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Artemis

Roman

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.
Rezension
»Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ...«
Portrait
Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641224394
Verlag Random House ebook
Dateigröße 4251 KB
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 10878
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Buchhändler-Empfehlungen

Leben auf dem Mond - nicht mehr weit weg?

Miriam Effertz, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Jazz Bashara ist eine junge Schmugglerin, die auf dem Mond lebt. Wir schreiben das Jahr 2070 und der Mond ist mit fünf Wohnblasen besiedelt, in denen wegen der äußeren Umstände strenge Regeln herrschen. Als Jazz angeheuert wird, eine Sabotage durchzuführen, ist sie sicher, dass sie das alleine hinbekommt. Aber schnell merkt sie, dass manche Dinge nur im Team funktionieren. Ein spannender Wettlauf mit der Zeit und der Schwerkraft beginnt. Andy Weir schafft es, seine Romane realistisch zu halten und uns auf diesem Weg einiges über das Weltall und die Planeten beizubringen. Haben wir beim Marsianer noch gelernt, wie man Kartoffeln auf dem Mars anbaut, geht es diesmal um die Besonderheiten des Mondes. So mag ich Science Fiction.

Oldschool Zukunftsroman vom "Marsianer-Autor

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Andy Weir, Autor des erfolreich verfimten Romanes "Der Marsianer", legt hier mit seiner Erzählung über die Mondstation "Artemis" nach. Weirs Vision vom Leben auf dem Mond ist gut erzählt, fast schon ein wenig altmodisch wirkend, aber auch mit gehörigen Portion ironischem Humor garniert, für den der Autor bekannt ist. Besonders gelungen ist die durchaus realistisch anmutende Beschreibung vom Leben in einer solchen Mondbasis, welchen Problemen und Gefahren eine dort lebende Gesellschaft ausgesetzt ist und wie diese überhaupt ihr tägliches Dasein fristet. Abgerundet wird das alles durch eine spanndende und actionreiche Handlung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
7
10
3
0
1

Auf dem Mond gibt es kein Verbrechen, oder doch?
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Nach "Der Marsianer" hier nun der zweite Geniestreich Andi Weirs, und wie schon beim Vorgänger schafft es der Autor in "Artemis" hervorragend, wissenschaftliches Fachwissen mit einer gelungenen Story zu vermischen. Diese Mischung bringt er derart unterhaltsam rüber, so dass zu keiner Minute Langeweile aufkommt. Die weibliche Hau... Nach "Der Marsianer" hier nun der zweite Geniestreich Andi Weirs, und wie schon beim Vorgänger schafft es der Autor in "Artemis" hervorragend, wissenschaftliches Fachwissen mit einer gelungenen Story zu vermischen. Diese Mischung bringt er derart unterhaltsam rüber, so dass zu keiner Minute Langeweile aufkommt. Die weibliche Hauptprotagonistin Jazz Bashara wirkt authentisch, ein richtig toughes Mädel, das sich kein Blatt vor den Mund nimmt und es immer wieder schafft, sich und ihre Freunde in Schwierigkeiten zu bringen. Erzählt wird, wie auch schon beim "Marsianer", in der ersten Person, und trotz viel Wissenschaft und einer richtig spannenden Handlung kommt auch der Humor nicht zu kurz. Beim "Marsianer" hat es ja nicht lange gedauert, bis das Buch auf der großen Leinwand eine filmische Umsetzung fand. "Artemis" hätte das jedenfalls auch allemal verdient! Dieses Buch hat echt Spaß gemacht und mich einige unterhaltsame Lesestunden auf dem Mond verbringen lassen. Weiter so Herr Weir!

Fly me to the moon
von FrauSchafski am 28.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man nun l... Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man nun loben, da eine taffe Frau im Mittelpunkt der Handlung steht, das ist für einen männlichen Autor durchaus nicht selbstverständlich. Problematisch ist nur, dass ihm seine Figur nicht so recht gelungen ist. Warum? Jazz Bashara ist ein selbstbewusstes Mädel, das weiß, was es will und es sich auch nimmt. Und obwohl sie während des gesamten Buches kein einziges Mal Sex hat, hat sie den Ruf, ein „liederliches“ Mädel zu sein, das nur zu gerne sein Beine breit macht. Wehrt sie sich dagegen? Nein, ganz im Gegenteil lässt sie sich durch die andauernden sexistischen Bemerkungen einschüchtern und in Erklärungsnot bringen, was überhaupt nicht zu ihrem sonst so robusten Charakter passt. Was dem ganzen dann aber die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass sie selbst an den unmöglichsten Stellen sexistische Bemerkungen dem Leser in den Kopf pflanzt, obwohl dieser gar nicht darüber nachgedacht hat. Ein Beispielt: Jazz zieht sich vor einem anderen Mann, schwulen (!) bis auf die Unterschwäsche aus, weil sie ihren Raumanzug anziehen möchte. Hier würde niemand etwas Merkwürdiges dran finden. Aber sie kommentiert dies mit einem süffisanten: „Was denn, hätte ich etwa in Gegenwart dieses schwulen Mannes verlegen sein sollen?“. Solche Beispiele finden sich zuhauf und sind auf Dauer echt nervig. Hinzu kommt, dass die gesamte Story furchbar öde wäre, würde sie nicht auf dem Mond spielen. Einzig die Kulisse macht sie einigermaßen interessant, was für mich nicht ausgereicht hat. Spannungsbögen krieren sich nur selten, sodass es zeitweise eine echt zähe Veranstaltung ist. Und noch ein weiterer Aufreger zum Schluss: Es ist ein Unding, wenn der Klappentext, bzw. der Text auf der Innenseite, den Handlungsverlauf über mehr als hundert Seiten vorwegnimmt. Da kann man sich die Lektüre auch sparen - finde ich. Fazit: Kurzum, mir erscheint die hier dargestellte weibliche Figur aufgrund der dauernden sexistischen Bemerkungen echt problematisch. Das mag der Autor sicher nicht bewusst gemacht haben, aber genau deswegen ist eine Bewegung wie #metoo sinnvoll, denn dieses Buch ist ein gutes Beispiel, warum eine Sensibilisierung für das Theman wichtig ist. Alles in allem gibt es enttäuschte drei Sterne.

Ganoven-Krimi vom Mond
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2019

Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfil... Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfilmt von niemand geringeren als Riddley Scott, mündete. Andy Weir bleibt in „Artemis“ dem Weltraum treu: Das Setting ist diesmal nicht der Mars, sondern unser Erdtrabant der Mond und der Plot ist keine Rettungsmission, sondern eher ein handfester Ganoven-Krimi. Insgesamt fand ich „Artemis“ auch ein wenig beladen mit Informationen und Fakten. Dadurch baut sich die Spannung erst allmählich auf. In einem Interview hat der Schriftsteller verraten, dass auch hier die Filmrechte bereits verkauft worden sind. Wer jetzt noch nicht „Der Marsianer“ gelesen hat sollte das schleunigst nachholen.