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Arthur und die Farben des Lebens

Roman

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gebundene Ausgabe

Dieser Roman macht das Leben bunter!

Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten - eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia …

Rezension
"Voller Witz und Poesie, so als würde Momo die fabelhafte Welt der Amelie entdecken." Emotion
Portrait
Jean-Gabriel Causse, geboren 1969, ist Mitglied des "Comité Français de la Couleur". Er ist als Farbdesigner u.a. in Japan tätig und lebt in Paris und Tokio. Sein Buch Die unglaubliche Kraft der Farben (Hanser, 2015) war ein internationaler Bestseller. Arthur und die Farben des Lebens ist sein Romandebüt.

Nathalie Lemmens, geboren 1976, stammt aus dem deutschsprachigen Teil Belgiens. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seitdem aus dem Französischen, Englischen und Niederländischen, u.a. Jean-Christophe Rufin, Adam Zamoyski und Gustaaf Peek.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 10.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10346-3
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/3 cm
Gewicht 483 g
Originaltitel Les crayons de couleur
Übersetzer Nathalie Lemmens
Verkaufsrang 135078
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Wir konnten gestern noch Farben sehen. Wie ist diese abrupte Veränderung möglich?

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

"Unser Leben ist wie eine Farbpalette: viele Mischtöne, wenig schwarz-weiß, aber sehr viel Farbe." Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie unser Leben aussehen würde, wenn wie in dem Roman beschrieben, alle Farben von der Welt verschwänden. Als erstes Gelb, dann die übrigen Farben – das darf niemals geschehen! Dank Arthur, Charlotte und Louise, die zusammen ein engagiertes und buntes Farbenrettungsteam bilden, gibt es Hoffnung für die Rettung unserer Farben. Magische sowie märchenhafte Geschichte, verfasst in einem leicht zu lesenden Schreibstil. Der Einband des Buches kann mit ihren Farbstiften zum Blickfang werden. Dann wird ihr Leseerlebnis garantiert noch bunter, versprochen:)

Charmant & Liebenswert!

Saskia Papen, Thalia-Buchhandlung Kleve

Arthur arbeitet in einer Buntstiftfabrik und liebt seinen Job mit den Farben! Doch dann verschwinden plötzlich alle Farben auf der ganzen Welt und man sieht nur noch schwarz und weiß. Ohne die Farben hat man keinen Lebensantrieb, man möchte nicht mehr essen und was man an hat ist dann ja eh egal... So kann es nicht weiter gehen und durch einen kleinen Zufall, gibt es eine Person die mit Arthurs Buntstiften die Farben zurückholen kann... Zusammen machen sich Arthur, seine blinde Nachbarin (die im übrigen Farbenexpertin ist) und ihrer Tochter auf den Weg um die Farben zurückzuholen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Ode an die Farben
von Buecherseele79 am 25.06.2019

Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs... Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs und bei der letzten Packung Stifte mischt Arthur alle Farben kräftiger zusammen... Dann wird die Welt von heute auf morgen grau und trist, die Menschen sehen keine Farben mehr und verkümmern...nur die erblindetet Moderatorin und Neurowissenschaftlerin Charlotte lebt weiterhin in einer Welt der Farben... und Arthur und Charlotte können zusammen mit der Tochter von Charlotte – Louise - die Welt wieder bunt machen.... doch es scheint Leute zu geben die dies nicht geschehen lassen wollen.... Alleine das Cover macht schon neugierig auf diese Geschichte, man ist jeden Tag von vielen Farben umgeben und doch sieht man es als selbstverständlich an. Die Gestaltung des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte die mich restlos begeistern konnte. Der Schreibstil konnte mich sofort einnehmen, er ist interessant, voller bunter Aspekte über die Farben, die Farbwahrnehmung und hier und da fehlt es auch nicht an einem Spritzer Humor sowie etwas Spannung. Arthur ist ein ziemlicher Pechvogel der alles verloren hat und mit seiner Trinkerei sehr zufrieden ist. Ihn fand ich von Beginn an, trotz seiner Ansichten, sympathisch und er kann einem eher leid tun als dass man ihn nicht leiden mag. Seine Arbeit in der Fabrik, vor allem die Herstellung von Buntstiften, die vielen Farben, die Gerüche und Wahrnehmungen haben mir sehr gut gefallen. Auch Charlotte und ihre Tochter sind sehr interessant und liebevoll dargestellt, gerade weil Charlotte noch nie das Augenlicht hatte fand ich ihre Erzählungen und Erklärungen wie sie Farben wahrnimmt sehr spannend und man merkt dass der Autor hier sehr begeistert recherchiert hat. Überhaupt war Charlotte für mich der interessanteste Charakter da sie zwar blind ist aber sich deswegen nicht versteckt sondern ihre anderen 4 Sinne dafür hervorragend arbeiten und der Autor das sehr lebhaft und verständlich erklären konnte. Allgemein geht es in diesem Buch um alle Farben dieser Welt, alle Farben die wir wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen, was welche Farbe für Auswirkungen auf das Gehirn und die Gesellschaft hat, es ist ein Buch der Farbenlehre, eine Ode an die Farben. Und die Kritik finde ich sehr gut und informativ verpackt denn in den letzten Jahren sind Schwarz- Weißtöne schick geworden, grau wird immer moderner, das Bunte geht verloren, die Leute kleiden und dekorieren in einem „Einheitsbrei“ und da hat der Autor meine vollste Zustimmung. Denn diese Schwarz- Weiß geht mir persönlich auch ordentlich gegen den Strich, bunt ist beautiful, dahin müssen wir wieder zurück. Was leistet das Auge, wo wird welcher Gehirnteil stimuliert wen wir eine gewisse Farbe sehen? Welche Farbe hat welche Auswirkungen auf uns, auf unser Hirn, auf unser Handeln, auf unser Denken? Wie würden wir leben wenn es von heute auf morgen keine Farben mehr geben würde? Wäre es möglich uns die Farben alleine sinnbildlich noch vorstellen zu können? Ein Grau, verschiedene Schwarz und Weißschattierungen, genau das was die Mode heute vorgibt, dies wäre unsere Welt, aber könnten wir mit dieser „Mode“ überhaupt, auf Dauer, leben? Diese und noch einige Fragen, Theorien und wissenschaftliche Erklärungen nimmt der Autor in seinem Buch „Arthur und die Farben des Lebens“ auf und setzt sie zu einer sehr schönen, bunten, spannenden und auch liebevolle Geschichte zusammen, eben eine Ode an die Farben. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen!

