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Bülent Rambichler und die fliegende Sau

Ein Provinzkrimi

(66)
»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, die Gelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetot und nackert. Und einer soll's aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale im elterlichen Gartenschuppen einzurichten. Aber da muss er jetzt durch, der »Büli« - meint auch seine Kollegin Astrid, eine Veganerin im Land der Rostbratwürstel. Gemeinsam fördern sie so einiges zu Tage: Manipulation beim Presssack-Wettbewerb, amouröse Umtriebe des Pfarrers - viele haben Dreck am Stecken, doch wer hat die Gelbwurst-Pflunzn auf dem Gewissen?

Portrait
Nachdem sich Anja Bogner anhören musste: "Du kannst besser schreiben als küssen" entschloss sie sich konsequenterweise dazu, Drehbuchautorin und Texterin zu werden. Nach Stationen in Hamburg und Nürnberg lebt sie nun mit ihrer Familie in der Nähe von München und tut das, was sie am besten kann: schreiben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641195915
Verlag btb
Dateigröße 984 KB
Verkaufsrang 16.732
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kein böser Traum“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Der Landesverräter Bülent mit der unsensiblen Ader und der kleine Friedensengel Astrid begeben sich pfeilgerade aus der großen Stadt Nürnberg zum genial gnadenlos Ermitteln ins mittelfränkische Strunzheim. Nur nimmt sie dort keiner ernst. Nicht zu unrecht. Frühe Einsichten: Manche Menschen wollen überhaupt nicht, dass es gut wird. Und: Das Leben ist kein Ponyhof. Der Landesverräter Bülent mit der unsensiblen Ader und der kleine Friedensengel Astrid begeben sich pfeilgerade aus der großen Stadt Nürnberg zum genial gnadenlos Ermitteln ins mittelfränkische Strunzheim. Nur nimmt sie dort keiner ernst. Nicht zu unrecht. Frühe Einsichten: Manche Menschen wollen überhaupt nicht, dass es gut wird. Und: Das Leben ist kein Ponyhof.

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Fränkisch-türkischer Krimi zum Schmunzeln – für das urlaubsreife Gehirn wie gemacht. Ein paar schräge Vögel, ein großes Ego und eine kleine Prise Erotik – fertig ist der Lesespaß. Fränkisch-türkischer Krimi zum Schmunzeln – für das urlaubsreife Gehirn wie gemacht. Ein paar schräge Vögel, ein großes Ego und eine kleine Prise Erotik – fertig ist der Lesespaß.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
31
25
8
1
1

Humorvoller bayrischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 17.08.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

