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Die rote Frau

Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman

August Emmerich 2

(14)

»Alex Beer, der neue spannende Stern am österreichischen Krimi-Himmel.« Kronen Zeitung

Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine Kollegen den aufsehenerregenden Mordfall an dem beliebten Stadtrat Richard Fürst bearbeiten, müssen Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter Kindermädchen für eine berühmte Schauspielerin spielen, die um ihr Leben fürchtet. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine ominöse Verbindung zu Fürst, sondern kommen einem perfiden Mordkomplott auf die Spur. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, der sie in die Abgründe der Stadt und deren Einwohner blicken lässt.

Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band der spannenden Reihe um den Ermittler August Emmerich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2676-1
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/4,3 cm
Gewicht 656 g
Verkaufsrang 24.397
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ermittlungen in den Schattenseiten Wiens“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Wien 1920, eine Stadt der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Hier ermitteln der kriegsversehrte Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter, die von ihren Kollegen nur geringschätzig als Krüppelbrigade bezeichnet werden. Zu Schreibtischarbeiten und niederen Polizeidiensten degradiert, entdeckt Emmerich Verbindungen zum Mordfall des angesehen und beliebten Stadtrates Fürst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen die beiden „Kiberer“ in Bordelle, Bäder und illegale Wettlokale wo Kämpfe stattfinden. Auf der Suche nach der Wahrheit geht Emmerich konsequent vor, manchmal mit recht hohem persönlichem Einsatz und oft am Rande der Legalität. Doch trotz mancher herber Rückschläge, kommt das Duo der Sache so langsam auf die Spur. Wien 1920, eine Stadt der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Hier ermitteln der kriegsversehrte Rayonsinspektor August Emmerich und sein junger Assistent Ferdinand Winter, die von ihren Kollegen nur geringschätzig als Krüppelbrigade bezeichnet werden. Zu Schreibtischarbeiten und niederen Polizeidiensten degradiert, entdeckt Emmerich Verbindungen zum Mordfall des angesehen und beliebten Stadtrates Fürst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen die beiden „Kiberer“ in Bordelle, Bäder und illegale Wettlokale wo Kämpfe stattfinden. Auf der Suche nach der Wahrheit geht Emmerich konsequent vor, manchmal mit recht hohem persönlichem Einsatz und oft am Rande der Legalität. Doch trotz mancher herber Rückschläge, kommt das Duo der Sache so langsam auf die Spur.

„Suchtgefahr“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

August Emmerich und sein Assistent haben es geschafft : sie gehören zum Kommissariat " Leib und Leben", wo ihnen aber durch die Kollegen das Leben schwer gemacht wird. Und wieder ermitteln sie auf eigene Faust im Mordfall des Stadtrats Fürst, der ein Behindertenheim plante und sozial sehr engagiert war. Als auch noch eine ältere Dame mit ähnlichen Ambitionen erwürgt wird, kommt Kommissar Zufall den beiden Protagonisten zu Hilfe ......
Spannender Krimi der in Wien im Jahr 1920 spielt - Hunger, Elend und Hoffnungslosigkeit lähmen die Menschen, die zum Spielball der Mächtigen werden.
August Emmerich und sein Assistent haben es geschafft : sie gehören zum Kommissariat " Leib und Leben", wo ihnen aber durch die Kollegen das Leben schwer gemacht wird. Und wieder ermitteln sie auf eigene Faust im Mordfall des Stadtrats Fürst, der ein Behindertenheim plante und sozial sehr engagiert war. Als auch noch eine ältere Dame mit ähnlichen Ambitionen erwürgt wird, kommt Kommissar Zufall den beiden Protagonisten zu Hilfe ......
Spannender Krimi der in Wien im Jahr 1920 spielt - Hunger, Elend und Hoffnungslosigkeit lähmen die Menschen, die zum Spielball der Mächtigen werden.

Kundenbewertungen

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14 Bewertungen
Übersicht
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Krimi, Wien 20iger Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2018

Kommissar Emmerich, behindert durch eine Verletzung aus dem ersten Weltkrieg, ermittelt im wilden Nachtleben Wiens. Anfangs abgeschoben durch seine neuen Kollegen an einen Nebenschauplatz, findet er die Zusammenhänge langsam heraus und muss auch um sein Leben fürchten. In Wien herrscht Not, Elend und Armut, aber auch Freunderlwirtschaft, Reichtum und Aufbruch.... Kommissar Emmerich, behindert durch eine Verletzung aus dem ersten Weltkrieg, ermittelt im wilden Nachtleben Wiens. Anfangs abgeschoben durch seine neuen Kollegen an einen Nebenschauplatz, findet er die Zusammenhänge langsam heraus und muss auch um sein Leben fürchten. In Wien herrscht Not, Elend und Armut, aber auch Freunderlwirtschaft, Reichtum und Aufbruch. In den Ziegelwerken wird geschuftet und in Männerlogierhäusern gehaust, aber auch Filme werden gedreht. Der Zusammenbruch vom Österreich- Ungarn zum kleine Rest Österreich ist in diesen Jahren noch nicht in allen Köpfen angekommen. Sehr interessante, politische Geschichte.

