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Die Worte, die das Leben schreibt

Roman

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Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.

Portrait
Adelia Saunders ist in Durango, Colorado, aufgewachsen. Sie hat einen Magister in Internationalen Beziehungen der Georgetown University und einen Bachelor von der NYU Tisch School of the Arts. Sie unterrichtete Englisch in Paris, hat für eine unabhängige Nachrichtenagentur bei den Vereinten Nationen geschrieben und als Assistentin eines Agrarökonomen in Uganda gearbeitet. Adelia Saunders lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in New York. »Die Worte, die das Leben schreibt« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641214197
Verlag Wunderraum
Dateigröße 826 KB
Übersetzer Jörn Ingwersen
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Einzigartige Geschichte über das Schicksal und die Familie
von Friedelchen am 08.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Magdalena hat seit jeher eine ganz besondere Gabe: sie kann Wörter sehen, die auf der Haut eines jeden Menschen zu finden sind und Hinweise auf seine Lebensgeschichte geben. Die Namen geliebter Menschen, bestimmte Orte oder sogar die zukünftige Todesursache. Um nicht ständig von den Schicksalen getroffen zu werden, läuft... Magdalena hat seit jeher eine ganz besondere Gabe: sie kann Wörter sehen, die auf der Haut eines jeden Menschen zu finden sind und Hinweise auf seine Lebensgeschichte geben. Die Namen geliebter Menschen, bestimmte Orte oder sogar die zukünftige Todesursache. Um nicht ständig von den Schicksalen getroffen zu werden, läuft Magdalena halb blind durchs Leben. Bis sie eines Tages ihren eigenen Namen auf der Stirn eines ihr unbekannten jungen Mannes liest... Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Die Bücher aus dem Wunderraum sind etwas ganz Besonderes! Auch dieses hier hat mich mit seiner einzigartigen Geschichte und wunderschönen Gestaltung sofort verzaubern und an die Seiten fesseln können. Das Debüt von Adelia Saunders bietet uns einen bezaubernden Mix aus Familiengeheimnissen, Schicksal und Vorherbestimmung und zählt für mich zu den ungewöhnlichsten und schönsten Büchern des Jahres. Die Worte, die das Leben schreibt verfolgt das Schicksal dreier Menschen, die unbewusst eng miteinander verknüpft sind. Da ist zum einen Richard - ein Mann, der Belege für eine seiner frühesten Kindheitserinnerungen und damit auch die Wahrheit über seine berühmte Mutter sucht. Sein Sohn Neal, der sich vom Vater entfremdet hat und in Paris nach einem Mönch sucht, der im 13. Jahrhundert gelebt hat. Und Magdalena, die beiden zufällig über den Weg läuft und ihre Leben nachhaltig verändern soll. Mehr will ich euch gar nicht über die Handlung erzählen, denn diese muss einfach selbst entdeckt werden. Sie ist bedeutend vielschichtiger, als man vom Klappentext her vermuten mag, denn es geht eben nicht nur um Magdalenas Geschichte, sondern man erforscht das Schicksal einer Vielzahl von Charakteren und wird zum Detektiv, der in der Vergangenheit stöbert. Dass es sich wie ein geschichtlicher Detektivroman liest, kommt nicht von ungefähr, denn auch die Autorin hat viele Stunden für wissenschaftliche Recherchen in alten Bibliotheken verbracht. So verbringen die Charaktere einen großen Teil ihrer Zeit mit der Suche nach Hinweisen in alten Dokumenten, Fotos und Berichten; und auch wenn es sich dadurch zeitweise etwas bedächtig liest, hat die Geschichte trotzdem nichts von seiner Faszination eingebüßt und mich von Anfang bis Ende an die Seiten gefesselt. Die Geschichten, die im Wunderraum Verlag erzählt werden, lassen sich generell meist Zeit, und diese sollte man ihnen unbedingt zugestehen, denn sie haben eine herrlich entschleunigende Wirkung. Und man lernt so ganz nebenbei auch einiges über die litauische oder französische Geschichte. Natürlich war es aber besonders Magdalenas Gabe, die die größte Faszination auf mich ausgeübt hat. Als Kind hat es sie noch verwirrt, dass nicht jeder die Worte sehen kann, die sie auf der Stirn, in Halsfalten, am Handgelenk oder auf dem Fußrücken liest. Als Erwachsene hat sie gelernt, darüber