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Die vergessene Burg

Roman

(14)
Eine Reise an den Rhein führt zu einem dunklen Geheimnis

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

Rezension
»Ein fesselnder Histo-Roman, der einen packt und nicht wieder loslässt!«
Portrait
Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie wurde mit dem DELIA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641218300
Verlag Diana Verlag
Dateigröße 4621 KB
Verkaufsrang 1.455
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Sandra Görlitzer, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Diese historische Familiengeschichte ist spannend und emotional geschrieben. Es spielt auf einer Burg vor der grandiosen Kulisse des Rhein-Tals. Man liest ein Stück Heimat. Diese historische Familiengeschichte ist spannend und emotional geschrieben. Es spielt auf einer Burg vor der grandiosen Kulisse des Rhein-Tals. Man liest ein Stück Heimat.

Kundenbewertungen

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Fesselnder historischer Roman
von vielleser18 aus Hessen am 03.11.2018

1868. Die 32jährige Paula Cooper lebt als Gesellschafterin bei ihre Tante Harriet in einem kleinen englischen Dorf sehr zurückgezogen. Als sie einen Brief aus Deutschland von ihrem Onkel Rudy erhält, den ihre Tante ihr auch noch vorenthalten will, zögert sie nicht lange, denn bis dahin wußte... 1868. Die 32jährige Paula Cooper lebt als Gesellschafterin bei ihre Tante Harriet in einem kleinen englischen Dorf sehr zurückgezogen. Als sie einen Brief aus Deutschland von ihrem Onkel Rudy erhält, den ihre Tante ihr auch noch vorenthalten will, zögert sie nicht lange, denn bis dahin wußte sie von diesem Onkel nichts. Paula wächst daher nicht nur über sich selbst hinaus, weil sie es wagt alleine nach Bonn an den Rhein zu reisen, sondern auch, weil sie kurz vor ihrer Abreise auch noch erfährt, dass es noch einige Rätsel über ihren Vater gibt, den sie seit 30 Jahren tot glaubt. "Die vergessene Burg" ist ein historischer Roman, der mich sehr gefesselt hat, weil der alles zu bieten hat, was eine spannende und abwechslungsreiche Lektüre ausmacht: Geheimnisse, Liebe, Verwicklungen und ein lebendiger Schreibstil. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und Landschaften machen neugierig. Gerade die beschriebene Rheinlandschaft von Bonn bis Rüdesheim macht Lust dorthin selbst einmal zu reisen. Susanne Goga erzählt aus Sicht von Paula, mit ihr begeben wir uns auf Spurensuche. Die Neugier auf das, was damals, in Paulas Kindheit mit ihrem Vater geschah, ist bei dem Leser genauso groß wie bei der Protagonistin. Dadurch ist immer eine Grundspannung vorhanden. Man kann sich gut in die Figur hinein versetzen, sie wirkt authentisch und es macht Freude ihre Entwicklung mitzuerleben. Doch nicht nur diese Entwicklung und die Spurensuche sind gut beschrieben, auch die romantische Beziehung wird gut in das Geschehen mit hinein gearbeitet. Der lebendige Erzählstil, mit den interessanten Dialogen runden das ganze ab, ebenso wie die historischen Begebenheiten und die interessanten Alltagssituationen, die mich beim Lesen in die Vergangenheit versetzt haben. "Die vergessene Burg" hat mir interessante und fesselnde Lesestunden beschert. Für mich war es das erste - und sicherlich nicht das letzte - Buch der Autorin.

Eine Reise zu den Schatten der Vergangenheit
von Rebecca K. am 29.10.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Paula Cooper führt als Gesellschafterin bei einer Cousine ihrer Mutter ein sehr zurückgezogenes Leben. Als sie aber einen Brief von ihrem Onkel Rudy aus Bonn erhält der sie um einen Besuch bittet ändert sie ihr Leben von heute auf morgen. Voller Neugier macht sich Paula auf die Reise nach Bonn... Paula Cooper führt als Gesellschafterin bei einer Cousine ihrer Mutter ein sehr zurückgezogenes Leben. Als sie aber einen Brief von ihrem Onkel Rudy aus Bonn erhält der sie um einen Besuch bittet ändert sie ihr Leben von heute auf morgen. Voller Neugier macht sich Paula auf die Reise nach Bonn und fühlt sich sofort zu der fremden Landschaft hingezogen. Als Paula den Fotografen Benjamin Travis kennenlernt fühlt sie sich irgendwie zu ihm hingezogen, doch sie spürt auch das ihr Onkel ihr etwas verheimlicht was wohl mit ihrem Vater zu tun hat den sie nicht kennengelernt hat. Mich hatte bei diesem Roman zuallererst der Klappentext angesprochen und da ich schon den einen oder anderen Roman von Frau Goga gelesen habe wußte ich das Buch möchte ich unbedingt lesen. Mir ist der Einstieg in den Roman zuerst nicht ganz leicht gefallen, aber als ich dann richtig in den Roman eingetaucht war bin ich sehr gut voran gekommen. Obwohl es nicht viele Erzählstränge sind haben mich diese zu Beginn des Romans etwas irritiert, doch als ich die Zusammenhänge verstanden habe war dies kein Problem mehr. Dem Handlungsverlauf an sich konnte man wirklich sehr gut folgen und auch wenn der Roman zu einer anderen Zeit spielt kann man doch alle Entscheidungen bis auf eine die im Laufe der Handlung getroffen wurden wirklich sehr gut nachvollziehen. Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und auch wenn es ab und zu ein paar kleine Stellen gab die mir etwas zu langatmig waren wurden es nie zu langatmig oder gar langweilig was ich immer sehr begrüße. Die Figuren des Romans empfand ich alle als sehr gut beschrieben, so dass man sie sich alle sehr gut während des Lesens vorstellen konnte. Paula hatte es noch nie leicht in ihrem Leben und es scheint so als würde sie zum ersten Mal so angenommen wie sie ist. Ein Teil der Handlungsorte kenne ich durch Ausflüge an den Rhein andere nur aus Zeitschriften oder dem Fernsehen aber alle waren so bildlich beschrieben, dass ich keinerlei Probleme hatte mir diese vor dem inneren Auge entstehen lassen zu können. Alles in allem hatte ich sehr unterhaltsame Lesestunden mit dem Roman verbracht und dich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte hat der Roman mich auch vollständig überzeugen können. Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.

