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Die letzte Stunde

Historischer Roman

(26)
»Ein Schwarzer Tod hat unser Land befallen. Nur wenige werden verschont bleiben.«

Südengland, Juli 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand. Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener. Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die kargen Vorräte reichen? Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen ...

Rezension
»Hochspannung mit einer starken Heldin, die ihrer Zeit weit voraus ist.«
Portrait
Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 656 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641224677
Verlag Heyne
Dateigröße 2238 KB
Übersetzer Sabine Lohmann, Peter Pfaffinger
Verkaufsrang 11.630
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mittelalterlicher Krimi!!!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Auch mit ihrem ersten historischen Roman zur Zeit der Pest in England hat mich die begnadete Krimiautorin Minette Walters überzeugt - trotz der ein oder anderen Länge konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und bin gespannt auf die angekündigte Fortsetzung! Auch mit ihrem ersten historischen Roman zur Zeit der Pest in England hat mich die begnadete Krimiautorin Minette Walters überzeugt - trotz der ein oder anderen Länge konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und bin gespannt auf die angekündigte Fortsetzung!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Der erste historische Roman der Autorin M. Walters und man merkt auch an dieser spannenden Geschichte, der eine Fortsetzung folgen wird, dass sie eine begnadete Krimi- Autorin ist. Der erste historische Roman der Autorin M. Walters und man merkt auch an dieser spannenden Geschichte, der eine Fortsetzung folgen wird, dass sie eine begnadete Krimi- Autorin ist.

„Welchen Wert haben Stände und Ränge im Überlebenskampf?“

Maximilian Schmidt, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Als im Juli des Jahres 1348 die Pest das südenglische Festland erreicht und in einer erschreckenden Geschwindigkeit ganze Landstriche entvölkert, erdulden die meisten Menschen die große Seuche als eine Strafe Gottes. Nur Lady Anne, Herrin des kleinen Landguts Develish, reagiert besonnen und isoliert sich mit ihren Leibeigenen auf ihrem Anwesen. Schon nach kurzer Zeit stellt sich die Frage, welchen Wert Stände und Ränge haben, wenn es ums nackte Überleben geht. In den kommenden Wochen werden die Menschen mit weiteren ethischen sowie religiösen Fragen, Lebensmittelknappheit, Habgier, Verzweiflung, Schuldgefühlen und der Aufdeckung dunkler Geheimnisse konfrontiert...

Ein spannendes und faszinierendes Porträt des Schwarzen Todes und der damaligen Zeit in der die Menschen damals lebten.

(Eine Fortsetzung der Geschichte ist ebenfalls schon in Planung)
Als im Juli des Jahres 1348 die Pest das südenglische Festland erreicht und in einer erschreckenden Geschwindigkeit ganze Landstriche entvölkert, erdulden die meisten Menschen die große Seuche als eine Strafe Gottes. Nur Lady Anne, Herrin des kleinen Landguts Develish, reagiert besonnen und isoliert sich mit ihren Leibeigenen auf ihrem Anwesen. Schon nach kurzer Zeit stellt sich die Frage, welchen Wert Stände und Ränge haben, wenn es ums nackte Überleben geht. In den kommenden Wochen werden die Menschen mit weiteren ethischen sowie religiösen Fragen, Lebensmittelknappheit, Habgier, Verzweiflung, Schuldgefühlen und der Aufdeckung dunkler Geheimnisse konfrontiert...

Ein spannendes und faszinierendes Porträt des Schwarzen Todes und der damaligen Zeit in der die Menschen damals lebten.

