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Ein Ire in Paris

Roman

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gebundene Ausgabe

Über die Kraft des Schreibens – Samuel Becketts Kriegsjahre

Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, hält sich der Schriftsteller in seinem Elternhaus in Irland auf. Die Mutter ist froh, sie möchte den Sohn immer in ihrer Nähe wissen. Trotzdem verlässt der junge Mann seine sichere Heimat und kehrt zum Künstlerkreis um James Joyce und Marcel Duchamp und zu seiner Geliebten nach Paris zurück. Als seine Freunde nach und nach verschwinden, schließt er sich der Résistance an. Jo Baker nähert sich dem rätselhaften Samuel Beckett über die dunklen Jahre seiner künstlerischen Anfänge und zeigt, wie die entbehrungsreichen Kriegsjahre und das endlose Warten auf ein Ende sein Werk prägten, das Jahrzehnte später weltbekannt wurde.

Rezension
"Präzise und eindringlich geschrieben. Wer 'Ein Ire in Paris' liest, versteht, dass diese prägenden Jahre den Erfolg des späteren Literaturnobelpreisträgers begründen." Gala
Portrait
Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit „Im Hause Longbourn“. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0754-6
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/3,2 cm
Gewicht 572 g
Originaltitel A Country Road, A Tree
Übersetzer Sabine Schwenk
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

Dieser Roman über das Leben Samuel Becketts im besetzten Frankreich ist großartig. Jo Baker gelingt es wunderbar, das von Beckett Erlebte und sein Suchen des Sinns in der menschlichen Existenz als Initialzündung für sein Schreiben zu begreifen.

Die Stille in Becketts Werken

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Jo Baker entblättert gekonnt die gequälte Seele von Samuel Beckett. Die Blase der intelligenten Boheme zerplatzt an den Realitäten des 2.Weltkrieges & ungeschönt tritt die Hilflosigkeit der großen Schriftsteller zu Tage - und doch bleibt das WOLLEN, zu helfen & die Mitmenschlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren. In schmerzhaft schönen Bildern wanken wir mit Beckett durch die scheinbare Ausweglosigkeit dieser düsteren JAHRE - und erleben sein Reifen als MENSCH und Dichter, und wir erhalten einen tiefen Einblick in die komplizierte Beziehung zwischen Samuel und Suzanne während dieser lebensbedrohlichen Zeit.

Kundenbewertungen

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Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 28.06.2018

Die Handlung: Im Mittelpunkt des Romanes steht das Leben eins Schriftsteller, welcher an einer schlimmen Schreibblockade leidet. Nicht nur um seiner neurotischen Mutter, die ihn in den Wahnsinn treibt, zu entkommen, flüchtet er aus seiner sicheren irischen Heimat nach Paris zu seiner Geliebten. Die Geschichte begibt sich hauptsä... Die Handlung: Im Mittelpunkt des Romanes steht das Leben eins Schriftsteller, welcher an einer schlimmen Schreibblockade leidet. Nicht nur um seiner neurotischen Mutter, die ihn in den Wahnsinn treibt, zu entkommen, flüchtet er aus seiner sicheren irischen Heimat nach Paris zu seiner Geliebten. Die Geschichte begibt sich hauptsächlich in der Zeit des zweiten Weltkrieges und handelt komplett um das Leben von Samuel Beckett. Den Romanhelden würde ich als lustlos, unmotiviert fast schon als griesgrämig bezeichnen. Dabei kennt er nur lediglich den Sinn seines Lebens nicht. Im Grunde möchte er nur sein Leben vor sich hin leben und wenn er sterben sollte, dann wäre es ihm auch recht. Anhand anderer Charaktere, die erwähnt werden, wird noch deutlicher gemacht, wie die Menschen zu den Anfängen des zweiten Weltkrieges handeln, denken und fühlen. Interessant war vor allem der Werdegang unserer Hauptperson und seiner Geliebten. Ab und an werden gut einige Monate übersprungen und dann liest man an einem ganz anderen Handlungsstrang weiter. Das fand ich persönlich besonders spannend, es war so, als würde ich eine neue Kurzgeschichte beginnen, mit denselben Personen, aber einem anderen Thema. Mir gefiel vor allem die nachdenkliche schöne Sprache aus dem Buch. Ein passendes Zitat als Beispiel: „…er kehrt zu seinen Notizbüchern zurück, seinem Schreibtisch, seiner sinnlosen Arbeit, die sich immer nur im Kreis dreht.“ -Seite 41. Dieser Satz gibt auch die Haupteigenschaft des Protagonisten perfekt wieder, der charakteristisch gesehen für mich immerzu unergründlich war und somit ein großes Mysterium für mich darstellte. Neben der spannenden Geschichte und das gefühlsmäßige um die Menschen bangen, war das einer der Gründe, warum mir dieser Roman so am Herzen liegt. Mein Fazit: Absolut lesenswert und somit einer meiner Lese-Highlights. Anmerkung: Diese Romanbiografie handelt über Samuel Beckett, Literatur-Nobelpreisträger und einer der bekanntesten irischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 15.06.2018
Bewertet: anderes Format

Ein großer Roman über Samuel Beckett und seine Jahre in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges. Eine tolle Geschichte vor historischer Kulisse - nicht nur für Beckett-Fans.