Stillschweigen zu bewahren, um die Menschen nicht zu verängstigen oder als verrückt abgestempelt zu werden. Zuerst hält sie die Wörter für reine Zufälligkeiten, bis ihr ein Schicksalsschlag bewusst macht, dass sie tatsächlich die Zukunft und Vergangenheit der Menschen auf ihrer Haut lesen kann... Mein Fazit: So unauslöschlich wie die Worte, die Magdalena auf der Haut der Menschen lesen kann, so unauslöschlich erweisen sich auch die familiären Bande, die wir hier erforschen. Adelia Saunders hat eine Geschichte von poetischer Schönheit geschaffen, die mal dramatisch, mal traurig, mal schockierend, aber immer auch unheimlich lebensbejahend ist. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Poetisch, einfühlsam - anders
von OwlmaBooks aus Bad Kreuznach am 24.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein poetischer Roman, der über das Leben, die Liebe und die Hindernisse der zwischenmenschlichen Kommunikaten berichtet ? zauberhaft! Als Erstes möchte ich etwas zur Ausstattung der Wunderraum-Bücher sagen. Wer vielleicht vom Preis etwas abgeschreckt sein sollte (obwohl der absolut im Normbereich für HC liegt), dem sei gesagt, dass es sich... Ein poetischer Roman, der über das Leben, die Liebe und die Hindernisse der zwischenmenschlichen Kommunikaten berichtet ? zauberhaft! Als Erstes möchte ich etwas zur Ausstattung der Wunderraum-Bücher sagen. Wer vielleicht vom Preis etwas abgeschreckt sein sollte (obwohl der absolut im Normbereich für HC liegt), dem sei gesagt, dass es sich hier um hochwertig in Leinen gebundene Bücher handelt, die ein superschönes Vorsatzpapier enthalten haben sowie ein bedrucktes Lesebändchen. Allein deshalb bin ich schon total verliebt und möchte diese Details nicht unerwähnt lassen. Erzählt bekommen wir diese Geschichte aus drei verschiedenen Perpektiven. Zum einen hätten wir da Magdalena selbst, die wir quasi in ihrem verrückten Alltag begleiten dürfen und die damit umzugehen versucht, die Schicksale der Menschen auf deren Haut zu lesen. Dann wäre da noch Richard, der sich auf der Suche befindet und Neil, der sein Ziel ebenfalls noch nicht erreicht hat. Die Leben dieser drei Personen haben natürlich auf die ein oder andere Art und Weise miteinander zu tun ? aber was das ist, müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich war teilweise sehr überrascht, teilweise war es aber auch klar, worauf das Ganze hinausläuft. Der Schreibstil der Autorin an sich hat mich überzeugen können, weil unterschwellig immer eine gewisse Poesie sowie Melacholie mitschwingt, die hier absolut zur Story passen. Die Kapitel sind außerdem noch mit Ort und Zeit betitelt, was ich persönlich immer sehr gerne mag, weil man sich so sofort zurechtfindet. Magdalena ist wirklich eine außergewöhnliche Frau. Ich konnte mich absolut in sie hineinversetzen und auch ihren inneren Zwiespalt verstehen. Als ich das Buch gelesen habe, habe ich tagelang darüber nachgedacht, wie ich mit solch einer Gabe umgehen würde. Ein klarer Fall von: Segen und Fluch zugleich. Die Idee hinter dem Konzept finde ich auf jeden Fall grandios. Auch Richard und Neil haben mich als Protagonisten überzeugen können, weil sie authentisch und liebenswert sind. Mir hat es Spaß gemacht, für ein paar schöne Stunden Einblick in deren Leben zu erhalten. Mit der Spannung tue ich mich ein bisschen schwer. Auf der einen Seite war das Buch megaspannend, weil wir es hier mit eine Schnitzeljagd in die Vergangenheit zu tun haben. Jeder ist irgendwie auf der Suche, es gibt mehrere Hinweise, die sich im Laufe der Story verdichten, und auch die Geschichtsstränge steuern permanent aufeinander zu. Auf der anderen Seite geht die Handlung nur sehr schleppend voran, hier hätte man vielleicht etwas mehr Dynamik aufnehmen können, aber das ist meine persönliche Meinung. Für mich eine außergewöhnliche Geschichte, die vor allem durch ihren poetischen Schreibstil überzeugen kann und mit den Ängsten und Sorgen eines jeden Menschen spielt: Was ist der Sinn des Lebens und wohin wollen wir eigentlich? Was ist unsere Bestimmung? Zum Schluss sei noch gesagt, dass der zentrale Punkt der Story eben auf diesen Fragen liegt und die Liebesgeschichte eher dezent im Hintergrund steht.