?...Topkriminaler, ja so ein Unsinn.Du weißt doch ganz genau, dass unser Bülent noch nie wirklich was gerissen hat und bloß da hockt, wo er hockt, weil sein Chef so ein netter Kerl ist....? Es ist früher Morgen in Strunzheim in Franken. Erna und Trudl sind mit ihrem froschgrünen Opel unterwegs.... ?...Topkriminaler, ja so ein Unsinn.Du weißt doch ganz genau, dass unser Bülent noch nie wirklich was gerissen hat und bloß da hockt, wo er hockt, weil sein Chef so ein netter Kerl ist....? Es ist früher Morgen in Strunzheim in Franken. Erna und Trudl sind mit ihrem froschgrünen Opel unterwegs. Zuerst begegnen sie Suff und bauen fast einen Unfall. Dann liegt vor ihrem Auto eine tote junge Frau., die Metzgereifachverkäuferin Kerstin Rummsler. Bald steht das halbe Dorf an der Stelle. Der Deutsch-Türke Erkan Rambichler, der mit einer Strunzheimer verheiratet ist und auf einen Platz im Gemeinderat bei der nächsten Wahl hofft, sieht seine Chance gekommen. Sein Sohn ist Kriminalkommissar und soll seiner Meinung nach den Fall übernehmen. Seine Frau allerdings schätzt ihren Sohn sehr gut ein, wie das obige Zitat zeigt. Bülent liebt es bequem. Trotzdem wird er zusammen mit Astrid ins Dorf abgeordnet. Astrid freut sich, endlich zeigen zu dürfen, was sie kann. Allerdings hat sie mit Dorfleben keinerlei Erfahrung. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Er zeichnet sich dadurch aus, das viele Situationen leicht überspitzt dargestellt werden. Das geht schon damit los, dass am Fundort der Toten fröhliches Dorftreiben herrscht, als die Kriminalisten erscheinen. Ab und an gibt es allerdings auch ziemlich derbe Ausdrücke. Astrids Eindrücke lesen sich so: ?...Mir scheint, hier kennt nicht nur jeder jeden, hier fließt auch gerne mal das gleiche Blut durch zu viele Adern...? Die Ermittlungen ziehen sich hin. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen. Dazu gehört die Freundin der Toten und ausgerechnet der ehemalige Jugendfreund von Bülent. Der wird wegen seines Alkoholkonsums nur Suff genannt. Während des Handlungsverlaufs erfahre ich als Leser, warum der Lebensweg der beiden Freunde so unterschiedlich verlaufen ist. Gekonnt kreiert die Autorin besondere Protagonisten. Dazu gehören die schon erwähnten Schwestern Erna und Traudl. Mit fast 80 Jahren haben sie im Dorf noch alles unter Kontrolle, wobei Erna das Sagen hat und Traudl stets um Ausgleich bemüht ist. Der katholische Pfarrer hat ebenfalls eine eigenartige Lebensauffassung. ?...Aber irgendwann...also wissen Sie, es ist bei mir mit den Frauen wie mit dem Essen, immer das Gleiche geht halt nicht. Irgendwann schmeckt auch der schärfste Braten nach nichts mehr...? Zu humorvollen Situationen führt die Tatsache, dass Astrid Vegetarierin ist. Als sie Kerstins Arbeitgeber, den Metzger, befragen, der gerade bei der Herstellung von Würsten ist, wird die Situation so beschrieben: ?...Bülent trieb zur Eile. Er befürchtete schwer, dass seine Kollegin demnächst über alle Hygienevorschriften hinwegspeien würde...? Außerdem sehen Bülents Eltern in Astrid eine potentielle Schwiegertochter.Da sieht man gern über Kleinigkeiten hinweg. Teilweise verwendet die Autorin im Buch den fränkischen Dialekt. Damit hatte ich keinerlei Probleme. Er gibt der Geschichte eine lokale Authentizität. Im Glossar werden die wichtigsten Begriffe erläutert.

