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Die Formel

Thriller

(4)
Als der Wissenschaftler Lyle Fontanelle im Auftrag der Kosmetikfirma NewYew die neue Hautcreme ReBirth entwickelt, ahnt er nicht, was für eine Katastrophe er damit auslöst. Erst als Testpersonen merkwürdige Symptome aufweisen, erkennt er, dass etwas gehörig schiefgelaufen ist: Denn statt Hautzellen nachhaltig zu regenerieren, überschreibt ReBirth die DNA der Nutzer – und macht sie zu Klonen anderer Personen. Geblendet von Gier, bringt NewYew das Produkt dennoch auf den Markt und kann die verheerenden weltweiten Konsequenzen nicht mehr aufhalten. Denn jeder will ReBirth für seine Zwecke nutzen. Nicht zuletzt könnte die Creme als gefährliche Waffe missbraucht werden ...
Rezension
»Was für ein originelles, witziges, böses, intelligentes und absolut grandioses Buch.«, wordpress.mikkaliest.de, 12.05.2018
Portrait
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783492990783
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 738 KB
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 56.551
eBook
12,99
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Kundenbewertungen

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Der etwas andere Weltuntergang
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 05.09.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Lyle Fontanelle wollte eigentlich nur eine neuartige Anti-Aging-Lotion entwickeln. Doch sein Produkt hat unerwartete Nebenwirkungen. Was aber seine Chefs nicht davon abhält zu überlegen, wie man damit trotzdem Geld verdienen kann. Mit einer Handcreme zum Weltuntergang. Auf die Idee muss man erst mal kommen und es dann auch noch so... Lyle Fontanelle wollte eigentlich nur eine neuartige Anti-Aging-Lotion entwickeln. Doch sein Produkt hat unerwartete Nebenwirkungen. Was aber seine Chefs nicht davon abhält zu überlegen, wie man damit trotzdem Geld verdienen kann. Mit einer Handcreme zum Weltuntergang. Auf die Idee muss man erst mal kommen und es dann auch noch so umzusetzen, dass der Leser sich auf die Idee einlässt. Dies ist Dan Wells bei mir gelungen und auch wenn es nicht sein stärkstes Buch ist, so hat er des dennoch geschafft mich mit seinem typischen Erzählstil für das Buch einzunehmen. Das die Geschichte auf einen Weltuntergang drauf zu steuert ist von Anfang an klar, den der Leser wird als erstes von einem Countdown begrüßt, der die Tage bis zum Ende der Welt hinunter zählt. Wie dieser letztendlich aussieht oder ab er noch aufgehalten werden kann? Das wird jeder selbst herausfinden müssen und dabei Lyle auf seinem Weg begleiten, dessen Sicht es ist durch die man die Ereignisse des Buches hauptsächlich erlebt. Lyle war für mich nicht gerade ein Sympathieträger was einige seine Gedanken und Handlungen betrifft, aber der Weg zum Weltuntergang ist doch oft mit guten Intentionen gepflastert, die nicht so ganz nach Plan verliefen. Zwischen Profitdenken, Anerkennung und Schönheitswahn hat Dan Wells hier eine Szenario entworfen, das ohne Naturkatastrophen, Aliens oder Zombies auskommt, sondern von einer einzigen Entscheidung ins Rollen gebracht wurde. Von einer Entscheidung, der man nie im Leben solche Konsequenzen zugetraut hätte. Ein flüssig zu lesendes Buch von einem etwas anderen Weltuntergang.

