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Das Meer so nah

Roman

Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland aufzubrechen und der Sache auf den Grund zu gehen. Und damit beginnt das erste Abenteuer ihres Lebens ...

Rezension
»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«
Portrait
Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641220716
Verlag Goldmann
Dateigröße 862 KB
Verkaufsrang 44.560
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Buchhändler-Empfehlungen

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein einfühlsamer Roadtrip mit einem gelungenen Mix aus irischer Geschichte, Musik, Herz, Gefühl und Verstand. Ein einfühlsamer Roadtrip mit einem gelungenen Mix aus irischer Geschichte, Musik, Herz, Gefühl und Verstand.

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein wundervolles Buch über Irland und die Magie der Freundschaft. Ich wollte gar nicht mehr aus der Geschichte entfliehen!
Eignet sich super für den Sommerurlaub, große Empfehlung
Ein wundervolles Buch über Irland und die Magie der Freundschaft. Ich wollte gar nicht mehr aus der Geschichte entfliehen!
Eignet sich super für den Sommerurlaub, große Empfehlung

„Wunderbar verrückte Charaktere“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2016 hatte Fiona Blum das Glück, dass sie gleich mit ihrem ersten Roman „Liebe auf drei Pfoten“ den DeLiA Literaturpreis für den besten Liebesroman gewinnen konnte. Durch diesen Preis bin ich auf die Autorin und das Buch aufmerksam geworden und habe dadurch eine ganz zauberhafte Geschichte lesen können, die sonst wahrscheinlich an mir vorbei gegangen wäre. 2017 erschien dann „Frühling in Paris“, welches mir ebenso gut gefallen hat. Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als ich in der Goldmann Vorschau entdeckte, dass auch in diesem Jahr wieder ein neues Buch der Autorin erscheint. Inzwischen habe ich das Buch ausgelesen und möchte nun meine Eindrücke mit Ihnen teilen.

2016 entführte uns Fiona Blum in einen etwas unbekannteren Stadtteil von Rom. 2017 ging es nach Paris in das Marais. Und 2018 entführt sie uns nach Irland. Alle drei Bücher eint, dass die Autorin wunderbare Menschen zum Leben erweckt, die irgendwie anders sind, denen das Leben nicht immer fair mitgespielt hat. Sie schafft es immer wieder, diesen Menschen Leben einzuhauchen und sie so liebevoll zu skizzieren, dass man sie einfach lieb gewinnen muss. So auch in diesem Buch. Zum Inhalt brauche ich Ihnen nicht viel zu erzählen. Die Inhaltsangabe ist stimmig. Lucy Skye Harper ist Anfang 40 und ein wenig eigen. Sie ist geschieden und lebt inzwischen alleine, da ihre Tochter woanders studiert. Schon als Kind haben ihr die Zahlen und die Logik, die die Mathematik ausmachen, Halt im Leben gegeben. Unordnung, Chaos und Überraschungen kann sie gar nicht leiden. Doch jetzt gerät ihr Leben gehörig aus den Fugen. Nicht nur, dass sie gerade eine Art Zwangspause als Lehrerin einlegen muss – den Grund dafür erfahren Sie natürlich in dem Buch – erhält sie auch noch diesen absolut ominösen Anruf, der sie tatsächlich aus ihrem üblichen Trott herausreißt. Es beginnt eine verrückte Odyssee durch Irland.

Ähnlich wie meiner Freundin, die hier auch eine Buchbesprechung geschrieben hat, habe ich etwas gebraucht, bis ich mit dem Roman warm geworden bin. Lag es daran, dass es gleich am Anfang des Buches eine ziemlich lange Auflistung der Personen gab, die in diesem Roman mitspielen? Lag es daran, dass ich mir die irischen Namen nicht so einfach merken konnte? Lag es daran, dass es gerade sehr warm und sonnig war, als ich das Buch las und die Geschichte im eher kühlen und regnerischen Irland spielt? Oder lag es daran, dass ich am Anfang einfach noch nicht ahnte, wohin die Geschichte gehen sollte? Doch dann hat es mich irgendwie ganz plötzlich gepackt, und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe die Entwicklung geliebt, die Lucy Skye Harper in dieser Geschichte macht. Am Ende des Romans ist sie eine ganz andere Person als zu Beginn der Geschichte. Ich habe die einzelnen Personen, die z.T. schon sehr speziell sind, in mein Herz geschlossen. Und ich habe gelacht und geweint! Am Ende war ich glücklich, wie sich die Geschichte für die Protagonisten entwickelt hat und traurig, weil ich meine neu gefundenen Freunde schon wieder verlieren musste.

