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Das Scherbenhaus

Psychothriller

Susanne Kliem

(21)
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Beschreibung

Seit Monaten schon wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Erleichtert ergreift sie die Chance, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt mit Schrecken, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ...

"Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller." ZDF

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10298-4
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,7 cm
Gewicht 311 g
Verkaufsrang 166863

Buchhändler-Empfehlungen

Hinter diesen Mauern droht keine Gefahr, oder...

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Um einem unheimlichen Stalker zu entgehen, zieht die Köchin Carla Brendel von Stade in ein von ihrer Halbschwester Ellen geerbtes Haus in Berlin. Das Haus, von Ellen selbst entworfen, ist hochmodern, die Sicherheitstechnik auf dem allerneuesten Stand. Hier hofft Carla, endlich zur Ruhe zu kommen, doch innerhalb der verschworenen Mietergemeinschaft, die sie vermeintlich herzlich aufnimmt, spürt sie schon bald eine unterschwellige Spannung - und dann geschieht eine Katastrophe... Dass Susanne Kliem schon einige Drehbücher geschrieben hat, merkt man auf jeder Seite dieses superspannenden Thrillers. Ein düsteres Kammerspiel als fesselndes Kopfkino.

Trügerischer Schutz

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Was tust du, wenn ein Stalker dein Leben zerstört und dich nicht zur Ruhe kommen lässt? Clara findet Schutz bei ihrer Halbschwester Ellen in Berlin. Sie wägt sich deren Haus, dass mit allerlei technischen Raffinessen in puncto Einbruchsicherung ausgestattet ist, in Sicherheit. Aber diese ist trügerisch. Denn bald muss Clara feststellen, dass nicht nur der Stalker ihr dicht auf den Fersen ist, sondern das tragische Schicksal Ellens ihr psychisch mehr abverlangt als sie ertragen kann. Wieder einmal ist sie auf sich allein gestellt und kann kaum mehr zwischen Realität und Wahn differenzieren. Ein psychologisch dichter Thriller, der mit seinen überraschenden Wendungen und dem Gespür für subtile Spannung für reichlich Nervenkitzel sorgt. Das Ende mag ein wenig konstruiert erscheinen, was aber verzeihbar ist, denn bis dahin werden wir LeserInnen auf's Beste spannend unterhalten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Scherbenhaus
von Literaturlounge eu aus Gießen am 12.11.2020

Nach dem Roman „Trügerische Nähe“ hatte ich mir ja gewünscht, bald den nächsten von Susanne Kliem lesen zu dürfen. Dies hat verschiedene Gründe. Sie war eine der ersten Autoren, vor denen ich saß und ein Interview geführt habe, und die mir die Angst genommen hat. So etwas vergisst man nicht. Aber auch ihre Schreibweise und das... Nach dem Roman „Trügerische Nähe“ hatte ich mir ja gewünscht, bald den nächsten von Susanne Kliem lesen zu dürfen. Dies hat verschiedene Gründe. Sie war eine der ersten Autoren, vor denen ich saß und ein Interview geführt habe, und die mir die Angst genommen hat. So etwas vergisst man nicht. Aber auch ihre Schreibweise und das Thema, welches sie in „Trügerische Nähe“ aufgriff, haben mich berührt. So hat es mich gefreut, als ich das Buch „Das Scherbenhaus“ in der Hand hatte. Da startet man also mit Carla Brendel, die in Stade in einem Restaurant ihres Schwagers als Köchin arbeitet. Leider ist die Schwester viel zu früh verstorben und hat neben dem Schwager von Carla auch 2 Kinder hinterlassen hat. Carla wird gestalkt. Sie bekommt Bilder wo Menschen Messer in der Haut stecken haben und andere Abscheulichkeiten. Sie hat deswegen auch Angst, das Haus zu verlassen, hat aber in ihrem Schwager und ihrer besten Freundin eine gute Stütze. Tja, dann meldet sich Ellen, ihre Halbschwester, welche in Berlin wohnt und will, dass Carla sie in Berlin besucht, was Carla aber auch mit etwas Widerwillen macht. Leider verschwindet und stirbt Ellen noch am ersten Tag des Zusammentreffens. Man kann auch sagen in der ersten Stunde. Wobei Ellen Carla vorher mitteilt, dass, wenn sie tödlich verunglückt, es kein Unfall sein wird. Carla zieht also in Ellens Wohnung in einem Mietshaus der modernsten Sorte ein und lernt dort Milan Wagner, Christian Bruns und die anderen Hausbewohner kennen. Irgendwie konzentriert sich alles nur auf eine Person, die alles zu regeln scheint. Aber wenn ich nun weitererzähle, dann erzähle ich auch noch wer es war. Gerade dies wurde mir relativ schnell klar - wer hier der Böse und wer die Guten sind. Es ist aber so, dass mich dies gerade bei diesem Buch nicht gestört hat. Schwer habe ich mir bei den ersten 30 Seiten getan, aber dann kam ein Lesefluss zustande, den man nur noch als fesselnd beschreiben kann. Man will das Haus kennenlernen, die Familien, die in dem Haus wohnen. Man will wissen was alles passiert ist und das warum. Man wird auf einmal in die Geschichte gesaugt. Auch wenn es mir irgendwie klar war, wer der Böse war, man will nur noch schneller und schneller die Seiten umdrehen. Frau Kliem schafft es, einen Psychothriller zu schreiben, welcher einen in manchen Situationen auf die Falsche Fährte setzt. Aber wie gesagt, mir ging es recht schnell nur noch um das warum und wieso und wie krank ist die Person eigentlich. Das da eine Fehlgeburt dazwischen kommt, ein Teenager sterben muss - geschenkt. Aber das Verwischen zwischen Gut und Böse, also dass man nicht unbedingt sagen kann, die eine Person ist nur böse oder die andere nur gut, macht es sehr realistisch und beängstigend, und man bekommt einen Einblick, wie schnell man eigentlich einen Menschen manipulieren kann. Gerade solche Dinge beschreibt Frau Kliem einfach, aber auch eindringlich. Der Thriller kommt in den ersten Seiten doch recht locker daher, kann aber zumindest bei mir eine Nacht des unruhigen Schlafes bewerkstelligen. Warum dies so war, keine Ahnung, aber es hat mich einfach noch in der Nacht beschäftigt. Und gerade dies sollten gut gemachte Psychothriller, einen immer wieder und weiter beschäftigen. Zumindest für mich ist dies ein Punkt, der mir sehr wichtig ist. Also Frau Kliem, gerne würde ich wieder einen Thriller von Ihnen in die Hand bekommen - auch wenn es wieder zwei Jahre dauert. Aber ich warte gerne etwas länger, bevor es schwächer wird. Bitte bleiben sie auf diesem Niveau.

