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Die rote Frau

Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe 2

»Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel.« Kronen Zeitung

Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine Kollegen den aufsehenerregenden Mordfall an dem beliebten Stadtrat Richard Fürst bearbeiten, müssen Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter Kindermädchen für eine berühmte Schauspielerin spielen, die um ihr Leben fürchtet. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine ominöse Verbindung zu Fürst, sondern kommen einem perfiden Mordkomplott auf die Spur. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, der sie in die Abgründe der Stadt und deren Einwohner blicken lässt.

Rezension
»Ein atmosphärisch dichtes Stück avancierter Kriminalliteratur.«
Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteraur, und »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019, erscheint mit »Der dunkle Bote« der dritte, von den Fans lang erwartete Roman um Kriminalinspektor August Emmerich.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641192907
Verlag Limes Verlag
Dateigröße 1286 KB
Verkaufsrang 3.682
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wien schwarz-weiß“

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Auch im zweiten Roman um den Rayonsinspektor August Emmerich entführt Alex Beer den Leser ins Wien der 20er-Jahre, kurz nach Ende des 1. Weltkriegs. Es herrscht Mangel, Elend und Not, die gesunden Männer sind im Feld geblieben, nur Frauen, Kinder, Kranke und Invalide bevölkern die Stadt. Auch August Emmerich ist nicht verschont geblieben und hat ein schmerzhaftes „Andenken“ aus dem Krieg mitgebracht und wird von einem Teil seiner Kollegen abfällig als Krüppel betrachtet. Doch in der ausgemergelten Gestalt verbirgt sich ein erstklassiger Kriminalist, der auch diesen Fall, gegen alle Hindernisse, mit Bravour zu einem erfolgreichen Abschluss bringt.
Auch dieser Kriminalroman zeichnet sich durch seine intensive, stimmungsvoll düstere Atmosphäre, seine historischen Details sowie die von Seite zu Seite wachsende Spannung aus und sei unbedingt empfohlen!
Ich freue mich schon auf August Emmerichs 3. Fall!
Auch im zweiten Roman um den Rayonsinspektor August Emmerich entführt Alex Beer den Leser ins Wien der 20er-Jahre, kurz nach Ende des 1. Weltkriegs. Es herrscht Mangel, Elend und Not, die gesunden Männer sind im Feld geblieben, nur Frauen, Kinder, Kranke und Invalide bevölkern die Stadt. Auch August Emmerich ist nicht verschont geblieben und hat ein schmerzhaftes „Andenken“ aus dem Krieg mitgebracht und wird von einem Teil seiner Kollegen abfällig als Krüppel betrachtet. Doch in der ausgemergelten Gestalt verbirgt sich ein erstklassiger Kriminalist, der auch diesen Fall, gegen alle Hindernisse, mit Bravour zu einem erfolgreichen Abschluss bringt.
Auch dieser Kriminalroman zeichnet sich durch seine intensive, stimmungsvoll düstere Atmosphäre, seine historischen Details sowie die von Seite zu Seite wachsende Spannung aus und sei unbedingt empfohlen!
Ich freue mich schon auf August Emmerichs 3. Fall!

„Ermittlungen in den Schattenseiten Wiens“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Wien 1920, eine Stadt der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Hier ermitteln der kriegsversehrte Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter, die von ihren Kollegen nur geringschätzig als Krüppelbrigade bezeichnet werden. Zu Schreibtischarbeiten und niederen Polizeidiensten degradiert, entdeckt Emmerich Verbindungen zum Mordfall des angesehen und beliebten Stadtrates Fürst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen die beiden „Kiberer“ in Bordelle, Bäder und illegale Wettlokale wo Kämpfe stattfinden. Auf der Suche nach der Wahrheit geht Emmerich konsequent vor, manchmal mit recht hohem persönlichem Einsatz und oft am Rande der Legalität. Doch trotz mancher herber Rückschläge, kommt das Duo der Sache so langsam auf die Spur. Wien 1920, eine Stadt der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Hier ermitteln der kriegsversehrte Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter, die von ihren Kollegen nur geringschätzig als Krüppelbrigade bezeichnet werden. Zu Schreibtischarbeiten und niederen Polizeidiensten degradiert, entdeckt Emmerich Verbindungen zum Mordfall des angesehen und beliebten Stadtrates Fürst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen die beiden „Kiberer“ in Bordelle, Bäder und illegale Wettlokale wo Kämpfe stattfinden. Auf der Suche nach der Wahrheit geht Emmerich konsequent vor, manchmal mit recht hohem persönlichem Einsatz und oft am Rande der Legalität. Doch trotz mancher herber Rückschläge, kommt das Duo der Sache so langsam auf die Spur.

