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Möwenherz

Roman

(11)
Eigentlich will Ebba das Erbe ihrer Großmutter nicht antreten. Sie reist mit dem Stargeiger Jona Bennett um die Welt, wie soll dazu ein altes Kapitänshaus samt Museum passen? Doch unerwartet muss auch Jona sein rastloses Leben ändern, und so landen die beiden an der Nordseeküste statt in New York. Während Ebba versucht, vor einer alten Schuld davonzulaufen, stellt Jona das Museum auf den Kopf – und ihr Herz auf die Probe. Denn da ist auch noch Finn, Ebbas große Liebe aus Kindertagen, dem sie unverhofft in diesem langen Sommer am Meer wiederbegegnet …

Rezension
»Karen Bojsen zieht mit ihrem neuen Sommer-Roman ihre Leser in den Bann.«
Portrait
Karen Bojsen ist das Pseudonym der Hamburger Autorin und DELIA-Preisträgerin Katrin Burseg. Sie studierte Literatur und Kunstgeschichte in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Hamburg ist ihr Sehnsuchtsort, sie lebt mit ihrer Familie im Herzen der Stadt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641218294
Verlag Diana Verlag
Dateigröße 977 KB
Verkaufsrang 16.310
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Liesel Layda, Thalia-Buchhandlung Riesa

Dieser Roman ist kein gewöhnlicher Liebesroman. Im Vordergrund stehen Pottwale,ein besonderer Hof und eine Schatzkammer. Die Leser dürfen sich auf eine spannende Geschichte freuen! Dieser Roman ist kein gewöhnlicher Liebesroman. Im Vordergrund stehen Pottwale,ein besonderer Hof und eine Schatzkammer. Die Leser dürfen sich auf eine spannende Geschichte freuen!

„Der Wal vom Emilienkoog“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor 2 Jahren habe ich Ihnen das erste Buch „Im Herzen das Meer“ von Karen Bojsen vorgestellt. Ein Roman, der auf einer kleinen fiktiven Nordseeinsel spielt und der mehr als eine reine Liebesgeschichte vor stimmiger Kulisse ist. Nun war ich sehr gespannt, wie der neue Roman der Autorin ist. Das Cover verspricht ja auf jeden Fall wieder nordisches Feeling.

Eins kann ich Ihnen gleich vorab sagen. Lassen Sie sich nicht von dem Text täuschen, mit dem das Buch hier bei thalia.de angepriesen wird. Es ist keine seichte Liebesgeschichte. Wie auch bei dem vorherigen Buch geht es u.a. um ein sehr meerspezifisches Thema. Waren es beim letzten Mal die Themen Offshore Windpark gegen eine bedrohte Tierart, so geht es in diesem Roman zu einem nicht unerheblichen Teil um das Thema Wale. Das Buch spielt in einem kleinen, fiktiven Ort in der Nähe von Husum – Emilienkoog. Dort lebten die Großeltern der weiblichen Hauptperson Ebba. Ebbas Großvater ist tatsächlich selbst noch in den fünfziger Jahren auf einem Walfangschiff unterwegs gewesen. Allerdings konnte er mit dem blutigen Gemetzel nicht umgehen und ist danach an Land geblieben. Er hat stattdessen ein kleines Museum zu Ehren der riesigen Meeressäuger aufgebaut. In diesem Museum haben Ebba und Finn als Kinder viel Zeit verbracht und den spannenden Geschichten des Großvaters gelauscht. Doch dann ist etwas Dramatisches passiert, so dass Ebba und Finn sich aus den Augen verloren und seitdem einen großen Bogen um den kleinen Ort gemacht haben. Doch auch in der Gegenwart spielen Wale eine wichtige Rolle. Denn an der nordfriesischen Küste sind drei Pottwale verendet. Einer direkt am Strand von Emilienkoog. Und genau zu diesem Zeitpunkt setzt die eigentliche Handlung an, bei der Ebba, Jona und Finn wieder aufeinandertreffen und Ebba und Finn sich endlich der Vergangenheit stellen müssen.

