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Die verlorene Hälfte meines Herzens

Roman

Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...

Rezension
»Was Ann O’Loughlin in ihrem Roman ›Die verlorene Hälfte meines Herzens‹ vollbringt, ist schlichtweg eine Sensation.«
Portrait
Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für den Irish Independent, den Evening Herald und den Irish Examiner. Sie hat einige Zeit in Indien gelebt, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641220679
Verlag Goldmann
Dateigröße 1141 KB
Übersetzer Sarah Fuhrmann
eBook
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Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein dramatischer, überraschender und packender Familienroman, der besonders spannend ist, da er aus drei verschiedenen Sichten erzählt wird, die zum Ende alle zusammen laufen. Ein dramatischer, überraschender und packender Familienroman, der besonders spannend ist, da er aus drei verschiedenen Sichten erzählt wird, die zum Ende alle zusammen laufen.

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Eine verheiratete Irin verliebt sich in den 1950er Jahren in einen Indischen Arzt. Um den Skandal abzuwenden, wird sie von ihrem Mann in eine Irrenanstalt gezwungen. Sehr aufregend Eine verheiratete Irin verliebt sich in den 1950er Jahren in einen Indischen Arzt. Um den Skandal abzuwenden, wird sie von ihrem Mann in eine Irrenanstalt gezwungen. Sehr aufregend

Kundenbewertungen

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Unglaublich spannend und so ganz anders, als der Titel vermuten lässt
von Monika Schulte aus Hagen am 01.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Emmas Vater, der strenge Richter, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist gestorben. Sie kehrt nach Dublin zurück, um sich um seinen Nachlass zu kümmern. Emma hat ihren Vater nur als herzlosen, verbitterten Mann gekannt. Die Menschen, die ihr nun begegnen und ihr von ihm erzählen,... Emmas Vater, der strenge Richter, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist gestorben. Sie kehrt nach Dublin zurück, um sich um seinen Nachlass zu kümmern. Emma hat ihren Vater nur als herzlosen, verbitterten Mann gekannt. Die Menschen, die ihr nun begegnen und ihr von ihm erzählen, beschreiben ihn als einen ganz anderen Mann. Wer war der Richter wirklich? Und warum konnte er ihr seine Zuneigung und Liebe nicht zeigen? Beim Entrümpeln des Hauses entdeckt sie auch die Hinterlassenschaften ihrer Mutter, der Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Koffer voller wunderschöner Kleidung, die Emma direkt in die leeren Schränke hängt. Ihre Mutter muss eine schöne Frau gewesen sein, das was ist wirklich mit ihr passiert? Emma entdeckt so manches Geheimnis und so erfährt sie auch, dass ihre Mutter einst einen indischen Arzt geliebt hat. Eine Beziehung, die nicht ohne Folgen blieb, doch Grace war bereits mit dem Richter verheiratet. Die eigene intrigante und bösartige Tante witterte einen Skandal und sorgte dafür, dass Grace in eine Anstalt eingeliefert wurde, aus der sie nie wieder entlassen werden sollte. Mit Hilfe eines guten Freundes ihres Vaters macht sich Emma auf, die ganze tragische Geschichte zu erfahren und sämtliche Geheimnisse zu lüften. "Die verlorene Hälfte meines Herzens" - eine so ganz andere Geschichte, als der eher kitschige deutsche Titel vermuten lässt. "The Judge's Wife", so der Originaltitel, passt einfach viel besser. Es ist die fesselnde und bewegende Geschichte einer Liebe, die im Irland der Fünfziger Jahre nicht sein durfte. Einer Zeit, in der Kinder den Frauen nach der Geburt weggenommen wurden, weil sie sonst einen Skandal ausgelöst hätten. Eine Zeit mit Ereignissen, die uns heute unvorstellbar vorkommen mögen. Menschen, die unter Druck gesetzt wurden, Menschen, die nichts dagegen tun konnten, aber vielleicht auch nicht die Kraft hatten. Andere Zeiten, andere Sitten, andere gesellschaftliche Zwänge. "Die verlorene Hälfte meines Herzens" - Diese Geschichte ist unglaublich spannend und birgt etliche Überraschungsmomente. Absolut lesenswert!