Lassen Sie sich ein auf eine abenteuerliche Reise durch das ländliche Irland! Kehren Sie teilweise zurück in die Zeit der 70er Jahre! Hören Sie die Musik, die in diesem Roman eine wichtige Rolle spielt! Ich bin zwischendrin immer mal wieder an den Computer gegangen, weil ich mir die Lieder anhören wollte, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Und ich bin fündig geworden. Entdecken Sie eine wunderbare und verrückte Geschichte! Und falls Sie im Sommer lieber Bücher lesen, die in der Sonne spielen, dann heben Sie sich das Buch für trübe Herbsttage auf. Das Buch ist einfach wunderbar, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat!.

Wenn ich dieses Buch mit anderen vergleichen sollte, ist es eine ganz eigene Mischung aus „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson, „Die Phantasie der Schildkröte“ von Judith Pinnow und „Die Galerie der Düfte“ von Julia Fischer – ein wunderbares und ein wenig verrücktes Märchen.
2016 hatte Fiona Blum das Glück, dass sie gleich mit ihrem ersten Roman „Liebe auf drei Pfoten“ den DeLiA Literaturpreis für den besten Liebesroman gewinnen konnte. Durch diesen Preis bin ich auf die Autorin und das Buch aufmerksam geworden und habe dadurch eine ganz zauberhafte Geschichte lesen können, die sonst wahrscheinlich an mir vorbei gegangen wäre. 2017 erschien dann „Frühling in Paris“, welches mir ebenso gut gefallen hat. Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als ich in der Goldmann Vorschau entdeckte, dass auch in diesem Jahr wieder ein neues Buch der Autorin erscheint. Inzwischen habe ich das Buch ausgelesen und möchte nun meine Eindrücke mit Ihnen teilen.

2016 entführte uns Fiona Blum in einen etwas unbekannteren Stadtteil von Rom. 2017 ging es nach Paris in das Marais. Und 2018 entführt sie uns nach Irland. Alle drei Bücher eint, dass die Autorin wunderbare Menschen zum Leben erweckt, die irgendwie anders sind, denen das Leben nicht immer fair mitgespielt hat. Sie schafft es immer wieder, diesen Menschen Leben einzuhauchen und sie so liebevoll zu skizzieren, dass man sie einfach lieb gewinnen muss. So auch in diesem Buch. Zum Inhalt brauche ich Ihnen nicht viel zu erzählen. Die Inhaltsangabe ist stimmig. Lucy Skye Harper ist Anfang 40 und ein wenig eigen. Sie ist geschieden und lebt inzwischen alleine, da ihre Tochter woanders studiert. Schon als Kind haben ihr die Zahlen und die Logik, die die Mathematik ausmachen, Halt im Leben gegeben. Unordnung, Chaos und Überraschungen kann sie gar nicht leiden. Doch jetzt gerät ihr Leben gehörig aus den Fugen. Nicht nur, dass sie gerade eine Art Zwangspause als Lehrerin einlegen muss – den Grund dafür erfahren Sie natürlich in dem Buch – erhält sie auch noch diesen absolut ominösen Anruf, der sie tatsächlich aus ihrem üblichen Trott herausreißt. Es beginnt eine verrückte Odyssee durch Irland.

Ähnlich wie meiner Freundin, die hier auch eine Buchbesprechung geschrieben hat, habe ich etwas gebraucht, bis ich mit dem Roman warm geworden bin. Lag es daran, dass es gleich am Anfang des Buches eine ziemlich lange Auflistung der Personen gab, die in diesem Roman mitspielen? Lag es daran, dass ich mir die irischen Namen nicht so einfach merken konnte? Lag es daran, dass es gerade sehr warm und sonnig war, als ich das Buch las und die Geschichte im eher kühlen und regnerischen Irland spielt? Oder lag es daran, dass ich am Anfang einfach noch nicht ahnte, wohin die Geschichte gehen sollte? Doch dann hat es mich irgendwie ganz plötzlich gepackt, und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe die Entwicklung geliebt, die Lucy Skye Harper in dieser Geschichte macht. Am Ende des Romans ist sie eine ganz andere Person als zu Beginn der Geschichte. Ich habe die einzelnen Personen, die z.T. schon sehr speziell sind, in mein Herz geschlossen. Und ich habe gelacht und geweint! Am Ende war ich glücklich, wie sich die Geschichte für die Protagonisten entwickelt hat und traurig, weil ich meine neu gefundenen Freunde schon wieder verlieren musste.

