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Zeckenbiss

Thriller

(13)
Die Großstadt, ein Moloch, Brutstätte des Verbrechens. Faruk lernt von Kindesbeinen an, dass man als Krimineller am besten fährt. Er ist Mehrfach- und Intensivtäter, kommt aber immer wieder mit geringen Strafen davon. Bis irgendwann etwas Schreckliches geschieht.

Wenig später mordet ein Mann scheinbar wahllos, sucht sich komplett unterschiedliche Opfer. Und erst allmählich wird klar, dass er mit all seinen Taten einen grausamen Plan verfolgt …

Rezension
»Sabine Thieslers neuer Spannungsroman fesselt bis zur letzten Seite.«
Portrait
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel« und zuletzt: »Nachts in meinem Haus«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641215576
Verlag Heyne
Dateigröße 1324 KB
Verkaufsrang 1.661
eBook
15,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Romy Leuschner, Thalia-Buchhandlung Passau

Sehr spannend bis zur letzten Seite. Aktuelles Thema über unser Rechtssystem und die Frage, ob Täter gerecht bestraft werden. Sehr spannend bis zur letzten Seite. Aktuelles Thema über unser Rechtssystem und die Frage, ob Täter gerecht bestraft werden.

„Politisch brisantes Thema“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Komplex– interessant – akribisch recherchiert– politisch brisant - leider nicht ohne Klischees - natürlich mit Ausflügen in die Toskana
Allein schon der Titel lässt Rückschlüsse auf eine Metapher zu. So wundert es nicht, dass dieser Krimi eine politisch aktuelle Botschaft enthält, die einer sachlichen Aufarbeitung bedarf. Es geht um zunehmende Gewaltbereitschaft, die Aufgabe der Justiz und Behörden, Jugendkriminalität und seine Ursachen.
Ein unheimlicher Mörder scheint wahrlos Rache zu üben und Andersdenkende zu ermorden. Sabine Thiesler schafft viele Handlungsstränge und Charaktere. Dabei gibt sie tiefe Einblicke in deren Psyche. Da ist eine erfolgreiche Anwältin, ein pensionierter Richter, ein Berliner Taxifahrer und allen voran ein jugendlicher Intensivtäter, dem die Flucht aus der Berliner JVA gelingt. Zwischen all diesen Personen scheint es einen Zusammenhang zu geben. Die Polizei tappt lange im Dunkeln. Wird es gelingen weitere Morde zu verhindern?
Komplex– interessant – akribisch recherchiert– politisch brisant - leider nicht ohne Klischees - natürlich mit Ausflügen in die Toskana
Allein schon der Titel lässt Rückschlüsse auf eine Metapher zu. So wundert es nicht, dass dieser Krimi eine politisch aktuelle Botschaft enthält, die einer sachlichen Aufarbeitung bedarf. Es geht um zunehmende Gewaltbereitschaft, die Aufgabe der Justiz und Behörden, Jugendkriminalität und seine Ursachen.
Ein unheimlicher Mörder scheint wahrlos Rache zu üben und Andersdenkende zu ermorden. Sabine Thiesler schafft viele Handlungsstränge und Charaktere. Dabei gibt sie tiefe Einblicke in deren Psyche. Da ist eine erfolgreiche Anwältin, ein pensionierter Richter, ein Berliner Taxifahrer und allen voran ein jugendlicher Intensivtäter, dem die Flucht aus der Berliner JVA gelingt. Zwischen all diesen Personen scheint es einen Zusammenhang zu geben. Die Polizei tappt lange im Dunkeln. Wird es gelingen weitere Morde zu verhindern?

„Ich empfehle, mit diesem Buch gaaanz vorsichtig zu sein...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Sie mögen gut konstruierte Krimis? Mit einem verblüffenden Schluß? Mit einer Auflösung, auf die sie einfach nicht gekommen wären? Mit wechselnden Örtlichkeiten? Mit ein bisschen z.B. italienischem Flair? Aber auch der deutschen Großstadt-Wirklichkeit?

Na dann: In der Toskana wird die Ehefrau eines sehr reichen deutschen Unternehmers brutal erwürgt, ihr Mann ist definitiv schuldlos.
In Berlin wird ein deutscher Richter am Tag seiner zweiten Eheschließung umgebracht, auch hier ist die neue Ehefrau zweifelsfrei schuldlos.
Im Visier des Mörders ist, wie die Leserin bzw der Leser weiß, auch noch eine Gefängnis-Psychologin....

Dazwischen eingestreut ist der Lebensbericht eines jungen Mannes, immer wieder straffällig geworden, seit seinem zehnten Lebensjahr.

Wie nur mag all das zusammen hängen?

