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Die Muse von Wien

Roman

Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 6

Muse, Künstlerin, Geliebte.

Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse - Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Boheme auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben ...

Die Geschichte einer der faszinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende.
Portrait

Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken. Mit Die Muse von Wien hat sie sich zum ersten Mal ein reales Vorbild für eine ihrer Romanfiguren gesucht. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. Im Aufbau Taschenbuch erschien außerdem Rendezvous im Café de Flore.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783841214812
Verlag Aufbau
Dateigröße 2460 KB
Verkaufsrang 3351
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Buchhändler-Empfehlungen

Interessantes Frauenschicksal

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

In der Reihe ‚Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe‘ widmet sich Caroline Bernard der Lebensgeschichte der Alma Mahler-Werfel. Dabei schildert sie ihren Werdegang von einer verwöhnten Tochter, die sich in Kreisen der Wiener Boheme bestens auskannte, sich an der Seite des Komponisten Gustav Mahlers in eine berechnende Frau verwandelt, um letztendlich doch seine Muse zu werden. Ein gut recherchierter Schmöker, flüssig geschrieben, nicht nur für Musikinteressierte. Darüber hinaus ein schönes Zeitpanorama Wiens des 20. Jahrhunderts.

Hanna Rink, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Ein weiteres großes Frauenschicksal, das sich ganz wunderbar in die Reihe einfügt. Eine sehr stimmige Geschichte über eine mutige und starke junge Frau

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Alma Mahler-Werfel - Muse oder Femme fatale?
von Circlestones Books Blog am 19.01.2020

„Ich werde die Muse des großen Gustav Mahler sein, dachte sie im Rhythmus ihrer Schritte. Ich werde ihn zu seinen schönsten Werken inspirieren und mich in ihnen wiederfinden.“ (Zitat Pos. 1907) Inhalt Alma Schindler, die Tochter des Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler, Stieftochter des Malers Carl Moll, verkehrt von frühe... „Ich werde die Muse des großen Gustav Mahler sein, dachte sie im Rhythmus ihrer Schritte. Ich werde ihn zu seinen schönsten Werken inspirieren und mich in ihnen wiederfinden.“ (Zitat Pos. 1907) Inhalt Alma Schindler, die Tochter des Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler, Stieftochter des Malers Carl Moll, verkehrt von frühester Jugend an den Wiener Künstlerkreisen und Salons. Sie selbst liebt die Musik, vergisst beim Klavierspiel die Welt, komponiert und träumt von einer Karriere als Komponistin. Als sie siebzehn Jahre alt ist, verliebt sie sich in Gustav Klimt. Sie ist einundzwanzig Jahre alt, als sie am 7. November 1901 den Dirigenten und Komponisten Gustav Mahler kennenlernt. Sie heiratet den um neunzehn Jahre älteren Mann im März 1902, obwohl dieser von ihr verlangt, ihre eigene Musik aufzugeben und sich mit ihm gemeinsam in seiner Musik zu finden. Wird dieser schönen, selbstbewussten jungen Frau ein Leben genügen, in dem sie nur mehr die Ehefrau des berühmten Künstlers Gustav Mahler ist? Thema und Genre Im Mittelpunkt dieses Frauenromans steht Alma Mahler-Werfel, eine als Schönheit gefeierte, selbstbewusste Frau, die aus der Künstlerszene der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Wien bis New York nicht wegzudenken ist. Dieses Buch schildert die erste Hälfte ihres Lebens und ihre Ehe mit dem Komponisten Gustav Mahler. Vor allem geht es um die Stellung der Frau Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und das rege gesellschaftliche Leben in Wien, Paris aber auch die völlig unterschiedlichen Lebensumstände in New York. Ein wichtiges Thema sind auch die neuen Strömungen in der Kunst, besonders in der Malerei, der Architektur und in der Musik. Charaktere Im Mittelpunkt der Geschichte steht Alma Mahler-Werfel, ihre Ehe in glücklichen und weniger glücklichen Tagen, ihre kindhafte Sehnsucht, geliebt, bewundert und begehrt zu werden. Da es sich bei diesem Buch um einen Roman handelt und keine Biografie, werden ihre Handlungen und Persönlichkeit etwas beschönigt dargestellt, auch die Qualität ihrer Begabung als Komponistin. Die Realität in Dokumenten, Briefen, Aufzeichnungen und Biografien zeigt ein unterschiedliches Bild. Handlung und Schreibstil Die facettenreiche Geschichte der Ehe zwischen Alma und Gustav Mahler wird ergänzt durch lebhafte Schilderungen dieser Zeit. Das Buch ist in einer flüssigen, angenehm zu lesenden Sprache geschrieben. Die personale Erzählform stellt Alma in den Mittelpunkt des Geschehens, es geht um ihre Sicht der Dinge, um ihre Gefühle, um ihr Leben. Fazit Ein Frauenroman über Alma Mahler-Werfel, eine gefeierte, schillernde Persönlichkeit der Künstlerszene rund um die Wiener Secession, Ehefrau und Muse des berühmten Komponisten Gustav Mahler. Es handelt sich um den sechsten Band der Serie „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, voneinander unabhängige Romane, geschrieben von unterschiedlichen Autorinnen. Leserinnen dieser Serie werden auch dieses Buch gerne lesen.

