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Das Spiel der Königsmacher

Roman

(4)
Der erste Roman über Heinrich I und seinen Aufstieg zum König der Deutschen - Priska Lo Cascio lässt das Spiel der Königsmacher beginnen.

Frankfurt im Jahr 911: Als Ludwig IV. im Sterben liegt, ruft er die Adeligen und Stammesfürsten des Ostfränkischen Reiches zu sich. Unter den vielen Reisenden zur Königswahl sind auch der sächsische Krieger Liuthar und Sarhild, eine fränkische Adelige, deren Familie beim König in Ungnade gefallen ist. Unversehens werden die beiden zum Spielball der Fürsten. Denn die Großen des Reichs wählen den Franken Konrad zum neuen König und übergehen damit Liuthars Landesherrn Heinrich, künftiger Herzog der Sachsen, der auf Rache sinnt. Zugleich erfährt Sarhild, dass der kranke König keines natürlichen Todes stirbt. In einer Welt, in der jeder jeden hintergeht, bleibt Sarhild und Liuthar nur eines: Den Aufstieg Heinrichs voranzutreiben …

Liebe und Intrigen am Hof von König Heinrich I. - eines der spannendsten Kapitel in der Geschichte des Mittelalters.

»Ein historischer Roman auf hohem Niveau!« denglers-buchkritik.de
Rezension
"ein historischer Roman auf hohem Niveau!"
denglers-buchkritik.de, 04.06.2018
Portrait

Priska Lo Cascio, Jahrgang 1972, ist schon seit Kindertagen von der Kultur, Geschichte und Sprache des deutschen Frühmittelalters fasziniert. Wenn sie nicht gerade schreibt, stöbert sie oft und gerne durch herrlich verstaubte Geschichtsarchive oder versucht sich im Studium nicht ganz alltäglicher Sprachen. Sie lebt mit Mann und Sohn in Zürich.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426439487
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 934 KB
Verkaufsrang 34.871
eBook
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wirklich gut und fesselnd geschriebener historischer Roman mit einer fast Hollywood-tauglichen Liebesgeschichte, der den Vergleich mit Rebecca Gable nicht scheuen muß. Wirklich gut und fesselnd geschriebener historischer Roman mit einer fast Hollywood-tauglichen Liebesgeschichte, der den Vergleich mit Rebecca Gable nicht scheuen muß.

Kundenbewertungen

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Das Spiel der Königsmacher
von dorli am 02.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

In ihrem Roman ?Das Spiel der Königsmacher? nimmt Priska Lo Cascio den Leser mit auf eine kurzweilige Zeitreise in das 10. Jahrhundert und wartet mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Spannung und Romantik auf. Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen August 911 und dem Jahr 916 mit... In ihrem Roman ?Das Spiel der Königsmacher? nimmt Priska Lo Cascio den Leser mit auf eine kurzweilige Zeitreise in das 10. Jahrhundert und wartet mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Spannung und Romantik auf. Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen August 911 und dem Jahr 916 mit einer mitreißenden fiktiven Geschichte verknüpft und ein vielschichtiges und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Priska Lo Cascio erzählt sehr unterhaltsam. Jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich ruckzuck mittendrin war in einer Welt aus Lug und Trug, Machtgier, Intrigen und Verrat, aber auch aus Liebe und Leidenschaft. Dank der farbenfrohen Beschreibungen und detailreichen Schilderungen konnte ich mir die Schauplätze und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen. Man erlebt im Verlauf der Handlung viele aufregende und einschneidende Momente intensiv mit und kann sich daher bestens in die Zeit und die Lage der Menschen einfühlen. Die Figuren bekommen allesamt schnell ein Gesicht, sie wirken echt, sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Historische und fiktive Figuren werden geschickt miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller Akteure ist ausgeklügelt und funktioniert bestens. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen der 26-jährige Liuthar - Krieger und Gefolgsmann des sächsischen Herzogssohn Heinrich - und die 21-jährige Fränkin Sarhild von Babenberch, die im Zuge einer Fehde um die Macht im Frankenland ihren Vater, ihren Rang und ihre Heimat verloren hat. Die beiden Protagonisten begegnen sich kurz in Frankfurt und lernen sich dann später besser kennen, als Sarhild zu ihrem Oheim Otto nach Sachsen flüchtet, um einer arrangierten Ehe mit dem barbarischen Manhard von Baiern zu entkommen. Liuthar und Sarhild geraten hinein in das Gerangel um die Vorherrschaft im Ostfränkischen Reich und müssen während der Machtkämpfe und Ränkespiele der einflussreichen Landesfürsten und hochrangigen Kirchenvertreter viele Höhen und Tiefen durchleben. Es war äußerst spannend für mich, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, das Miteinander und Gegeneinander aller zu beobachten. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und Sarhild und Liuthar abwechselnd zu Wort kommen lässt. So bekommt man einen guten Einblick in die Ansichten, Beweggründe und Gefühle beider Akteure. Dass Priska Lo Cascio ein gutes Händchen für Figuren hat, zeigt sich auch bei den zahlreichen Nebendarstellern. Dazu gehören zum Beispiel Heinrichs quirliger Sohn Thankmar, der mich mit seinen herrlich altklugen Äußerungen begeistert hat. Und der Mönch Frodebert, der nicht nur den Schalk im Nacken hat, sondern zudem einen überaus wichtigen Part in dem Intrigenspiel einnimmt. Oder auch die durchsetzungskräftige Herzogsmutter Kunigunde, die weiß, welche Fäden sie ziehen muss, um die Dinge in die von ihr gewünschte Richtung zu lenken. Jeder Einzelne von ihnen spielt die ihm zugedachte Rolle ausgezeichnet und bereichert die Handlung außerordentlich. ?Das Spiel der Königsmacher? hat mich rundum begeistert ? eine sehr gelungene Verknüpfung von historischen Fakten, Spannung und Unterhaltung, die mit viel Pep und Schwung erzählt wird und mir nicht nur kurzweilige Lesestunden beschert, sondern mich auch lebensnah an einem Stückchen mitteleuropäischer Geschichte teilhaben lassen hat. Absolute Leseempfehlung!

