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Die Besiegten

Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs

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Warum das Ende des Ersten Weltkriegs Europa keinen Frieden brachte11. November 1918: Der Waffenstillstand beendet das Sterben auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Dennoch kehrt in weite Teile Europas kein Friede ein. Robert Gerwarth macht das Ausmaß der Konflikte deutlich und zeigt, warum das Schicksal der Besiegten der Schlüssel zum Verständnis des 20. Jahrhunderts ist. Denn die Brutalität des Ersten Weltkriegs ist in der kollektiven Erinnerung Europas fest verankert. Fast völlig vergessen ist hingegen das Leid, das die zahlreichen (Bürger-)Kriege, Vertreibungen, Pogrome und gewaltsamen Auseinandersetzungen nach Ende des Ersten Weltkriegs über weite Teile des Kontinents brachten.
Portrait
Robert Gerwarth, geboren 1976, hat Geschichte in Berlin studiert und in Oxford promoviert. Nach Stationen an den Universitäten Harvard und Princeton lehrt Gerwarth heute als Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin und ist Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien. Er ist Mitglied der Royal Irish Academy und Academia Europaea sowie Autor zahlreicher Publikationen. Sein Buch »Der Bismarck-Mythos. Die Deutschen und der Eiserne Kanzler« (2007) wurde mit dem renommierten Fraenkel Prize ausgezeichnet. Bei Pantheon erschien zuletzt seine hochgelobte Biographie Reinhard Heydrichs (2013).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 29.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55322-0
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 20/12,6/3,8 cm
Gewicht 497 g
Originaltitel The Vanquished
Abbildungen 33 schwarz-weiße Abbildungen
Übersetzer Alexander Weber
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eric Rupprecht, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr bildhaft beschrieben und gut recherchiert beschreibt Gerwarth die sehr dunkle, brutale und erschütternde Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Sehr bildhaft beschrieben und gut recherchiert beschreibt Gerwarth die sehr dunkle, brutale und erschütternde Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein spannendes Sachbuch über die Nachkriegsjahre ab 1918, das die besiegten Staaten in den Mittelpunkt rückt. Beim Lesen eröffnen sich neue interessante Blickwinkel auf diese Zeit. Ein spannendes Sachbuch über die Nachkriegsjahre ab 1918, das die besiegten Staaten in den Mittelpunkt rückt. Beim Lesen eröffnen sich neue interessante Blickwinkel auf diese Zeit.

Kundenbewertungen

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Wege in den Extremismus
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Ende des 1. Weltkrieges brachte auch den Zerfall großer europäischer Imperien mit sich, auf deren Gebieten entstanden nun Nationalstaaten. Revolutionen, ethnische Säuberungen und Bürgerkriege waren Teil dieser Entwicklung. Die blutigen Exzesse und Auseinandersetzungen im Europa der Jahre 1917 bis 1923, welche am Ende zum Ausbruch eines 2. Weltkrieges... Das Ende des 1. Weltkrieges brachte auch den Zerfall großer europäischer Imperien mit sich, auf deren Gebieten entstanden nun Nationalstaaten. Revolutionen, ethnische Säuberungen und Bürgerkriege waren Teil dieser Entwicklung. Die blutigen Exzesse und Auseinandersetzungen im Europa der Jahre 1917 bis 1923, welche am Ende zum Ausbruch eines 2. Weltkrieges führten, werden in diesem spannend geschriebenen Buch nachgezeichnet. Ein ausgezeichnetes Werk zum Verständnis einer dunklen Zeit und ihrer Auswirkungen bis in die Gegenwart. (Siehe auch: MacMillan, Friedensmacher)