Der Rezensent ist ein begeisterter Krimi-Fan seit Jahrzehnten, er ist auch gerne mal bereit über stilistische Schwächen hinwegzusehen, wenn der Plot stimmt! Aber was Frau Thiesler hier abgeliefert hat, ist einfach beschämend!
Der ganze Roman besteht aus Versatzstücken: Wie immer bei ihr, gibt es am Anfang viel Italien, natürlich mit einer ordentlichen Sex-Szene (diesmal im Pferdestall, eng gepresst an einen dampfenden Pferdeleib, uiuiuiuiui!), dann der erste Mord, den netten, aber überforderten italienischen Kommissar, dann den Wechsel nach Deutschland, den zweiten Mord, Hinweise auf den möglichen Täter, der zum Schluß nicht von der Polizei überführt wird, sondern sich, durchaus im Bewußtsein seiner Schuld, selbst richtet...

So weit, so stereotyp!

Was man aber der Autorin wirklich vorwerfen muss: Sie bedient jedes fremdenfeindliche Klischee, "natürlich" hat der jugendliche Straftäter, Faruk, einen Migrationshintergrund! "Natürlich" findet er nur Richter, Psychologen und Verteidiger, die ohne Ansehen der Person, immer an das Gute im Menschen glauben, ihn viel zu früh aus einer ersten Haftstrafe freilassen, so daß er, "natürlich", zusammen mit zwei Freunden (die "natürlich" auch nicht von hier sind...), ein junges deutsches! Mädchen mehrfach vergewaltigen, und danach ermorden kann - gut, wenn dann wenigstens noch ein aufrechter Hinterbliebener, Selbstjustiz übt...

Dieses Buch ist wirklich unterste Schublade - und geht gar nicht!


Sie mögen gut konstruierte Krimis? Mit einem verblüffenden Schluß? Mit einer Auflösung, auf die sie einfach nicht gekommen wären? Mit wechselnden Örtlichkeiten? Mit ein bisschen z.B. italienischem Flair? Aber auch der deutschen Großstadt-Wirklichkeit?

Na dann: In der Toskana wird die Ehefrau eines sehr reichen deutschen Unternehmers brutal erwürgt, ihr Mann ist definitiv schuldlos.
In Berlin wird ein deutscher Richter am Tag seiner zweiten Eheschließung umgebracht, auch hier ist die neue Ehefrau zweifelsfrei schuldlos.
Im Visier des Mörders ist, wie die Leserin bzw der Leser weiß, auch noch eine Gefängnis-Psychologin....

Dazwischen eingestreut ist der Lebensbericht eines jungen Mannes, immer wieder straffällig geworden, seit seinem zehnten Lebensjahr.

Wie nur mag all das zusammen hängen?

Der Rezensent ist ein begeisterter Krimi-Fan seit Jahrzehnten, er ist auch gerne mal bereit über stilistische Schwächen hinwegzusehen, wenn der Plot stimmt! Aber was Frau Thiesler hier abgeliefert hat, ist einfach beschämend!
Der ganze Roman besteht aus Versatzstücken: Wie immer bei ihr, gibt es am Anfang viel Italien, natürlich mit einer ordentlichen Sex-Szene (diesmal im Pferdestall, eng gepresst an einen dampfenden Pferdeleib, uiuiuiuiui!), dann der erste Mord, den netten, aber überforderten italienischen Kommissar, dann den Wechsel nach Deutschland, den zweiten Mord, Hinweise auf den möglichen Täter, der zum Schluß nicht von der Polizei überführt wird, sondern sich, durchaus im Bewußtsein seiner Schuld, selbst richtet...

So weit, so stereotyp!

Was man aber der Autorin wirklich vorwerfen muss: Sie bedient jedes fremdenfeindliche Klischee, "natürlich" hat der jugendliche Straftäter, Faruk, einen Migrationshintergrund! "Natürlich" findet er nur Richter, Psychologen und Verteidiger, die ohne Ansehen der Person, immer an das Gute im Menschen glauben, ihn viel zu früh aus einer ersten Haftstrafe freilassen, so daß er, "natürlich", zusammen mit zwei Freunden (die "natürlich" auch nicht von hier sind...), ein junges deutsches! Mädchen mehrfach vergewaltigen, und danach ermorden kann - gut, wenn dann wenigstens noch ein aufrechter Hinterbliebener, Selbstjustiz übt...

Dieses Buch ist wirklich unterste Schublade - und geht gar nicht!


Kevin Mele, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Der Roman fesselt mit seinem aktuellen Thema den Leser und ist spannend bis zur letzten Minute. Sehr zu empfehlen Der Roman fesselt mit seinem aktuellen Thema den Leser und ist spannend bis zur letzten Minute. Sehr zu empfehlen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein durchaus politischer aber deshalb mitnichten weniger spannender Thriller, der den Rechts- und Sozialstaat in seiner jetzigen Form kritisch hinterfragt! Ein durchaus politischer aber deshalb mitnichten weniger spannender Thriller, der den Rechts- und Sozialstaat in seiner jetzigen Form kritisch hinterfragt!

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Sabine Thiesler hat mit "Zeckenbiss" ein neues und wieder ein einmalig spannendes Buch geschrieben. Sie überzeugt wieder auf ganzer länge und es hat viel spaß gemacht, es zu lesen! Sabine Thiesler hat mit "Zeckenbiss" ein neues und wieder ein einmalig spannendes Buch geschrieben. Sie überzeugt wieder auf ganzer länge und es hat viel spaß gemacht, es zu lesen!

