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Slade House

(29)
Das neue Buch von David Mitchell, dem Autor des von den Wachowski-Geschwistern verfilmten, genre- und zeitenübergreifenden Romans «Wolkenatlas»: ein Schauerroman par excellence.
Geh die Slade Alley hinunter – schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein. Zunächst möchtest du gar nicht mehr fort. Dann merkst du, dass du es nicht mehr kannst. Denn alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober, wird ein «Gast» ins Slade House eingeladen. Doch warum wurde er oder sie ausgewählt, von wem und zu welchem Zweck? Die Antwort findet sich dort am hinteren Ende des Flurs, oben am Absatz der Treppe.

«Slade House» ist ein raffiniert komponiertes Schauerstück. Und auch eine literarische Hommage an die großen Klassiker der phantastischen Literatur, von «Alice im Wunderland» bis zur «Rocky Horror Picture Show» – ein Buch wie eine Escher’sche Kippfigur, von einem der einfallsreichsten und phantasiebegabtesten Schriftsteller der zeitgenössischen Literatur. Mitchell zaubert bunt und lustvoll und verzaubert damit uns.
Rezension
Mitchell versetzt die natürlichsten Stimmen - ein schüchternes Mädchen, einen gestrandeten Cop - in die übernatürlichsten Settings - ein brillanter, karrierelanger Hochseilakt. Sollten Sie ihn noch nie gelesen haben, Slade House ist die Einstiegsdroge!
Portrait
David Mitchell

David Mitchell, geboren 1969 in Southport, Lancaster, studierte Literatur an der University of Kent, lebte danach in Sizilien und Japan. Er gehört zu jenen polyglotten britischen Autoren, deren Thema nichts weniger als die ganze Welt ist. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem John-Llewellyn-Rhys-Preis ausgezeichnet, zweimal stand er auf der Booker-Shortlist. 2011 erhielt er den Commonwealth Writers’ Prize für "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet", 2015 den World Fantasy Award für "Die Knochenuhren". Sein Weltbestseller "Der Wolkenatlas" wurde von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern verfilmt. David Mitchell lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Clonakilty, Irland.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644055513
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1307 KB
Übersetzer Volker Oldenburg
Verkaufsrang 15.288
eBook
16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Miriam Feierabend, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Slade House ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Horror und Gruselgeschichte. Slade House ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Horror und Gruselgeschichte.

Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Wer einen besonderen Roman sucht, der mit Mystery- und Gruselelemente aufwarten kann und doch anspruchsvoll geschrieben ist, ist hier GENAU richtig! LESEN! Wer einen besonderen Roman sucht, der mit Mystery- und Gruselelemente aufwarten kann und doch anspruchsvoll geschrieben ist, ist hier GENAU richtig! LESEN!

Veronika Pesch, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Der Start war etwas holprig, aber das vergeht schnell.
Schöne Idee, spannend umgesetzt.
Der Start war etwas holprig, aber das vergeht schnell.
Schöne Idee, spannend umgesetzt.