„Suchtgefahr“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

August Emmerich und sein Assistent haben es geschafft : sie gehören zum Kommissariat " Leib und Leben", wo ihnen aber durch die Kollegen das Leben schwer gemacht wird. Und wieder ermitteln sie auf eigene Faust im Mordfall des Stadtrats Fürst, der ein Behindertenheim plante und sozial sehr engagiert war. Als auch noch eine ältere Dame mit ähnlichen Ambitionen erwürgt wird, kommt Kommissar Zufall den beiden Protagonisten zu Hilfe ......
Spannender Krimi der in Wien im Jahr 1920 spielt - Hunger, Elend und Hoffnungslosigkeit lähmen die Menschen, die zum Spielball der Mächtigen werden.
August Emmerich und sein Assistent haben es geschafft : sie gehören zum Kommissariat " Leib und Leben", wo ihnen aber durch die Kollegen das Leben schwer gemacht wird. Und wieder ermitteln sie auf eigene Faust im Mordfall des Stadtrats Fürst, der ein Behindertenheim plante und sozial sehr engagiert war. Als auch noch eine ältere Dame mit ähnlichen Ambitionen erwürgt wird, kommt Kommissar Zufall den beiden Protagonisten zu Hilfe ......
Spannender Krimi der in Wien im Jahr 1920 spielt - Hunger, Elend und Hoffnungslosigkeit lähmen die Menschen, die zum Spielball der Mächtigen werden.

Kundenbewertungen

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Beste Unterhaltung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 21.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anders als bei vielen anderen Lesern, denen dieser zweite Band nicht so gut gefallen hatte, konnte mich Alex Beer auch hier wieder begeistern. Die besondere Atmosphäre der Nachkriegszeit nach dem ersten Weltkrieg konnte die Autorin wieder aufs Beste einfangen und beschreiben. Man spürt die Ängste, Nöte und Sorgen der Menschen,... Anders als bei vielen anderen Lesern, denen dieser zweite Band nicht so gut gefallen hatte, konnte mich Alex Beer auch hier wieder begeistern. Die besondere Atmosphäre der Nachkriegszeit nach dem ersten Weltkrieg konnte die Autorin wieder aufs Beste einfangen und beschreiben. Man spürt die Ängste, Nöte und Sorgen der Menschen, fast als wären es die eigenen Sorgen. Wieder nimmt die Autorin den Leser gleich auf den ersten Seiten des Buches gefangen und lässt ihn erst wieder mit der letzten Seite los. Wie im ersten Band der Reihe sind Figuren und Schauplätze so gut und bildhaft beschrieben dass sie echt und lebendig wirken. Dieses Mal konnte mich Alex Beer auch mit sehr gut durchdachten Dialogen überzeugen, die sehr echt und real wirken. Die Spannung ist gut aufgebaut und wirkt nicht konstruiert. Schon gleich zu Beginn wird der Leser gefesselt und je weiter man im Buch voran kommt umso spannender wird es. Dank des sehr schönen Schreibstils ist man nicht nur der Leser außen vor, sondern viel mehr mittendrin in der Story. So muss ein moderner Krimi geschrieben sein, spannend, kurzweilig und mit tollen Figuren und Dialogen. Für mich sind das wieder glatte 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Krimi, Wien 20iger Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kommissar Emmerich, behindert durch eine Verletzung aus dem ersten Weltkrieg, ermittelt im wilden Nachtleben Wiens. Anfangs abgeschoben durch seine neuen Kollegen an einen Nebenschauplatz, findet er die Zusammenhänge langsam heraus und muss auch um sein Leben fürchten. In Wien herrscht Not, Elend und Armut, aber auch Freunderlwirtschaft, Reichtum und Aufbruch.... Kommissar Emmerich, behindert durch eine Verletzung aus dem ersten Weltkrieg, ermittelt im wilden Nachtleben Wiens. Anfangs abgeschoben durch seine neuen Kollegen an einen Nebenschauplatz, findet er die Zusammenhänge langsam heraus und muss auch um sein Leben fürchten. In Wien herrscht Not, Elend und Armut, aber auch Freunderlwirtschaft, Reichtum und Aufbruch. In den Ziegelwerken wird geschuftet und in Männerlogierhäusern gehaust, aber auch Filme werden gedreht. Der Zusammenbruch vom Österreich- Ungarn zum kleine Rest Österreich ist in diesen Jahren noch nicht in allen Köpfen angekommen. Sehr interessante, politische Geschichte.