Lassen Sie sich ein auf eine abenteuerliche Reise durch das ländliche Irland! Kehren Sie teilweise zurück in die Zeit der 70er Jahre! Hören Sie die Musik, die in diesem Roman eine wichtige Rolle spielt! Ich bin zwischendrin immer mal wieder an den Computer gegangen, weil ich mir die Lieder anhören wollte, die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Und ich bin fündig geworden. Entdecken Sie eine wunderbare und verrückte Geschichte! Und falls Sie im Sommer lieber Bücher lesen, die in der Sonne spielen, dann heben Sie sich das Buch für trübe Herbsttage auf. Das Buch ist einfach wunderbar, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat!.

Wenn ich dieses Buch mit anderen vergleichen sollte, ist es eine ganz eigene Mischung aus „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson, „Die Phantasie der Schildkröte“ von Judith Pinnow und „Die Galerie der Düfte“ von Julia Fischer – ein wunderbares und ein wenig verrücktes Märchen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Auf der Suche nach dem Ich
von Marion2505 aus Mettmann am 21.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Die 42-jährige Lucy Skye Harper lebt in Manchester ein geordnetes Leben. Als Mathematiklehrerin liebt sie Zahlen und alles, was klar und berechenbar ist. Überraschungen hingegen schätzt sie nicht wirklich. Doch als sie eines Tages einen Anruf einer unbekannten Frau erhält, die ihr mitteilt, dass ihr Vater George im Sterben... Inhalt: Die 42-jährige Lucy Skye Harper lebt in Manchester ein geordnetes Leben. Als Mathematiklehrerin liebt sie Zahlen und alles, was klar und berechenbar ist. Überraschungen hingegen schätzt sie nicht wirklich. Doch als sie eines Tages einen Anruf einer unbekannten Frau erhält, die ihr mitteilt, dass ihr Vater George im Sterben liegt und sie unbedingt nach Irland kommen muss, ist Lucy mehr als verwirrt. Ist das ein übler Scherz? Ihr Vater heißt Peter und erfreut sich bester Gesundheit. Doch als ihre Eltern auf die Nachricht mehr als eigenartig reagieren, packt Lucy die Neugier und sie beschließt, nach Irland zu reisen. Mit diesem Entschluss beginnt für Lucy ein überaus spannendes Abenteuer ... Meine Meinung: Die Geschichte dieses Buches hörte sich so interessant an, dass ich auf jeden Fall zugreifen musste. Denn schon nach Beendigung des Klappentextes wollte ich unbedingt wissen, was Lucy in Irland erwarten wird. Voller Neugier habe ich mich gemeinsam mit Lucy ins Abenteuer gestürzt und habe viel erlebt! Ein tolles Buchcover Das Buchcover gefällt mir überaus gut. Beim Betrachten habe ich das Gefühl, dass ich mit Lucy in Irland bin und mir der Wind durchs Haar bläst. Die Stimmung des Buches wird auf diesem Cover unglaublich gut eingefangen, so dass ich es perfekt gewählt finde. Ein angenehmer Schreibstil Der Schreibstil von Fiona Blum ist angenehm flüssig und hat mich direkt in der Geschichte abtauchen lassen. Sie beginnt sehr geheimnisvoll und daher war ich sofort Feuer und Flamme. Auch gefällt mir gut, dass das Buch nicht nur aus Lucys Sicht geschrieben ist, sondern auch aus mehreren anderen Blickwinkeln, die das Lesen so noch interessanter gemacht haben. Die Autorin erzählt ihre Geschichte angenehm ruhig und unaufgeregt, so dass ich das Lesen als sehr entspannt empfunden habe. An manchen Stellen hätte ich es gerne etwas weniger ausführlich gehabt, allerdings würde ich rückblickend sagen, dass alles doch genau richtig war so wie es ist. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass ich nur langsam in der Geschichte vorangekommen bin. Allerdings habe ich dann etwas anderes erleben dürfen. Sei es die wunderschöne irische Landschaft, die die Autorin unglaublich toll beschrieben hat. Oft hatte ich das Gefühl, die Windböen tatsächlich mitzuerleben bzw. habe die Landschaften und Gebäude förmlich vor mir gesehen. Auch habe ich einiges über die Bräuche Irlands erfahren dürfen, was mir auch sehr gefallen hat. Außergewöhnliche Charaktere Auch die Charaktere, auf die ich in diesem Buch getroffen bin, sind alles andere als 08/15. Vorneweg natürlich Lucy, die als Mathelehrerin ein absolut geordnetes Leben führt und mir am Anfang des Buches so überhaupt nicht sympathisch war. Oft wirkte sie auf mich mürrisch und frustriert. Doch je länger sie in Irland ist, desto mehr setzt sie sich mit ihrem Leben auseinander und sieht es plötzlich durch einen ganz anderen Blickwinkel. Diese Veränderung hat mir sehr gut gefallen, so dass ich am Ende wirklich von Lucy begeistert war. In Irland trifft Lucy auf die Freunde von George, die alle auf ihre eigene Art mit George verbunden waren. Auf den ersten Blick wirkten Maureen, Séamus, Flynn, Erin, Roísín, Gracie, Murphy und Raymond alle sehr speziell auf mich und ich konnte nicht so genau sagen, was ich von ihnen halten sollte. Doch je mehr ich über sie gelesen habe, desto mehr habe ich auch über sie erfahren. Und letztendlich kann ich sagen, dass all diese Charaktere wirklich wunderbare Menschen sind. Sie stecken voller Geheimnisse, die nur langsam ans Licht kommen und jeder von ihnen hat auf seine Weise von Lucys Ankunft in Irland profitieren können. Mir hat es viel Freude bereitet, jeden einzelnen nach und nach näher kennen zu lernen und somit auch besser verstehen zu können. "Die Leidenschaften und Sehnsüchte der Menschen waren ein dunkles Rätsel. Es bedürfte vielerlei krummer Wege, die anscheinend ins Nichts führen, um am Ende mit ein bisschen Glück eine Antwort auf genau die Frage zu bekommen, die man gar nicht gestellt hatte." Dieses Zitat von Seite 222/223 gefällt mir unheimlich gut. Lucy hat in Irland vieles erlebt, worüber sie in ihrem Zuhause in Manchester nicht einmal nachgedacht hätte, es auszuprobieren. Die Suche nach der Wahrheit über ihren Vater war einfach unglaublich spannend und das Ende kam sehr unerwartet, hat mich aber dennoch überaus glücklich gemacht. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Irland und möchte der Autorin dafür danken! Mein Fazit: "Das Meer so nah" von Fiona Blum ist eine wunderschön erzählte Reise durch das zauberhafte Irland. Ich habe viele außergewöhnliche Charaktere kennen lernen dürfen und war bis zum Schluss gespannt, wie es mit Lucy wohl weitergehen wird. Ich hatte wunderbare Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter.