(Eine Fortsetzung der Geschichte ist ebenfalls schon in Planung)

„Fast schon "Utopia"“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

England 1348:
Im Süden wütet die Pest und überzieht langsam aber stetig das ganze Land.
Die Bewohner des kleinen Dorfes Develish unter der Führung von Lady Anne, versuchen durch Isolation und Abschottung der gefürchteten Ansteckung zu entgehen....
Minette Walters, renommierte Krimiautorin, hat sich an einem historischen (Kriminal-) Roman versucht und dieses Experiment ist ihr gut gelungen.
Eloquent, spannend und mit großer Kenntnis des mittelalterlichen Lebens entfaltet sie ein faszinierend düsteres Bild einer kleinen eingeschworenen Gemeinschaft.
Ähnlich einer Siedlergemeinschaft, die sich mit den anfänglichen Schwierigkeiten und dem Aufbau einer neuen Gesellschaft auseinandersetzen muss, sind auch die Untergebenen und ehemaligen Leibeigenen gefordert, Standesdünkel, alte Traditionen und überholte Werte neu zu definieren und zu ersetzen.
Sicher, Lady Anne ist für mittelalterliche Verhältnisse etwas zu liberal, zu emanzipiert und etwas zu kenntnisreich im Bereich der Krankenpflege, die fast heutigem OP-Standard entspricht.
Dennoch, meinen Lesegenuss hat das nicht beeinträchtigt und ich fand sämtliche Charaktere glaubwürdig und interessant.
Den 2.Band erwarte ich jedenfalls mit Ungeduld, denn Minette Walters hat die wunderbare Gabe, auch Leser, die kaum historische Romane lesen (wie mich), mit ihrer Erzählkunst einzufangen und zu faszinieren.
Volle Punktzahl!
England 1348:
Im Süden wütet die Pest und überzieht langsam aber stetig das ganze Land.
Die Bewohner des kleinen Dorfes Develish unter der Führung von Lady Anne, versuchen durch Isolation und Abschottung der gefürchteten Ansteckung zu entgehen....
Minette Walters, renommierte Krimiautorin, hat sich an einem historischen (Kriminal-) Roman versucht und dieses Experiment ist ihr gut gelungen.
Eloquent, spannend und mit großer Kenntnis des mittelalterlichen Lebens entfaltet sie ein faszinierend düsteres Bild einer kleinen eingeschworenen Gemeinschaft.
Ähnlich einer Siedlergemeinschaft, die sich mit den anfänglichen Schwierigkeiten und dem Aufbau einer neuen Gesellschaft auseinandersetzen muss, sind auch die Untergebenen und ehemaligen Leibeigenen gefordert, Standesdünkel, alte Traditionen und überholte Werte neu zu definieren und zu ersetzen.
Sicher, Lady Anne ist für mittelalterliche Verhältnisse etwas zu liberal, zu emanzipiert und etwas zu kenntnisreich im Bereich der Krankenpflege, die fast heutigem OP-Standard entspricht.
Dennoch, meinen Lesegenuss hat das nicht beeinträchtigt und ich fand sämtliche Charaktere glaubwürdig und interessant.
Den 2.Band erwarte ich jedenfalls mit Ungeduld, denn Minette Walters hat die wunderbare Gabe, auch Leser, die kaum historische Romane lesen (wie mich), mit ihrer Erzählkunst einzufangen und zu faszinieren.
Volle Punktzahl!

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Minette Walters 1. hist. Roman hat alles, was man von diesem Genre erwarten kann : Pest, Liebe, Gewalt und Kampf ums Überleben. Ein spannender Roman mit angekündigter Fortsetzung. Minette Walters 1. hist. Roman hat alles, was man von diesem Genre erwarten kann : Pest, Liebe, Gewalt und Kampf ums Überleben. Ein spannender Roman mit angekündigter Fortsetzung.

