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Feinde

Thriller

Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungs-Team um seine Vorgesetzte Simone fängt alles mit einem Doppelmord im Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt an. Doch dieses Verbrechen zieht schnell weite Kreise: Korruption, Menschenhandel und das Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten haben, sind der Schmelztiegel, in dem sich dieser fesselnde, emotionale und realistische Roman um das Leben und Überleben in unserer heutigen Zeit entfaltet. Der Polizist Can tut alles, um die Wahrheit zu finden und gleichzeitig seine Menschlichkeit nicht zu vergessen. Sein Kampf gegen die eigene Fehlbarkeit ist zugleich eine kraftvolle Suche nach Erlösung und Liebe.

Rezension
»So sind die Krimis, die unter die Haut gehen.«
Portrait
Susanne Saygin, geboren 1967, aufgewachsen im Rheinland, Geschichtsstudium in Köln und Cambridge, Promotion in Oxford. Danach Tätigkeit im akademischen Projektmanagement und in der freien Wirtschaft (u.a. im Umfeld der ersten deutschen Bundesliga). Die Autorin mit deutsch-türkischen Wurzeln hatte ihren Lebensmittelpunkt knapp zwanzig Jahre lang in Köln. Seit 2010 lebt und arbeitet sie in Berlin. Für ihren Debütroman »Feinde« hat die Autorin über fünf Jahre lang recherchiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641201616
Verlag Heyne
Dateigröße 554 KB
Verkaufsrang 17.219
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Buchhändler-Empfehlungen

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Unfassbar spannend geschrieben, äußerst gut recherchiert und ein wirklich toller Plot. Auch wenn er in Köln spielt, ist er kein Regionaltitel. Auf jeden Fall würde ich Band 2 lesen Unfassbar spannend geschrieben, äußerst gut recherchiert und ein wirklich toller Plot. Auch wenn er in Köln spielt, ist er kein Regionaltitel. Auf jeden Fall würde ich Band 2 lesen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Was viele versuchen, gelingt dem Autor in diesem Werk mühelos: einen unverfälschten Blick ins Milieu werfen, mit derber Sprache Zugang schaffen und die Härte der Straße spiegeln. Was viele versuchen, gelingt dem Autor in diesem Werk mühelos: einen unverfälschten Blick ins Milieu werfen, mit derber Sprache Zugang schaffen und die Härte der Straße spiegeln.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein beeindruckendes Debüt, dass unter die Haut geht. Gut recherchiert, realistisch und eine harte Sprache machen diesen Thriller aus. Ein beeindruckendes Debüt, dass unter die Haut geht. Gut recherchiert, realistisch und eine harte Sprache machen diesen Thriller aus.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein hervorragend recherchierter und brisanter Thriller um Korruption und Menschenhandel. Ich wünsche mir mehr Fälle für den Polizisten Can und seine Kollegen. Ein hervorragend recherchierter und brisanter Thriller um Korruption und Menschenhandel. Ich wünsche mir mehr Fälle für den Polizisten Can und seine Kollegen.

„Spannender Thriller in Köln“

Anika Siefert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der Polizist Can wird zu einem Mord an zwei jungen Bulgaren gerufen, als er das Verbrechen aufklären will, sieht er sich einer Übermacht von Vorgesetzten, Politikern und skrupellosen Geschäftemachern hilflos ausgeliefert. Auch für ihn sind weitere Ermittlungen nicht ungefährlich.

Ein spannender und packender, aber auch erschreckender Thriller, der zeigt wie viel Macht einzelne Geschäftsleute ausüben und wie verzweigt dieses Netzwerk ist.

Der Polizist Can wird zu einem Mord an zwei jungen Bulgaren gerufen, als er das Verbrechen aufklären will, sieht er sich einer Übermacht von Vorgesetzten, Politikern und skrupellosen Geschäftemachern hilflos ausgeliefert. Auch für ihn sind weitere Ermittlungen nicht ungefährlich.

