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Eifersucht

Ein neuer Fall für Rachel Eisenberg

Rachel Eisenberg Band 2

Andreas Föhr

(21)
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Beschreibung

Judith Kellermann, die neue Mandantin von Rachel Eisenberg, soll ihren Lebensgefährten, Eike Sandner, aus Eifersucht ermordet haben. Sämtliche Indizien sprechen dafür, dass sie für die Explosion, bei der Sandner ums Leben kam, verantwortlich ist. Kellermann beteuert ihre Unschuld, doch die Geschichte, die sie der Anwältin erzählt, klingt ausgesprochen merkwürdig. Während Rachel sich auf den Strafprozess vorbereitet und die Hintergründe von Sandners Tod recherchiert, entdeckt die Angeklagte in einer Zeitschrift ein Foto, das ihrer Meinung nach den »verstorbenen« Lebensgefährten zeigt. Auf einer griechischen Insel, quicklebendig. Doch bevor Rachel Kontakt zu diesem Mann aufnehmen kann, wird er ermordet …

"Mir gefällt besonders, dass der Autor Andreas Föhr es schafft, jede Menge Nebenstränge am Ende sinnvoll zusammenzuführen. Auch seine Art zu schreiben finde ich ganz hervorragend. Spannender kann man ein Buch kaum aufbauen." (Michael Müller) WDR 5 Bücher "Auf meinem Nachttisch", 29.12.2018

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65446-0
Verlag Knaur
Maße (L/B/H) 20,5/12,3/3,2 cm
Gewicht 353 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 81157

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Buchhändler-Empfehlungen

Annika Seibert, Thalia-Buchhandlung

Genauso spannend wie Band eins! Auch mit dem zweiten Band um Anwältin Rachel Eisenberg hat mich Andreas Föhr wieder begeistert.

Wird es weitergehen mit Rachel Eisenberg?

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Rachel Eisenberg, Anwältin, die mit ihrem Mann zusammenarbeitet, von dem sie getrennt ist, aber nicht geschieden, entpuppte sich im ersten Band ihrer Reihe als Figur mit überraschend viel Abgrund, was sich hier leider komplett erklärt. Es wirkt fast so, als habe Andreas Föhr nun nach zwei Teilen schon genug von Eisenberg und habe deshalb keine Dringlichkeit vermitteln wollen, dass es auf jeden Fall einen dritten Band geben muss. Das ist schade, denn sie ist eine facettenreiche Protagonistin mit einigen ähnlich interessanten Figuren um sich - ihr Mann, ihre Tochter, ihr mordlustiger Exfreund aus dem ersten Band, der wieder kurz auftaucht. Und auch die anderen Figuren sind nicht getrieben von Thriller-Bösewichtigkeit oder hilfloser Opferrolle. Man mag die Motivationen der Figuren nicht immer für angebracht halten, aber sie haben plausible Motivationen. Dass eine der Figuren Jürgen Milski heißt, wie also ein ehemaliger Big Brother-Kandidat (und Google weiß sicher, was er seitdem noch alles getan hat), ist etwas seltsam, aber dafür ist Michael Schwarzmaier als Leser derart vielschichtig, dass man gern darüber hinwegsieht. Eisenbergs Eltern bleiben ein Aspekt, den zu explorieren sich vermutlich lohnt, ich hoffe also, dass "Eifersucht" nicht das letzte Buch über Rachel Eisenberg bleibt. Wenn doch, hat Andreas Föhr zumindest zwei sehr stimmige Kriminalromane abgeliefert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
12
7
2
0
0

gelungene Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 20.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin zwar erst dabei der Hälfte angekommen finde es bis hierher aber schon gelungen. Die Personen sind real die Story spannend. Es macht Spaß weiter zu lesen.