„Ein mittelalterlicher Krimi !“

Barbara Scheplitz, Thalia-Buchhandlung Solingen

Krimiautorin Minette Walters präsentiert uns hier ihren ersten historischen Roman, der in ihrer Heimat in Südengland verortet ist.
Das kleine Dorf Develish, von dem versoffenen, grausamen und unfähigen Gutsherrn Sir Richard verwaltet, erlebt den Ausbruch der Pest. Lady Anne, die kluge, mutige und im Kloster ausgebildete Ehefrau Sir Richards isoliert das Dorf und bewahrt fast alle Bewohner vor Ansteckung.
Doch das ist nur der Anfang aller Herausforderungen, die auf Lady Anne zukommen, denn innerhalb der Bauern, Leibeigenen und Geistlichen brodelt es. Als dann auch noch ein Mord passiert, droht alles zu eskalieren.
M.Walters hat ein großartiges Buch geschrieben, das mich gepackt und in die enge Welt des Mittelalters gezogen hat. Als Krimiautorin versteht sie es Spannungsbögen aufzubauen und überraschende Wendungen zu vollziehen, das ist hier absolut gelungen.
Einzig die über allem stehende Lady Anne mit ihrem Gerechtigkeitssinn und der hygienisch-medizinischen Weitsicht finde ich ein bisschen überzogen und aus der Zeit gefallen.
Krimiautorin Minette Walters präsentiert uns hier ihren ersten historischen Roman, der in ihrer Heimat in Südengland verortet ist.
Das kleine Dorf Develish, von dem versoffenen, grausamen und unfähigen Gutsherrn Sir Richard verwaltet, erlebt den Ausbruch der Pest. Lady Anne, die kluge, mutige und im Kloster ausgebildete Ehefrau Sir Richards isoliert das Dorf und bewahrt fast alle Bewohner vor Ansteckung.
Doch das ist nur der Anfang aller Herausforderungen, die auf Lady Anne zukommen, denn innerhalb der Bauern, Leibeigenen und Geistlichen brodelt es. Als dann auch noch ein Mord passiert, droht alles zu eskalieren.
M.Walters hat ein großartiges Buch geschrieben, das mich gepackt und in die enge Welt des Mittelalters gezogen hat. Als Krimiautorin versteht sie es Spannungsbögen aufzubauen und überraschende Wendungen zu vollziehen, das ist hier absolut gelungen.
Einzig die über allem stehende Lady Anne mit ihrem Gerechtigkeitssinn und der hygienisch-medizinischen Weitsicht finde ich ein bisschen überzogen und aus der Zeit gefallen.

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Nach ihren großartigen Krimis hat Minette Walters ihren ersten Historienroman zur Zeit der Pest veröffentlicht. Spannend, authentisch, aber mit der einen oder anderen Länge. Nach ihren großartigen Krimis hat Minette Walters ihren ersten Historienroman zur Zeit der Pest veröffentlicht. Spannend, authentisch, aber mit der einen oder anderen Länge.

„Der schwarze Tod in England “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Die Autorin beginnt mit "Die letzte Stunde" eine Buchreihe zur Zeit der Pest in England, bei einem grauenvollen Lord und seinen Leibeigenen und Bauern in Dorseteshire. Hier erlebt die Gesellschaft einen Umbruch, eine Veränderung der Hierarchien nicht nur dank ihrer Herrin Lady Anne, sondern auch dank dem schwarzen Tod.
Bei diesem Buch dachte ich: interessantes Thema, hört sich gut an und einen historischen Roman aus dem Mittelalter habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Leider hat mich das Buch nicht zu 100% überzeugt. Es konnte mich nur manchmal in das "Flair" des Mittelalters zurückversetzen und zwischendurch fehlte etwas die Spannung. Dies kann aber jeder anders empfinden, je nachdem, auf welche Handlungen er mehr den Fokus setzt. Zum Schluss hat Frau Walters nochmal richtig Gas gegeben und ein packendes Ende geschrieben! Jetzt möchte ich doch wissen, wie es weitergeht...
Die Autorin beginnt mit "Die letzte Stunde" eine Buchreihe zur Zeit der Pest in England, bei einem grauenvollen Lord und seinen Leibeigenen und Bauern in Dorseteshire. Hier erlebt die Gesellschaft einen Umbruch, eine Veränderung der Hierarchien nicht nur dank ihrer Herrin Lady Anne, sondern auch dank dem schwarzen Tod.
Bei diesem Buch dachte ich: interessantes Thema, hört sich gut an und einen historischen Roman aus dem Mittelalter habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Leider hat mich das Buch nicht zu 100% überzeugt. Es konnte mich nur manchmal in das "Flair" des Mittelalters zurückversetzen und zwischendurch fehlte etwas die Spannung. Dies kann aber jeder anders empfinden, je nachdem, auf welche Handlungen er mehr den Fokus setzt. Zum Schluss hat Frau Walters nochmal richtig Gas gegeben und ein packendes Ende geschrieben! Jetzt möchte ich doch wissen, wie es weitergeht...