Spannend und zugleich beängstigend
von Uwes-Leselounge am 30.08.2018

STORYBOARD: Als Lyle Fontanelle von seinem Arbeitgeber, der Kosmetikfirma NewYew den Auftrag erhält, eine revolutionäre neue Creme zu entwickeln, ahnt er nicht, was er damit auslösen wird. Ziel dieser neuen Hautcreme, mit dem wohlklingenden Namen ReBirth, ist es, die Hautzellen nachhaltig zu regenerieren und so den Alterungsprozess im günstigsten Fall... STORYBOARD: Als Lyle Fontanelle von seinem Arbeitgeber, der Kosmetikfirma NewYew den Auftrag erhält, eine revolutionäre neue Creme zu entwickeln, ahnt er nicht, was er damit auslösen wird. Ziel dieser neuen Hautcreme, mit dem wohlklingenden Namen ReBirth, ist es, die Hautzellen nachhaltig zu regenerieren und so den Alterungsprozess im günstigsten Fall extrem zu verlangsamen. Als bei einigen Testpersonen der Beta-Version merkwürdige Symptome auftreten, beschleichen Lyle böse Vorahnungen, die sich letztlich auch bewahrheiten sollen. So erneuert ReBirth nicht nur die Haut und lässt kleinere Verletzungen innerhalb kürzester Zeit heilen, nein es überschreibt die DNA des Nutzers vollständig. Was zur Folge hat, das auf der Welt immer mehr Klone entstehen. Getrieben von Gier und Macht, drückt der Vorstand von NewYew auf die Markteinführung, ungeachtet der Risiken und den daraus resultierenden Konsequenzen. Damit wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die kaum noch zu stoppen ist. MEINUNG: Ich war sehr neugierig, was sich Dan Wells in seinem neuen Buch Die Formel ausgedacht hat. Das Cover verrät ja bereits durch den abgebildeten DNA Strang in welche Richtung die Handlung gehen wird. Aber das, was sich aus der Produktion einer harmlosen Hautcreme entwickelt hat, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Hier ist dem Autor eine grandiose Idee gekommen, die absolut spannend und authentisch erzählt wird. Alleine die Vorstellung, dass eine simple Creme kleinste Wunden in kürzester Zeit verheilen lässt und vielleicht sogar den Alterungsprozess bremst bzw. sogar stoppen könnte, klingt zunächst mehr als fantastisch. Lyle ist ein genialer Wissenschaftler, der seinem Beruf alles unterordnet. Das Forschen im Labor, das Experimentieren mit Säuren und Basen sowie das Bauen und verändern von DNA Strängen, all das ist sein Leben und seine Welt, in der er vollkommen aufgeht. Da bleibt kaum bis keine Zeit für ein Privat- oder gar Liebesleben. Obwohl er für seine hübsche Assistentin Susan gewisse Gefühle entwickelt hat, ist ihm bewusst, dass er bei ihr wohl kaum Chancen haben wird. Als Susan bei einem der Beta-Tests mit der aktuellen Version von ReBirth in Kontakt kommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Zunächst will Lyle die Veränderungen nicht wahr haben, doch schon bald lassen die Anzeichen keinen anderen Schluss mehr zu, als dass die Lotion gefährlich ist. Als Lyle die Möglichkeiten und Gefahren seines neuen Produktes realisiert hat, versucht er zwar die weitere Produktion zu unterbinden, doch sowohl der Vorstand als auch der CEO Carl von NewYew bringen ihn zum Schweigen. So bleibt ihm keine andere Wahl, als auf eigene Faust zu forschen, um die Katastrophe vielleicht doch noch verhindern zu können. Lyle empfand ich zunächst als etwas einfältig und zu gutgläubig gegenüber seinem Arbeitgeber. Doch im weiteren Verlauf, als ihm selbst das Wasser bis zum Hals steht, beginnt er zu kämpfen. Dies hätte ich mir etwas früher von ihm gewünscht, trotzdem mochte ich ihn irgendwie. Cynthia, die im Vorstand von NewYew tätig ist, drängt, trotz den bereits bekannten Risiken von ReBirth, vehement auf eine Markteinführung. Dabei ist sie mit allen Wassern gewaschen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Sie ist zu allem bereit, auch wenn dies bedeutet, dass Menschenleben in Gefahr gebracht werden könnten. Diese Frau geht sprichwörtlich über Leichen und das erschreckende ist, dass sie bis zum Ende an ihren Zielen festhält. Ich empfand es als überaus spannend, wie die Menschen einem Schönheitsideal oder der ewigen Jugend hinterher gerannt sind. Durch die Benutzung von ReBirth, entstehen immer mehr Klone und trotzdem möchte jeder diese Lotion haben und zum Beispiel wie ein Promi aussehen. Das hier beschriebene Szenario ist zu gleich beängstigend, wie realistisch und ich könnte mir gut vorstellen, dass dies jederzeit auch bei uns so geschehen würde. Über jedem Kapitel steht ein Countdown, der dem Leser mitteilt, wie lange es dauern wird, bis die Menschheit ausgerottet ist. Dieser Aspekt sorgte bei mir zusätzlich für einen gewissen Reiz, welcher sich zu einem regelrechten Sog entwickelte und ich unbedingt wissen musste, ob das Unvermeidliche wirklich eintrifft. FAZIT & BEWERTUNG: "Die Formel" von Dan Wells (Piper) hat mir richtig gut gefallen. Die Idee, dass eine Hautcreme den Alterungsprozess stoppen könnte, fand ich klasse. Auch die weitere Entwicklung, dass diese Lotion ein "gewisses Eigenleben" entwickelt, ließ sich richtig gut lesen. Dramatik und Spannung waren hier Programm und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, denn ich musste unbedingt wissen, ob es Lyle gelingen würde, das Unausweichliche zu verhindern - 4 von 5 Nosinggläser.

