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Revolution im Herzen

Die heimliche Liebe des Karl Marx

Claudia Beinert, Nadja Beinert

(52)
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Beschreibung

Der historische Roman zum 200. Geburtstag von Karl Marx von den Autorinnen Claudia und Nadja Beinert und gleichzeitig eine große Liebesgeschichte.
In Zeiten todbringender Armut und Ausbeutung muss sich Lenchen Demuth schon früh als Dienstmädchen verdingen. Im Haushalt der Familie Marx wird sie der jungen Ehefrau Jenny zur engen Freundin – und bald auch Vertraute des großen Philosophen Karl Marx. Fasziniert verfolgt sie seine Studien und erkennt bald, dass diese auch mit ihrem eigenen Leben zu tun haben.
Doch dann verliebt sich Lenchen rettungslos in Karl Marx.. Als sie ein Kind erwartet, steht nicht nur ihre Freundschaft mit Jenny, sondern auch das Werk von Marx und Engels auf dem Spiel.
Mit tiefer historischer Kenntnis verweben die Beinert-Schwestern Fakten und Fiktion zu einem einfühlsamen Roman um eine geheime große Liebe.

"Fesselnder Lesestoff" Freundin, 02.05.2018

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65433-0
Verlag Knaur
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4 cm
Gewicht 675 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

A. Satter, Thalia-Buchhandlung

Der historische Roman zum 200. Geburtstag von Karl Marx. Die Beinerts vereinen historische Ereignisse mit Fiktion zu einem gefühlvollem Roman.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein spannender historischer Roman der das harte Leben einer Dienstmagd sehr genau und lebendig schildert. Außerdem eine gute Variante sich dem Thema Karl Marx unbefangen zu nähern.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.
von LEXI am 08.10.2019

„Es gibt Menschen, deren Präsenz man sogar dann spüren kann, wenn sie in einem Nebenzimmer sitzen. Karl war so ein Mensch.“ Die ersten Szenen dieses Buches berichten von einem jungen Mädchen namens Helena Demuth, das „Zitterhand“ gehänselt wird und auf einem Hof in Sankt Wendel unter ärmsten Verhältnissen mit sechs Geschwiste... „Es gibt Menschen, deren Präsenz man sogar dann spüren kann, wenn sie in einem Nebenzimmer sitzen. Karl war so ein Mensch.“ Die ersten Szenen dieses Buches berichten von einem jungen Mädchen namens Helena Demuth, das „Zitterhand“ gehänselt wird und auf einem Hof in Sankt Wendel unter ärmsten Verhältnissen mit sechs Geschwistern aufwuchs. Lenchen kämpft umsonst darum, geliebt zu werden - ihre Mutter ist eine verhärmte und harte Frau, einzig ihr verstorbener Vater liebte seine Tochter über alles. „Pabbi“ war es auch, der seinem klugen und lerneifrigen Lenchen das Spiel der Könige beibrachte und dadurch ihr Leben prägte. „Ein Schachspiel ist voller Ereignisse und überraschender Wendungen. Oft kann man durch viel Nachdenken einen Ausweg aus den schwierigsten Situationen finden.“ Lenchens Lebensweg führt sie als Dienstmädchen zur Familie von Westphalen, nach der Verehelichung der Tochter des Hauses mit Karl Marx bleibt sie fortan in deren Diensten. Die Marxens werden wie eine Familie für sie – und im Laufe der Jahre verliert Lenchen auch ihre Angst vor dem „düsteren Karl“, der sie mit seinen unbarmherzigen und abschätzigen Blicken und seiner aufbrausenden lauten Art stets eingeschüchtert hatte. Das „schwarze Ungetüm aus Trier“ mit dem Spitznamen „Mohr“ entdeckt Lenchens Leidenschaft für das Schachspiel – und es kommt zu einer Annäherung mit ungeahnten Folgen. Claudia und Nadja Beinert haben sich mit diesem prachtvollen Roman pfeilgerade in mein Herz geschrieben. Das Autorenduo schaffte es, mein Interesse für den stürmischen und mitreißenden Revolutionär zu wecken, dessen großes ökonomisches Standardwerk unter dem Titel „Das Kapital“ Weltruhm erlangte. In überaus einnehmendem Schreibstil und mit hervorragend charakterisierten handelnden Figuren erzählen sie die Geschichte eines Philosophen, Gesellschafts- und Wirtschaftstheoretikers, der sich gemeinsam mit dem befreundeten Fabrikantensohn Friedrich „Fritze“ Engels der Revolution und dem Sturz der preußischen Monarchie verschrieb. Wundervoll recherchierte historische Hintergründe wurden mit der Geschichte von Helena Demuth verwoben, der Kampf um soziale Gerechtigkeit für alle, die Revolution des Bürgertums und der Arbeiter, aber auch die Lebensumstände und die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Arm und Reich wurden eindrucksvoll dargestellt. Mit der Ich-Erzählerin „Lenchen“ Demuth begleitet man Karl und Jenny Marx von Jugend an, erlebt mit ihnen private Höhen und Tiefen, darf deren Bemühungen um den Kommunismus aus nächster Nähe mitverfolgen. Claudia und Nadja Beinert gelang es auf faszinierende Art und Weise, Geschichte lebendig zu machen. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere an der Seite der Protagonisten Lenchen, Karl und Jenny Marx bereichern die Handlung darüber hinaus. Die Autorinnen verwoben gekonnt fiktive Ereignisse mit historisch belegten Tatsachen, in einem ausführlichen Nachwort gehen sie auf diese historischen Fakten detailliert ein. Das Glossar am Ende dieses Buches stellt eine willkommene und hilfreiche Ergänzung dar. Abschließend möchte ich die hochwertige optische Aufmachung dieses Buches hervorheben, das zudem mit einem bezaubernden Cover punktet. Die Gestalt eines sitzenden Mädchens in Dienstbotenkleidung und einem Bündel handgeschriebener Briefe in Händen weist bereits im Vorfeld auf einen Briefwechsel der Protagonistin hin, der erhobene Buchtitel in blutroter Schrift zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Den Beginn des Buches ziert eine alte Landkarte von London um 1850, während sich auf den beiden letzten Seiten ein auf Pergamentpapier abgedrucktes Lied von Carl Theodor Müller befindet. Fazit: „Revolution im Herzen“ ist eine Lektüre, die mich begeistert hat. Hervorragend recherchierte historische Fakten, authentische Charaktere und das faszinierende Eintauchen in das Leben und Umfeld des Karl Marx sorgten für allergrößten Lesegenuss. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann es jedem Leser empfehlen, der tief in diese Zeit eintauchen und Geschichte hautnah erleben möchte. Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses fantastische Buch!