Eine Muse für mehrere Künstler
von Sikal am 18.07.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Alma (1879 – 1964) wird als Tochter des Malers Emil Jakob Schindler und der Sängerin Anna Sophie Bergen geboren. Sie ist musisch begabt und wird auch von ihrem Elternhaus in diese Richtung gefördert. Als ihr Vater früh stirbt, bekommt Alma als Stiefvater Carl Moll, der ebenfalls in Künstlerkreisen verkehrt und Alma somit den... Alma (1879 – 1964) wird als Tochter des Malers Emil Jakob Schindler und der Sängerin Anna Sophie Bergen geboren. Sie ist musisch begabt und wird auch von ihrem Elternhaus in diese Richtung gefördert. Als ihr Vater früh stirbt, bekommt Alma als Stiefvater Carl Moll, der ebenfalls in Künstlerkreisen verkehrt und Alma somit den Weg dahin ebnet. Alma gilt als das schönste Mädchen von Wien und wird von einigen Männern umschwärmt, allen voran Gustav Klimt, in den sie sich auch prompt verliebt. Carl Moll ist gegen diese Verbindung und gibt aber einige Zeit später seine Zustimmung, als Alma den um einiges älteren Gustav Mahler heiraten will. Doch ihre Beziehung zu Mahler gestaltet sich alles andere als romantisch – bereits vor der Ehe schreibt er ihr vor, welche Erwartungen er an sie knüpft und wie er sich das Zusammenleben vorstellt. Alles hat sich um sein Wohlbefinden und seine Karriere zu drehen, Mahler verlangt auch, dass Alma das Komponieren aufgibt, dafür darf sie seine Noten sorgfältig kopieren. Weiter erfährt man noch einiges über ihr Leben mit Gustav, ihre beiden Töchter und auch den Tod einer Tochter. Der Roman endet mit dem Tod Mahlers, obwohl Alma eigentlich auch danach noch ein aufregendes Leben vorzuweisen hätte … Ihre Beziehung zu Gropius wird nur angerissen, über Werfel oder Kokoschka erfährt man gar nichts. Der Roman versucht ein romantisches Bild zu zeichnen, dem Alma als Charakter nicht gerecht wird. Sie hat zwar durch ihre ständige Verliebtheit und ihre Sprunghaftigkeit in Beziehungen vielleicht romantische Anwandlungen, aber nicht mal das würde ich ihr zusprechen. Man erfährt nichts über ihre abfälligen antisemitischen Äußerungen und wie verächtlich sie sich oftmals über ihre Liebhaber auslässt. Ihren Hang zur Theatralik kann man ebenfalls nicht sonderlich gut erkennen. Außerdem weigerte sie sich zeitlebens strikt, an Begräbnissen teilzunehmen. Im Roman wird dies angerissen, als sie am Begräbnis ihrer Tochter nicht teilnimmt. Der Schreibstil ist etwas langatmig und konnte mich auch nicht in diese Zeit versetzen. Wenn man wirklich an der Person Alma interessiert ist, sollte man sich an die Biographie von Oliver Hilm halten – „Witwe im Wahn“ entkräftet das Bild Almas als Muse. Dieser Roman konnte mich nicht überzeugen, daher kann ich auch nur 2 Sterne vergeben.