Bestes Buch seit langem
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 08.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch sehr gemocht und die weiteren Bücher der Autorin direkt verschlungen. Gute Mischung zwischen einem Geborgenheitsgefühl und Spannung.

Thriller mit Potenzial, aber ohne Nervenkitzel und mit durchschaubaren Charakteren sowie einer etwas konstruierten Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 11.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Carla Brendel wohnt in Stade, wo sie im Restaurant ihres Schwagers als Köchin angestellt ist. Seit Monaten wird sie von einem Stalker belästigt, der ihr beunruhigende Nachrichten und bedrohliche Bilder von Verletzungen schickt. Als ihre Halbschwester Ellen überraschend um ihre Hilfe bittet, fährt sie deshalb gern nach Berlin, um... Carla Brendel wohnt in Stade, wo sie im Restaurant ihres Schwagers als Köchin angestellt ist. Seit Monaten wird sie von einem Stalker belästigt, der ihr beunruhigende Nachrichten und bedrohliche Bilder von Verletzungen schickt. Als ihre Halbschwester Ellen überraschend um ihre Hilfe bittet, fährt sie deshalb gern nach Berlin, um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken. Doch schon am ersten Abend verschwindet Ellen spurlos und wird wenig später tot aufgefunden. Es sieht alles nach einem Unfall aus, aber Carla hat Bedenken, nachdem Ellen eingeschüchtert und nervös gewirkt hatte. Carla erbt das Mehrfamilienhaus in Berlin, das Ellen als Architektin entworfen hatte und zieht kurzerhand selbst dort in Ellens Wohnung ein. Die luxuriöse Apartmentanlage "Safe Haven" ist mit allen technischen Raffinessen ausgestattet: Raumtemperatur, Fahrstuhl, Türen - alles lässt sich per App steuern. Carla fühlt sich sicher, da sie dort auch vor dem Stalker versteckt wohnt, bis eine Bewohnerin des Hauses nach einem angeblichen Selbstmord tot im Pool aufgefunden wird. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Hat der Künstler Christian etwas damit zu tun, zu dem sie sich so angezogen fühlt oder spielt der freundliche ältere Nachbar Milan ein falsches Spiel? Der Roman fesselt zu Beginn. Man spürt die lauernde Gefahr und kann Carlas Angst vor dem Stalker, dessen Botschaften sie hilflos ausgesetzt ist nachvollziehen. Auch das Smarthome in Berlin, das die Bewohner komplett abhängig von der Technik macht, wirkte mit samt den seltsamen Bewohnern auf mich eher gruselig, als das was es eigentlich sein sollte: ein sicheres Zuhause. Der Tod von zwei Bewohnern so unmittelbar hintereinander, davon ein Unfall und ein Selbstmord kann kein Zufall sein und so rätselt man als Leser, warum die beiden Frauen sterben mussten und wer sie aus welchem Grund aus dem Weg schaffen wollte. Leider kann man aufgrund der übersichtlichen Charaktere und des so typischen Aufbaus eines Psychothrillers sehr bald ahnen, wer die Tode inszeniert hat. Die Bewohner des "Safe Haven" sind darüber hinaus zu klischeehaft dargestellt: die überforderte Mutter und betrogene Ehefrau, die manisch-depressive Teenagerin, der exzentrische, impulsive Künstler, die gute Seele des Hauses. Dazu Carla, die im Gegensatz zu den leitenden Ermittlern durchschaut, dass es sich nicht um natürliche Todesfälle handelt, selbst die Wahrheit aufdecken muss und sich damit unweigerlich in den Fokus des Täters rückt. Spannung oder Nervenkitzel war dann aber nicht mehr zu spüren, da die Geschichte sehr konstruiert und abwegig wirkte. Auch wenn das Ambiente im "Safe Haven" durchaus Potenzial für einen spannenden Thriller geboten hat, konnte mich der Roman aufgrund der Durchschaubarkeit der Charaktere und der etwas abstrusen Story nicht fesseln.


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