Geschichte toll verpackt
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 22.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

?Das Spiel der Königsmacher? von Priska Lo Cascio beginnt im Jahr 911 als der Franke Konrad zum König gewählt wird. Dieser hat nichts Eiligeres zu tun, als den jungen sächsischen Herzog Heinrich mit Erlassen und Bündnissen zu verärgern. Alsbald entspinnt sich ein Kampf um die Vorherrschaft in deutschen Landen.... ?Das Spiel der Königsmacher? von Priska Lo Cascio beginnt im Jahr 911 als der Franke Konrad zum König gewählt wird. Dieser hat nichts Eiligeres zu tun, als den jungen sächsischen Herzog Heinrich mit Erlassen und Bündnissen zu verärgern. Alsbald entspinnt sich ein Kampf um die Vorherrschaft in deutschen Landen. Mitten drinnen im Geschehen sind auch Heinrichs Base Sarhild, eine Fränkin, die nach dem gewaltsamen Tod des Vaters zu den Sachsen geflüchtet ist und dort versucht zur Ruhe zu kommen und der Krieger Liuthar, der erst dem Vater Heinrichs und dann ihm selbst als rechte Hand zur Seite steht. Meiner Meinung nach ist der Klappentext ein bisschen irreführend, denn tatsächlich sind es nicht Sarhild und Liuthar, die Heinrich zum König machen wollen. Es gibt einige politische Lager und jeder spielt hier tatsächlich sein eigenes Spiel, versucht sein eigenes Süppchen zu kochen. Und auch die Kirchenfürsten sind sich für Ränke und Intrigen nicht zu schade. Aber am Ende ist es doch Heinrich selbst, der sich den Weg zur Krone ebnet durch sein charismatisches Wesen, seine klugen Strategien sich Freunde zu schaffen und Feinde zu zermürben. Der Roman transportiert Geschichte auf die angenehmste und beste Art und Weise. Die lebhaften Nebenfiguren wachsen einem schnell ans Herz. Der Alltag und die persönlichen Schicksale der Protagonisten werden wunderbar eingefangen und man lebt mit ihnen mit. Zentrale Rolle sind tatsächlich die historischen Fakten, die hier realistisch und spannend erzählt werden. Dank des sehr angenehmen und der Zeit entsprechenden Erzählstils war ich gefesselt und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Frage, ob es wirklich das erste Buch über den Sachsenherzog Heinrich den Ersten ist, kann man sich streiten, denn z.B. kommt der Mann auch in Rebecca Gables ?Das Haupt der Welt? recht deutlich zu Wort. Aber sei`s drum, den Vergleich mit diesem Buch braucht Lo Cascio?s Werk nicht zu scheuen. Ähnlich unterhaltsam und klug fühlte ich mich auch hier unterhalten. Besonders gefreut habe ich mich, dass eine liebgewonnene Figur aus dem Gablé-Roman auch beim Spiel der Königsmacher eine herzerfrischende Rolle bekommt, nämlich der kleine Thankmar, erster Sohn von Herzog Heinrich. Ein Wildfang dessen soziale Stellung und sein daraus resultierendes störrisches Wesen hier sehr gut eingefangen wurde. Die Liebesgeschichte von Sarhild und Liuthar ist vorprogrammiert aber es hat mir gut gefallen, dass die beiden sich anfangs spinnefeind sind und sich erst nach und nach einander zuwenden. Dabei haben beide jede Menge Vorurteile und Missverständnisse zu überwinden. Es ist aber kein albernes Hin und Her sondern eine kontinuierliche Entwicklung, die Spaß gemacht hat mit zu verfolgen. Überhaupt nicht seicht oder banal. Mein Fazit: Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und habe meinen Blick bereits auf die anderen Romane der Autorin geworfen.

