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Beim Morden bitte langsam vorgehen

Roman

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gebundene Ausgabe

Endlich Witwe - eine giftige Komödie!

Die Leute leben einfach zu lange. Und die wenigsten haben das verdient. Horst jedenfalls nicht. Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt ihr die beste Idee ihres Lebens: Aus der immer so netten Bibliothekarin wird eine gerissene Hobbychemikerin, die ihre bisher von Braten- und Kuchenduft erfüllte Küche in ein Labor verwandelt. Dort bereitet sie Bleizucker zu. Geduldig rührt sie ihrem Mann täglich ein Löffelchen in den Kaffee. Bei den wirklich wichtigen Dingen muss man langsam vorgehen ...

Mit Gift zum Glück – ein makabrer und doch so lebenskluger Roman über die Ehe mit tödlichen Folgen.

Rezension
"Wenn die schwedische Autorin schwarzhumorig eine langjährige Ehe durchleuchtet, macht das sehr viel Spaß - und endet tödlich." kulturnews
Portrait
Sara Paborn, 1972 in Sölvesborg geboren, war früher in der Werbebranche tätig und lebt heute als Autorin in Stockholm. 2009 veröffentlichte sie ihr Debüt. Ihr Überraschungsbestseller „Beim Morden bitte langsam vorgehen“ ist ihr vierter Roman; damit ist Sara Paborn erstmals auf Deutsch zu entdecken.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04802-8
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2,7 cm
Gewicht 379 g
Originaltitel Blybröllop
Auflage 2
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 60852
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

39 Ehejahre sind genug, die alten Bleigewichte für Gardinen bekommen eine neue "Aufgabe" und die Küche wird ein Labor verwandelt. Mit Geduld und Glück endet die Liebe tödlich.....

In der Konsequenz eine Ersparnis

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

"Die Ehe ist eine juristische und geistliche Absprache zwischen zusammenlebenden Personen. Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen". Nordisches Familienlexikon.... Dem hätte die seit 39 Jahren mit Horst verheiratete 67 -jährige Ich - Erzählerin Irene dann doch einiges hinzuzufügen…. Aber nein….Irene hat genug, möchte Horst dringend loswerden und plant generalstabsmäßig sein baldiges Ableben. Als Bibliothekarin lese-, experimentier- und forschungsfreudig, wird Irene zur Hobbychemikerin und "versüßt" Horst den Kaffee. Bissiges, schwarzhumoriges und amüsantes Lesevergnügen!

Kundenbewertungen

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Auch ein Weg seiner Ehehölle zu entkommen
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2018

39 Jahre verheiratet sein mit dem egoistischen Horst sind für Irene eindeutig genug. Zuviel Hass hat sich über die Jahre angesammelt - jetzt muss ein Plan her und der fällt Irene beim Aufräumen des Kellers direkt in den Schoß. Langsam und möglichst unauffällig muss Horst aus dem Weg geräumt werden. Bitterböse und mit viel schwar... 39 Jahre verheiratet sein mit dem egoistischen Horst sind für Irene eindeutig genug. Zuviel Hass hat sich über die Jahre angesammelt - jetzt muss ein Plan her und der fällt Irene beim Aufräumen des Kellers direkt in den Schoß. Langsam und möglichst unauffällig muss Horst aus dem Weg geräumt werden. Bitterböse und mit viel schwarzem Humor vermittelt Irene im Plauderton dem Leser die Geschichte ihres Ausbruchs aus der Ehehölle.

Bitterböse Geschichte und wie eine Frau den Weg zu sich selbst findet
von booklover2011 am 19.06.2018