Was seid ihr bereit für die Schönheit zu opfern?
von Verena Schulze von Lieblingslesplatz am 23.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Ein Buch, das provokant, nervenaufreibend, humorvoll ist und doch nachdenklich stimmt ? Lyle Fontanelle ist ein genialer Wissenschaftler (dessen Nachname mich immer wieder verwirrt hat). Zu seinem Pech arbeitet er bei der Kosmetikfirma NewYew, die seine bahnbrechende Erfindung zur Narben-Regenerierung nicht zum eigentlichen Zwecke vermarkten will, da das Genehmigungsverfahren zu aufwendig... Ein Buch, das provokant, nervenaufreibend, humorvoll ist und doch nachdenklich stimmt ? Lyle Fontanelle ist ein genialer Wissenschaftler (dessen Nachname mich immer wieder verwirrt hat). Zu seinem Pech arbeitet er bei der Kosmetikfirma NewYew, die seine bahnbrechende Erfindung zur Narben-Regenerierung nicht zum eigentlichen Zwecke vermarkten will, da das Genehmigungsverfahren zu aufwendig und langwierig scheint ? sondern lieber das schnelle Geld als Inhaltsstoff einer  Hautcreme sucht. Erschreckend, wie der Konzern Schlupflöcher sucht und findet, um ReBirth so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. ?Dann fangen wir an und verändern die Welt.? Doch ReBirth macht nicht nur strahlend schön ? sondern leider auch manchmal tot. Die Katastrophe nimmt seinen Lauf? und als Lyle plötzlich immer mehr Menschen entdeckt, die wie Zwillinge von ihm aussehen ist es schon zu spät ? Die Kapitel sind ein Countdown ? beginnend mit 267 Tagen bis zum Weltuntergang. Und je näher dieser rückt um so tiefer wird der Leser in das Netz aus Intrigen, Korruption und Skrupellosigkeit gezogen. Ich liebe den Stil von Dan Wells. bereits in Overworld habe ich seine Fähigkeit bewundert, die Zukunft so zu beschreiben, als wäre sie bereits heute Realität. Wells schreibt absolute Pageturner. Hier allerdings hat das Buch etwa ab der Hälfte einen Einbruch. Da finden sich mache Längen und der Protagonist Lyle will mir einfach nicht richtig nahe kommen. Schade. Die erste Hälfte und der Schluss fangen diesen Durchhänger zwar auf, aber trotzdem scheint es, als ob der Autor nicht ganz bei der Sache gewesen wäre zwischendurch. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Ich vergebe daher nur 4 von 5 Lieblingslesesesseln für diesen erschreckend realistischen Wissenschaftsthriller Die Formel von Dan Wells.