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Fast ein historischer Krimi: Super recherchiert und toll geschrieben. Mich hat Minette Walters auch hier überzeugt. ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Fast ein historischer Krimi: Super recherchiert und toll geschrieben. Mich hat Minette Walters auch hier überzeugt. ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

1348: Die Pest überzieht England mit Elend und Tod! Lady Anne, eigensinnig und mutig, kämpft mit ihrem Gesinde dagegen an. Dann geschieht auch noch ein Mord...
Spannend!
1348: Die Pest überzieht England mit Elend und Tod! Lady Anne, eigensinnig und mutig, kämpft mit ihrem Gesinde dagegen an. Dann geschieht auch noch ein Mord...
Spannend!

„Der schwarze Tod“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Sommer 1348 : Sir Richard besucht seinen Nachbarn, um die Hochzeit seiner einzigen Tochter mit dem Nachbarssohn perfekt zu machen. Aber die Pest hat schon die Burg erreicht und die Leibeigenen sterben wie die Fliegen. Entsetzt flüchtet man zurück auf die eigene Burg - aber Lady Anne hat sich mit ihren Leuten von der Außenwelt abgeschottet und lässt niemanden hinein. Zwei Wochen sollen die Heimkehrer im Dorf vor der Burg lagern, um zu sehen, ob sie die Pest nicht mitgebracht haben. Aber nur ein Mann aus dem Gefolge überlebt ....
Da geschieht ein Mord auf der Burg und Thaddeus, der Verwalter, macht sich zeitgleich auf, um Lebensmittel zu organisieren. Die Probleme für Lady Anne werden immer größer - nicht zuletzt, weil sie auch ein Geheimnis hütet....
Spannender Historienthriller. Leider auf zwei Teile angelegt und daher gibt es auch einige Längen - gekürzt wäre in diesem Fall besser gewesen.
Sommer 1348 : Sir Richard besucht seinen Nachbarn, um die Hochzeit seiner einzigen Tochter mit dem Nachbarssohn perfekt zu machen. Aber die Pest hat schon die Burg erreicht und die Leibeigenen sterben wie die Fliegen. Entsetzt flüchtet man zurück auf die eigene Burg - aber Lady Anne hat sich mit ihren Leuten von der Außenwelt abgeschottet und lässt niemanden hinein. Zwei Wochen sollen die Heimkehrer im Dorf vor der Burg lagern, um zu sehen, ob sie die Pest nicht mitgebracht haben. Aber nur ein Mann aus dem Gefolge überlebt ....
Da geschieht ein Mord auf der Burg und Thaddeus, der Verwalter, macht sich zeitgleich auf, um Lebensmittel zu organisieren. Die Probleme für Lady Anne werden immer größer - nicht zuletzt, weil sie auch ein Geheimnis hütet....
Spannender Historienthriller. Leider auf zwei Teile angelegt und daher gibt es auch einige Längen - gekürzt wäre in diesem Fall besser gewesen.

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Erstmals ein historischer Roman von Minette Walters, aber genau so spannend, düster, fesselnd wie ihre Krimis. Allerdings nix für mal eben zwischendurch, man muss sich Zeit nehmen. Erstmals ein historischer Roman von Minette Walters, aber genau so spannend, düster, fesselnd wie ihre Krimis. Allerdings nix für mal eben zwischendurch, man muss sich Zeit nehmen.