Ein spannender und packender, aber auch erschreckender Thriller, der zeigt wie viel Macht einzelne Geschäftsleute ausüben und wie verzweigt dieses Netzwerk ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Deine Feinde sitzen überall
von Buecherseele79 am 29.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Can und seine Chefin Simone werden zu einem Doppelmord gerufen- 2 Roma Männer in sehr eindeutiger Pose werden aufgefunden. Wer die Opfer sind, woher sie kommen, warum ihnen das widerfahren ist- das ist nun die Aufgabe von Can und Simone und sie tappen im Dunkeln. Zeugen gibt es, aber die haben... Can und seine Chefin Simone werden zu einem Doppelmord gerufen- 2 Roma Männer in sehr eindeutiger Pose werden aufgefunden. Wer die Opfer sind, woher sie kommen, warum ihnen das widerfahren ist- das ist nun die Aufgabe von Can und Simone und sie tappen im Dunkeln. Zeugen gibt es, aber die haben zu grosse Angst und wollen nichts verraten... Im Laufe ihrer Ermittlungen bemerken Can und Simone sehr schnell dass es hier um mehr als Mord geht..um Menschenhandel, billige Arbeitskräfte, Subventionen der EU abschöpfen, Leben zu zerstören... und diese Machenschaften ziehen ihre Kreise bis ganz nach oben... Zu Beginn ist es etwas holprig, man weiss nicht so genau wohin die Geschichte führen wird, auch muss man sich an Can und Simone etwas gewöhnen da sie als Team sehr eigen miteinander umgehen- aber genau hier liegt auch der Charme der Ermittler- sie reden wie ihnen der Mund gewachsen ist, haben Ecken und Kanten und ihre privaten Probleme die sie eben auch belasten. Der Schreibstil an sich ist flüssig, sehr gut verständlich, und von Seite zu Seite packt er einen auch immer mehr bis man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt. Ein besonderes Augenmerkt legt die Autorin gekonnt auf die offenen Grenzen, auf den Rechtsdruck der nicht nur in Deutschland wieder zunimmt, auf die Möglichkeiten die EU zu "bescheissen" und welche dunklen Geschäfte möglich sind. Und gerade hier, wie auch in der Realität- man kommt sehr schwer an die "ganz dort oben" heran. Die jahrelangen Recherchen der Autorin haben sich auf jeden Fall ausgezahlt was man diesem Thriller auch deutlich anmerkt. Man sollte sich vielleicht auch für den "Blick über den Tellerrand" interessieren, sich mit Politik und Gesellschaft etwas auskennen damit man diesen Thriller auch gerne liest. Ein Thriller der einem den eigenen Spiegel vorhält, der zeigt dass Rechts ebenso Mist ist wie zuviel Links, dass man einen gehobenen Lebensstandard meist auf Kosten von anderen Menschen lebt die für Dumpinglöhne und kaum überleben jede Arbeit annehmen und dabei ausgebeutet werden. Mich konnte dieser Thriller auf ganzer Linie überzeugen, packen und auch schockieren und ich kann ihn daher nur empfehlen!

Starkes Erstlingswerk mit kleinen Schwächen
von Karlheinz aus Frankfurt am 30.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Klappentext: Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungs-Team um seine Vorgesetzte Simone fängt alles mit einem Doppelmord im Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt an. Doch dieses Verbrechen zieht schnell weite Kreise: Korruption, Menschenhandel und das Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten haben, sind der Schmelztiegel,... Klappentext: Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungs-Team um seine Vorgesetzte Simone fängt alles mit einem Doppelmord im Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt an. Doch dieses Verbrechen zieht schnell weite Kreise: Korruption, Menschenhandel und das Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten haben, sind der Schmelztiegel, in dem sich dieser fesselnde, emotionale und realistische Roman um das Leben und Überleben in unserer heutigen Zeit entfaltet. Der Polizist Can tut alles, um die Wahrheit zu finden und gleichzeitig seine Menschlichkeit nicht zu vergessen. Sein Kampf gegen die eigene Fehlbarkeit ist zugleich eine kraftvolle Suche nach Erlösung und Liebe. Der Autor: Susanne Saygon, geboren 1967 im Rheinland, studierte Geschichte in Köln und Cambridge. Sie hat deutsch-türkische Wurzel und lebte knapp zwanzig Jahre in Köln. Es handelt sich um ihren Debütroman, für den sie fünf Jahre recherchiert und ihre eigenen Wurzeln hat einfließen lassen, was deutlich merkbar ist. Buchcover: Das Cover erscheint ein wenig düster und bedrückend, hat mit dem Inhalt des Buches nur bedingt was zu tun und noch Luft nach oben. Handlung: Die Handlung hat einen roten Faden, eingeteilt in Kapitel mit der genau richtigen Länge. Sie entwickelt sich langsam und kommt immer mehr in Fahrt. Bereits am Anfang wird eine Spannung erzeugt, die bis zum Ende des Romans stetig gesteigert wird. Für einen Debütroman schon recht gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist manchmal ein wenig einfach gehalten, lässt sich aber angenehm flüssig lesen. Bereits nach wenigen Seiten hat mich der Roman nicht mehr los gelassen und es fiel mir schwer ihn aus der Hand zu legen, was mehr an der tollen Handlung liegt. Es kommt zu einigen ungewöhnlichen Redewendungen, die sich dann mehrfach wiederholen und dadurch nicht besser werden. Protagonisten: Der Protagonist steht natürlich im Mittelpunkt, jedoch wird er sehr ausführlich dargestellt, wodurch auffällt, dass gerade die weiteren Protagonisten ein wenig zu kurz kommen und vieles offen lässt. So wirkt das Ganze am Ende nicht allzu ausgewogen. Fazit: Die Autorin versucht bei ihrem Debütroman einen Krimi mit einer Botschaft zu verknüpfen. Dazu werden mehrere Geschehnisse aus der Vergangenheit mit der aktuellen Handlung verknüpft. Dieses schafft sie so geschickt, dass keine Fragen aufkommen, sondern alles nachvollziehbar ist. Wenn die kleinen Schwächen bei Schreibstil und den Protagonisten nicht wären, hätte ich sogar fünf Sterne gegeben, denn die Darstellung von Köln und vor allem dem deutsch-türkischen Kommissar sind mehr als gelungen. Die fünfjährige Recherche wird hier deutlich sichtbar.

