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Die Büglerin

Roman

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Tonia Schreiber ist Büglerin. Mit der Hand bügelt sie die Wäsche ihrer vermögenden Heidelberger Kunden. Die Arbeit erledigt sie mit Sorgfalt und Präzision, obgleich sie schlecht bezahlt wird. Denn das Bügeln ist ihre Form der Buße. Sie büßt für eine Tat, die ihr Leben unwiderruflich verändert hat. Ein Leben, das unter den besten Vorzeichen stand: Als Tochter renommierter Botaniker verbrachte sie ihre Kindheit auf einer Segeljacht. Später lebte sie in Wien in der elterlichen, mit Aquarien ausgestatteten Villa und zog gemeinsam mit ihrer Halbschwester ihre Nichte Emilie auf. Bis Emilie auf tragische Weise starb. Und Tonia alles aufgab, ihre Freunde, ihren Reichtum, die Wissenschaft. Sie verließ ihre Heimatstadt Wien und begann zu bügeln. Doch das Leben ist noch nicht ganz fertig mit ihr. Denn der Zufall spielt ihr etwas in die Hände, das Emilies Tod in ein anderes Licht rückt.
Rezension
»Skurril und aberwitzig entwickelt sich die schrittweise Auflösung der Geschichte, die à la Steinfest mit viel schwarzem Humor, schrägen Gestalten und einigen Überraschungen aufwartet.«, Kleine Zeitung (A), 18.03.2018
Portrait
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart - das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit »Ein dickes Fell«; 2014 stand er mit »Der Allesforscher« auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für »Das Leben und Sterben der Flugzeuge«, 2018 wurde »Die Büglerin« für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper »Der schlaflose Cheng«.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783492990981
Verlag Piper
Dateigröße 643 KB
Verkaufsrang 19645
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Buchhändler-Empfehlungen

Unkonventioneller Wortmaler

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der Lebensweg von Tonia Schreiber ist extrem ungewöhnlich. Mit viel Phantasie, skurrilen Einfällen und genial eingebundenen, besonderen - wahren - Fakten, entwirft Heinrich Steinfest einen ganz eigenen, detailreichen Kosmos. Er ist ein beeindruckender Beobachter mit fast aberwitzigen Ideen, die klug überlegt sind. Seine Charaktere wirken fast ein bisschen verschroben, auf jeden Fall unkonventionell - das macht sie sehr liebenswert. Für mich ein großes Lesevergnügen!!

" Es ging jetzt etwas Mächtiges von ihm aus. Eine ungemeine Fröhlichkeit..."