Inhalt (dem Klappentext entnommen): Endlich Witwe - eine giftige Komödie! Die Leute leben einfach zu lange. Und die wenigsten haben das verdient. Horst jedenfalls nicht. Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt i... Inhalt (dem Klappentext entnommen): Endlich Witwe - eine giftige Komödie! Die Leute leben einfach zu lange. Und die wenigsten haben das verdient. Horst jedenfalls nicht. Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt ihr die beste Idee ihres Lebens: Aus der immer so netten Bibliothekarin wird eine gerissene Hobbychemikerin, die ihre bisher von Braten- und Kuchenduft erfüllte Küche in ein Labor verwandelt. Dort bereitet sie Bleizucker zu. Geduldig rührt sie ihrem Mann täglich ein Löffelchen in den Kaffee. Bei den wirklich wichtigen Dingen muss man langsam vorgehen... Mit Gift zum Glück – ein makabrer und doch so lebenskluger Roman über die Ehe mit tödlichen Folgen. Meinung: Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Irene geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Irene ist mir nicht sympathisch gewesen, da bereits zu Beginn des Buches klar ist, dass sie ihren Ehemann Horst ermordet hat. Und so jemanden zu mögen, fällt doch schwer. Jedoch konnte ich ihre Gedanken, Gefühle und die Gründe, welche das Fass langsam aber sicher zum Überlaufen gebracht haben, absolut nachvollziehen. Sie erkennt endlich, dass sie von Horst seit Beginn der Ehe gedemütigt und kleingehalten wurde. Horst mochte ich nicht, für das was er seiner Frau angetan hat. Alleine schon wie er sich den Dachboden einverleibt hat, um dort sein Musikzimmer zu errichten, und sie regelrecht mit ihren Büchern in den Keller verbannt hat… Wenn er gelitten hat, kam kurz Mitgefühl auf, doch dann hat er sich wieder unmöglich benommen oder Irene hat sich an Begebenheiten aus der Vergangenheit erinnert und das Mitgefühl war wieder weg. Irene entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter. Die stille Bibliothekarin, die sich alles gefallen lässt, entwickelt sich zur Hobbychemikerin und je kränker Horst wird, umso mehr Selbstvertrauen und Platz im Haus erobert sie sich zurück. Immer wieder gibt es passende und wichtige Botschaften, die zum Nachdenken anregen und viel Wahrheit enthalten. Der schwarze Humor lässt einen immer wieder Auflachen oder Schmunzeln. Eine bitterböse Geschichte über Selbstemanzipation und dem Weg zu sich selbst und zu Selbstvertrauen. Auch wenn bereits der Klappentext und der Anfang verraten, dass es für Horst nicht gut ausgehen wird, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten, jedoch bin ich mit Irene nicht wirklich warmgeworden, so dass es wunderbare 4 von 5 Sternen gibt. Fazit: Eine bitterböse Geschichte, in der viel Wahrheit und wichtige Botschaften stecken, die mich gut unterhalten konnte. Wer schwarzen Humor liebt, wird tolle Lesestunden haben.

Ausgekocht
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 10.06.2018

In ihrer langjährigen Ehe ist Irene von Ehemann Horst immer mehr an den Rand gedrängt worden. Er ist ein kaltherziger, ichbezogener Mensch, der seine eigenen Bedürfnisse über alles stellt und Irene kommt sich immer mehr wie ein überflüssig gewordenes Möbelstück vor, das in den Keller verbannt wurde. Das kann man buchstäblich so ... In ihrer langjährigen Ehe ist Irene von Ehemann Horst immer mehr an den Rand gedrängt worden. Er ist ein kaltherziger, ichbezogener Mensch, der seine eigenen Bedürfnisse über alles stellt und Irene kommt sich immer mehr wie ein überflüssig gewordenes Möbelstück vor, das in den Keller verbannt wurde. Das kann man buchstäblich so sehen, denn Horst hat sich im Haus ausgebreitet, für Irenes geliebte Bücher bleibt nur ein altes Regal im Keller, wohin sie sich zwischen Waschmaschine und Krempel zurückziehen kann. Dort findet sie auch alte ausrangierte Gardinen ihrer Mutter, am Saum noch mit Bleigewichten beschwert. So kommt sie auf die makabre Idee – als Bibliothekarin ist sie sehr belesen – in Chemiebüchern nachzusehen, wie sie daraus Bleizucker herstellen kann. Der erste Schritt zu ihrer Befreiung. Nachdem sie die ersten Portionen Bleizucker gekocht und Horst in kleinen Dosen verabreicht hat, wird sie ihren Weg zielstrebig bis zu Ende verfolgen. In ihren Notizen beschreibt sie die vergangenen Jahre, wobei die kleinen Episoden ein Licht auf die lieblosen Jahre ihrer Ehe werfen. Doch diese Fesseln hat sie nun abgestreift, ein neues Leben – ganz wie sie es sich wünscht, steht vor ihr. Der Roman dieses Gattenmords beginnt leise und makaber, aber je weiter die Geschichte und Irenes Aktivität fortschreitet, umso mehr tritt die farblose Ehefrau aus ihrem Schatten. Sie spürt den Hauch der Freiheit und das macht sie mutig. Als Leserin stand ich anfangs auf Irenes Seite, obwohl es bitterböse und rabenschwarz ist, wie sie handelt. Sie lässt Horst leiden, nicht nur am Gift, auch an seiner zunehmenden Schwäche, die es ihr ermöglicht, ihm nun ihren Willen aufzuzwingen. Die Machtverhältnisse haben sich umgekehrt und Irene genießt es. Dadurch wird auch ihr Charakter zwiespältig und die Geschichte zynischer. Obwohl das Ende schon von Anfang an feststand, bleibt die Faszination des Romans bis zum Schluss erhalten, weil ich als Leserin ganz in die Gedankenwelt Irenes eintauchen kann. Eine sehr böse und zynische Alternative zur Scheidung