Wenn die grauen Zellen rosa wären...
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2018

Ein sehr schönes Buch über das Verschwinden und Suchen von Farben mit einem sympathischen Alkoholiker, der sein Leben verbessern will, einer blinden Farbexpertin und einem Mädchen, das mit bunten Mäusen die Welt verändert. Die Geschichte macht Spaß zu lesen und durch die besondere Einteilung der Seiten bzw. der Kapitel kommt man... Ein sehr schönes Buch über das Verschwinden und Suchen von Farben mit einem sympathischen Alkoholiker, der sein Leben verbessern will, einer blinden Farbexpertin und einem Mädchen, das mit bunten Mäusen die Welt verändert. Die Geschichte macht Spaß zu lesen und durch die besondere Einteilung der Seiten bzw. der Kapitel kommt man schnell voran. Die Charaktere sind ausgefallen und auf ihre Weise sehr sympathisch und die kleine Kriminalgeschichte um die chinesische Mafia ist recht witzig. Ich persönlich habe die Geschichte in zwei Sitzungen ausgelesen und auch nur so lange dafür gebraucht, weil ich die Zeit zum Lesen nicht immer hatte (sie aber gerne gehabt hätte!). Alles in allem ein sehr gelungener Roman, der einem noch einmal aufzeigt, wie schön es ist, in einer so bunten Welt zu leben und es schätzen zu wissen, ein derartiges Farbspektrum zu besitzen.

