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Mein Sommer auf dem Mond


Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

Rezension
"Ich hatte trotz dieser eher schweren Thematik sehr sehr viel Spaß beim Lesen. Fazit: Daumen hoch!" WDR 1 Live
Portrait
Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, bevor sie für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und City-Blogs schrieb. 2012 gelang ihr mit »Versehentlich verliebt« der Auftakt einer Reihe von Überraschungserfolgen. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen. Mit »Mein Sommer auf dem Mond« legt sie nun ihren - wohl persönlichsten - dritten Jugendroman vor.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-31198-1
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/3,5 cm
Gewicht 510 g
Verkaufsrang 12429
Buch (Paperback)
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13,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Einfühlsame, lesenswerte Annäherung an ein "Tabuthema"

Michael Schenkl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Vier sehr verschiedene Teenager lernen sich auf Rügen in einem Therapiezentrum für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen kennen. Jeder der vier hat sein eigenes, belastendes Päckchen mit sich herumzutragen. Im Lauf der Handlung stellen sie jedoch fest, dass es besser ist, sich dem nicht alleine zu stellen, sondern sich dabei gegenseitig zu unterstützen. - In der Geschichte geht es aber um viel mehr als um den Umgang mit einer psychischen Erkrankung, sondern es geht auch um den Wert tragfähiger Freundschaften sowie den Mut, über sich und seine Probleme hinauszuwachsen! Die Autorin hat sich eines Themas angenommen, das in unserer Gesellschaft nach wie vor mit einem gewissen "Tabu" behaftet ist. In einer sehr leichten, bildhaften und einfühlsamen Sprache gelingt es ihr jedoch, dieses Tabu zu entwaffnen. Insofern ist das Buch sowohl für betroffene Jugendliche als auch für andere interessierte Leser, die einen weniger theoretischen Zugang zu diesem Thema suchen, eine tolle und empfehlenswerte Lektüre. Und darüber hinaus einfach ein wunderschönes Sommerbuch, das Lust auf "Meer" macht!

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Buch, dass ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Leichtigkeit und Ernst finden sich hier gelungen vereint und sind auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Danke an die Kollegin für diesen echt tollen Tipp!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Ein schönes Buch, von dem ich mir aber mehr Tiefe erwartet hätte
von Carries world of books am 02.10.2019

Mein Sommer auf dem Mond hat mich vor allem wegen seiner Thematik angesprochen. Ich war selber schon in zwei Kliniken und weiss deshalb genau, wie es sich anfühlt. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch relativ hoch. Mir ist bewusst, dass es nahezu unmöglich ist, komplexe psychische Krankheiten abschliessend innerhalb von ... Mein Sommer auf dem Mond hat mich vor allem wegen seiner Thematik angesprochen. Ich war selber schon in zwei Kliniken und weiss deshalb genau, wie es sich anfühlt. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch relativ hoch. Mir ist bewusst, dass es nahezu unmöglich ist, komplexe psychische Krankheiten abschliessend innerhalb von zwei Buchdeckeln zu behandeln, vor allem wenn es sich dabei um ein Jugend- und kein Sachbuch handelt. Dadurch, dass hier jeder der vier Protagonisten nochmal mit einer komplett anderen Krankheit zu kämpfen hat, erschwert das Ganze natürlich ebenfalls. Ich fand die Geschichte süss und irgendwie auch motivierend, allerdings glaube ich, dass sie vielleicht eher ein jüngeres Publikum ansprechen könnte. (Zur Info: Ich bin 20.) Obwohl die Autorin an einigen Stellen unerwartete Wendungen und Tiefen eingebracht hat, war das Ganze nur sehr oberflächlich beschrieben. Für jemanden, der bereits mit solchen Problemen zu kämpfen hatte, werden gewisse Dinge ersichtlich werden, wie z.B. die Skills, die gewisse Jugendliche immer wieder anwenden, und man merkt auch, dass schon einiges an therapeutischem Wissen vorhanden ist, allerdings wird es so dargestellt, als bräuchte es ein oder zwei tolle Erlebnisse und eine handvoll guter Freunde, und schon ist alles einfacher und besser. Dass es auf dem Weg aus einer Krankheit raus immer und immer wieder Rückschläge geben kann und wie sich diese dann anfühlen, also welche tiefen und düsteren Gedanken man teilweise hat und zu welchen Handlungen diese einen führen, wird mir persönlich definitiv zu wenig genau beschrieben. Nichts desto trotz fand ich die Geschichte schön und ich denke, sie wird dem einen oder anderen da draussen Mut machen können. Mut, sich jemandem anzuvertrauen, sich Hilfe zu holen, zu kämpfen und nie aufzugeben. Denn es lohnt sich! Ausserdem, auch wenn es nicht in die Tiefe geht, lernt man gewisse Krankheiten ein bisschen besser kennen und sieht vielleicht mal hinter die Fassaden. 3 / 5 Sterne