„Naja“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Minette Walters habe ich für ihre Krimis geschätzt, jetzt hat sie sich als Ken Follett versucht und das ist für meinen Geschmack schief gegangen.
Der Roman leidet unter den unglaubwürdigen Charakteren, ist an vielen Stellen sehr langatmig und hätte gut ein Viertel kürzer sein können. Schade!
Minette Walters habe ich für ihre Krimis geschätzt, jetzt hat sie sich als Ken Follett versucht und das ist für meinen Geschmack schief gegangen.
Der Roman leidet unter den unglaubwürdigen Charakteren, ist an vielen Stellen sehr langatmig und hätte gut ein Viertel kürzer sein können. Schade!

„Könnte besser sein“

Barbara Albrecht, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Vorab: ich muss gestehen, ich bin kein Fan der Krimis von Frau Walters. Sie schreibt mir zu sachlich und emotionslos. Ich habe immer das Gefühl, die Protagonisten ihrer eigenen Stories sind ihr egal. Oder sie mag sie nicht. Soviel dazu. Trotzdem habe ich Die letzte Stunde gelesen, schon weil ich historische Romane geradezu inhaliere. Im Roman erleben wir zwei, drei bemerkenswerte Charaktere, der Rest plätschert so dahin. Sicher, es wird eine düstere Zeit beschrieben, die großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft in Europa hatte, aber die scheinbar verständnisvolle Gutsherrin und ihre Vorstellung einer gerechten Welt ( und das Alles im Angesicht des heraufziehenden Todes) kommt unglaubwürdig rüber. Wir wissen aus unseren Geschichtsbüchern, dass es so was wohl kaum gab. Schade - bei dem Thema, da wäre mehr möglich gewesen. Vorab: ich muss gestehen, ich bin kein Fan der Krimis von Frau Walters. Sie schreibt mir zu sachlich und emotionslos. Ich habe immer das Gefühl, die Protagonisten ihrer eigenen Stories sind ihr egal. Oder sie mag sie nicht. Soviel dazu. Trotzdem habe ich Die letzte Stunde gelesen, schon weil ich historische Romane geradezu inhaliere. Im Roman erleben wir zwei, drei bemerkenswerte Charaktere, der Rest plätschert so dahin. Sicher, es wird eine düstere Zeit beschrieben, die großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft in Europa hatte, aber die scheinbar verständnisvolle Gutsherrin und ihre Vorstellung einer gerechten Welt ( und das Alles im Angesicht des heraufziehenden Todes) kommt unglaubwürdig rüber. Wir wissen aus unseren Geschichtsbüchern, dass es so was wohl kaum gab. Schade - bei dem Thema, da wäre mehr möglich gewesen.

„Brilliant!“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Die englische Krimi-Autorin Minette Walters hat einen historischen Roman geschrieben der in Dorseteshire ihrer Heimat spielt.
Das Herrenhaus von Develish versucht sich unter Führung ihrer Herrin Lady Anne vor der Pest zu schützen.
Dieser Roman ist ein fulminantes Kammerspiel. Die handelnden Personen sind faszinierend und einprägsam geschildert. Im Verlauf der Handlung entwickelt sich eine aus dem Nichts entstehende Dramatik. Erlösung findet der Leser erst am Schluss der Geschichte und da gibt es noch so manche Überraschung.
Mein neuer Liebling.
Die englische Krimi-Autorin Minette Walters hat einen historischen Roman geschrieben der in Dorseteshire ihrer Heimat spielt.
Das Herrenhaus von Develish versucht sich unter Führung ihrer Herrin Lady Anne vor der Pest zu schützen.
Dieser Roman ist ein fulminantes Kammerspiel. Die handelnden Personen sind faszinierend und einprägsam geschildert. Im Verlauf der Handlung entwickelt sich eine aus dem Nichts entstehende Dramatik. Erlösung findet der Leser erst am Schluss der Geschichte und da gibt es noch so manche Überraschung.
Mein neuer Liebling.

