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Der Fremde am Strand

Roman

(5)
»Meisterhaft steigert Jewell die Spannung und zieht den Leser immer tiefer hinein in die lebendig erzählte Geschichte.« New York Times

An einem stürmischen Frühlingstag findet die alleinerziehende Mutter Alice am Strand vor ihrem Cottage einen Mann. Er erinnert sich weder, wie er dort hingekommen ist, noch, wie er heißt. Obwohl sie normalerweise keine mysteriösen Fremden bei sich aufnimmt, bietet Alice ihm ihre Hilfe an. Zur gleichen Zeit vermisst die frisch verheiratete Lily in London ihren Ehemann, und sie ist sicher, dass ihm etwas zugestoßen sein muss. Doch wie hängt all dies mit den Geschehnissen im Sommer 1993 zusammen? Jenem Sommer, der mit einem tragischen Ereignis endete, das auch jetzt, in der Gegenwart, noch weitreichende Konsequenzen hat …

Rezension
»Bis zum letzten Satz hält Lisa Jewell die Spannung. Teilweise liest sich ihr geschickt konstruierter Roman wie ein Psychothriller. Und ich wollte so dringend wissen, wie die Geschichte in meinem Lieblingserzählstrang weitergeht, dass ich gar nicht anders konnte, als umzublättern und umzublättern.«
Portrait
Lisa Jewell wurde 1968 in London geboren und arbeitete viele Jahre in der Modebranche, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. »Der Flügelschlag des Glücks« ist ihr erster Roman bei Limes. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641204730
Verlag Limes Verlag
Dateigröße 1176 KB
Übersetzer Carola Fischer
Verkaufsrang 17.268
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein spannender Roman mit Thrillerelementen. Mehrere Handlungsstränge verbinden sich zu einem fesselnden Leseerlebnis! Ein spannender Roman mit Thrillerelementen. Mehrere Handlungsstränge verbinden sich zu einem fesselnden Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Pageturner
von World of books and dreams am 31.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Es ist regnerisch und stürmisch als Alice, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, den fremden Mann zum ersten Mal dort am Strand sitzen sieht. Doch scheinbar ist es ihm völlig egal, dass er mittlerweile völlig durchnässt ist, denn er rührt sich nicht vom Fleck. Aber Alice hat Mitleid mit ihm und... Es ist regnerisch und stürmisch als Alice, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, den fremden Mann zum ersten Mal dort am Strand sitzen sieht. Doch scheinbar ist es ihm völlig egal, dass er mittlerweile völlig durchnässt ist, denn er rührt sich nicht vom Fleck. Aber Alice hat Mitleid mit ihm und bietet ihm das kleine Häuschen an, das sie sonst vermietet. Im Gespräch stellt sich heraus, dass der Mann keinerlei Erinnerungen hat, er weiß weder, wer er ist, noch wie er an diesen Strand geraten ist. Auch wenn es ihr nicht ganz geheuer erscheint, bietet ihm Alice ihre Hilfe an und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach seiner wahren Identität. Zur gleichen zeit sitzt die junge Lily in ihrer neuen Wohnung und wartet auf ihren frisch angetrauten Ehemann Carl. Dieser ist sonst immer pünktlich, doch heute kommt er nicht wie gewohnt zurück nach Hause. Meine Meinung Dieses düstere Cover erweckte meine Aufmerksamkeit und der Klappentext las sich so spannend, dass ich diese Geschichte lesen musste. Gleich vorab, ich habe diesen Roman verschlungen, so spannend erzählt Lisa Jewell hier. Schon der Einstieg, der den Leser mitten ins Geschehen wirft, ist fesselnd und ein wenig unheimlich. Lisa Jewell erzählt bildlich und mitreißend, so dass man sowohl den Ort als auch die Personen gleich lebendig vor sich sieht. Auch sonst konnte die Autorin mich mit den Handlungen des Buches absolut fesseln und ich wollte einfach nur noch wissen, welche Geheimnisse dieser Fremde vom Strand verbirgt. Aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt die Autorin von den Ereignissen sowohl in dem kleinen Ort Ridinghouse Bay als auch in London und das auf zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Geschwister Ross im Jahre 1993, die gemeinsam mit ihren Eltern ihre Ferien in einem der kleinen Cottages in Ridinghouse Bay verbringen, zum anderen sind wir in der Gegenwart ebenfalls in dem kleinen Ferienort und in London. Während Alice und Frank, so nennen Alice und ihre Kinder den Fremden vom Strand, abwechselnd erzählen, erfahren wir von den Ereignissen in London mehr durch Lily, die junge Frau, die ihren Ehemann vermisst. Wer hier schon die ersten Vermutungen anstellt, der kann schon einmal beruhigt sein, denn es ist nicht so vorhersehbar, wie es auf den ersten Blick scheint. Es gibt hier unheimlich viele Momente, die mich miträtseln ließen, die mich vermuten ließen, wer nun der Fremde wirklich ist und doch musste ich meine Meinung immer wieder revidieren. Alles in allem nahm mich diese Geschichte absolut gefangen, man ahnt, dass es hier um längst vergangene Ereignisse geht, die nie aufgeklärt wurden, doch der Zusammenhang wird erst nach und nach deutlich. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und habe es an einem ruhigen Vormittag komplett verschlungen. Dazu kommt auch noch, dass die Autorin es schafft, ihre Kapitel immer wieder mit einem Cliffhanger zu beenden, so dass ich einfach gezwungen war, weiterzulesen. Die Charaktere der Geschichte waren absolut vielschichtig und authentisch und zogen mich förmlich an. Allen voran die alleinerziehende Alice, die mir sehr schnell mit ihrer offenen und hilfsbereiten Art ans Herz wuchs. Aber auch Frank, der Fremde, war spannend, denn man wusste ihn einfach nicht einzuordnen. Er machte einen netten und freundlichen Eindruck, doch man spürte förmlich, dass er etwas verbirgt. Lily war mir zu Beginn noch ziemlich unsympathisch, doch irgendwo konnte ich sie durchaus verstehen, vor allem nachdem ihr durch die Polizei etwas über ihen Mann mitgeteilt wurde, dass die junge Frau nicht ahnte. Ihre Hartnäckigkeit waren dann schon wieder bewundernswert und so war ich auch von ihrem Part gefesselt. Obendrauf kommt dann noch das Geschehen rund um die Familie Ross aus dem Jahr 1993, diese grundsolide Familie, die den etwas düster und unheimlich wirkenden jungen Mann kennenlernt und der die Tochter der Familie umgarnt. Hier hat man schon fast vom ersten Moment an das Gefühl, dass das nicht gut ausgeht. Mein Fazit Ein Buch, das mich vom ersten Moment an in seinen Bann ziehen konnte und das ich dann erst zur Seite legte, als ich es zuklappte. Ich bin begeistert von diesem Aufbau, von den geschickt ineinander verwobenen Erzählsträngen und dem Geschehen, dass ich lebendig und detailreich vor mir sehen konnte. Lisa Jewell konnte mich mit dieser Geschichte absolut fesseln und ich kann nur sagen: unbedingt lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2018
Bewertet: anderes Format