Irland in seiner vollen Pracht
von einer Kundin/einem Kunden aus Zäziwil am 25.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lucy ist Mathematikerin und ganz anders als ihre Schwester. Sie hasst Überraschungen und lebt für ihre Zahlen. Bis sie eines Tages überraschenderweise einen Anruf erhält. Nicht ihr angeblicher Vater sondern ein völlig fremder Mann soll ihr Vater sein. Ihre Eltern sind nicht sehr entgegenkommend mit den Antworten und so... Lucy ist Mathematikerin und ganz anders als ihre Schwester. Sie hasst Überraschungen und lebt für ihre Zahlen. Bis sie eines Tages überraschenderweise einen Anruf erhält. Nicht ihr angeblicher Vater sondern ein völlig fremder Mann soll ihr Vater sein. Ihre Eltern sind nicht sehr entgegenkommend mit den Antworten und so macht sie sich auf nach Irland. Sie lernt eine Gruppe von Freunden ihres Vaters kennen, macht einen Roadtrip durch Irland und verändert sich selber Schritt für Schritt. Dies war mein erstes Buch von Fiona Blum. Die Beschreibung Irlands hat mir sehr gefallen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Aus diesem Grund ist Irland wieder höher in der Liste der Wunsch Reisedestinationen gestiegen. Der Schreibstil ist detailreich, flüssig und leicht. Den verschiedenen Erzählsträngen kann man gut und einfach folgen. Die Geschichte ist stimmig von Anfang bis zum Schluss. Fiona kam mir am Anfang etwas spröde vor. Dass sie sich aber dann auf die Veränderungen eingelassen hat und sich weiterentwickelt, gefiel mir sehr. Dies macht starke Frauen aus. Auch die restlichen Figuren waren authentisch und sympatisch. Ich war jedoch enorm froh, fanden sich vorne im Buch, Beschreibungen der verschiedenen Personen. Auch die Karte Irlands mit der Reiseroute von Lucy fand ich toll. Leider hat es bei mir etwas gedauert, bis ich den Sog der Geschichte gespürt habe. Danach konnte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen. Ich vergebe diesem Buch sehr gerne 4,5 von 5 Sterne. ⓒ HerzensangelegenheitBuch