„England, 1348 - Ist es das Ende der Welt ?“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es scheint auf jeden Fall so: Sir Richard of Develish, ein kleiner, unbedeutender Lehnsmann der englischen Krone, selbstgefällig, streitsüchtig, gewalttätig, ist auf dem Weg zum ausgewählten Bräutigam seiner Tochter Eleanor, um die Mitgift zu überbringen. In der heimischen Dorfanlage bleibt seine Frau, Lady Anne, zurück. Sie ist nicht nur gebildet und heilkundig, sondern auch weitsichtig und ihren Mitmenschen gegenüber sehr offen. Richard wird auf dieser Reise, noch vor seiner Rückkehr, von einer bisher unbekannten Krankheit überholt. Diese ist hochgradig tödlich, sie wird Englands Bevölkerung um circa 80 % verkleinern. Dank der radikalen Abschottung Develishs vom Rest des Landes, verordnet von Lady Anne, überleben dort fast alle Menschen den Ausbruch der Pest. Aber der eigentliche Kampf ums Überleben beginnt dann erst...
So weit, so gut!
Aber: Dieser historische Roman hat das Zeug zum Klassiker des Genres! Minette Walters, von Haus aus eigentlich Krimi-Autorin, weiß, wie man einen Spannungsbogen hält, zudem hat sie ein eindrucksvolles Tableau von Figuren parat, und vor allem: eine unglaublich spannende Story! Ihr Mittelalter lebt, atmet, stinkt, ist authentisch, realistisch und dramatisch! Man begreift beim Lesen, wie eng und klein die Welt der Bauern und Leibeigenen war, aber auch, wie schnell sich alles ändern könnte, wenn Wissen und Bildung allen zur Verfügung stünden...

"Er spürte den Tod allenthalben, während sie in schleppedner Gangart durch die Lande zogen. Selbst die Vögel waren verstummt...."

In der Tradition von "Die Säulen der Erde" oder von "Der Medicus" erwartet Sie ab dem 12.3.2018 einer der besten historischen Romanen seit ganz langer Zeit!
Es scheint auf jeden Fall so: Sir Richard of Develish, ein kleiner, unbedeutender Lehnsmann der englischen Krone, selbstgefällig, streitsüchtig, gewalttätig, ist auf dem Weg zum ausgewählten Bräutigam seiner Tochter Eleanor, um die Mitgift zu überbringen. In der heimischen Dorfanlage bleibt seine Frau, Lady Anne, zurück. Sie ist nicht nur gebildet und heilkundig, sondern auch weitsichtig und ihren Mitmenschen gegenüber sehr offen. Richard wird auf dieser Reise, noch vor seiner Rückkehr, von einer bisher unbekannten Krankheit überholt. Diese ist hochgradig tödlich, sie wird Englands Bevölkerung um circa 80 % verkleinern. Dank der radikalen Abschottung Develishs vom Rest des Landes, verordnet von Lady Anne, überleben dort fast alle Menschen den Ausbruch der Pest. Aber der eigentliche Kampf ums Überleben beginnt dann erst...
So weit, so gut!
Aber: Dieser historische Roman hat das Zeug zum Klassiker des Genres! Minette Walters, von Haus aus eigentlich Krimi-Autorin, weiß, wie man einen Spannungsbogen hält, zudem hat sie ein eindrucksvolles Tableau von Figuren parat, und vor allem: eine unglaublich spannende Story! Ihr Mittelalter lebt, atmet, stinkt, ist authentisch, realistisch und dramatisch! Man begreift beim Lesen, wie eng und klein die Welt der Bauern und Leibeigenen war, aber auch, wie schnell sich alles ändern könnte, wenn Wissen und Bildung allen zur Verfügung stünden...

"Er spürte den Tod allenthalben, während sie in schleppedner Gangart durch die Lande zogen. Selbst die Vögel waren verstummt...."

In der Tradition von "Die Säulen der Erde" oder von "Der Medicus" erwartet Sie ab dem 12.3.2018 einer der besten historischen Romanen seit ganz langer Zeit!