Ein fesselnder Krimi aus dem Wien von 1920
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018

Man schreibt das Jahr 1920. Der Große Krieg ist verloren, Österreich-Ungarn Geschichte und Wiens Bevölkerung hungert. August Emmrich und sein Assistent Ferdinand Winter fristen ein ungnädig geduldetes Dasein in der Abteilung ?Leib und Leben? bei der Wiener Polizei. Von den Kollegen ?Krüppelbrigade? genannt, müssen sie allerlei Hilfsdienste wie Protokolle... Man schreibt das Jahr 1920. Der Große Krieg ist verloren, Österreich-Ungarn Geschichte und Wiens Bevölkerung hungert. August Emmrich und sein Assistent Ferdinand Winter fristen ein ungnädig geduldetes Dasein in der Abteilung ?Leib und Leben? bei der Wiener Polizei. Von den Kollegen ?Krüppelbrigade? genannt, müssen sie allerlei Hilfsdienste wie Protokolle tippen, leisten. Dann geschieht der Mord an Stadtrat Fürst. Doch anstatt hier zu ermitteln, müssen sich Emmerich und Winter auf Befehl ihres Chefs Gonka mit der Schauspielerin Rita Haidrich beschäftigen, die glaubt, ihr aktueller Film sei verflucht. Der Hilferuf seiner Kollegen aus dem Obdachlosenasyl in dem Emmerich wohnt, dem Peppi, zu helfen, lässt Emmerich aus seiner Lethargie erwachen. Die Polizei verdächtigt den Invaliden, Stadtrat Fürst ermordet zu haben. Doch warum sollte ausgerechnet der Peppi, der von Fürst zwei Prothesen und einen Job erhalten hat, seinen Wohltäter umbringen? Gemeinsam mit Ferdinand Winter beginn er auf eigene Faust zu recherchieren und kommt der Suche nach dem Motiv, dem wirklichen Täter gefährlich nahe und Fürst wird nicht der einzige Tote bleiben. Meine Meinung: Alex Beer ist es wieder meisterlich gelungen die triste Lage in Wien darzustellen. »Der Krieg hatte sich tief in das Stadtbild eingebrannt. Schrecklich zugerichtete Invaliden, Witwen in Trauerkleidung, rachitische und tuberkulöse Kinder.? (Seite 138 ) Während Kriegswaisen, Witwen und Invalide um ihr tägliches Überleben ringen, feiert die österreichische Filmindustrie sich selbst und ihre großen Erfolge. Wir begegnen hier der berühmten ?Sascha-Film? des Filmpioniers Graf Sascha Kolowrat-Krakowsky und erhalten Einblick in die Welt der Illusionen. Emmerich und Winter, die sich im ersten Band (?Der zweite Reiter?) zusammengerauft haben, setzen wieder auf bewährt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Als es ein weiteres Mordopfer gibt, scheint es eine Verbindung zu geben, die Emmerich und Winter zutiefst schockiert. Interessant ist, dass es Bestrebungen gibt, den Gesundheitszustand der Bevölkerung anzuheben. Allerdings ist die Wahl der Mittel, eine höchst unterschiedliche. Die Autorin versteht es, historische Details geschickt in die Handlung einzubinden. Die Charaktere sind wieder wunderbar ausgearbeitet. Wir begegnen einer Vielzahl von gestrandeten Existenzen, die ihren Lebensunterhalt mit allerlei Gelegenheitsarbeiten oder kleiner Beschaffungskriminalität bestreiten. Herrlich ist die Zirkustruppe, die auf der Wiese im Böhmischen Prater ihr Zeit aufgeschlagen hat. Wir erlangen Einblick in August Emmerichs verwundete Seele, der nicht nur mit seinem an der italienischen Front verletzten Knie fertig werden muss, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen des gefallen geglaubten Ehemanns seiner großen Liebe, Luise. Luise, streng katholisch, bleibt mit ihren Kindern bei ihrem Ehemann, der ? wie viel andere Männer ? durch den Krieg völlig aus der Bahn geworfen worden ist. Ich mag den Schreibstil der Autorin: Trockener Humor, Sarkasmus und die Einbindung des Wiener Dialekts sind für mich authentisch gelungen. Das offene Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit August Emmerich, Ferdinand Winter und der guten Luise weitergeht. Fazit: Ein fesselnder historischer Krimi aus dem Wien nach dem Ersten Weltkrieg! Hier gebe ich leichten Herzens 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