Ich persönlich mag keine Geschichten, die sich mit dem Thema Walfang beschäftigen. Dementsprechend habe ich mich mit dem Buch ein wenig schwer getan. Karen Bojsen erzählt nicht wirklich detailliert von den brutalen Fangmethoden, aber unterschwellig hatte ich immer Angst davor, dass es doch einmal passieren könnte. Außerdem wusste ich genug von dem Thema, dass ich es mir leider allzu bildlich vorstellen konnte. Trotzdem ist gerade dieser Handlungsstrang sehr interessant und auch sehr informativ – wenn man denn mit dem Thema umgehen kann. Ansonsten ist es eine Geschichte, bei der drei Menschen plötzlich an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Was macht Ebba mit ihrem Erbe? Wie geht es karrieretechnisch für den Stargeiger Jona weiter? Und kann Finn sich endlich mit Ebba aussprechen? Für mich kam das Ende sehr plötzlich und überraschend. Aber es wurden alle meine Fragen beantwortet.

Ein Roman, bei dem sehr verschiedene Themen miteinander verknüpft wurden.
Vor 2 Jahren habe ich Ihnen das erste Buch „Im Herzen das Meer“ von Karen Bojsen vorgestellt. Ein Roman, der auf einer kleinen fiktiven Nordseeinsel spielt und der mehr als eine reine Liebesgeschichte vor stimmiger Kulisse ist. Nun war ich sehr gespannt, wie der neue Roman der Autorin ist. Das Cover verspricht ja auf jeden Fall wieder nordisches Feeling.

Eins kann ich Ihnen gleich vorab sagen. Lassen Sie sich nicht von dem Text täuschen, mit dem das Buch hier bei thalia.de angepriesen wird. Es ist keine seichte Liebesgeschichte. Wie auch bei dem vorherigen Buch geht es u.a. um ein sehr meerspezifisches Thema. Waren es beim letzten Mal die Themen Offshore Windpark gegen eine bedrohte Tierart, so geht es in diesem Roman zu einem nicht unerheblichen Teil um das Thema Wale. Das Buch spielt in einem kleinen, fiktiven Ort in der Nähe von Husum – Emilienkoog. Dort lebten die Großeltern der weiblichen Hauptperson Ebba. Ebbas Großvater ist tatsächlich selbst noch in den fünfziger Jahren auf einem Walfangschiff unterwegs gewesen. Allerdings konnte er mit dem blutigen Gemetzel nicht umgehen und ist danach an Land geblieben. Er hat stattdessen ein kleines Museum zu Ehren der riesigen Meeressäuger aufgebaut. In diesem Museum haben Ebba und Finn als Kinder viel Zeit verbracht und den spannenden Geschichten des Großvaters gelauscht. Doch dann ist etwas Dramatisches passiert, so dass Ebba und Finn sich aus den Augen verloren und seitdem einen großen Bogen um den kleinen Ort gemacht haben. Doch auch in der Gegenwart spielen Wale eine wichtige Rolle. Denn an der nordfriesischen Küste sind drei Pottwale verendet. Einer direkt am Strand von Emilienkoog. Und genau zu diesem Zeitpunkt setzt die eigentliche Handlung an, bei der Ebba, Jona und Finn wieder aufeinandertreffen und Ebba und Finn sich endlich der Vergangenheit stellen müssen.

Ich persönlich mag keine Geschichten, die sich mit dem Thema Walfang beschäftigen. Dementsprechend habe ich mich mit dem Buch ein wenig schwer getan. Karen Bojsen erzählt nicht wirklich detailliert von den brutalen Fangmethoden, aber unterschwellig hatte ich immer Angst davor, dass es doch einmal passieren könnte. Außerdem wusste ich genug von dem Thema, dass ich es mir leider allzu bildlich vorstellen konnte. Trotzdem ist gerade dieser Handlungsstrang sehr interessant und auch sehr informativ – wenn man denn mit dem Thema umgehen kann. Ansonsten ist es eine Geschichte, bei der drei Menschen plötzlich an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Was macht Ebba mit ihrem Erbe? Wie geht es karrieretechnisch für den Stargeiger Jona weiter? Und kann Finn sich endlich mit Ebba aussprechen? Für mich kam das Ende sehr plötzlich und überraschend. Aber es wurden alle meine Fragen beantwortet.

