmen? Der Junge wird von einem wohlhabenden und exzentrischen Dubliner Ehepaar adoptiert, doch auch bei ihnen findet er nicht das ersehnte liebevolle Zuhause.... Irland in den 40ern. Eine Sechzehnjährige gebiert Cyril Avery - das uneheliche Kind einer Verstoßenen. Kann ein Leben, das unter keinem guten Stern beginnt, einen guten Lauf nehmen? Der Junge wird von einem wohlhabenden und exzentrischen Dubliner Ehepaar adoptiert, doch auch bei ihnen findet er nicht das ersehnte liebevolle Zuhause. Erst auf dem katholischen Internat, auf das ihn Maude und Charles ?schicken, findet er so etwas wie Zugewandtheit und tiefe Freundschaft. Julian Woodward fasziniert Cyril, scheint er doch aufsehenerregend wie gefährlich zugleich zu sein - doch dann entwickeln sich Cyrils Gefühle weiter und er droht seine Geborgenheit zu verlieren... Verletzt lässt Cyril schließlich alles hinter sich - stets auf der Suche nach sich und seiner Herkunft. Doch Begriffe wie Identität, Zuhause und Heimat sind nicht nur leere Worthülsen - Cyril möchte sie begreifen und füllen können. John Boyne widmet sich in seinem über 700 Seiten starken Roman einem eigentlich gewöhnlichen Leben, das durch die gesellschaftlichen Umstände zu einem ungewöhnlichen wurde. Alles beginnt damit, dass eine jugendliche Schwangere in ihrem Dorf beschimpft, beleidigt und geschlagen wird - bis man sie schlußendlich aus ihrem Zuhause verjagt. Es scheint fast, als wäre diese Entwurzelung mit der Geburt auf Cyril übergegangen, dem Menschen, dem in seinem Leben wenig glückliche Momente, aber viele dramatische Tiefpunkte vergönnt sein werden. Als junger Mann muss er mit seiner Homosexualität klar kommen - als Teil einer Gesellschaft, die zutiefst katholisch geprägt ist und seine Orientierung nicht akzeptieren will. Man könnte nun sagen, dass Boynes Roman vom irischen Staat und seinem intoleranten Umgang mit Menschen, die nicht zu den religiösen Ansichten passen wollen, erzählt. Dies wird durch zahlreiche Gespräche mit ignoranten wie unwissenden Mitmenschen immer wieder untermauert... Der Einfluss der Kirche vor allem im ländlichen Irland ist ausschlaggebend für Cyrils Schicksal - und doch wird klar, dass es nicht nur an diesem Ort der Welt so war beziehungsweise ist. Zum Glück entwickelt sich die irische Republik in Cyrils Leben, dem wir hier in Sieben-Jahres-Schritten beiwohnen können, weiter: das Referendum über die Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare im Jahr 2015 zeugt eindrucksvoll davon. John Boyne hat hier ein Epos vorgelegt, das mich mit seinem Mitgefühl, seiner Brillanz und seinem Humor von Anfang bis Ende begeistern konnte. Eine bewegende Geschichte von einem Mann und der Entwicklung eines europäischen Staates - im Zusammenspiel mit Katholizismus und Patriarchat. "Cyril Avery" handelt von der Suche eines Mannes nach Identität und einem Zuhause, ebenso wie von der Modernisierung der irischen Republik und seiner Gesellschaft. Schlicht und ergreifend grandios.