Gelungene Fortsetzung zu Eisenberg
von Lars Winkelmann am 13.07.2018

Eifersucht ist der zweite Teil der Eisenberg-Reihe von Andreas Föhr und überzeugt auf seinen knapp 420 Seiten wieder mit einer tollen Mischung aus Ermittlung und Verhandlung. Rechtsanwältin Rachel Eisenberg gerät zufällig in einen neuen Fall, als sie in einem Biergarten auf eine flüchtige Bekannte trifft, welche dort plötzlic... Eifersucht ist der zweite Teil der Eisenberg-Reihe von Andreas Föhr und überzeugt auf seinen knapp 420 Seiten wieder mit einer tollen Mischung aus Ermittlung und Verhandlung. Rechtsanwältin Rachel Eisenberg gerät zufällig in einen neuen Fall, als sie in einem Biergarten auf eine flüchtige Bekannte trifft, welche dort plötzlich wegen Mordes verhaftet wird und daraufhin Rachel als Anwältin verlangt. Judith Kellermann soll ihren Lebensgefährten Eike Sandner aus Eifersucht mit einer Bombe ermordet haben. Als dann auch noch Sprengstoffspuren in ihrer Wohnung gefunden werden, sieht es für Judith nicht gut aus und ihre abenteuerliche Erklärung, dass es ein Ex-Soldat war, welcher ihr den Mord in die Schuhe schieben will, überzeugt weder Polizei noch Richter. Da sich die Polizei in ihrer Sache sicher ist, wird nicht mehr in andere Richtungen ermittelt, woraufhin Rachel den Detektiv Axel Baum beauftragt sie zu unterstützen und um Details rund um die Tat und die beteiligten Personen herauszufinden. Als nach und nach neue Informationen über Sandner herauskommen, stellt sich immer mehr die Frage, was und wer steckt wirklich dahinter? Erneut greift Andreas Föhr zu dem erzählerischen Kniff den Roman mit einem Prolog beginnen zu lassen, diesmal allerdings ohne Vorausschau auf das Ende, sondern nur auf eine Geschichte, welche 5 Jahre zurückliegt. Diese Rückblenden begleiten den Leser durch das Buch und liefern den zusätzlichen Kontext für den Fall, welcher sich nach und nach zusammenbaut. Das Buch überzeugt, wie auch der erste Teil, durch seine Mischung aus Ermittlung von Rachel sowie Detektiv Baum und den gerichtlichen Verhandlungen, auch wenn es hier mehr Haftprüfungen sind. Letztere sorgen für den Unterschied zu klassischen Krimis, welche ausschließlich Augenmerk auf den Fall haben und die Verhandlung als anschließenden Schritt ohne Wert betrachten. Gerade diese Kombination hebt das Buch ab und macht es so lebendig. Die Geschichte ist interessant und das Ende kann tatsächlich überraschen, ich bin jedenfalls vorher nicht darauf gekommen. Allerdings fehlen dem Finale meiner Meinung nach etwas die Emotionen, was die beteiligten Personen angeht, aber ich weiß natürlich auch nicht, wie ich mich in Extremsituationen verhalten würde. Nichtsdestotrotz konnte mich der Roman insgesamt überzeugen und hat mir spannende und vergnügliche Stunden bereitet.

Spannung pur mit überraschendem Ende
von Buchwurm05 am 12.07.2018

Der 28. Mai ist seit fast 30 Jahren für Rachel einer der schlimmsten Tage. Denn so lange hütet sie schon ein Geheimnis. Und genau an diesem Tag möchte Rachel's Tochter Sarah wissen warum sie jedes Jahr am 28. Mai so gereizt ist. Wie kommt Sarah plötzlich darauf? Rachel möchte darüber nicht reden, gerät mit Sarah in Streit und fl... Der 28. Mai ist seit fast 30 Jahren für Rachel einer der schlimmsten Tage. Denn so lange hütet sie schon ein Geheimnis. Und genau an diesem Tag möchte Rachel's Tochter Sarah wissen warum sie jedes Jahr am 28. Mai so gereizt ist. Wie kommt Sarah plötzlich darauf? Rachel möchte darüber nicht reden, gerät mit Sarah in Streit und flüchtet daraufhin in einen Biergarten. Dort trifft sie ausgerechnet Judith Kellermann, Tochter eines bekannten Filmproduzenten. Dann wird Judith auch noch vor ihren Augen verhaftet. Sie soll ihren Freund Eike Sandner aus Eifersucht in die Luft gesprengt haben. Ehe Rachel sich versieht, hat sie unfreiwillig die Verteidigung von Judith übernommen. Die Recherchen entwickeln sich als sehr verworren und schon bald gibt es mehrere Verdächtige... Auch dieser 2. Fall um Strafverteidigerin Rachel Eisenberg hat mir wieder sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende Spannung pur. Rachel stolpert wie schon im 1. Fall zufällig in eine Strafverteidigung, die sie eigentlich gar nicht übernehmen möchte. Überhaupt gefällt mir die Figur der Rachel Eisenberg besonders gut. Auf der einen Seite die erfolgreiche Anwältin, die Statussymbole liebt. Auf der anderen Seite begibt sie sich immer wieder in Gefahr, da sie auch vor ungewöhnlichen Recherchen, die dem Erfolg dienen, nicht zurück schreckt. Andreas Föhr hat einen sehr flüssigen Schreibstil und an einigen Stellen lockert er die Handlung mit trockenem Humor auf. Das Buch ist in 2 Erzählstränge aufgeteilt. Einmal mit einer Handlung um Judith im Jahr 2012 und einmal die Recherche von Rachel im Jahr 2017. Lange ist unklar wie die 2 Geschichten zusammenhängen. Ich hatte mir die wildesten Theorien überlegt um dann doch am Schluss komplett überrascht zu werden. Immer mal wieder wird die Handlung von Judith's Geheimnis durchbrochen, welches zusätzlich noch für Spannung um die Figur Rachel gesorgt hat. Mein Fazit: Ein super spannendes Buch ohne Längen. Andreas Föhr hat es geschafft, dass mir auch Justizkrimis gefallen, die ich bisher eher gemieden habe.


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