Artemis

Roman

Andy Weir

(28)
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Beschreibung

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

"Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ..." Franziska Konitzer, Bild der Wissenschaft

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27167-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4 cm
Gewicht 552 g
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 27503

Buchhändler-Empfehlungen

Sophie Hildebrand, Thalia-Buchhandlung Löbau

Ein Andy Weir, wie man ihn kennt und liebt! Dramatische, fesselnde Handlung, ein charamanter, witziger Hauptcharakter und viel Situationskomik! Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe über diesem Buch einige Stunden Schlaf verloren!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Spannend, witzig und fesselnd bis zum Schluss.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
9
12
4
1
2

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Beim Marsianer war es nur ein einzelner Mensch auf einem fremden Himmelskörper. In Andy Weirs neuem Buch Artemis sind es schon über 2000. Artemis heißt die erste Stadt auf dem Mond, äußerst beliebt bei reichen Touristen. Um in dieser Welt der Superreichen zu überleben ist die Kleinkriminelle Jazz gezwungen, einen dubiosen Auftra... Beim Marsianer war es nur ein einzelner Mensch auf einem fremden Himmelskörper. In Andy Weirs neuem Buch Artemis sind es schon über 2000. Artemis heißt die erste Stadt auf dem Mond, äußerst beliebt bei reichen Touristen. Um in dieser Welt der Superreichen zu überleben ist die Kleinkriminelle Jazz gezwungen, einen dubiosen Auftrag anzunehmen, der sie auf die Oberfläche des Mondes führt. Schnell merkt sie, dass hier mehr als nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Andy Weir versteht es gekonnt, Hard SciFi mit einer rasanten Thrillerhandlung zu verknüpfen. Klasse Weltraumspannung, auch wenn diese Weiten gar nicht so weit weg sind ...

Nicht erwartungsgemäß.
von einer Kundin/einem Kunden aus Langensendelbach am 02.05.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leider kein Vergleich zum Vorgänger. Für mich zu pubertär, sprachlich für ein immersives Lesevergnügen in meinen Augen nicht ausreichend, zu oft vulgär. Schade, die Story hätte mehr hergegeben!

Kein Geniestreich
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2021

Wollte wieder einmal einen SF-Roman auf der Höhe der Zeit lesen. Der Film „Der Marsianer“ hatte mir dank Matt Damon ganz gut gefallen, sodass ich auf Andy Weir aufmerksam geworden war. Die Rezensionen waren weit über 50 % hervorragend, die recht ansprechende Heyne-TB Ausgabe erhöhte den Kaufanreiz. „Ein spektakuläres Abenteuer... Wollte wieder einmal einen SF-Roman auf der Höhe der Zeit lesen. Der Film „Der Marsianer“ hatte mir dank Matt Damon ganz gut gefallen, sodass ich auf Andy Weir aufmerksam geworden war. Die Rezensionen waren weit über 50 % hervorragend, die recht ansprechende Heyne-TB Ausgabe erhöhte den Kaufanreiz. „Ein spektakuläres Abenteuer in der nahen Zukunft, ein hochspannender Zukunftsthriller“, so der Klappentext. Welche Enttäuschung! Stilistisch katastrophal – hier mag wohl auch die Übersetzung eine Rolle spielen -, eine simpel konstruierte Story mit simplen Charakteren in fantasieloser Umgebung. Schon die hochdramatisch gemeinte Anfangsszene war mau, die Beschreibung der futuristischen Mondstadt samt Umgebung („Luna ist eine fiese alte Schlampe“) platt und langweilig. Die Begegnung der nervigen Ich-Erzählerin aus der Unterschicht mit einem Milliardär, einem „der stinkendsten Stinkreichen der Stadt“, für den sie Zigarren (!) schmuggelt, und dessen Geschäftspartner wird sich auch in einer Utopie nie nur annähernd so abspielen. Aufgrund des holzschnittartigen Spannungsaufbaus und der klischeehaften Beschreibungen, v.a. aber wegen der unglaublichen Metaphern, habe ich nach 3 Kapiteln aufgehört zu lesen. Beispiele gefällig? „R. ist ein gutaussehender Mann, 2 m groß und blond wie Hitlers feuchter Traum“. „Das Gebräu schmeckte wie Satans brennende Rosette“. „Die Russin I. sah mich mit gerunzelter Stirn an, als hätte ich ihr gerade in den Bortsch gepinkelt.“ Auch die restlichen 14 Kapiteln, die ich nur noch überflog, waren auf diese Art gespickt. Mag sein, dass man auch diese Geschichte actionreich verfilmen wird, zu lesen ist sie ein Horror. Um auch etwas Positives festzustellen: Technisch mag vieles stimmen, z.B. Materialeigenschaften, Verhalten von Gasen unter Mond-Bedingungen, Schwerkraft etc. Dort hat der gehypte Autor („Wissenschaftsfreak“ ) wohl seine Stärken. Dies allein reicht aber nicht für ein gutes Buch. Seine Vorbilder sind Robert A. Heinlein, Arthur C, Clarke und Isaak Assimow, ohne Zweifel Top-SF-Autoren. Von deren Niveau ist Andy Weir jedoch meilenweit entfernt.

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