Ein wunderbarer historischer Roman! Paulas schicksalshafte Reise an den Rhein war unvergleichlich schön!
von Gina1627 am 22.10.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Paula Cooper hat heimlich immer von einem aufregenden Leben geträumt, doch als Gesellschafterin von ihrer invaliden Tante Harriet ist sie weit davon entfernt. Sie wird ausgenutzt, unterdrückt und hat nicht viel Abwechslung in Kings Langley. Umso erfreuter ist sie, als sie von Reverend Cranston gebeten wird, für eine... Paula Cooper hat heimlich immer von einem aufregenden Leben geträumt, doch als Gesellschafterin von ihrer invaliden Tante Harriet ist sie weit davon entfernt. Sie wird ausgenutzt, unterdrückt und hat nicht viel Abwechslung in Kings Langley. Umso erfreuter ist sie, als sie von Reverend Cranston gebeten wird, für eine abendliche Veranstaltung ?Das Lied der Lorely? von Heinrich Heine vorzulesen. Schon beim Einüben erweckt es eine Sehnsucht nach dem fernen Land und dem Rhein in ihr. Als sie dann auch noch durch Zufall einen an sie adressierten Brief von Onkel Rudy aus Bonn entdeckt, entschließt sie sich dazu, ihn auf seine eindringliche Bitte hin, zu besuchen. Gegen den Willen ihrer Mutter macht sie sich 1868 auf die abenteuerliche Reise auf nach Bonn und erlebt dort eine nicht für möglich gehaltene wunderschöne und spannende Zeit. Die Begegnung mit ihrem Onkel Rudy und dem Reisefotografen Benjamin Trevor verändert ihr Leben auf eine ganz besondere Weise. Können sie ihr auch helfen, dass Rätsel um den Tod ihres vermissten Vaters zu lüften? ?Die vergessene Burg? war für mich das erste Buch von Susanne Goga und ich war restlos begeistert von ihrer fesselnden, extrem bildlichen, poetischen, warmherzigen und unglaublich schönen Erzählweise. Sie schafft von Anfang an eine ganz besondere Atmosphäre rüberzubringen und man fühlt sich kopfkinomäßig sofort in die vergangene Zeit zurückversetzt. Ich war gefühlt in England, Bonn und der weiteren Umgebung des Rheins. Gerade weil ich schon einige ihrer Handlungsorte besucht habe, muss ich Susanne Gogas tolle, traumhafte und realitätsgenaue Beschreibung der Schauplätze hervorheben. Mit Paula zusammen von London aus auf die Reise zu gehen, ihre aufregenden Eindrücke hautnah mitzuerleben und letztendlich ihren äußerst liebenswerten Onkel Rudy kennenlernen zu dürfen, war das reinste Vergnügen. Einen besonderen Reiz in der Geschichte macht auch das Kennenlernen von Benjamin Trevor und Paula aus und später auch die spannende und schwierige Suche nach Spuren von ihrem verschollenen Vater. In Bonn erblüht Paula regelrecht und ich habe ganz oft mit einem Lächeln auf dem Gesicht ihre Geschichte gelesen, die voller Emotionen steckte. Susanne Goga hat in ihrem Buch mit ganz viel Liebe unheimlich tolle, interessante und vielfältige Menschen erschaffen. Meine beiden Lieblingscharaktere waren Paula und Onkel Rudy, die mir im Laufe der Geschichte unglaublich ans Herz gewachsen sind. Paula ist so eine liebenswürdige, kluge, warmherzige und großzügige Frau und ich fand es wundervoll, wie selbstbewusst, mutig und weltgewandt sie in Bonn wurde. Onkel Rudy hätte ich die ganze Zeit umarmen können. So einen lebensfrohen, humorvollen, lieben und aufmerksamen Menschen hätte jeder gerne an seiner Seite und seine Beziehung zu seinem Freund August war herzerwärmend schön. Rudy und Paula verbindet nach so kurzer Zeit schon ein starkes familiäres Band, dass Paulas Mutter Margaret niemals so zu ihrer Tochter hatte. Sie kommt als verbitterte, selbstsüchtige und herzlose Frau rüber und hat mich die ganze Zeit polarisiert. Aber auch Benjamin Trevor ist ein toller Mann, der fast durch sein Stillschweigen in einer prekären Angelegenheit, seine zarte Annäherung an Paula aufs Spiel gesetzt hätte. Zum Ende hin wurde die Geschichte noch unglaublich bewegend, berührend und mit einem wunderbaren Ausblick auf eine hoffnungsvolle Zukunft abgeschlossen. Mein Fazit: Susanne Goga hat mich mit ?Die vergessene Burg? außerordentlich gut unterhalten! Es ist ein wunderschönes Herzensbuch, das ich jedem Liebhaber von historischen Romanen und Familiengeschichten sehr gerne ans Herz legen möchte. Hervorzuheben ist auch noch die perfekte Buchgestaltung mit tollen bildlichen Eindrücken von Bonn und seiner Umgebung. Ich habe hier eine neue Autorin für mich entdeckt, von der ich auf jeden Fall noch weitere Bücher lesen werde. Verdient vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.