Ein Roman, bei dem sehr verschiedene Themen miteinander verknüpft wurden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
7
2
2
0
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unterhaltsamer Sommerroman zum träumen
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 07.09.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

In dem Buch geht es um Ebba, die von ihrer Großmutter ein altes Kapitänshaus an der Nordsee geerbt hat. Sie ist die Managerin vom Stargeiger Jona und zusammen reisen sie an die Küste, um den Nachlass zu regeln. Da taucht Finn auf, Ebba's große Liebe aus Kindertagen ... Schon... In dem Buch geht es um Ebba, die von ihrer Großmutter ein altes Kapitänshaus an der Nordsee geerbt hat. Sie ist die Managerin vom Stargeiger Jona und zusammen reisen sie an die Küste, um den Nachlass zu regeln. Da taucht Finn auf, Ebba's große Liebe aus Kindertagen ... Schon das Buchcover lädt zum träumen ein, mir gefällt es richtig gut. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Ebba, Jona und Finn erzählt. Dadurch kann man sich gut in die jeweilige Lage der Charaktere hineinversetzten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte baut schon auf den ersten Seiten Spannung auf. So fällt es leicht immer weiter zu lesen und sich mit der Geschichte mitreißen zu lassen. Durch die Beschreibung der Landschaft und des Ortes Emilienkoog bekommt man selber Lust auf Urlaub in Nordfriesland! Ich kann und werde das tolle Buch weiterempfehlen!

Geh wohin dein Herz dich führt
von Birgit Rath aus Rastede am 05.09.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Wir ahnten es bereits nach den ersten Seiten; die Geschichte würde uns nicht kaltlassen sondern nachhallen und etwas in uns zum Klingen bringen. Mit ?Möwenherz? hat Karen Bojsen den richtigen Ton getroffen und ohne Zweifel die Herzen ihrer Leser gewonnen, sie zuweilen heiter, traurig und zuversichtlich gestimmt. Es sind nicht... Wir ahnten es bereits nach den ersten Seiten; die Geschichte würde uns nicht kaltlassen sondern nachhallen und etwas in uns zum Klingen bringen. Mit ?Möwenherz? hat Karen Bojsen den richtigen Ton getroffen und ohne Zweifel die Herzen ihrer Leser gewonnen, sie zuweilen heiter, traurig und zuversichtlich gestimmt. Es sind nicht nur die gestrandeten Pottwale, die berühren, sondern auch die Menschen, die in Emilienkroog aus unterschiedlichen Gründen aufeinandertreffen. Jona, der Stargeiger der nach einem Burnout erkennt, was wirklich zählt. Es ist eine Herzensangelegenheit, die er verfolgt. Finn, der Kardiologe aus München, der eigentlich Spezialist für Herzen sein sollte, seinem eigenen aber nicht traut und irgendwie aus dem Takt geraten zu scheint. Ebba, die Managerin Jonas und Jugendfreundin Finns, die ihr Herz verloren zu glauben scheint und es nicht wiederfinden kann. Geh, wohin dein Herz dich führt ist hier zwar ein gut gemeinter Rat, aber für die Hauptakteure schwer umzusetzen. Sie scheitern anfänglich daran Theorie in Praxis umzusetzen und sind fabelhaft in der Kunst des Verdrängens und der Übersprungshandlungen. . Sie stellen sich gut an im Versorgen von Wunden anderer, aber vergessen sich dabei fast selbst. Sie öffnen Herzen, aber verschließen ihr eigenes. Dabei hatte doch alles mit einem kleinen Möwenherz und Geheimnissen begonnen. ?...trotzdem wirkte Emilienkoog wie ein Ort, wo jeder jeden kannte und es keine Geheimnisse gab.? S.68 Die Gestrandeten haben Glück, denn Emilienkroog ist ganz wunderbar und einige seiner Bewohner können tiefer in die Herzen blicken als andere. Und so nimmt diese Geschichte, die herrlich leicht und dennoch tiefschürfend geschrieben ist, ihren Lauf. Alles wird. Fazit: Man muss nicht erst von einem Wal verschlungen werden, um anzukommen oder umzukehren. Manchmal reicht es einfach, wenn er da ist.