Ein Roman, der von seiner Idee lebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 18.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

?Die Worte, die das Leben schreibt? hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht völlig überzeugen. Es geht um Magdalena, Neil und Rick. Magdalena hat die besondere ?Gabe?, dass sie die Geschichte von Leuten auf deren Haut lesen kann, vergleichbar mit Tattoos. Neil ist ein Student, auf deren Gesicht... ?Die Worte, die das Leben schreibt? hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht völlig überzeugen. Es geht um Magdalena, Neil und Rick. Magdalena hat die besondere ?Gabe?, dass sie die Geschichte von Leuten auf deren Haut lesen kann, vergleichbar mit Tattoos. Neil ist ein Student, auf deren Gesicht Magdalena ihren Namen entdeckt. Was hat das zu bedeuten? Neils Vater Rick ist auf der Suche nach Spuren seiner Mutter, die eine berühmte Schriftstellerin ist und ihn als Kind zurückgelassen hat. Jetzt wird die Geschichte dieser drei Personen auf ganz neue Weise verknüpft. Das Buch lebt eindeutig von seiner guten Idee. Von Anfang an war ich fasziniert von dieser Vorstellung, dass auf der Haut der Menschen die Sachen, die denjenigen ausmachen, geschrieben sind. Vor allem hat mich begeistert, dass es auch hier ganz viel Formen gibt. Schade, dass Magdalena ihre ?Gabe? gar nicht so gerne nutzt (wenn auch aus verständlichen Gründen), ich hätte gerne noch mehr darüber gelesen. Den Handlungsstrang von Magdalena habe ich am liebsten gelesen, weil sie diese Besonderheit hat. Aber es war auch interessant Neil und Rick näher kennenzulernen. Am besten war es, wenn sich die Stränge von den Protagonisten überkreuzt haben. Die Charaktere sind auf jeden Fall sehr verschieden und vielschichtig, sodass man viel zu entdecken hat. Das macht die Autorin auch gut, weil immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit eingestreut werden, die den Leser nach und nach die Figuren besser kennenlernen lassen. Ich fand es eher anstrengend das Buch zu lesen, vielleicht liegt es daran, dass doch nur wenig passiert und viel mehr beschrieben oder die Vergangenheit erklärt wird. Am Schreibstil direkt habe ich eigentlich gar nichts auszusetzen, aber das etwas mühselige Lesen blieb. Deswegen gebe ich dem Buch drei Sterne für ein gutes Buch, das vielleicht noch das ein oder andere Highlight hätte haben müssen, um mich wirklich zu überzeugen. Trotzdem kann ich nur noch einmal sagen, wie gut mir allein die Idee zu diesem Roman gefallen hat.