"Der Fremde am Strand" ist ein sehr bewegender und sapnnender Thriller! In drei Handlungssträngen erzählt, erkennt man erst am Ende das traurige Gesamtbild! Tolle Urlaubslektüre !

Toller Nervenkitzel
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Ridinghouse Bay, eine Küstenstadt Großbritanniens. Alice Lake, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, findet an einem stürmischen Tag vor ihrem Haus einen verwirrten Mann am Stand im Regen sitzend. Er hat keine Papiere bei sich und kann sich an nichts erinnern - weder an seinen Namen, noch wie er... Ridinghouse Bay, eine Küstenstadt Großbritanniens. Alice Lake, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, findet an einem stürmischen Tag vor ihrem Haus einen verwirrten Mann am Stand im Regen sitzend. Er hat keine Papiere bei sich und kann sich an nichts erinnern - weder an seinen Namen, noch wie er dort gelandet ist. Entgegen ihrer sonstigen Zurückhaltung und Vorsicht bietet Alice dem Fremden ihre Hilfe an und lädt ihn in ihr Haus ein. In einem Vorort Londons vermisst die junge Lily Monrose ihren Ehemann - er kommt eines Nachts nach der Arbeit nicht nachhause. Lily ist sich sicher, dass ihm etwas zugestoßen sein muss, sind die beiden doch frisch vermählt und sie kann sich keinen anderen Grund vorstellen. Doch schon bald erfährt sie etwas völlig Unerwartetes: Carl, der Mann, den sie geheiratet hat, soll laut der Polizei gar nicht existieren? Dreiundzwanzig Jahre zuvor sind Kirsty und Gray Ross gemeinsam mit ihren Eltern im Sommerurlaub in Ridinghouse Bay. Was relativ überschaubar bis langweilig klingen mag, ändert sich, als ein junger Mann Kirsty ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit schenkt. Doch etwas an Mark lässt Gray, Kirstys älteren Bruder, seltsam stutzig werden? Hängen die Ereignisse von damals und heute zusammen? Wer ist der Mann ohne Namen vom Strand? Und wo steckt Lilys vermisster Ehemann? Drei Erzählperspektiven treiben die Handlung voran, da schnell die Frage im Raum steht, wie die unterschiedlichen Stränge miteinander zusammenhängen könnten. Die anfängliche Annahme, die quasi auf der Hand liegt, ist natürlich, dass der Unbekannte in Ridinghouse Bay Carl sein könnte - warum sonst sollte die Autorin die beiden Geschichten parallel erzählen? Doch als dann die Ereignisse aus dem Jahr 1993 hinzukommen, ist spätestens klar, dass nichts so ist, wie es den Anschein hat. Raffiniert erzählt Lisa Jewell ihre Geschichte - was vor allem an den sehr gut gezeichneten, glaubhaften Figuren und den großartig veknüpften Erzählebenen liegt. Die Charaktere sind mit unterschiedlichsten Situationen konfrontiert - und ich dachte immer mal wieder, dass ich die Zusammenhänge nun erkannt habe, nur um dann festzustellen, dass es doch anders sein könnte? "Der Fremde am Strand" ist ein packender Roman, der einen regelrechten Sog entwickelt. Besonders die komplexen Charaktere und die geschickt verwobenen Ebenen, die hin und wieder überraschende Wendungen nehmen, erzeugen einen richtig guten Nervenkitzel! Dabei besteht die Geschichte nicht nur aus einem Rätsel, sondern handelt auch von Familie und Verlust, von Einsamkeit und Erinnerung. Mich hat Lisa Jewell mit ihrer Geschichte restlos überzeugt!