Einfühlsame Annäherung an ein Tabuthema
von michael_1988 am 06.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mit ihrem Jugendroman "Mein Sommer auf dem Mond" hat Adriana Popecu ein sehr einfühlsames und schönes Buch veröffentlicht, das unter die Haut geht. Vier sehr verschiedene Jugendliche (Fritzi, Basti, Tim und Sarah) lernen sich auf dem "Sonnenhof", einem Therapiezentrum für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen auf der Insel R... Mit ihrem Jugendroman "Mein Sommer auf dem Mond" hat Adriana Popecu ein sehr einfühlsames und schönes Buch veröffentlicht, das unter die Haut geht. Vier sehr verschiedene Jugendliche (Fritzi, Basti, Tim und Sarah) lernen sich auf dem "Sonnenhof", einem Therapiezentrum für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen auf der Insel Rügen, kennen. Jeder der vier hat sein eigenes, belastendes Päckchen mit sich herumzutragen. Im Lauf der Handlung stellen sie jeodch fest, dass es besser ist, sich dem nicht alleine zu stellen, sondern sich dabei gegenseitig zu stützen und mit vereinten Kräften an einem Strang zu ziehen. Jedoch geht es in der Geschichte um viel mehr als den Umgang mit einer psychischen Erkrankung - sondern es geht auch um die Fragen wahrer Liebe, tragfähiger Freundschaften und den Mut, über sich und seine Probleme hinauszuwachsen. Die Autorin hat sich eines Themas angenommen, das in unserer Gesellschaft nach wie vor mit einem gewissen "Tabu" behaftet ist. In einer sehr leichten, bildhaften und einfühlsamen Sprache gelingt es ihr jedoch, dieses Tabu zu entwaffnen. Insofern ist das Buch sowohl für betroffene Jugendliche als auch für andere interessierte Leser, die einen weniger theoretischen Zugang zu diesem Thema suchen, eine tolle und empfehlenswerte Lektüre. Und darüber hinaus einfach ein wunderschönes Sommerbuch, das Lust auf "Meer" macht.

Packend, berührend und Mut machend ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 06.04.2019