„früher hätte man Schauerroman dazu gesagt“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wer schon den "Wolkenatlas" und die "Knochenuhren" von Mitchell konsumiert hat, wird die 240 Seiten sicherlich nur belächeln, für Einsteiger aber ist dieser schlanke Band wahrscheinlich genau richtig.
Leicht lesbar,spannend und mit mysteriösem Unterton lernen wir aus der Ich-Perspektive fünf verschiedene Protagonisten und ihr unabänderliches Schicksal kennen.Denn sie alle landen hinter der schwarzen Pforte in der Mauer der "Slade Alley" im Inneren des "Slade House" und besiegeln damit ihr Schicksal.
Mehr verrate ich nicht... :-)
Der Mix aus Mystery, leichtem Grusel mit speziellem Ausgang der Story nimmt Anleihen bei "Alice" und "Coraline" und Mitchell`s Vorgänger-Buch und war interessante Lektüre , nur zu fix ausgelesen - vielleicht sollte ich mir endlich mal die "Knochenuhren" geben.... ?!
Testen Sie doch mal die Leseprobe !
Wer schon den "Wolkenatlas" und die "Knochenuhren" von Mitchell konsumiert hat, wird die 240 Seiten sicherlich nur belächeln, für Einsteiger aber ist dieser schlanke Band wahrscheinlich genau richtig.
Leicht lesbar,spannend und mit mysteriösem Unterton lernen wir aus der Ich-Perspektive fünf verschiedene Protagonisten und ihr unabänderliches Schicksal kennen.Denn sie alle landen hinter der schwarzen Pforte in der Mauer der "Slade Alley" im Inneren des "Slade House" und besiegeln damit ihr Schicksal.
Mehr verrate ich nicht... :-)
Der Mix aus Mystery, leichtem Grusel mit speziellem Ausgang der Story nimmt Anleihen bei "Alice" und "Coraline" und Mitchell`s Vorgänger-Buch und war interessante Lektüre , nur zu fix ausgelesen - vielleicht sollte ich mir endlich mal die "Knochenuhren" geben.... ?!
Testen Sie doch mal die Leseprobe !

Jörn Hördemann, Thalia-Buchhandlung Landau

Atmosphärischer Grusel - packend erzählt. Als Vor- oder Nachspeise zu 'Die Knochenuhren' ideal! Atmosphärischer Grusel - packend erzählt. Als Vor- oder Nachspeise zu 'Die Knochenuhren' ideal!

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Eine atmosphärische Gruselgeschichte, die sich anfühlt wie ein guter schwarz-weiß Horrorfilm. Ohne Schockeffekte und viel Blut entfaltet sich bis zuletzt ein mitreißender Sog. Eine atmosphärische Gruselgeschichte, die sich anfühlt wie ein guter schwarz-weiß Horrorfilm. Ohne Schockeffekte und viel Blut entfaltet sich bis zuletzt ein mitreißender Sog.

Natascha Hinrichs, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Eine wunderbar schaurige Geschichte im Stil der alten schwarz-weiß Horror-Filme. Gruselig und mitreißend! Eine wunderbar schaurige Geschichte im Stil der alten schwarz-weiß Horror-Filme. Gruselig und mitreißend!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Das ist super gekocht. Man nehme allerhand Horror, liebenswerte Charaktere, wilde Farce, existenzielle Gefahren, metafiktionale Scherze - und ab in den Kessel damit. Das ist super gekocht. Man nehme allerhand Horror, liebenswerte Charaktere, wilde Farce, existenzielle Gefahren, metafiktionale Scherze - und ab in den Kessel damit.

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Absolut toller Schauerroman um das gruselige Slade House und seine 2 Bewohner, das alle 9 Jahre quasi auf Futtersuche geht. Ich war begeistert und bin eh ein Fan von Mitchell! Absolut toller Schauerroman um das gruselige Slade House und seine 2 Bewohner, das alle 9 Jahre quasi auf Futtersuche geht. Ich war begeistert und bin eh ein Fan von Mitchell!

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein Horrortrip, der ohne viel Blut auskommt und eine unserer tiefsten Urängste anspricht- das Sterben! Geniales "Schauermärchen". Betreten Sie das Slade House?! Ein Horrortrip, der ohne viel Blut auskommt und eine unserer tiefsten Urängste anspricht- das Sterben! Geniales "Schauermärchen". Betreten Sie das Slade House?!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Dieses Buch macht Gänsehaut , eine wirklich geniale Geistergeschichte. Dieses Buch macht Gänsehaut , eine wirklich geniale Geistergeschichte.

„"Time is..Time was...Time is not"“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

David Mitchells Geschichten sind vollkommen irre.
Abgedreht. Komplett aus einer anderen Welt. Und das meine ich in keiner Weise negativ. Immerhin sind es doch genau diese Geschichten, die uns in Erinnerung bleiben - diese irren, abgedrehten Geschichten aus einer anderen Welt.
Gut, vielleicht schreibt hier auch der eingefleischte Murakami-Leser - aber ist es im Leben nicht genauso?
Bleiben uns nicht eher die Menschen, Ereignisse und Momente in Erinnerung, die anders waren und etwas von der Norm abweichten?
"Slade House" tut genau das - von der Norm abweichen und das in allen Belangen.

