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Totenliste

Roman

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Portrait
Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Süddeutschland. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde. Sein Romandebüt Germania, der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in sechs Sprachen übersetzt. In Japan schaffte es der Titel gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, Odins Söhne, wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet. Weitere Bände der Serie sind in Planung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 03.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52182-3
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,4/4 cm
Gewicht 375 g
Verkaufsrang 12.046
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Nachkriegszeit in Berlin. Und Oppenheimer wird zu einem verworrenen Fall gerufen, der westliche wie östliche Besatzungszonen berührt. Hochgrafig spannend, toller vierter Band! Nachkriegszeit in Berlin. Und Oppenheimer wird zu einem verworrenen Fall gerufen, der westliche wie östliche Besatzungszonen berührt. Hochgrafig spannend, toller vierter Band!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Der 4.Fall der Oppenheimer- Serie steht den ersten drei Bänden an Spannung und interessantem Fall in nichts nach! Der 4.Fall der Oppenheimer- Serie steht den ersten drei Bänden an Spannung und interessantem Fall in nichts nach!

Kundenbewertungen

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Die Atmosphäre im Nachkriegsberlin ist sehr gut eingefangen
von Schmökerwelten am 28.11.2018

"Totenliste" ist bereits der vierte Fall rund um den (ehemaligen) Kommissar Richard Oppenheimer. Schauplatz ist Berlin, das von den Siegermächten nach Kriegsende in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde. Oppenheimer ist nicht mehr bei der Mordkommission tätig, sondern arbeitet seit einem halben Jahr beim Deutschen Suchdienst im US-amerikanischen Sektor Berlins. Mitten in... "Totenliste" ist bereits der vierte Fall rund um den (ehemaligen) Kommissar Richard Oppenheimer. Schauplatz ist Berlin, das von den Siegermächten nach Kriegsende in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde. Oppenheimer ist nicht mehr bei der Mordkommission tätig, sondern arbeitet seit einem halben Jahr beim Deutschen Suchdienst im US-amerikanischen Sektor Berlins. Mitten in Neukölln wird die Leiche eines etwa siebzigjährigen Mannes gefunden. Beschuldigter ist Georg Hüttner, ein Moskowit, und da dieser erste Todesfall zonenübergreifende Konsequenzen nach sich ziehen könnte, bittet der sowjetische Offizier Aksakow, der Oppenheimer von früheren Ermittlungen her kennt, diesen, die Umstände zu klären um den Moskowiten zu entlasten. Aber es folgen noch weitere Morde. Irgendjemand ist auf einem Rachefeldzug quer durch Berlin und die Spur führt Oppenheimer immer wieder nach Weydorf. Dort müssen die Ursprünge für die Taten versteckt liegen. Was ist dort geschehen, das den Mörder antreibt? Es ist dem Autor unheimlich gut gelungen, die Atmosphäre im Nachkriegsberlin einzufangen. Die Story spielt im sogenannten Hungerwinter 1946/47. Der Wiederaufbau hat begonnen, aber es fehlt noch an allem. Am schlimmsten sind Hunger und Kälte. Brennmaterial ist Mangelware und Nahrungsmittel sind selbst mit Lebensmittelkarten nicht immer zu bekommen. Wohnraum ist kaum vorhanden. Das einzige was floriert ist der Schwarzhandel. Auch mehr über das riesige Konfliktpotential zwischen den Siegermächten zu erfahren, war unheimlich interessant. Jeder einzelnen Figur hat Harald Gilbers sehr viel Leben eingehaucht, sie wirken vollkommen authentisch. Man fühlt sich definitiv in der Zeit zurück versetzt. Einzig mit der Spannung hatte ich so manches Mal meine Probleme, stellenweise floss die Story doch etwas zäh dahin, was aber die so realistische Atmosphäre letztendlich wieder ein wenig wett machen konnte.