„Trifft den Zeitgeist“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Es geht um jugendliche Straftäter in Berlin Neukölln - in diesem Stadtteil eher solchen mit Migrationshintergrund. Man liest von Psychologen, Richtern und Sozialarbeitern, die, nicht aus Naivität, sondern aus guten Motiven handelnd, diesen eine zweite Chance auf ein gelungenes Leben geben wollen - mit milden Urteilen, frühzeitigem Ausgang und zig staatlich geförderten Spezialprogrammen. Man liest aber auch von den Opfern und deren Angehörigen, die mit diesen Maßnahmen ganz und gar nicht einverstanden sind und nur eines wollen, nämlich Rache...
Ein gut recherchierter und um Ausgleich bemühter Krimi, der allerdings trotzdem immer wieder haarscharf an bekannten Klischees vorbeischrappt, an denen so mancher Bildzeitungsleser seine wahre Freude hätte,, trotzdem ganz sicher nichts für Wutbürger!!
Es geht um jugendliche Straftäter in Berlin Neukölln - in diesem Stadtteil eher solchen mit Migrationshintergrund. Man liest von Psychologen, Richtern und Sozialarbeitern, die, nicht aus Naivität, sondern aus guten Motiven handelnd, diesen eine zweite Chance auf ein gelungenes Leben geben wollen - mit milden Urteilen, frühzeitigem Ausgang und zig staatlich geförderten Spezialprogrammen. Man liest aber auch von den Opfern und deren Angehörigen, die mit diesen Maßnahmen ganz und gar nicht einverstanden sind und nur eines wollen, nämlich Rache...
Ein gut recherchierter und um Ausgleich bemühter Krimi, der allerdings trotzdem immer wieder haarscharf an bekannten Klischees vorbeischrappt, an denen so mancher Bildzeitungsleser seine wahre Freude hätte,, trotzdem ganz sicher nichts für Wutbürger!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
3
6
1
0
3

Entäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus St.Pölten am 19.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jedes Buch von Sabine Thiesler gelesen War von diesem Buch sehr enttäuscht

Infizierter Zeckenbiss
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 11.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Spannend und süffig schreiben, das kann Frau Thiesler. Auch die südländische Atmosphäre der Toskana gefällt mir in ihren Büchern. Die Logik ist dafür nicht so ihr Ding. Eine sehr simple Verbindung von 2 Morden findet die Polizei nicht... Zeckenbiss hat eine Message: Unser Sozialstaat verhätschelt die Täter und... Spannend und süffig schreiben, das kann Frau Thiesler. Auch die südländische Atmosphäre der Toskana gefällt mir in ihren Büchern. Die Logik ist dafür nicht so ihr Ding. Eine sehr simple Verbindung von 2 Morden findet die Polizei nicht... Zeckenbiss hat eine Message: Unser Sozialstaat verhätschelt die Täter und bestraft die Opfer damit doppelt. Die Sozialtätigen (Sozialarbeiter, Psychologen, Richter) werden als naive "Gutmenschen" gezeichnet. Deshalb muss der sympathisch beschriebene Protagonist zur Selbsjustiz greifen. Natürlich kann man real und erst recht in einem Roman solche Konstellationen beschreiben, überzeichnen und kritisieren. Thiesler schreibt indes völlig humorlos, platt und bei mir kommt ihr Schreiben auch als "ideologisch getrieben" an. Sie hat eine Botschaft. (Ausländer sind Verbrecher, alle Sozis sträflich naiv, Richter verantwortungslos, Polizisten doof. Die zur Selbsjustiz greifenden Personen sind hingegen Helden). Was für ein trauriges Weltbild, das Ganze ist so klischiert beschrieben, dass einem die Haare zu Berge stehen. Ein Polizist erschiesst am Schluss des Buches den ausländischen Täter. Kurz danach lobt ihn seine Ehefrau für diese Tat: "und Neri (Polizist) wusste nicht, wann er jemals so glücklich gewesen war." (Seite 422) Sorry, das ist nun wirklich nur noch unappetitlich. P.S.: Allen AfD Wählern und Trump Sympathisanten empfehle ich dieses Buch, ihre Vorurteile werden hier Bestätigung finden.

Man wird ins Buch hineingezogen
von einer Kundin/einem Kunden aus Herten am 10.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zu Anfang war ich irritiert. Zuerst ohne erkennbaren Zusammenhang werden Personen und eine Episode um diese Person erzählt. Aber Episode um Episode verdichtet sich die Geschichte und man wird hineingezogen. Die Abschnitte sind dabei immer so kurz, dass man sich sagt, je einen Abschnitt kannste noch. Und schon kann... Zu Anfang war ich irritiert. Zuerst ohne erkennbaren Zusammenhang werden Personen und eine Episode um diese Person erzählt. Aber Episode um Episode verdichtet sich die Geschichte und man wird hineingezogen. Die Abschnitte sind dabei immer so kurz, dass man sich sagt, je einen Abschnitt kannste noch. Und schon kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin begeistert. Gelungenes Buch, aktuelles Thema. Ich kann es nur empfehlen.