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Die obigen beiden Sätze sind die letzten dieses Buches - und sollten eigentlich am Anfang stehen! Denn dieses Buch ist mit ganz viel (Wort-)Witz und Verve geschrieben. Beispiel? "Es war übrigens nicht nur ihre Mutter, die an Vormittagen wie an Nachmittagen trank - und nicht gewußt hätte, wieso sie ausgerechnet abends damit aufhören sollte - sondern auch ihr Vater!" Sie, das ist Tonia Schreiber, aufgewachsen als Tochter zweier Freigeister, beide Akademiker, aber ihren Forschungsauftrag nicht ganz ernst nehmend. Statt dessen unterrichten Sie ihre hochbegabte Tochter selbst, segeln mit ihr über die Weltmeere, und erst als Tonia in die Pubertät kommt, wird sie "an Land", in ein Internat in Italien geschickt. Sie studiert Meeresbiologie, erfolgreich. Als ihre Eltern auf See in einem Sturm umkommen, hinterlassen sie ihr ziemlich viel Geld, und dazu eine Halbschwester, von der Tonia nichts wußte. Fast so etwas wie ein normales Familienleben beginnt, bis es zu einem schrecklichen Unglück kommt, das Tonia (fast) der Welt entsagen läßt, zumindestens aber der akademischen. Sie verschenkt praktisch allen Besitz, und beginnt ein neues Leben, als Büglerin in gehobenen Haushalten. Und hier startet die eigentliche Geschichte.... Ein Buch, das in keine Schublade passt, einfach toll geschrieben, mit immer neuen, überraschenden Wendungen, tragisch und unglaublich komisch zugleich. Dazu gesellt sich Spannung auf hohem literarischen Niveau. Was das alles mit den pechschwarzen, in Öl gemalten Rechtecken und Quadraten des russischen Künstlers Malewitsch zu tun hat? Das müssen Sie selbst herausfinden! Viel Spaß dabei! Noch ein Zitat: "Sie wissen sicher, Tonia, was für eine schöne Frau sie sind?" "Ja, danke, ich weiß es." "Er zählte eindeutig zu diesen alten Männern, die sich ewige Potenz einbilden sowie einen lassoartigen Charme. Männer, die sich alle irgendwie für Martin Walser halten."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Lange ist eben nicht ewig
von Gerhard S. aus Erlangen am 11.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine kriminalistisch-kunsthistorische Erkenntnis bleibt in zwei Köpfen stecken. Danach geht Deutschland als echte Strafe durch, undramatisch und auch recht unliterarisch. Was aber durch den beruflichen Erfolg der Büglerin gefährdet wird. Einsichten: Ohne Ausreden funktioniert es nun mal offenbar nicht. Und: Nichts geschieht umso... Eine kriminalistisch-kunsthistorische Erkenntnis bleibt in zwei Köpfen stecken. Danach geht Deutschland als echte Strafe durch, undramatisch und auch recht unliterarisch. Was aber durch den beruflichen Erfolg der Büglerin gefährdet wird. Einsichten: Ohne Ausreden funktioniert es nun mal offenbar nicht. Und: Nichts geschieht umsonst.

Authentisch
von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2019

Ein bedächtig erzählter Roman mit großem Sprachbewusstsein und einem Inhalt mit Tiefenwirkung. Alles was das Herz anspruchsvoller Belletristikleser begehrt. Ein schöner Lesetipp!

Ein sehr sachlich erscheinender Roman, den man aber nicht mehr aus der Hand legen möchte!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2019

Der Roman erzählt das Leben von Tonia Schreiber. Geboren und aufgewachsen auf einem Segelboot auf den verschiedensten Gewässern der Welt, schlägt sie in ihren Zwanzigern ihre Zelte in Wien, der Heimatstadt ihrer Eltern auf. Letztere kommen bei einem Bootsunglück ums Leben, wodurch Tonia sehr wohlhabend wird und sich ganz dem Stu... Der Roman erzählt das Leben von Tonia Schreiber. Geboren und aufgewachsen auf einem Segelboot auf den verschiedensten Gewässern der Welt, schlägt sie in ihren Zwanzigern ihre Zelte in Wien, der Heimatstadt ihrer Eltern auf. Letztere kommen bei einem Bootsunglück ums Leben, wodurch Tonia sehr wohlhabend wird und sich ganz dem Studium der Meeresbiologie widmen kann. Ein Schicksalsschlag bringt sie dazu all ihren Reichtum loszuwerden und nach Deutschland auszuwandern um dort bei verschiedenen Leuten als Büglerin zu arbeiten. Für Tonia ist es eine Art Buße, weil sie sich für die vorangegangenen Geschehnisse verantwortlich macht. Heinrich Steinfest versteht es mit wenig Aufhebens große Spannung aufzubauen - auf literarisch höchstem Niveau! Die Hauptfigur Tonia Schreiber wirkt zunächst sehr unnahbar und gefühllos, was aber denke ich dem eher nüchtern, beschreibendem Erzählstil des Autors zu verdanken ist. Ein wirklichh sehr lesenswertes, erstaunliches Buch, das zu Recht für den Österreichischen Buchpreis 2018 nominiert war.