72 Stunden
von hasirasi2 aus Dresden am 27.06.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

?Er konnte nicht fassen, dass er sich hier um diesen Scheißdreck kümmern musste.? Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter haben es geschafft. Nach der erfolgreichen Lösung ihres ersten Falls ?Der zweite Reiter? gehören sie endlich zur Abteilung ?Leib und Leben?. Allerdings nehmen ihre Kollegen sie nicht für voll.... ?Er konnte nicht fassen, dass er sich hier um diesen Scheißdreck kümmern musste.? Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter haben es geschafft. Nach der erfolgreichen Lösung ihres ersten Falls ?Der zweite Reiter? gehören sie endlich zur Abteilung ?Leib und Leben?. Allerdings nehmen ihre Kollegen sie nicht für voll. Emmerich hat immer noch Probleme mit dem Granatsplitter im Knie und Winter kann seinen Arm noch nicht wieder benutzen, seit er im Dienst verletzt wurde. Die Vorurteile gegen Behinderte sind groß in der Vorzeigeabteilung. Ihre Kollegen verachten sie und teilen ihnen nur Schreibarbeiten zu. Doch Emmerich lässt sich davon nicht unterkriegen. Als er in kürzester Zeit den Fall um den neuen ?verhexten? Film der berühmten Schauspielerin Rita Heidrich lösen kann, ringt er dem Leiter der Abteilung eine Chance ab. Er bekommt 72 Stunden, um parallel zu seinem direkten Vorgesetzten Brühl im Mordfall des beliebten Stadtrates Richard Fürst zu ermitteln. Brühl hat nämlich den schwerstverwundeten Kriegsheimkehrer Beppi als dringend tatverdächtig verhaften lassen. Aber Emmerich kennt Beppi. Dieser hatte Richard Fürst viel zu verdanken. Fürst wollte ein Heim für die Kriegsversehrten bauen. Hat er dafür wirklich Gelder veruntreut und musste darum sterben, wie seine Konkurrenten behaupten? Die Versorgungslage 1920 in Wien ist schlimmer als im Krieg, das öffentliche Leben stark eingeschränkt, die Stadt kaum wieder aufgebaut. Dementsprechend wächst auch die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Zudem flackert die Angst vor dem nächsten Krieg immer wieder auf. Wer wird das Land dann verteidigen? Die meisten Soldaten sind auf den Schlachtfeldern geblieben. Emmerich und Winter ermitteln in den verschiedensten Bevölkerungsschichten und ihre Zeit wird immer knapper. Nicht nur ihre Vorgesetzten sitzen ihnen im Nacken, auch ein Mann im braunen Anzug verfolgt sie angeblich ? trachtet er ihnen nach dem Leben? Die Uhr tickt, 72 Stunden sind schnell vorbei. Eine atemlose Jagd durch das zerstörte Wien und vor allem wieder die Unterwelt bringt Emmerich und Winter in Gefahr: ?Wenn es darum geht, uns in richtig schlimme Situation zu bringen, sind sie wirklich ein Weltmeister!? Emmerich ist sehr geradlinig und nutzt wieder illegale Mittel und Methoden, um den Fall zu lösen. Er ist nicht nur intelligenter als sein Vorgesetzter, sondern auch weniger voreingenommen. Außerdem treibt ihn nach wie vor die Sorge um seine große Liebe Luise und deren Kinder um ? kann er sie vor ihrem Mann bzw. Vater retten? Winter verehrt die Schauspielerin Rita Heidrich und genießt es, ihren Personenschützer zu spielen. Außerdem nutzt er seine Verletzung, um mit den Sekretärinnen des Kommissariats zu schäkern und sich die Arbeit zu erleichtern. Seine gute Bildung und Erziehung helfen Emmerich auch dieses Mal beim Umgang mit der oberen Gesellschaft. Die beiden Ermittler ergänzen sich hervorragend. Es sind die Schilderungen der Katakomben und unterirdischen Schlachthäuser, der Gegensätze zwischen den Armen und Reichen, der Filmwelt und den Logierhäusern, welche das Wien der 20er in meinem Kopf lebendig werden lassen und die damaligen Stimmungen vermitteln. Alex Beer versteht es meisterlich, den Leser nach und nach mit Informationen zu füttern und die extreme Spannung trotzdem bis zur letzten Sekunde zu halten. Das i-Tüpfelchen ist der tolle Sprecher Cornelius Obonya, der dem Hörbuch mit seinem Wiener Dialekt und der Interpretation der Texte Leben einhaucht.