Einfach perfekt!
von zauberblume am 18.09.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

"Die Muse von Wien" aus der Feder der Autorin Caroline Bernard ist nun bereits der 6. Band aus der "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe-Reihe", von der ich ja ein riesengroßer Fan bin. Als Vorlage für diesen Roman diente Alma Mahler, eine reale Person, die auch die Protagonistin in dieser spannenden und aufregenden Geschichte... "Die Muse von Wien" aus der Feder der Autorin Caroline Bernard ist nun bereits der 6. Band aus der "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe-Reihe", von der ich ja ein riesengroßer Fan bin. Als Vorlage für diesen Roman diente Alma Mahler, eine reale Person, die auch die Protagonistin in dieser spannenden und aufregenden Geschichte ist. Alma Mahler war eine der fazinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende. Nun zum Inhalt: Alma Schindler, deren Vater früh verstirbt, wächst mit ihrer Schwester Gretl, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater inmitten der Wiener Boheme auf. Ihre erste große Liebe ist der Maler Klimt, für den Dirigent und Komponist Gustav Mahler wird sie jedoch zur Muse. Sie ist in den Salons der schillernden Metropole zuhause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Außerdem ist Alma Künstlerin. Ihre große Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, zudem komponiert sie furchtbar gerne Dann lernt sie Gustav Mahler kennen und verliebt sich in ihn. Gustav erwidert ihre Liebe, doch er fordert einen hohen Preis von Alma. Sie soll ihre Kunst für ihn aufgeben ..... Der pure Wahnsinn. Noch jetzt bin ich mittendrin in dieser Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt, in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Diese atemberaubende Geschichte, das ganze Leben von Alma läuft wie in einem Film in meinem Kopfkino nochmals ab. Ich lerne die hübscheste Frau von Wien - so wird Alma bezeichnet - als junges Mädchen kennen. Spüre förmlich ihre Lebensfreude, ihre Begeisterung und ihren Charme. Sie besitzt auch ein große Herzenswärme. In der Männerwelt erreicht sie meist das, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie Gustav Mahler kennenlernt. Ich fand die Forderung, die er an Alma gestellt hat, einfach unglaublich. Doch zur Jahrhunderwende hatten die Frauen wohl noch nicht so viel zu sagen und mußten sich den Männern unterordnen. Und Almas Liebe zu dem 20 Jahre älteren Gustav war so groß, dass sich ein riesen Opfer für ihn gebracht hat. Es war nicht einfach mit diesem Künstler zusammenzuleben und auch die Schicksalschläge, die die beiden im Laufe ihres Lebens erleiden mußten, haben auch mich zu Tränen gerührt. Ein wirklich bewegendes Leben mit vielen Höhen und Tiefen. Den Epilog fand ich sehr interessant, man erfährt viel über das vergangene Leben von Alma, die ja dann in New York ihren Lebensabend verbringt. Einfach brilliant. Für mich ist diese hervorragende Geschichte wieder ein absolutes Lesehighlight. Eine Lektüre der Extraklasse. Wieder durfte ich eine ganze besondere Frau kennenlernen. Wie heißt es so schön im Nachwort: "Alma Mahler war eine starke Frau, die sich ein Recht auf Glück und Selbstverwirklichung herausnahm, die aber in einer Zeit lebte, in der das nicht vorgesehen war - zumindest nicht für Frauen. " Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Passt zu der ganzen Buchreihe hervorragend. Selbstverständlich vergebe ich für diese perfekte Lektüre 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch aus dieser Reihe.