Unzensierter Spiegel unserer Zeit in einen stellenweise derben Thriller gepackt. Lesetipp!
von Schurken.blog aus Österreich am 29.09.2018
Bewertet: Einband: Paperback

In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um zwei Roma-Jungs handelt, die vom Arbeiterstrich gekommen sind. Doch die anderen Roma schweigen. Der 46-jährige Can Arat bringt einen Jungen dazu, doch auszupacken. Gemeinsam mit seiner Chefin sind sie einem Menschenhandel auf... In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um zwei Roma-Jungs handelt, die vom Arbeiterstrich gekommen sind. Doch die anderen Roma schweigen. Der 46-jährige Can Arat bringt einen Jungen dazu, doch auszupacken. Gemeinsam mit seiner Chefin sind sie einem Menschenhandel auf der Spur, der in politisch hohe Kreise reicht und kaum Aussicht bietet, den Schuldigen zu bestrafen. Doch Can lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt privat weiter. Dazu fährt er bis nach Bulgarien, die Route der Roma-Arbeiterstrichjungen. Susanne Saygin hat mit "Feinde" nicht nur einen spannenden, erschreckenden Thriller geschrieben, der - bis auf ein paar Stellen der Nebensächlichkeiten, die die Handlung etwas stocken lassen - unterhaltsam zu lesen ist, sondern greift mit diesem Buch wirklich heiße Eisen an. Denn zwischen den Zeilen steckt wahnsinnig viel Kritik und die tretet nach allen Seiten aus. Die Rechten kommen verständlicherweise nicht gut weg, sie werden als hirnlose Schlägertypen in Chinohosen gezeigt. Aber auch die Linken bekommen einiges vor dem Bug: Denn Saygin zeigt, dass es mit Gutmenschentum nicht getan ist, dass das Problem der Migration- und Flüchtlingspolitik hausgemacht und gewollt ist , und viel tiefer sitzt. Dass EU-Subventionen die Armut fördern und überhaupt, dass wir alle mal nachdenken und genauer hinsehen sollten. Denn wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Und der macht aus Armut richtig viel Kohle. Hier in "Feinde" sind es die Roma, die auf der Strecke bleiben oder tot auf dieser Balkanroute aufgefunden werden. Oder eben in Köln. Ein sehr mutiges Buch über ein absolut wichtiges Thema, das tief blicken lässt und so einiges erklärt. Und dazu noch sehr unterhaltsam zu lesen, denn dieser Can ist eine coole Socke, könnte man sagen. Und dass er auf Alleingang macht, macht ihn noch sympathischer. Dazu noch diese unzensierte Sprache zwischendurch (seine Chefin Simone wird als "Kampflesbe" bezeichnet, die Roma als "Zigeunersoße", Can selbst als "Kanake") macht diesen Thriller erschreckend lebendig und etwas derb zu lesen. Für mich das wahrscheinlich wichtigste Buch des Jahres im Krimiregal. Lesen!