Skurril, humorvoll und interessant
von Aer1th am 23.07.2018

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darum gemacht wie es in unserer Welt aussehen würde, wenn alle Farben verschwunden wären. Ja, klar – schwarz, weiß und grau. Doch das meine ich nicht. Bevor ich “Arthur und die Farben des Lebens” gelesen habe, waren Farben für mich absolut selbstverständlich. Erst durch das Buch ist mir bewuss... Habt ihr euch schon einmal Gedanken darum gemacht wie es in unserer Welt aussehen würde, wenn alle Farben verschwunden wären. Ja, klar – schwarz, weiß und grau. Doch das meine ich nicht. Bevor ich “Arthur und die Farben des Lebens” gelesen habe, waren Farben für mich absolut selbstverständlich. Erst durch das Buch ist mir bewusst geworden, was für einen Einfluss sie auf unser gesamtes Leben haben und das hat mir zu denken gegeben. Arthur hatte früher das Glück nur so gepachtet, bis es ihn eines Tages ganz plötzlich verließ. Er verlor seinen Job, wurde Alkoholiker und lies sich gehen. Als das Amt nun droht seine Zuwendungen zu streichen, nimmt Arthur notgedrungen einen tristen Job in einer Buntstiftfabrik an. Doch eben diese Fabrik meldet schon nach kurzer Zeit Konkurs an. Am letzten Tag bevor die Maschinen endgültig abgeschaltet werden, folgt Arthur einem Impuls und kippt alle verbleibenden Farbpigmente in die Mischung für die Buntstifte – noch nie zuvor hat er solch intensiv leuchtende Farben gesehen. Doch diese Freude wärt nicht lange, denn nach und nach verschwinden plötzlich alle Farben. Zuerst das Gelb und dann der Rest, bis die Menschheit nur noch in schwarz, weiß und grau existiert. Charlotte, Arthurs blinde Nachbarin und Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Farben, berichtet in ihrer täglichen Kolumne über den Verlust der Farben und die Auswirkungen dessen auf die Bevölkerung. Eins wird schnell klar: die Farben müssen schnellstmöglich zurück in die Welt gelangen. Arthur, Charlotte, ihre Tochter und die Bewohner eines ziemlich speziellen Altenheims machen sich auf die Suche nach den Farben und werden dabei von einem Teil der chinesischen Mafia verfolgt. Die Zusammenfassung des Inhalts klingt für euch leicht skurril? – Ja, genau so ist auch das gesamte Buch. Skurril, humorvoll und irgendwie leicht verrückt. Eine Mischung, die ich tatsächlich bisher eher von französischen Autoren gelesen oder auch als Film gesehen habe. Eine Mischung, auf die man sich einlassen muss, die einen dann aber sehr gut unterhält. Ich möchte gar nicht “typisch französisch” schreiben, aber ich finde, dass man beim Lesen merkt, dass das Buch aus der Feder eines französischen Autors stammt. Wer diesen Stil so oder so gerne mag, der sollte auch unbedingt “Arthur und die Farben des Lebens” lesen. Den Schreibstil fand ich die ersten Seiten lang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte mich sehr schnell daran gewöhnt und danach hat er mich kaum noch losgelassen. Es war, als hätte der Autor durch seine Schreibweise Bilder direkt in meinem Kopf entstehen lassen. So etwas mag ich ja immer sehr gerne. Die Charaktere sind meiner Meinung nach recht speziell, aber auch sympathisch. Besonders gut hat mir die Idee gefallen einer blinden Farbenexpertin gefallen. Charlotte hat Farben noch nie gesehen, sie faszinieren sie aber so sehr, dass sie sie zu ihrem Beruf gemacht hat und eine Expertin auf dem Gebiet geworden ist. Für uns Sehende sind Farben normal, alltäglich, häufig gar nichts mehr besonderes. Doch auf Charlotte üben sie eine ganz besondere Faszination aus. Ich fand es auch ganz großartig zu lesen, wie Causse Charlotte Leben eingehaucht hat. Eine so selbstbewusste und selbstsichere Frau, der keiner etwas vormachen kann. Es war echt klasse zu lesen, wie sie all ihre Sinne einsetzt, um zu “sehen”. Sie nimmt ihre Umwelt viel deutlicher und bewusster wahr als die meisten sehenden Menschen. Während sie ihre Umwelt hört, riecht und fühlt, verlassen wir uns häufig nur auf unsere Augen und verpassen damit oft sehr spannende und interessante Dinge. Arthur ist eine Nummer für sich. Ich konnte mich beim Lesen teilweise nicht entscheiden, ob er mich abstößt oder ob ich ihn super sympathisch und hilfsbereit finde. Irgendwie war es eine Mischung aus beidem. Er trinkt zu viel, ist ab und an auch ziemlich ungepflegt und doch ist er ein herzensguter Mensch. Ein wirklich interessanter Protagonist. Eigentlich sind alle Charaktere, die Causse gezeichnet hat wirklich interessant. Auf jeden Fall sind sie anders als die meisten Charaktere, denen ich sonst so in Büchern begegne. Mit einem flüssigen Schreibstil und einer gewissen Leichtigkeit bringt uns Causse die Wichtigkeit der Farben in unserer Welt näher. Charlotte erzählt regelmäßig kleine historische Anekdoten zu den Farben, die ich sehr interessant fand und ehrlich gesagt auch hoffe, dass sie den Tatsachen entsprechen und keine Fiktion sind. Causse zeigt mit seinem Buch auf, was mit uns Menschen passiert, wenn alle Farben weg sind oder wenn nur noch bestimmte Farben unser Leben dominieren. Werbung hat beispielsweise ohne Farben kaum noch eine Wirkung auf uns. Rot macht uns aggressiv und wollüstig und blau beruhigt uns. Es war wirklich sehr spannend zu lesen, wie wir teilweise mit Farben dazu manipuliert werden Dinge zu tun oder eben zu lassen. Das ganze Buch ist wirklich sehr interessant und auch spannend aufgebaut. Einzig das Ende fand ich dann doch leicht überzogen und etwas too much. Für mich hätte es anders enden müssen für einen runden, stimmigen Abschluss. Fazit “Arthur und die Farben des Lebens” ist ein ganz besonderes Buch. Es ist interessant, informativ, spannend, humorvoll und auch skurril. Wer mal etwas anderes lesen möchte, dem rate ich auf jeden Fall zu diesem Buch. Und wer sowieso gerne Bücher französischer Autoren liest, der dürfte an diesem hier seine wahre Freude haben. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.