Ein Kriminalfall, auf derb humorige, fränkische Art gelöst
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 12.08.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Anja Bogners Krimi ist ein besonderer und das sollte man unbedingt vorher beachten: EIN PROVINZKRIMI! Das heißt, dass man im besten Falle Land und Leute lieben oder mögen bzw. zumindest nichts gegen sie und ihren Dialekt einzuwenden haben sollte. Zum... Anja Bogners Krimi ist ein besonderer und das sollte man unbedingt vorher beachten: EIN PROVINZKRIMI! Das heißt, dass man im besten Falle Land und Leute lieben oder mögen bzw. zumindest nichts gegen sie und ihren Dialekt einzuwenden haben sollte. Zum Inhalt (Klappentext): »Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, die Gelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetot und nackert. Und einer soll's aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale im elterlichen Gartenschuppen einzurichten. Aber da muss er jetzt durch, der »Büli« - meint auch seine Kollegin Astrid, eine Veganerin im Land der Rostbratwürstel. Gemeinsam fördern sie so einiges zu Tage: Manipulation beim Presssack-Wettbewerb, amouröse Umtriebe des Pfarrers - viele haben Dreck am Stecken, doch wer hat die Gelbwurst-Pflunzn auf dem Gewissen? Meine Meinung: Der Einstieg ins Geschehen ist wie ein Paukenschlag. Eine nackte, beleibte, junge Frau mit Engelsflügeln liegt mitten auf der Straße! Mausetot! Und nach diesem Prolog ist man schon mittendrin im fränkischen Dorfleben. Direkt, geradezu, so wie der Schnabel gewachsen ist, wird parliert. Das ist keine deutsche Hochsprache, sondern dem Volk wird aufs Maul geschaut. So geht es auch recht ruppig, wenig feinfühlig zur Sache als die 80jährigen, kleinwüchsigen Walderzwillinge mit ihrem grünen Opel die Leiche der Kerstin Rummsler anrumpeln. Sie sind neben Franz Geiger, dem Suff, die ersten merkwürdigen, ulkigen bis skurillen Typen von Strunzheim, denen bald noch viele andere folgen werden. Wie Hauptkommissar Bülent Rambichler von seinem Vater Erkan an den Fall rangeschubst wird, ist schon ganz schön link. Der Alte hat es faustdick hinter den Ohren, ist mit allen Wassern gewaschen. "Wo ein Türke, da auch ein Weg.", meint er und setzt oft seinen Willen durch. Ziemlich integriert dieser Türke! Ein wahres fränkisch-türkisches Schlitzohr. Ich bin aus dem Schmunzeln über die gesamte Story nicht herausgekommen. Wortwitz, deftige Sprache kann man der Autorin wahrlich nicht absprechen. Auch zotige, vulgäre Sprüche sind ihr nicht fremd, legt sie ihren Figuren in den Mund oder beschreibt sie mit rohen Worten. Es geht turbulent und sehr volkstümlich zu. Aber ein ums andere Mal ist es dann doch etwas überzogen, wird der Bogen überspannt. Das wird jeder Leser anders empfinden. Für mich war dieses Buch jedenfalls rundum unterhaltsam! Komische bis aberwitzige Szenen zuhauf! Es gibt einen Pfarrer Winter, der daher kommt wie Pater Ralph aus den Dornenvögeln, allerdings dann doch schon ein ganzes Stück anders mit seinem geschlechtsbetonten Sportdress (A. B.: ?göttlicher Astralkörper?). Der pflegebewußte Hauptkommissar Bülent Rambichler tritt in jedes bereitgestellte Fettnäpfchen und seine vegane Assistentin Astrid Weber wird militant, wenn es einer Sau an den Kragen geht. Ich bin gespannt, ob sie sich in einer Fortsetzung als Liebespaar finden werden. Die Auflösung des Kriminalfalles liefert ein ehemals Hauptverdächtiger auf banale Weise. Der ernste Hintergrund des Todes der Kerstin Rummsler wird wiederum ziemlich derb humorig verpackt und so endet diese Geschichte wie sie begonnen hat. Ich lag von Anfang richtig mit meiner Vermutung, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Die Story amüsierte mich köstlich, betone ich nochmals. Ich bewerte mit vier von fünf Sternen!

zum schreien komisch
von dru07 aus Feldkirchen am 11.08.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Wir befinden uns im fränkischen Strunzheim. Die zwei Walder-Zwillinge finden bei ihrer täglich-morgendlichen ?Patrouille? die Gelbwurst-Pflunzen. Tot liegt sie da, die Kerstin (Fleischereifachverkäuferin) ganz gnackert, nur mit Engelsflügeln bekleidet. Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg soll es nun aufklären. Er ist der Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter.... Wir befinden uns im fränkischen Strunzheim. Die zwei Walder-Zwillinge finden bei ihrer täglich-morgendlichen ?Patrouille? die Gelbwurst-Pflunzen. Tot liegt sie da, die Kerstin (Fleischereifachverkäuferin) ganz gnackert, nur mit Engelsflügeln bekleidet. Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg soll es nun aufklären. Er ist der Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter. Eigentlich wollte er nicht mehr zurück nach Strunzheim, aber was bleibt ihm anderes übrig, wenn der Chef ihn dorthin beordert. Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen und durch, das meint auch seine vegane Kollegin Astrid. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war einfach nur zum schießen, ich habe mich köstlich amüsiert. Der Dialekt hat sehr gut zur Geschichte gepasst und die Sprüche erst, das hat alles so gut harmonisiert. Die Autorin hat alles so gut rübergebracht, dass ich dachte, ich stehe gleich neben ?Büli? (so wie Astrid ihn nennt) und erlebe alles mit. Ich konnte gut verstehen warum er nach Nürnberg geflohen ist. Jetzt freue ich mich auf einen neuen Teil von Bülent, möchte zu gerne wissen wie es weitergeht. Hat er mehr Fälle in seiner alten Heimat oder kommt er nur noch zu besuch nach Hause? Bandelt er mit seiner Kollegin Astrid noch an? 5 von 5 *.