Machtspiele neben einer Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 18.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Roman folgt die Leserin den Großen und Mächtigen des 10. Jahrhunderts. Zwar erzählt die Autorin die Geschichte vor allem aus der Sicht der fiktiven Personen Sarhild und Liuthar, aber da beide wichtige Positionen rund um die herrschenden Personen besetzen, wird der Schwerpunkt auf die Könige, Herzöge und... In diesem Roman folgt die Leserin den Großen und Mächtigen des 10. Jahrhunderts. Zwar erzählt die Autorin die Geschichte vor allem aus der Sicht der fiktiven Personen Sarhild und Liuthar, aber da beide wichtige Positionen rund um die herrschenden Personen besetzen, wird der Schwerpunkt auf die Könige, Herzöge und Bischöfe gelegt. Zudem wechseln die Perspektiven oft und auch die Sichtweisen des Königs oder des Bischofs treten in Erscheinung. Das "einfache" mittelalterliche Leben findet hier also kaum Beachtung. Jede erfahrene Leserin von historischen Roman wird sofort bei der Personeneinführung wissen, auf welche Liebesgeschichte dieses Buch abzielt. Ich persönlich habe mich an solch vorhersehbare Handlungsstränge gewöhnt und ärgere mich nicht darüber. Wer aber auf Überraschungen bauen möchte, wird sie hier nicht bekommen. Dennoch mochte ich die Liebesgeschichte, die zwar nicht viel Neues aufweist, aber schön und gefühlvoll beschrieben wird. Außerdem bietet das Buch dennoch mehr als nur diese Liebesgeschichte. Ränkespiele und Intrigen, ohne Rücksicht auf Verluste von anderen, hauptsache auf den eigenen Vorteil bedacht, finden sich hier. Ich persönlich hatte wenig Wissen über das 10. Jahrhundert, aber die Charakterisierung der Personen und die Perspektivenauswahl machten für mich von vornherein klar, wie sich "gut" und "böse" aufteilen. Dennoch wird der Lauf der Geschichte berücksichtigt und die Personen vermischen, gehen Bündnisse ein, die ich vorher nicht unbedingt vorhergesehen hätte. Es durchweg interessant und spannend zu verfolgen und ich habe immer wieder gerne zu dem Buch gegriffen, auch wenn einige Sachen vorhersehbar waren. Der Stil ist außerdem geprägt von altdeutschen Wörtern, die sich vor allem in den Städtenamen widerspiegeln, aber dennoch flüssig zu lesen. Am Ende gibt es ein ausführliches Glossar, dass die Städte nochmal genau den heutigen Bezeichnungen zu ordnet, wobei die meisten Erschließungen sich aus der Ähnlichkeit auch beim Lesen ergibt. Von der Aufmachung und dem Thema her hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir "so nah" am Geschehen und den Personen dabei sein werden. Ich hatte mit einem distanzierten Schreibstil gerechnet. Doch hat die Autorin darauf verzichtet und lieber historisch nicht überlieferte Gefühle beschrieben, die ich als passend empfunden habe. Dadurch konnte auch ein größerer Lesesog entstehen als es bei einer distanzierteren Sprache möglich gewesen wäre. Zum Schluss gibt es noch ein ausführliches Nachwort, in dem sie über die historischen Fakten aufklärt und ein Literaturverzeichnis für jeden, der sich wissenschaftlich tiefer mit der Materie beschäftigen möchte. Neben dem bereits erwähnten Glossar der Ortsnamen, gibt es auch ein Personenregister, das sicherlich dem ein oder anderen bei der Sortierung der Namen während des Lesens helfen wird. Alles in allem ein schöner historischer Roman aus dem 10. Jahrhundert, der sich auf die Machtinhaber konzentriert, und gute Unterhaltung bietet.