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Tiere denken

Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen


Können wir wirklich so weitermachen?

Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Wir lieben und wir hassen, wir verzärteln und wir essen sie. Doch ist unser Umgang mit Tieren richtig und moralisch vertretbar? Richard David Precht untersucht mit Scharfsinn, Witz und Kenntnisreichtum quer durch alle Disziplinen die Strukturen unserer Denkmodelle. Ist der Mensch nicht auch ein Tier – und was trennt ihn dann von anderen Tieren? Welche Konsequenzen hat das für uns? Precht schlägt einen großen Bogen von der Evolution und Verhaltensforschung über Religion und Philosophie bis zur Rechtsprechung und zu unserem Verhalten im Alltag. Dürfen wir Tiere jagen und essen, sie in Käfige sperren und für Experimente benutzen? Am Ende dieses Streifzugs steht eine aufrüttelnde Bilanz. Ein Buch, das uns dazu anregt, Tiere neu zu denken und unser Verhalten zu ändern!

Portrait
Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15586-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,7/4,3 cm
Gewicht 454 g
Abbildungen 30 schwarz-weiße Abbildungen
Verkaufsrang 11454
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Anna-Lena Würtenberger, Thalia-Buchhandlung Kaufbeuren

Hier liefert Richard David Precht Anregungen und philosophische Gedanken zu einem stets aktuellen Thema. Dabei lässt er keinen Aspekt unseres Umgangs mit Tieren aus. Informativ, lehrreich und für alle Leser empfehlenswert!

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

R.D.Precht bietet viele Aspekte und Gedanken über den Unterschied bzw. die Gleichheiten zwischen Mensch und Tier. Ein informatives Buch über die tierische Gedankenwelt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Diskussionsgrundlage
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 29.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr interessante Zusammenfassung über die Geschichte zwischen Tier und Mensch, angefangen dort, wo Menschen begonnen haben mit Tieren zusammen zu leben. Manch neue Meinung wird eingebracht, anderes ist schon länger bekannt. Trotzdem, in meinen Augen nicht objektiv verfasst, vielleicht ist dies aber auch nicht die Absicht.... Eine sehr interessante Zusammenfassung über die Geschichte zwischen Tier und Mensch, angefangen dort, wo Menschen begonnen haben mit Tieren zusammen zu leben. Manch neue Meinung wird eingebracht, anderes ist schon länger bekannt. Trotzdem, in meinen Augen nicht objektiv verfasst, vielleicht ist dies aber auch nicht die Absicht. Manches Kapitel wird überspitzt dargestellt, wahrscheinlich um zu schockieren und zu bewegen. Ja, das Buch ist weiter zu empfehlen für Interessierte, allerdings ist eine kritische Haltung anzuraten. Viel Freude beim Lesen

von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2018
Bewertet: anderes Format

R.D.Precht,populärster Philosoph seiner Zeit,über ein Thema, das seit Ende des 19. Jahrhunderts (dem Aufflammen des Veganismus) nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken ist!

Das inhumanste Tier
von S.A.W aus Salzburg am 13.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Mensch ist das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Er tötet alles, was ihm vor die Flinte kommt oder ins Netz geht. Kluge Tiere gehen uns tunlichst aus dem Weg, weil sie wissen, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschen essen ist. Der Philosoph Richard David Precht sieht diesen Tatsachen ins Auge und stellt die Tierphilosop... Der Mensch ist das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Er tötet alles, was ihm vor die Flinte kommt oder ins Netz geht. Kluge Tiere gehen uns tunlichst aus dem Weg, weil sie wissen, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschen essen ist. Der Philosoph Richard David Precht sieht diesen Tatsachen ins Auge und stellt die Tierphilosophie vom Kopf auf die Füße. Unsere eigene Überheblichkeit hat das Tier als unterlegen erniedrigt, wir haben Ideologien erschaffen, die uns das Tier untertan machen, als Schnitzel, als Versuchsmaschine, als Rohmaterial, dem wir bedenkenlos Schmerz zufügen "dürfen". Inzwischen findet ein Umdenken statt und nicht nur Vegetarier finden es an der Zeit, mit Bruder Tier anders umzugehen. Die kleine Maus, die wir vergiften, ist unser Urahn, der die Dinosaurier überlebt hat, ebenso der Hase, dem wir das Fell über die Ohren ziehen, ganz zu schweigen von den Schimpansen, die 99% der Gene mit uns teilen. Nicht umsonst sehnen wir uns nach dem Paradies - das ist ein Ort, wo Tier und Mensch in Frieden miteinander leben und sich nicht gegenseitig töten. Dieses Paradies ist möglich. Wir können es selbst erschaffen, wenn wir es nur wollen. Precht liefert uns die logischen Grundlagen dafür. siehe Opelt, die Kinder des Tantalus