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In der Wildnis bin ich frei

Mein Leben in den Wäldern Neuseelands

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Miriam Lancewood lebt in Neuseeland, als sie beschließt, ein einfaches Nomadenleben in der Wildnis zu leben.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter verlässt sie die Zivilisation und wandert in die Wildnis von Neuseeland ausgerüstet nur mit Rucksack, Zelt und etwas Proviant. Das große Abenteuer: Der Rückzug in die Natur kann beginnen. Ein Leben aus Verpflichtungen, Stress, Wohlstand und Konsum lassen sie hinter sich in der rauen Natur Neuseelands. Die beiden Aussteiger leben im Zelt, passen sich dem Rhythmus der Natur an, gehen auf die Jagd und genießen ihre Freiheit im Sehnsuchtsland Neuseeland.
Rezension
"Ein spannendes Leben, eine endlose Reise - und ein täglicher Überlebenskampf."
brigitte.de, 10.07.2018
Portrait

Miriam Lancewood, geboren 1983, wuchs in einem kleinen beschaulichen Ort in Holland auf. Ihre Liebe zur Natur, zum Theater, zur Kunst und Musik prägten ihre Kindheit in einem anthroposophischen Haushalt. Als 13-jährige wurde sie für den Stabhochsprung entdeckt. Trotz ihres großen Talents, entschied sie sich gegen den Leistungssport, aber für ein Lehramtsstudium. Ihr Praxisjahr als Referendarin absolvierte sie in Zimbabwe. Von Afrika reiste sie weiter nach Indien, wo sie ihren neuseeländischen Ehemann Peter kennen lernte. Zusammen bereisten sie jahrelang die Welt (Himalaya, Nepal, Papua Neuguinea), bis sie sich schließlich in Neuseeland niederließen. 2011 kündigte Miriam Lancewood ihren Job als Lehrerin und erfüllte sich zusammen mit ihrem 30 Jahre älteren Ehemann den Lebenstraum, allein und abseits der Zivilisation nur mit Zelt und Rucksack ausgestattet in den Wäldern Neuseelands zu leben. Aus den geplanten drei Monaten sind mittlerweile sechs Jahre geworden.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 408 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426451519
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 4312 KB
Übersetzer Kristina Lake-Zapp
Verkaufsrang 53.298
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Natur intensiv erleben
von Magische Farbwelt am 15.10.2018

Also zunächst muss ich den Hut ziehen vor so viel Mut und Ehrgeiz. Denn sind wir mal ehrlich: Für mich wäre ein Leben in der Wildnis nichts. Na klar schätze ich die Natur und ich wandle auch gern durch sie hindurch und genieße die Zeit, die in diesem Moment... Also zunächst muss ich den Hut ziehen vor so viel Mut und Ehrgeiz. Denn sind wir mal ehrlich: Für mich wäre ein Leben in der Wildnis nichts. Na klar schätze ich die Natur und ich wandle auch gern durch sie hindurch und genieße die Zeit, die in diesem Moment kurz stehen zu bleiben scheint, aber ich möchte dennoch nicht den Luxus einer warmen Dusche, eines Daches über dem Kopf und den Schutz eines Hauses vermissen. Und ich muss nicht hungrig in Bett gehen. Die Autorin Miriam Lancewood beschreibt in ihrem Buch ?In der Wildnis bin ich frei? von ihren Abenteuern, Erlebnissen und auch Erleuchtungen, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Peter beim Leben unter freiem Himmel erlebt, nicht zu wissen, was einen am nächsten Tag oder gar in der Nacht erwarten wird. Die Erzählungen waren packend, auch als Leser kann man die Eindrücke spüren, und der Leser wird hier und da einige Dinge, die er als selbstverständlich erachtet, mit anderen Augen sehen.