"Geh' die Slade Alley hinunter - schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Willkommen im Slade House."

Schauplatz der Handlung ist ein mysteriöses Anwesen: großer Garten, weitläufige rustikale Treppe, nebulöse Porträts an der Wand - so viel zu den Fakten. Oder zumindest zu dem, was zunächst als Fakten erscheint. Denn bei "Slade House" ist nichts so, wie es zunächst den Anschein hat. Die Grenze zwischen Realität und einer Welt, die von Grund auf konstruiert ist, bleibt fließend, löst sich immer wieder stückweise auf und verschwindet schließlich ganz. Zwar erliegt man hin und wieder dem Eindruck, man sei sich sicher, was gerade passiert, aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Denn Mitchell wechselt die Ebenen so rasant, dass die Gefahr eines akuten Schwindelgefühls besteht. Und dabei sind es nicht nur die Realitätsebenen, die sich Kapitel um Kapitel langsam verschieben, sondern auch Mitchells Schreibstil ändert sich von Seite zu Seite und passt sich dem jeweiligen Protagonisten an. Immer wieder aufs Neue ist es die Aufgabe des Lesers, sich auf die veränderten Charaktere einzulassen, ihre Eigenarten und spezifischen Verhaltensweisen anzunehmen, die der Autor aber so eindringlich und tiefgehend beschreibt, dass dies keine Herausforderung darstellt. Wie man es von Mitchell gewohnt ist, schafft er es auch mit "Slade House" den Leser mitten hineinzuziehen in ein Universum, das vor Energie, unerwarteten Wendungen und magischen Elementen nur so strotzt.
Dabei steht der Roman nicht nur für sich alleine, sondern reiht sich mühelos ein in den großen "Mitchell-Kosmos" - sowohl zu seinem Mammutwerk "Der Wolkenatlas", als auch zu den "Tausend Herbsten des Jakob de Zoet" lassen sich Parallelen und Charakterüberschneidungen finden. Am deutlichsten wird jedoch die Verwandtschaft zu Mitchells großem Roman "Die Knochenuhren", der genau wie "Slade House" durch seine gekonnte Mischung aus unterschiedlichen Charakteren und einzelnen Puzzleteilen besticht. Puzzleteile, die sich erst nach und nach ein umfassendes Gesamtbild erkennen lassen und die langsam den Blick unter die Oberfläche freigeben.
"Slade House" ist ein Buch mit einem hohen stilistischen Niveau, welches den Opfern der Geschichte eine unnachahmliche Stimme verleiht.
Es ist eine schaurige Gruselgeschichte, die ohne viel Blut auskommt, aber trotzdem oft eiskalt den Rücken hinunterläuft und bei der "Alice im Wunderland" auf Charles Dickens und die Rocky Horror Picture Show trifft.
"Ich habe das Gefühl, nach oben zu stürzen."
- Wir stürzen mit, mitten durch die hohen Fenster des "Slade House'". Mitten hinein in die düsteren Abgründe der menschlichen Seele. -
David Mitchells Geschichten sind vollkommen irre.
Abgedreht. Komplett aus einer anderen Welt. Und das meine ich in keiner Weise negativ. Immerhin sind es doch genau diese Geschichten, die uns in Erinnerung bleiben - diese irren, abgedrehten Geschichten aus einer anderen Welt.
Gut, vielleicht schreibt hier auch der eingefleischte Murakami-Leser - aber ist es im Leben nicht genauso?
Bleiben uns nicht eher die Menschen, Ereignisse und Momente in Erinnerung, die anders waren und etwas von der Norm abweichten?
"Slade House" tut genau das - von der Norm abweichen und das in allen Belangen.