Ein echter Liebesroman,,,,
von Angela Busch aus Reinhardshagen am 10.07.2018

Rezension INHALT/Klappentext: Die heimliche Liebe des Karl Marx Der historische Roman zum 200. Geburtstag von Karl Marx von den Autorinnen Claudia und Nadja Beinert und gleichzeitig eine große Liebesgeschichte. In Zeiten todbringender Armut und Ausbeutung muss sich Lenchen Demuth schon früh als Dienstmädchen verdingen. I... Rezension INHALT/Klappentext: Die heimliche Liebe des Karl Marx Der historische Roman zum 200. Geburtstag von Karl Marx von den Autorinnen Claudia und Nadja Beinert und gleichzeitig eine große Liebesgeschichte. In Zeiten todbringender Armut und Ausbeutung muss sich Lenchen Demuth schon früh als Dienstmädchen verdingen. Im Haushalt der Familie Marx wird sie der jungen Ehefrau Jenny zur engen Freundin – und bald auch Vertraute des großen Philosophen Karl Marx. Fasziniert verfolgt sie seine Studien und erkennt bald, dass diese auch mit ihrem eigenen Leben zu tun haben. Doch dann verliebt sich Lenchen rettungslos in Karl Marx.. Als sie ein Kind erwartet, steht nicht nur ihre Freundschaft mit Jenny, sondern auch das Werk von Marx und Engels auf dem Spiel. Mit tiefer historischer Kenntnis verweben die Beinert-Schwestern Fakten und Fiktion zu einem einfühlsamen Roman um eine geheime große Liebe. MEINE MEINUNG: Dieses grossartige Buch wurde für mich zum aktuellen Herzensbuch und hat mich tief beeindruckt. Ein grossartig geschriebener historischer Roman, eine gekonnte Verknüpfung aus wahrer Geschichte und belebender Fiktion, belegt durch die fabelhafte und sehr sorgfältige Recherche der beiden jungen Autorinnen und ihren absolut fesselnden Schreibstil, der dieses geheime Liebes-Thema der Geschichte so eindringlich und fein schildert. Karl Marx ist natürlich jedem Leser als Autor des Buches *Das Kapital* bekannt und ich hatte bislang wenig Beziehung zu seinem berühmten Werk und seiner Persönlichkeit. Das hat sich nun deutlich verändert. Die Ich-Erzählerin Helene Demuth aus Trier, liebevoll mit dem Kosenamen Lenchen genannt, erzählt vom jahrelangen Alltag ihres Lebens in Trier, London und Brüssel als Haus - und Kindermädchen bei der Familie von Jenny und Karl Marx. Das Geschehen im 19. Jahrhundert und die Umwandlung in eine Industriegesellschaft mit all ihren negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt bringt Lenchen ungeschminkt und ehrlich in diese Lektüre ein. Mit Warmherzigkeit und Klugheit ausgestattet , haben die beiden Autorinnen diese tapfere, fleissige und treue Seele von einer Haushaltshilfe wieder zum Leben auferweckt. Helene Demuth hatte eine schwere und entbehrungsreiche Kindheit, ging in ganz jungen Jahren fort in eine Dienststellung in den Haushalt einer adeligen Familie. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse haben mich sehr an die Erzählungen meiner Grossmutter erinnert. Auch in ihren jungen Jahren um die Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert war dieses noch eine übliche Arbeit für junge Mädchen und/oder Frauen. Dieser fast fünfhundert Seiten lange Roman war auf keiner Seite langweilig, ermüdend oder mit historischen Fakten überfrachtet, sondern aus sehr menschlicher und gütiger Sichtweise geschrieben. Die Liebe, Treue und Freundschaft zur Familie, gerade auch zu Jenny, Karl und den Kindern in armen und schwierigen Zeiten , die sie mit der Familie verbracht hat, wird dem Leser bildhaft nah gebracht, so dass ich sehr berührt und ergriffen war. Sie hat Karl Marx sogar bis zum Sterbebett begleitet am Ende seines Lebens laut Info im Nachwort. Die abschliessenden erklärenden Worte der Autorinnen empfand ich als sehr interessant und haben noch einmal mein Hintergrundwissen bereichert. Das angehängte Glossar und die Bibliografische Hinweise vermittelten zusätzlich einen abschliessenden, sehr guten Überblick. Zitat aus dem Nachwort Seite 451: " Das neunzehnte Jahrhundert ist der Beginn unserer modernen Zeit - die Zeit des Durchbruchs der Industrialisierung in Deutschland, was vor allem Massenfertigungen, Globalisierung und unwürdige Arbeitsbedingungen bedeutete. Dampf, Stahl und Elektrizität zogen in den (Arbeits-)Alltag der Menschen ein und veränderten ihr Leben tiefgreifend und mit ähnlicher Wucht, wie dies heute Digitalisierung,Automatisierung und künstliche Intelligenz tun."

Lenchen
von raschke64 aus Dresden am 02.07.2018

Das Buch erzählt die Geschichte des berühmten Karl Marx aus Sicht seines Dienstmädchens Helena Lenchen Demuth. Als Jugendliche habe ich natürlich von Karl Max erfahren. Es gab ein Kinderbuch, dass die Situation der Familie vor allem in London schildert, auch die ständige Armut, den Tod der Kinder. Auch Lenchen kam darin vor,... Das Buch erzählt die Geschichte des berühmten Karl Marx aus Sicht seines Dienstmädchens Helena Lenchen Demuth. Als Jugendliche habe ich natürlich von Karl Max erfahren. Es gab ein Kinderbuch, dass die Situation der Familie vor allem in London schildert, auch die ständige Armut, den Tod der Kinder. Auch Lenchen kam darin vor, aber nur als Hausgehilfin und Retter in der Not. Ein Kind mit Karl Marx wurde nie erwähnt. Das jetzige Buch zeichnet ein etwas anderes Bild der Familie und auch von Stand und der Wichtigkeit von Lenchen. Zum Teil fiktiv erzählt es den Werdegang aus einer armen Familie stammend und in die Welt kommend, viel Wissen und mehrere Sprachen sprechend. Es erzählt das schwierige Leben eines Dienstmädchens, obwohl Lenchen in der Familie Marx sicher eine andere Stellung einnahm als normale Bedienstete. Es zeigt den großen Marx auch als schwachen Mann. Schwach in Bezug auf die Liebschaft, aber noch schwächer in Bezug auf seinen unehelichen Sohn. Gut gefallen hat mir am Ende die Aufstellung, was Fiktion ist und was überliefert an der Geschichte. Ein wenig bedauert habe ich, dass das Buch nach dem Tod des Sohnes abbricht. Denn auch das weitere Leben der Familie Marx und später der Kinder ist echt interessant. Vielleicht schreibt darüber jemand noch ein Buch. Das vorliegende ist jedenfalls des Lesens mehr als wert und zeigt neben viel Zeitgeschichte auch das Leben der einfachen Menschen in dieser Zeit.


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