Ein fesselnder Krimi aus dem Wien von 1920
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man schreibt das Jahr 1920. Der Große Krieg ist verloren, Österreich-Ungarn Geschichte und Wiens Bevölkerung hungert. August Emmrich und sein Assistent Ferdinand Winter fristen ein ungnädig geduldetes Dasein in der Abteilung „Leib und Leben“ bei der Wiener Polizei. Von den Kollegen „Krüppelbrigade“ genannt, müssen sie allerlei Hilfsdienste wie Protokolle... Man schreibt das Jahr 1920. Der Große Krieg ist verloren, Österreich-Ungarn Geschichte und Wiens Bevölkerung hungert. August Emmrich und sein Assistent Ferdinand Winter fristen ein ungnädig geduldetes Dasein in der Abteilung „Leib und Leben“ bei der Wiener Polizei. Von den Kollegen „Krüppelbrigade“ genannt, müssen sie allerlei Hilfsdienste wie Protokolle tippen, leisten. Dann geschieht der Mord an Stadtrat Fürst. Doch anstatt hier zu ermitteln, müssen sich Emmerich und Winter auf Befehl ihres Chefs Gonka mit der Schauspielerin Rita Haidrich beschäftigen, die glaubt, ihr aktueller Film sei verflucht. Der Hilferuf seiner Kollegen aus dem Obdachlosenasyl in dem Emmerich wohnt, dem Peppi, zu helfen, lässt Emmerich aus seiner Lethargie erwachen. Die Polizei verdächtigt den Invaliden, Stadtrat Fürst ermordet zu haben. Doch warum sollte ausgerechnet der Peppi, der von Fürst zwei Prothesen und einen Job erhalten hat, seinen Wohltäter umbringen? Gemeinsam mit Ferdinand Winter beginn er auf eigene Faust zu recherchieren und kommt der Suche nach dem Motiv, dem wirklichen Täter gefährlich nahe und Fürst wird nicht der einzige Tote bleiben. Meine Meinung: Alex Beer ist es wieder meisterlich gelungen die triste Lage in Wien darzustellen. »Der Krieg hatte sich tief in das Stadtbild eingebrannt. Schrecklich zugerichtete Invaliden, Witwen in Trauerkleidung, rachitische und tuberkulöse Kinder.“ (Seite 138 ) Während Kriegswaisen, Witwen und Invalide um ihr tägliches Überleben ringen, feiert die österreichische Filmindustrie sich selbst und ihre großen Erfolge. Wir begegnen hier der berühmten „Sascha-Film“ des Filmpioniers Graf Sascha Kolowrat-Krakowsky und erhalten Einblick in die Welt der Illusionen. Emmerich und Winter, die sich im ersten Band („Der zweite Reiter“) zusammengerauft haben, setzen wieder auf bewährt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Als es ein weiteres Mordopfer gibt, scheint es eine Verbindung zu geben, die Emmerich und Winter zutiefst schockiert. Interessant ist, dass es Bestrebungen gibt, den Gesundheitszustand der Bevölkerung anzuheben. Allerdings ist die Wahl der Mittel, eine höchst unterschiedliche. Die Autorin versteht es, historische Details geschickt in die Handlung einzubinden. Die Charaktere sind wieder wunderbar ausgearbeitet. Wir begegnen einer Vielzahl von gestrandeten Existenzen, die ihren Lebensunterhalt mit allerlei Gelegenheitsarbeiten oder kleiner Beschaffungskriminalität bestreiten. Herrlich ist die Zirkustruppe, die auf der Wiese im Böhmischen Prater ihr Zeit aufgeschlagen hat. Wir erlangen Einblick in August Emmerichs verwundete Seele, der nicht nur mit seinem an der italienischen Front verletzten Knie fertig werden muss, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen des gefallen geglaubten Ehemanns seiner großen Liebe, Luise. Luise, streng katholisch, bleibt mit ihren Kindern bei ihrem Ehemann, der – wie viel andere Männer – durch den Krieg völlig aus der Bahn geworfen worden ist. Ich mag den Schreibstil der Autorin: Trockener Humor, Sarkasmus und die Einbindung des Wiener Dialekts sind für mich authentisch gelungen. Das offene Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit August Emmerich, Ferdinand Winter und der guten Luise weitergeht. Fazit: Ein fesselnder historischer Krimi aus dem Wien nach dem Ersten Weltkrieg! Hier gebe ich leichten Herzens 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.