"Geh' die Slade Alley hinunter - schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Willkommen im Slade House."

Schauplatz der Handlung ist ein mysteriöses Anwesen: großer Garten, weitläufige rustikale Treppe, nebulöse Porträts an der Wand - so viel zu den Fakten. Oder zumindest zu dem, was zunächst als Fakten erscheint. Denn bei "Slade House" ist nichts so, wie es zunächst den Anschein hat. Die Grenze zwischen Realität und einer Welt, die von Grund auf konstruiert ist, bleibt fließend, löst sich immer wieder stückweise auf und verschwindet schließlich ganz. Zwar erliegt man hin und wieder dem Eindruck, man sei sich sicher, was gerade passiert, aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Denn Mitchell wechselt die Ebenen so rasant, dass die Gefahr eines akuten Schwindelgefühls besteht. Und dabei sind es nicht nur die Realitätsebenen, die sich Kapitel um Kapitel langsam verschieben, sondern auch Mitchells Schreibstil ändert sich von Seite zu Seite und passt sich dem jeweiligen Protagonisten an. Immer wieder aufs Neue ist es die Aufgabe des Lesers, sich auf die veränderten Charaktere einzulassen, ihre Eigenarten und spezifischen Verhaltensweisen anzunehmen, die der Autor aber so eindringlich und tiefgehend beschreibt, dass dies keine Herausforderung darstellt. Wie man es von Mitchell gewohnt ist, schafft er es auch mit "Slade House" den Leser mitten hineinzuziehen in ein Universum, das vor Energie, unerwarteten Wendungen und magischen Elementen nur so strotzt.
Dabei steht der Roman nicht nur für sich alleine, sondern reiht sich mühelos ein in den großen "Mitchell-Kosmos" - sowohl zu seinem Mammutwerk "Der Wolkenatlas", als auch zu den "Tausend Herbsten des Jakob de Zoet" lassen sich Parallelen und Charakterüberschneidungen finden. Am deutlichsten wird jedoch die Verwandtschaft zu Mitchells großem Roman "Die Knochenuhren", der genau wie "Slade House" durch seine gekonnte Mischung aus unterschiedlichen Charakteren und einzelnen Puzzleteilen besticht. Puzzleteile, die sich erst nach und nach ein umfassendes Gesamtbild erkennen lassen und die langsam den Blick unter die Oberfläche freigeben.
"Slade House" ist ein Buch mit einem hohen stilistischen Niveau, welches den Opfern der Geschichte eine unnachahmliche Stimme verleiht.
Es ist eine schaurige Gruselgeschichte, die ohne viel Blut auskommt, aber trotzdem oft eiskalt den Rücken hinunterläuft und bei der "Alice im Wunderland" auf Charles Dickens und die Rocky Horror Picture Show trifft.
"Ich habe das Gefühl, nach oben zu stürzen."
- Wir stürzen mit, mitten durch die hohen Fenster des "Slade House'". Mitten hinein in die düsteren Abgründe der menschlichen Seele. -

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Gut gelungener Schauerroman - mysteriös, spannend und bildhaft geschrieben - bitte mehr davon! Gut gelungener Schauerroman - mysteriös, spannend und bildhaft geschrieben - bitte mehr davon!

Silvana Martinez, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Eine düstere Gruselgeschichte, die besonders in den späten Abendstunden eine beängstigende Wirkung auf seine Leser/innen haben wird. Schauriges Spin-Off von "Die Knochenuhren". Eine düstere Gruselgeschichte, die besonders in den späten Abendstunden eine beängstigende Wirkung auf seine Leser/innen haben wird. Schauriges Spin-Off von "Die Knochenuhren".