Fritzi kommt an der Ostsee an und kann es immer noch nicht fassen, dass sie wirklich hier ist, im Therapiezentrum auf Rügen, für psychische Probleme bei Jugendlichen. Hier soll sie nun ihre Panikattacken überwinden lernen und es am besten wie einen Urlaub empfinden. Super Idee, und es kommt noch besser, plötzlich gehört sie zur ... Fritzi kommt an der Ostsee an und kann es immer noch nicht fassen, dass sie wirklich hier ist, im Therapiezentrum auf Rügen, für psychische Probleme bei Jugendlichen. Hier soll sie nun ihre Panikattacken überwinden lernen und es am besten wie einen Urlaub empfinden. Super Idee, und es kommt noch besser, plötzlich gehört sie zur Gruppe der Astronauten und steht dem lässigen Bastian, dem coolen Tim und der verträumten Sarah gegenüber. Ganz klar möchte keiner über seine Probleme sprechen, schon gar nicht hinter seine Fassade gucken lassen und trotzdem sollen sie als Team zusammenarbeiten. Fritzi bezweifelt sehr, dass das überhaupt funktionieren kann, aber es gibt keine Ausflüchte mehr, alle werden immer wieder zusammengeführt und bekommen eine Aufgabe. Diese wird sie überfordern, durchschütteln, aber auch jedem näherkommen und somit müssen sie sich ihren Ängsten stellen, können Mut aus der Gruppe schöpfen, über sich hinauswachsen und wer weiß, was in diesem Sommer noch alles passiert. Welche Krankheit verbirgt jeder vor dem anderen? Gibt es eine Therapie dafür? Und können diese Freaks wirklich Freunde werden? Für Fritzi beginnt nun ein großes Abenteuer ... Adriana Popescu die Autorin mit den locker leichten Geschichten, die mit viel Witz, mega Filmwissen und tollen Figuren überzeugen kann, hat nun ernstere Töne angeschlagen. Sich Problemen der heutigen Gesellschaft gewidmet, die sich zu gern, verstecken, unter dem Teppich kehren lassen, oder gar keine Erwähnung finden. Dabei sind sie überall zu finden, umzingeln unsere Umgebung und doch muss man ganz genau hinschauen, um sie zu verstehen. Diese Autorin hat genau hingeschaut und erzählt eine Geschichte, die zeitlos und mega wichtig ist und wie sie mir gefallen hat, könnt ihr schon an den einleitenden Worten erahnen, nämlich gigantisch gut. Mehr nun hier. Die Geschichte wird trotz der vier Personen, nur aus Fritzi und Bastis Schicht erzählt. Fritzi reißt gern freche Sprüche, sie ist richtig gut darin schnell zu kontern und andere mundtot zu machen, aber dahinter steckt einfach eine große Angst, eine Panikattacke zu bekommen. Sie leidet unsagbar unter der Scheidung ihrer Eltern, sie koppelt sich immer mehr von ihrer besten Freundin ab und hat einfach keine Kraft mehr zu agieren. Tja, und jetzt ist sie auf Rücken, den Ort, den sie mit ihrer Freundin bereisen wollte und nun aus ganz anderen Gründen hier ist. Nun muss sie sich fremden Menschen öffnen, aber wer erzählt schon gern von seinen eigenen Schwächen. Aber die Neugier wächst auch, was die anderen in der Gruppe so haben. Immerhin ist Tim, der überaus coole Sportler, der Star im Fußballteam und mit hübscher Freundin, ständig wütend. Sarah extrem schüchtern und sie macht sich so klein, als ob sie verschwinden möchte und da ist auch noch Basti und für ihn, könnte Fritzis Herz schneller schlagen. Basti lässt ganz anders in seinen Kopf schauen und seine Geschichte ist extrem heikel und ernst. Er hat einen Bösewicht im Kopf, der ihn zur dunklen Seite ziehen möchte und der ständig bekämpft werden will. Das kostet Basti ohne Ende Kraft, aber dann kommt Fritzi und ein Grund, endlich über seine Ziele im Leben nachzudenken. Was genau Basti, oder die anderen mit sich rumtragen verrate ich nicht, das müsst ihr bitte selber rausfinden. So steht am Anfang natürlich jeder jedem skeptisch gegenüber, man möchte gar nix mit dem anderen zutun haben, denn der Gedanke, dass alle Freaks sind, wird uns ja bei jeder gesellschaftlichen Gelegenheit suggeriert. Psychische Erkrankungen sind keine Krankheiten, das bildet sich nur jeder ein, dieses Trugbild trägt unsere Gesellschaft gern nach außen und deshalb sind solche Geschichten umso wichtiger. Diese Vier sind nur ein kleiner Einblick aus dem weiten Specktrum der psychischen Erkrankungen, die gleiche Krankheit kann bei jedem anders Verlaufen, aber es ist unglaublich gut eingefangen. Diese Geschichte soll Mut machen, sie soll zeigen, dass man was tun kann und das man nicht allein ist. Allein dafür müsste diese Geschichte noch von ganz vielen gelesen werden, denn Verstehen ist der erste Schritt zur Hilfe. Ich bin ziemlich begeistert von der Art, wie Adriana Popescu das Thema anpackt, wie immer schlägt sie einen lockeren Ton an, der einem zum Lachen bringt, aber dabei verliert die Autorin nie die Ernsthaftigkeit aus den Augen. Obwohl man bei vielem Schmunzeln muss, geht die Geschichte unter die Haut, sie berührt, sie rüttelt an einem und man wächst, mit den vieren zusammen. Am Anfang rätselt man über die verschiedenen Krankheitsbilder mit, aber schnell wird für den ungeübten klar, wo das Problem besteht und was dahinter steckt. Aber nicht nur die Suche, nach dem erkennen, hält einen auf Trapp, nein unsere Vier, müssen sich kennenlernen, vertrauen und zusammenhalten. Das ist toll eingebunden, und obwohl, dieser Stoff so schwer ist und wir hier von einem Therapiezentrum sprechen, möchte man dabei sein, dazugehören und mithelfen, das Leben neu zu gestalten. Allein, das die Autorin einen dieses Gefühl weckt, ist schon ziemlich großartig. Mein Sommer auf dem Mond ist packend, berührend und absolut wichtig. Für die Autorin eine Hommage an den Film „The Breakfast Club“ zeitlos, immer noch mega aktuell und auf dem Punkt. Diese Geschichte ist genauso, ein Underdog-Hit mit mega Aussage und Qualität. Unbedingt lesen.