Das Meer so nah
von Sabine aus Köln am 06.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die ersten beiden Bücher der Autorin haben mir schon gut gefallen und auch dieses hat meinen Geschmack genau getroffen - Fiona Blum wird langsam zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Es ist vor allem die Atmosphäre, die mich völlig eingenommen hat, diese Mischung aus Hommage an die grüne Insel, Roadmovie und Charakterstudie.... Die ersten beiden Bücher der Autorin haben mir schon gut gefallen und auch dieses hat meinen Geschmack genau getroffen - Fiona Blum wird langsam zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Es ist vor allem die Atmosphäre, die mich völlig eingenommen hat, diese Mischung aus Hommage an die grüne Insel, Roadmovie und Charakterstudie. Und das Ganze erzählt mit wundervollen Worten, die - ohne schnörkelig zu sein - trotzdem lieblich und herzergreifend sind. Es gibt mehrere Erzählstränge, die sich immer mal wieder kreuzen, dann aber auch wieder auseinandergehen, dazu auch Rückblicke in die Vergangenheit. Lucy, eine Mathematiklehrerin durch und durch, erfährt durch einen Telefonanruf von ihrem schwerkranken, bis dahin aber nicht bekanntem Vater – sie macht sich auf nach Irland, doch kommt leider zu spät; ihr Vater ist bereits verstorben. Und trotzdem beginnt für die Lucy ein Abenteuer, in dem sie sich selber von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Lucy ist ein skurriler Charakter und vielleicht habe ich sie gerade deswegen auch sofort ins Herz geschlossen. Wirkt sie erst wie eine Mathematikerin, die nur für ihre Zahlen lebt und dadurch sehr spröde und trocken rüberkommt, zeigt sie auf ihrer Reise durch Irland auch noch eine andere Seite – eine liebevolle, berührende und herzliche Art. Und am meisten hat mir gefallen, dass sie sich auf Veränderungen eingelassen hat, sich ihnen stellt und damit einen ganz neuen Lebensabschnitt beginnt. Aber nicht nur Lucy ist als Figur gut gelungen – in Irland trifft sie auf eine Gruppe alter Freunde ihres Vaters, die alle sehr eigen und schrullig sind – aber sympathisch schrullig und mit dem Herz am rechten Fleck. Nach und nach erfährt man auch von ihnen die jeweiligen Vergangenheiten und kann die eine oder andere Marotte viel besser nachvollziehen. Durch diese Ecken und Kanten wirken sie echt und authentisch – und damit glaubhaft und sympathisch. Die Geschichte ist – obwohl sie fast einem Roadmovie nahekommt – doch eine ruhige. Und auch wenn es nicht sonderlich spannend ist, entwickelt sie doch eine Sogwirkung, die sich langsam aufbaut, so dass ich im letzten Drittel nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich habe mich richtig wohlgefühlt mit den Charakteren, habe die Reise durch Irland mit tollen Beschreibungen richtig genossen und mich der ruhigen und liebevollen Atmosphäre, die im Buch herrscht, hingegeben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen. Einen Stern ziehe ich nur ab, weil der Einstieg doch etwas gemächlich war – das hat sich aber zum Glück dann verloren. Mein Fazit Eine schöne Geschichte, die den Leser nicht nur in Irland abtauchen lässt, sondern auch wundervolle und gestandene Charaktere bietet, die trotz – oder gerade wegen? – ihrer Ecken und Kanten einfach nur sympathisch sind. Eine tolle Atmosphäre, eine wunderschöne Sprache voller Poesie, die dabei aber keineswegs schnörkelig ist und eine Reise zu sich selbst – zumindest für die Protagonistin. Ich gebe der Geschichte 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch gerne weiter.