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eintauchen ins 14. Jahrhundert und losschmökern. Nach etlichen Jahren meine erste Walters wieder und sie ist grandios. Eintauchen ins 14. Jahrhundert und losschmökern. Nach etlichen Jahren meine erste Walters wieder und sie ist grandios.

„Mehr als nur ein Historienkrimi“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Natürlich kann Minette Walters nicht so recht aus ihrer Haut, in gewisser Weise ist"Die letzte Stunde" auch ein Krimi. Sie schafft es aber auch, ein Bild jener Zeit zu erschaffen. Sie erzählt von Leibeigenen, ihren Besitzern, unterdrückten Frauen und eben auch von der Pest, die das ganze feudale Gefüge auf den Kopf stellt. Lady Anne, gebildet und mutig, ist eine der Wenigen, die der Pest wirksam begegnet. Doch sie wird sich im entvölkerten England nicht nur gegen ihre aggressive Tochter zur Wehr setzen müssen sondern auch gegen marodierende Plünderer. Doch vielleicht gibt diese unsichere Zeit ihr und ihren Leibeigenen die Chance auf ein neues Leben. Super recherchiert und spannend! Natürlich kann Minette Walters nicht so recht aus ihrer Haut, in gewisser Weise ist"Die letzte Stunde" auch ein Krimi. Sie schafft es aber auch, ein Bild jener Zeit zu erschaffen. Sie erzählt von Leibeigenen, ihren Besitzern, unterdrückten Frauen und eben auch von der Pest, die das ganze feudale Gefüge auf den Kopf stellt. Lady Anne, gebildet und mutig, ist eine der Wenigen, die der Pest wirksam begegnet. Doch sie wird sich im entvölkerten England nicht nur gegen ihre aggressive Tochter zur Wehr setzen müssen sondern auch gegen marodierende Plünderer. Doch vielleicht gibt diese unsichere Zeit ihr und ihren Leibeigenen die Chance auf ein neues Leben. Super recherchiert und spannend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
13
9
3
1
0

Super spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Küttigen am 15.11.2018

Ich kann es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen!!!!!! Wirklich ein super Buch!

Spannend
von Cora Lein aus Berlin am 06.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: In Südengland bricht die Pest aus, einzig die Bewohner von Gut Develish wissen sich zu schützen? Meine Meinung: Es ist lange her, dass ich ein Buch von Minette Walters gelesen habe und daher freute ich mich über den ersten Teil der neuen Saga. Das Buch beginnt mit Landkarten, welche die Schauplätze... Inhalt: In Südengland bricht die Pest aus, einzig die Bewohner von Gut Develish wissen sich zu schützen? Meine Meinung: Es ist lange her, dass ich ein Buch von Minette Walters gelesen habe und daher freute ich mich über den ersten Teil der neuen Saga. Das Buch beginnt mit Landkarten, welche die Schauplätze untermauern und einen guten Einstieg liefern. Dann geht es auch schon los mit dem Leben auf Develish und bald bricht die Pest in Umliegenden Dörfern aus. Die Beschreibungen sind so lebendig, als wäre man selber dabei. Der Ausdruck passt zum Geschehen und zu den Charakteren. Hier wirkt alles echt. Die Charaktere interagieren miteinander ganz ungezwungen, es scheint eine selbstständige Gemeinschaft zu sein, welche auch ohne Autorin zurecht kommen. Dies macht die Geschichte so leicht zu lesen. Durch die Beschreibungen der Landschaft, der Dörfer und den Erfahrungen ist es ein leichtes die Digitalisierung um uns herum zu vergessen. Kurz gesagt: Ein Buch, welches flüssig gelesen werden kann und eine entspannte Auszeit bereitet. Fazit: Volle 5 Sterne für ein entspanntes Lesevergnügen. Hoffentlich kommt bald der nächste Band in den Handel