Frei und wild sein an der Nabelschnur der Zivilisation
von Dr. M. am 09.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Selbstverständlich bleibt es jedem Menschen selbst überlassen, wie er sich sein Leben organisiert, wenn er damit anderen keinen Schaden zufügt. Wenn man jedoch über die eigene Weltsicht und sein selbst erwähltes Dasein ein Buch schreibt, das einen durchaus attraktiven Titel trägt, der wiederum den einen oder anderen Mitbürger zum... Selbstverständlich bleibt es jedem Menschen selbst überlassen, wie er sich sein Leben organisiert, wenn er damit anderen keinen Schaden zufügt. Wenn man jedoch über die eigene Weltsicht und sein selbst erwähltes Dasein ein Buch schreibt, das einen durchaus attraktiven Titel trägt, der wiederum den einen oder anderen Mitbürger zum Lesen dieses Textes animiert, dann muss man sich wohl auch darauf gefasst machen, Widerspruch vorgetragen zu bekommen. Miriam ist Holländerin. Auf einem Trip durch Asien lernte sie den Neuseeländer Pete Lancewood kennen und zog anschließend zu ihm in seine Inselheimat. Miriam ist dreißig, Pete sechzig. Und beide teilen offenbar ihre Neigung, sich gerne außerhalb der Zivilisation aufzuhalten. Neuseeland bietet dafür viel Platz. Nachdem sie ihren schmalen Besitz veräußerten, zogen sie mit Sack und Pack in irgendwelche stillen Täler, um dort im Zelt (meistens mit angeschlossener Hütte) zu leben. Ihre Lebensmittelvorräte reichen dann für mehrere Monate, nach deren Ablauf sie dann zurückkehren, um sich für einen neuen Aufenthalt in der Wildnis vorzubereiten. Mit ihrem Flitzbogen sieht die gute Miriam aus wie eine wunderschöne Amazone. Peter dagegen fristet offenbar sein Dasein als stiller Genießer seiner Spielgefährtin, denn etwas anderes wird im Buch nicht übermittelt. Ihre Wildheit steigert sich, schließlich ist sie im besten Alter, seine scheint sich zu legen. Gelegentlich schwächelt er bereits und möchte bald einen Platz finden, an dem er sich heimisch fühlt, wenn es ans Sterben geht. Vorher erklärt er seiner Miriam aber noch das Leben, während sie ihm kaum zu widersprechen wagt, ihn anhimmelt und ihre abweichenden Meinungen verdrückt. Das Leben in der Zivilisation ist sowieso irgendwie Mist, und die menschliche Entwicklung hin zu festen Behausungen, Ackerbau und Viehzucht waren ein einziger Irrtum, denn für die beiden Herumwanderer führt sie offenbar zu Stress und Unfreiheit. In der Wildnis haben sie dagegen viel Zeit. Das liegt aber nur daran, dass es eine Zivilisation gibt, in die man zurückkehren und sich versorgen kann. Gäbe es sie nicht, dann hätten die beiden Schein-Aussteiger nämlich jede Menge zu tun und müssten wohl erkennen, wie schwer es ist, ohne die stressige menschliche Gesellschaft zu überleben. Natürlich passen sich die Sinnesorgane und der gesamte Körper an die Gegebenheiten der Natur an, wenn man sich aus der lauten Zivilisation für lange Zeit entfernt. Man wird gleichzeitig sensibler in der Wahrnehmung und härter im Durchhalten. Ohne den schwärmerischen Rezensenten zu nahe treten zu wollen: Im warmen Zimmer lesen sich solche Berichte vielleicht angenehm, und man ist geneigt, nur die schönen Seiten in seine Vorstellung hineinzulassen. Frostnächte im Zelt sind allerdings nichts für Weicheier. Und nasse Klamotten in der Kälte fühlen sich auch nicht lustig an. Dafür kann man sich im Eiswasser waschen und andere Vorteile der nicht vorhandenen Zivilisation in vollen Zügen genießen. Darüber ein Buch von fast vierhundert Seiten zu schreiben, ist wohl auch eine echte Herausforderung, denn das Leben in der Wildnis ist zwar frei, gelegentlich aber auch ereignislos, vor allem wenn man an der Nabelschnur der Zivilisation hängt, sich also nicht wirklich ums Überleben kümmern muss. Dann kann man herrlich in der eigenen Weisheit schwelgen, die oft ins tief Philosophische geht. Beispielsweise über die Stärke von Tieren, die man gerade umgebracht hat, weil man sich im Winter schließlich irgendwie ernähren muss. Diese Stärke geht dann in Miriam über, ist also nicht verloren. Wie kann man sich doch die Welt schön reden, wenn man eigentlich lieber Vegetarier sein und keine Tiere töten möchte. Manchmal weiß man angesichts der Naivität und Flachheit dieser Schilderungen nicht, ob man darüber tatsächlich lachen sollte. Die beiden haben keine technischen Geräte dabei, was man verstehen kann, weil es schließlich keinen Strom gibt. Deshalb besitzen sie auch keinen Fotoapparat. Und "außerdem entgeht uns jedes Mal, wenn wir ein altes Foto betrachten, die Schönheit des Hier und Jetzt". Solche Sätze können einen ungeübten Leser eines solchen Blödsinns schon aus der Bahn werfen. Warum sollte er dann nämlich dieses Buch lesen? Es lenkt schließlich auch vom Hier und Jetzt ab. Mir jedoch hat diese Lektüre gefallen, was jedoch nur daran liegt, dass ich ein großer Fan von Leuten bin, die sich einbilden, die großen Dinge des Lebens verstanden zu haben und daran in Wirklichkeit grandios gescheitert sind. Für Anhänger von Survival-Büchern oder entsprechenden Erlebnissen ist diese Lektüre jedoch vertane Zeit, weil die ganze Geschichte auf einem Gleis abläuft, das damit nichts zu tun hat. Die Komik in diesem Buch äußert sich gelegentlich subtil. Am Anfang hieß es noch, dass die beiden Wildcamper sich auf die Apokalypse vorbereiten. Mit einem angeschlossenen Supermarkt scheint mir das jedenfalls kein wirklich realitätsnahes Training zu sein. Später erscheint dieser Gedanke dann nicht mehr. Dann geht es nur noch ums Herumziehen im Menschenleeren. Was dieses Buch eigentlich vermitteln wollte, ist mir nicht wirklich deutlich geworden. Vielleicht geht es einfach nur darum, Geld für neue Abenteuer oder die Altershütte für Peter zu verdienen. Sei es ihnen gegönnt.