Töchter

Lucy Fricke

(56)
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Beschreibung

Zwei Frauen brechen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben. Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren, und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück. «Es gab niemanden, mit dem ich so lauthals über das Unglück lachen konnte wie mit Martha. Die wenigsten Frauen lachten über das Unglück, schon gar nicht über ihr eigenes. Frauen redeten darüber, bis sie weinten und nichts mehr zu retten war. Was das Leiden betraf, verstanden Frauen keinen Spaß.» Mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut, erzählt Lucy Fricke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschieden, die niemandem erspart bleiben und von Vätern, die zu früh verschwinden. Eine groteske Reise Richtung Süden, durch die Schweiz, Italien, bis nach Griechenland, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte. Und die Frage ist nicht, woher wir kommen, sondern: Wie finden wir da wieder raus?

236 Seiten und keine Zeile erdenschwer oder melancholisch. Ich habe schon zu viele Worte über dieses wunderbare Buch verloren. Manchmal genügt ein einziges, das habe ich von Elke Heidenreich gelernt: Lesen!

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644000285
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 748 KB
Verkaufsrang 14360

Buchhändler-Empfehlungen

Tragisch, witzig, wahrhaftig

L. Wünsche, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein unglaublich ergreifendes Buch welches mir von einer ganz besonderen Kollegin an Herz gelegt wurde. Zwei beste Freundinnen, zwei Töchter, zwei Väter und ein Roadtrip durch Italien bis nach Griechenland. Lucy Frickes „Töchter“ ist ein Buch voller Melancholie und doch auch voller Witz, Sarkasmus scharfer Dialoge und komischen Situationen. Es handelt von Abschieden, vom wiederfinden, unerfüllten Träumen und einer langen Suche nach Vätern die viel zu früh verschwunden sind. Ein grandioses Buch!

Väter

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieser tragikomische Roadtrip zweier bester Freundinnen könnte ebenso gut "Väter" statt "Töchter" heißen. Denn Betty, einsame Mittvierzigerin und Martha, verheiratet und (immer noch) kinderlos, sind mit Marthas todkrankem Vater auf dem Weg in die Schweiz.Betty muss fahren, da Martha seit einem furchtbaren Unfall nicht mehr am Steuer saß, während ihr Vater, der sich zeit seines Lebens kaum mit seiner Tochter abgegeben hatte, nun hinten im Wagen sitzt und irgendwann kleinlaut damit herausrückt, lieber mit ihnen nach Italien fahren zu wollen, wo ihn eine alte Jugendliebe aufnehmen will.Als sie ihn am Lago Maggiore abgeliefert haben, brennen bei den beiden Frauen sozusagen auch die Sicherungen durch und sie beschließen weiter zu fahren, erst mal in das italienische Dorf, in dem einer der geliebtesten "Stiefväter" aus Bettys Kindheit begraben liegen soll, das weitere wird man sehen.... Diese Geschichte ist für mich getränkt mit Melancholie, dazu eine Prise Sarkasmus/Ironie bzw.grotesken Situationen und wartet mit einigen Wendungen auf - endend auf einer kleinen griechischen Insel, die für Betty (und Martha+Kurt) einen besonderen Abschluss bereithält - mancher würde ihn kitschig nennen.... Leseprobe gefällig ?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
31
19
5
1
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 20.07.2019
Bewertet: anderes Format

Absolute Leseempfehlung! Ich bin begeistert von den messerscharfen Dialogen und coolen Gedanken der beiden Freundinnen. Immer wieder auch nachdenklich und zugleich sehr lustig!