Wie die Pest wütete
von Klaudia K. aus Emden am 28.05.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Der spannende historische Roman "Die letzte Stunde " von Minette Walters handelt in Südengland um das Jahr 1348. Die Menschen des Landes leiden über die Pest große Not. Innerhalb kürzester Zeit entvölkert diese entsetzliche Krankheit ganze Landstriche und jeder fürchtet sich dem anderen zu nähern, aus Angst sich mit... Der spannende historische Roman "Die letzte Stunde " von Minette Walters handelt in Südengland um das Jahr 1348. Die Menschen des Landes leiden über die Pest große Not. Innerhalb kürzester Zeit entvölkert diese entsetzliche Krankheit ganze Landstriche und jeder fürchtet sich dem anderen zu nähern, aus Angst sich mit dieser auf geheimnisvolle Weise übertragenen Krankheit anzustecken. Lady Anne, die Herrin von Develish, entscheidet sich die Zugangsbrücke zu ihrem Anwesen zu verbrennen und damit vor Fremden abzuschirmen. Selbst ihren Gatten Sir Richard, der sich noch beim zukünftigen Gemahl seiner Tochter befindet, lässt sie bei seiner Rückkehr nicht hinein. Er war bereits mit dem Pestvirus infiziert und starb folglich kurze Zeit darauf. Auf dem völlig isolierten Anwesen sind die gesellschaftlichen Ränge und Standesunterschiede völlig zusammengebrochen. Als neuen Verwalter setzt Anne den klugen Thaddeus ein, der bislang als der niedrigste Diener galt, jedoch durch seine goße Allgemeinbildung für die Organisation nun am Besten geeignet erscheint. Die Gemeinschaft harmoniert allerdings nur so lange bis ein rätselhafter Mord geschieht. Als obendrein noch die Nahrungsvorräte immer knapper werden macht sich schließlich Thaddeus mit ein paar jungen Männer auf den Weg... Die Vertonung dieses herrlichen historischen Romans gelang außerordentlich gut. Gerade die Stimme von Gabriele Blum, deren wunderschöner Intonierung und Artikulation, ist ein enormer Gewinn für die Hörbuchfassung. Ihre Stimme interpretiert perfekt die jeweilige Stimmung der Story und passt hervorragend zu den verschiedenen Situationen der unterschiedlichsten Rollen. Mal sprach sie traurig, melancholisch, dann wieder aufgebracht oder wütend. Der ohnehin schon erstklassige Roman entwickelt durch das Talent seiner Sprecherin Gabriele Blum weitere Tiefen und Dramatik. Die Personen sind über ihre präzise formulierten Charaktere perfekt in die Story eingebunden, wirken authentisch und lebensecht. Lady Anne ist eine starke Persönlichket, die mit ihrer sanften und bedachten Art voller Liebe auf ihre Mitmenschen zugeht. Deren Tochter Lady Elanor hingegen ist ein recht verzogenes junges Gör, die sich selbst gerne als zur höheren Gesellschaft zählend betrachtet und von den "gewöhnlichen Menschen" Abstand wahren möchte. Thaddeus und Gyles sind ergebene und aufrechte Berater von Lady Anne und werden dem Hörer auf Anhieb sympatisch erscheinen. Als historischer Roman bietet "Die letzte Stunde" einen hervorragenden und äußerst interessanten Einblick in die sozialen Schichten und Geschehnisse zur Zeit der Pest im Mittelalter. Die Reaktion der Bevölkerung durch selbst auferlegte Isolation als Reaktion auf die extrem ansteckende und gefährliche Infektionskrankheit über die spannende Story mitzuerleben ist mehr als faszinierend und garantiert ein Kopfkino der Extraklasse. Der historische Roman ist nicht abgeschlossen. So wird es eine Fortsetzung geben auf die ich mich schon jetzt freue und hoffe, dass sie bald zu lesen oder als Audiobook zu hören sein wird. Ein herzliches Dankeschön an Randomhouse für das Hörbuch. Es hat mir viele spannende und unvergessliche Stunden bereitet.