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Olga

Bernhard Schlink

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Beschreibung

Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert - wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren.

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist. Der 1995 erschienene Roman >Der Vorleser<, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel >The Reader< verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm. 2018 erschien sein neuester Roman >Olga<. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783257608762
Verlag Diogenes
Dateigröße 961 KB
Verkaufsrang 12476

Buchhändler-Empfehlungen

Nett!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Ich werde wohl kein Bernhard Schlink Fan. Leicht zu lesen. TIPP: "Rote Kreuze" von Sasha Filipenko! Ähnliches Thema....besser ...viel besser....am besten!

Simone Page, Thalia-Buchhandlung Kaufbeuren

Ein Frauenleben ausgehend vom Ende des 19. Jahrunderts bis in die 70er Jahre de 20. Jahrhunderts wird in diesem Roman beschrieben.Es ist eher untypisch für diese Zeit und stellt auch ein Stück Zeitgeschichte dar. Wie immer bei Bernhard Schlink in einer besonders schönen Sprache.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
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1

Eine anfangs innige, zunehmend tragische Liebesgeschichte, die Schlink vor einem Panorama deutscher Historie schildert.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.04.2019

Bernhard Schlink erzählt von Olga Rinke, einem Mädchen aus armen Verhältnissen, das den anderen lieber zuschaut als mitspielt. Diese Eigenschaft wird charakteristisch für ihr Leben werden, doch zunächst wird sie nach dem Tod ihrer Eltern zur harschen Großmutter nach Pommern geholt. Dort lernt sie Herbert kennen, den Sohn eines r... Bernhard Schlink erzählt von Olga Rinke, einem Mädchen aus armen Verhältnissen, das den anderen lieber zuschaut als mitspielt. Diese Eigenschaft wird charakteristisch für ihr Leben werden, doch zunächst wird sie nach dem Tod ihrer Eltern zur harschen Großmutter nach Pommern geholt. Dort lernt sie Herbert kennen, den Sohn eines reichen Gutsbesitzers, schließt Freundschaft mit ihm. In der Schule zeigt Olga sich begabt, möchte Lehrerin werden. Als ihr versagt wird, auf die höhere Mädchenschule zu gehen, eignet sie sich den Stoff für die Prüfung selbst an, entflieht dafür häufig der beengten Atmosphäre des Hauses ihrer Großmutter auf Wiesen und Felder. Dort trifft sie sich häufig mit Herbert, beide verlieben sich ineinander. Es ist eine anfangs innige, zunehmend tragische Liebesgeschichte, die Schlink vor einem Panorama deutscher Historie schildert. Angefangen im Kaiserreich des späten 19. Jahrhunderts verfolgt der Leser das Leben dieser willensstarken Protagonistin bis in die 1970er Jahre. Oft setzt sie sich gegen widrige Umstände durch und tut, was sie für richtig hält – oft hält sie jedoch auch ihre Überzeugungen zurück, ohne in den Lauf der Dinge einzugreifen. Schlink zeichnet ein stilles Bild - ein schnörkelloses, aber emotionales Bild des Lebens einer Frau, die den Sinn politischer Ereignisse häufig hinterfragte, nach Selbständigkeit strebte, sich nicht von Konvention beeinflussen ließ. Insofern auch ein ungewöhnliches Bild einer Frauenfigur des beginnenden 20. Jahrhunderts, in einer Generation von Frauen, die meist unter ihren Möglichkeiten lebten. Allerdings finden sich auch Merkmale dieser Generation in Olga. Sie begehrt nie gegen ihren Mann auf, akzeptiert die Umstände ihres Lebens mit ihm, in dem er so oft fehlt. Stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinter seinen zurück, lebt ein Leben des Auf-ihn-Wartens, selbst wenn sie die Zeit des Wartens mit ihrem selbstbestimmten Leben füllt. Erst in ihren Briefen vermag sie ihre wahren Gefühle mitzuteilen, die mich emotional mehr bewegt und tiefer berührt haben, als ich es zunächst vermutete. Auch war ich betroffen über all die Verluste, Abschiede und vor allem diese bedingungslose Liebe, die immer leidenschaftlich, aber in gewisser Weise ungelebt blieb. Diese starken Emotionen werden in den Mantel einer Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und dem Sinn des Lebens gehüllt. Bis zu ihrem Tod überragt Olga aufrecht die Höhen und Tiefen ihres Lebens und regt in dieser intensiven, vielschichtigen Lektüre zum Nachdenken an: über verpasste Chancen und abgeschnittene Wege, Loyalität und Zufriedenheit, Selbstbestimmung und Selbstaufgabe, über die Schlichtheit und die Größe des Lebens, über Tragik und Glück, die oft Hand in Hand gehen und uns trotzdem nicht aufgeben lassen, zu lieben.

Ach Olga ... ein wunderbares Buch.
von bookmark am 19.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderbares Buch, dass ich in einer Nacht durchgelesen habe.. Beim zweiten Mal waren es zwei Abende. Ich musste das Leben der Olga Rinke und ihr spektakuläres Ende einfach nochmal durchleben, alles noch besser verstehen. Der spannende und rasante Schreibstil, die geniale Beschränkung auf die wesentlichen Fakten dieses ... Ein wunderbares Buch, dass ich in einer Nacht durchgelesen habe.. Beim zweiten Mal waren es zwei Abende. Ich musste das Leben der Olga Rinke und ihr spektakuläres Ende einfach nochmal durchleben, alles noch besser verstehen. Der spannende und rasante Schreibstil, die geniale Beschränkung auf die wesentlichen Fakten dieses 90jährigen Lebens, faszinieren mich. Kurz und knapp, aber voller Wendungen und Überraschungen, man kann das Buch nicht weglegen. Man hofft und träumt mit Olga, man trauert mit ihr und bewundert die Kraft und die Konsequenz dieser Frau, die auf so viel verzichten musste und sich ihre Liebe zum Leben trotzdem immer erhalten hat. Ich habe ein wenig den Verdacht, dass ich schon am Anfang des Jahres mein Lieblingsbuch 2018 gefunden habe?

Die Geschichte von Olga und ihrer großen Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 15.06.2018

Wunderschön erzählt Bernhard Schlink die Liebesgeschichte von Olga und Herbert. Olga - eine Waise aus ärmlichen Verhältnissen, strebsam und fleißig. Herbert - Sohn einer reichen Gutsherrenfamilie, abenteuerlustig und neugierig auf die Welt. Herberts Eltern sind gegen eine Heirat und so gestalten beide ihr Leben für sich. He... Wunderschön erzählt Bernhard Schlink die Liebesgeschichte von Olga und Herbert. Olga - eine Waise aus ärmlichen Verhältnissen, strebsam und fleißig. Herbert - Sohn einer reichen Gutsherrenfamilie, abenteuerlustig und neugierig auf die Welt. Herberts Eltern sind gegen eine Heirat und so gestalten beide ihr Leben für sich. Herbert begibt sich auf lange Reisen in ferne Länder und Olga unterrichtet als Lehrerin - und doch endet ihre Liebe zueinander nie. Unbedingt lesen!

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