Schöne Liebesgeschichte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Troisdorf am 10.08.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Inhalt: In "Möwenherz" geht es um Ebba, Jona und Finn. Ebba ist die persönliche Assistentin von Stargeiger Jona, dem gerade ein bisschen die Nerven durchgehen und mal eine Pause vom Geigespielen braucht. Nachdem Ebbas Großmutter stirbt, ändern sie die Konzertpläne und fahren nach Emilienkoog (ein kleines Dorf an der Nordsee... Inhalt: In "Möwenherz" geht es um Ebba, Jona und Finn. Ebba ist die persönliche Assistentin von Stargeiger Jona, dem gerade ein bisschen die Nerven durchgehen und mal eine Pause vom Geigespielen braucht. Nachdem Ebbas Großmutter stirbt, ändern sie die Konzertpläne und fahren nach Emilienkoog (ein kleines Dorf an der Nordsee bei Husum) zur Beerdigung. Nach langer Zeit ist es nicht nur Ebbas erster Besuch im kleinen Nordseedorf, auch Finn folgt einer spontanen Eingebung und macht sich aus München in die Heimat. Ebba und Finn haben sich seit 20 Jahren nicht gesehen. Zur gleichen Zeit werden drei Pottwale an den Strand angespült. Meine Meinung: Mir hat die Geschichte insgesamt wirklich gut gefallen. Obwohl ich das Cover doch recht kitschig fand, war die Geschichte nicht so kitschig geschrieben. Mir hat der Schreibstil gefallen, der locker und gut zu lesen war. Auch die Charaktere fand ich überwiegend super sympathisch. Vor allem Finn mochte ich von Anfang an. Ebba war mir auch sympathisch, nur Jona war mir teilweise suspekt und ich konnte nicht mit allen seinen Handlungen etwas anfangen können, aber zum Ende hin fand ich ihn wieder netter. Und auch die anderen Figuren waren zum Teil echt super witzig. Manchmal war mir das aber alles ein bisschen zu sehr in der Vergangenheit der Figuren verankert und teilweise gab es echt komische Konflikte nur weil niemand miteinander gesprochen hat. Gefallen haben mir aber die Geschichten rund um die Wale. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, waren teilweise Gespräche, die nur angedeutet wurden. So hatten gewisse Situationen nicht so richtig viel Tiefgang, was ich sehr schade finde, weil das leicht sehr viel besser hätte gemacht werden können. Oder manchmal wurden Situationen angedeutet, die aber nie weitergeführt wurden und wo ich mir noch mehr zu gewünscht hätte. Mir ging es zum Beispiel so beim klärenden Gespräch von Finn und seinem Vater, was nur angesprochen wurde, aber nicht näher beschrieben wurde oder nach dem Gespräch von Finn und dem Reporter über Walfänger, dass der Reporter so schnell nachgelassen hat und nicht mehr weitergebohrt hat. Ich hätte damit gerechnet, dass er noch einmal bei Ebba auftaucht und für Unruhe sorgt. Andere Erzählstränge aber haben mir richtig gut gefallen und ich war teilweise auch überrascht vom Verlauf. Insgesamt ein lesenswertes Buch für zwischendurch und perfekt für den Sommer. Vor allem Urlaub auf Balkonien kann das Buch so versüßen, man hat fast das Gefühl an der Nordsee im Urlaub zu sein!