Zu traurig für eine Komödie
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Roadtrip bzw. die "Fahrt des Helden" auf der Suche zu sich selbst, ist in der jüngeren deutschen Literatur ein immer wiederkehrendes Motiv. In Benedict Wells' "Fast genial" (ebenfalls eine Suche nach dem Vater) und Michael Kumpfmüllers "Tage mit Ora" wird ganz klassisch durch die USA gefahren. Die "Töchter" dieses Romans, zw... Ein Roadtrip bzw. die "Fahrt des Helden" auf der Suche zu sich selbst, ist in der jüngeren deutschen Literatur ein immer wiederkehrendes Motiv. In Benedict Wells' "Fast genial" (ebenfalls eine Suche nach dem Vater) und Michael Kumpfmüllers "Tage mit Ora" wird ganz klassisch durch die USA gefahren. Die "Töchter" dieses Romans, zwei Freundinnen mit jeweils eigenem Vatertrauma, fahren über die Schweiz nach Italien, und reisen anschließend weiter nach Griechenland, alles klassische deutsche Urlaubsziele, so könnte man sagen. Wobei es hier neben der Suche nach Identität eher um die Sehnsucht nach einem Dauerurlaub vom eigenen (scheinbar verkorksten) Leben geht, von einer ewig latenten Einsamkeit. Martha soll also mit Unterstützung ihrer Freundin Betty ihren todkranken Vater Kurt zur Sterbehilfe in die Schweiz bringen. Diese Ausgangsposition bietet viel Stoff für allerlei schwarzen Humor und skurrile Situationskomik mit einigen überraschenden Wendungen. Betty nimmt die Reise zum Anlass, ihrerseits nach dem verschwundenen Stiefvater zu suchen. Das Interessante an diesem Roman ist, dass er sich nie recht entscheiden mag, ob er eine Komödie oder Tragödie, gespickt mit zahlreichen dunklen Untertönen, sein möchte, und sich permanent zwischen ein bißchen “zu leicht” und ein bißchen “zu duster” bewegt. “Denn was nützte dieses Kämpfen, wenn am Ende bloß eine traurige Verlassenheit auf einen wartete. Wenn all das, was man zu wollen meinte, nicht das war, was man brauchte. Wenn die sogenannte Freiheit sich als ein zielloses Herumirren entpuppte und man selbst zu einem Irrtum wurde.” “Ich hatte keine Vorstellung, wie zäh Trauer sein konnte. Dass ihr nichts Heftiges anhaftete, dass sie in Schüben kam, sich einschlich, festsetzte unter dem, was wir Haut nennen. Eine Haut, die nicht dicker wurde mit den Jahren, sondern nur allmählich von innen anschwoll.” “Was ich tat, konnte man absurd nennen. Einem Übermaß an Zeit und Verzweiflung geschuldet. Ich war in ein Alter gekommen, in dem ich die Dinge immer weniger verstand, mein Leben zu einem Running Gag verkam, eine Sache, die andere Trauma nannten.” Dann wiederum haben einige etwas konstruiert wirkende Szenen, besonders gegen Ende des Romans, eine naïve Leichtigkeit, die eher an “Das kleine Fernsehspiel” des ZDF erinnern. Tatsächlich entsteht eine merkwürdige Mischung zwischen Running Gag und Trauma. Insgesamt funktioniert das und macht das Buch sehr lesenswert. Obwohl ich der Erzählerin doch noch mitteilen möchte, dass es keineswegs “Pech” ist, wenn die “jahrelange Lieblingsbar plötzlich veganes Eis verkauft”. Veganes Eis kann sehr, sehr lecker sein. Und so wie jetzt kann es einfach nicht weitergehen.

eine wahre Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Emmenbrücke am 04.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich begann dieses Buch nicht mit den grössten Erwartungen und das war richtig. Dieses Buch trieft fast schon vor schrecklich banalen Witzen, die genau so gut in einem Vorabend-Cabaret auf einem Spartensender verfilmt werden könnten. Gewiss hat dieses Buch seine Momente. So ist zum Beispiel eine Szene, in der die Protagonist... Ich begann dieses Buch nicht mit den grössten Erwartungen und das war richtig. Dieses Buch trieft fast schon vor schrecklich banalen Witzen, die genau so gut in einem Vorabend-Cabaret auf einem Spartensender verfilmt werden könnten. Gewiss hat dieses Buch seine Momente. So ist zum Beispiel eine Szene, in der die Protagonistin über ihre Ex-Freunde mit Tätowierungen redet äusserst gelungen, doch können diese Lichtblicke das Buch nicht retten. Weiter gefällt mir am Buch nicht, wie es mit seinen Hauptfiguren umgeht. Nie erfahren wir viel aus der durchaus interessanten Vorgeschichte unserer beider Heldinnen, was mich sehr traurig stimmt.

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