Ein vollkommen entspanntes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 21.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ihr Vater, ein einflussreicher Richter, verstorben ist, kehrt Emma aus ihrem Exil in Australien nach Dublin zurück. Hinter ihr liegt eine gescheiterte Ehe und sie ist bereit für einen Neuanfang. Ihren Vater hat sie seit 19 Jahren nicht gesehen und tritt nun das hinterbliebe Erbe an. Während sie den... Nachdem ihr Vater, ein einflussreicher Richter, verstorben ist, kehrt Emma aus ihrem Exil in Australien nach Dublin zurück. Hinter ihr liegt eine gescheiterte Ehe und sie ist bereit für einen Neuanfang. Ihren Vater hat sie seit 19 Jahren nicht gesehen und tritt nun das hinterbliebe Erbe an. Während sie den Haushalt auflöst, fällt ihr ein Koffer ihrer Mutter in die Hände. Sie hatten niemals Kontakt, denn ihre Mutter Grace wurde am Tag ihrer Geburt in eine Irrenanstalt verbracht. Sie brachte Schande über die Familie, denn insgeheim liebte sie einen indischen Arzt. Ann O'Loughlin erzählt wechselnd die Geschichte von Emma, aber auch Grace und ihrem Geliebten Vikran, der vor seinem Lebensende noch einmal nach Dublin zurückgekehren möchte, um sich an Grace Grab von ihr zu verabschieden. Dabei schafft die Autorin viel Mitgefühl für die Beteiligten und die Geschichte ist zu keinem Moment vorhersehbar. Ein zugegeben kurzweiliger Roman, der sich flüssig liest und mir als Lektüre zur Entspannung sehr gut gefallen hat.

Emotionen und Tränen
von Angela Busch aus Reinhardshagen am 05.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

REZENSION: INHALT/KLAPPENTEXT:Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in... REZENSION: INHALT/KLAPPENTEXT:Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr MEINE MEINUNG: Wir befinden uns in diesem Roman in zwei Zeitebenen, die im Irland der 50er Jahre und 80er Jahre spielen. Ausserdem reisen wir auch in das Indien der 80er Jahre. Diese emotionale Familien- und Liebesgeschichte hat mir eine kleine Irlandreise im Kopf und eine angenehme und unterhaltende Lesezeit geschenkt. Die Autorin hat dreissig Jahre als Journalistin für verschiedene irische Zeitungen geschrieben und veröffentlicht . Ihr flüssiger, leicht verständlicher und bildhafter Schreibstil stellt keine zu grossen Anforderungen an den Leser. Man kommt auch nach Lesepausen immer wieder gut in die Geschichte hinein. Verschiedene interessante Spannungsbögen und Wendungen im Roman hat sie klar herausgearbeitet , vor allem im letzten Drittel des Buches. Irische Gesellschaftsverhältnisse der 50er Jahre wurden klar und deutlich geschildert. Ehefrauen, Frauen überhaupt, hatten nur in ihren zugewiesenen Rollen zu funktionieren, durften keine persönlichen Freiheiten geniessen und ein Ausbrechen aus einer Ehe wurde niemals akzeptiert! Solche *Vergehen* wurden streng geahndet, wie man in diesem Roman erlesen kann. Sogar hier in dieser Geschichte mit einer Einweisung in eine geschlossene Irrenanstalt, die auch noch mit einem christlichen Namen daherkommt. Gerade wurde im vom katholischen Glauben geprägten Irland eine Volksbefragung zum Schwangerschaftsabbruch durchgeführt und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über sich und ihren Körper wurde endlich wahrgenommen und durchgesetzt. Da es in diesem Roman auch um das Schicksal eines geborenen Kindes, der kleinen Emma Moran geht, spreche ich noch ein dunkles Thema in diesem Zusammenhang an. Es gab zur damaligen Zeit Heime der katholischen Kirche, die sich um alleinerziehende , ledige Mütter kümmerten. Erst heute sind einige kriminelle Skandale bekannt geworden, bei denen Babys ihren Müttern weggenommen wurden und als *totgeborene Kinder * registriert wurden und dann zur Adoption freigegeben wurden. Oft hat auch die Familie junge Mütter mehr oder weniger zu einer Adoptionsfreigabe gedrängt . Das nur am Rande . Ich will Euch aber mit diesen Infos die Freude an dem emotionalen und unterhaltenden Roman nicht verderben. Er ist sehr gefühlvoll und voller Leben , bekommt eine absolut gute Leseempfehlung von mir, aber es ist ratsam, einige Taschentücher bereit zu halten. Meine Bewertung: DREI *** Sterne für dieses gute Buch!