„Wundervoller Gruselschocker!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Wenn du die Slade Alley hinunter gehst, wirst du sie vielleicht finden, die kleine schwarze Eisentür ohne Klinke...vielleicht aber auch nicht. Wenn du sie findest, wird sie sich für dich öffnen und du betrittst einen wunderschönen Garten und erblickst ein altes Haus, das eigentlich zu nobel für die Gegend ist. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein.
Alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober wird ein "Gast" in das Slade House eingeladen. Warum wurde er oder sie ausgewählt? Was hat es mit dem mysteriösen Haus auf sich? Die Antworten warten am hinteren Ende des Flurs, oben am Absatz der Treppe...

"Slade House" war ehrlich gesagt mein erster Roman aus der Feder von David Mitchell, auch wenn Namen wie "Der Wolkenatlas" und "Die Knochenuhren" in Buchhändlerkreisen immer wieder empfohlen werden. Aber ich bin ja noch halbwegs jung und frisch im Beruf (super Ausrede) und die Beschreibung aus der Times trifft voll und ganz zu: "Sollten sie David Mitchell noch nie gelesen haben, Slade House ist die Einstiegsdroge!"
Recht hat sie, die Times, denn dieses Buch hat mich so richtig angefixt! Ein herrlich schöner, schauriger und stimmungsvoller Gruselschocker, der ohne viel Blut auskommt, aber dem Leser trotzdem eine richtig schöne Erpelpelle verpasst. Es ist nicht der Schrecken mit der Holzhammermethode, sondern ein latenter Grusel, der dem Leser fleißig in den Nacken kriecht und es sich dort gemütlich macht. Wer alte Horror-Filme wie "Der Exorzist" oder "Das Omen" kennt und mag, der wird wissen, wovon ich spreche. Es ist eine Dunkelheit, die sich langsam entfaltet und immer mehr Besitz von seinem Umfeld ergreift.
Alle neun Jahre, immer am letzten Sonntag im Oktober, folgt man unterschiedlichen Protagonisten (jeweils aus der Ich-Perspektive) in das Slade House und mit zunehmender Seitenzahl entfaltet sich auch die Geschichte um dieses Haus mehr und mehr und zieht den Leser kontinuierlich tiefer mit hinein. Der Gruselfaktor nimmt dadurch auch beständig zu und arbeitet auf ein großes Finale hin.
Die Seitenzahl ist zwar leider sehr gering, aber für kurzweilige und spannende Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt und da Mitchell in diesem kleinen Werk Bezug zu anderen Romanen aus seiner Feder (z.B. "Die Knochenuhren") nimmt, bekommt man dadurch auf jeden Fall auch Lust, sich die anderen Bücher dieses Autoren zuzulegen. Der Stil ist wunderbar und auch der Ideenreichtum spricht für sich und das auf nur so wenigen Seiten. Das ist Unterhaltung auf hohem Niveau und damit ist "Slade House" auch eine absolute Empfehlung für Fans von richtig schönen und fantasiereichen Gruselromanen!
Wenn du die Slade Alley hinunter gehst, wirst du sie vielleicht finden, die kleine schwarze Eisentür ohne Klinke...vielleicht aber auch nicht. Wenn du sie findest, wird sie sich für dich öffnen und du betrittst einen wunderschönen Garten und erblickst ein altes Haus, das eigentlich zu nobel für die Gegend ist. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein.
Alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober wird ein "Gast" in das Slade House eingeladen. Warum wurde er oder sie ausgewählt? Was hat es mit dem mysteriösen Haus auf sich? Die Antworten warten am hinteren Ende des Flurs, oben am Absatz der Treppe...

"Slade House" war ehrlich gesagt mein erster Roman aus der Feder von David Mitchell, auch wenn Namen wie "Der Wolkenatlas" und "Die Knochenuhren" in Buchhändlerkreisen immer wieder empfohlen werden. Aber ich bin ja noch halbwegs jung und frisch im Beruf (super Ausrede) und die Beschreibung aus der Times trifft voll und ganz zu: "Sollten sie David Mitchell noch nie gelesen haben, Slade House ist die Einstiegsdroge!"
Recht hat sie, die Times, denn dieses Buch hat mich so richtig angefixt! Ein herrlich schöner, schauriger und stimmungsvoller Gruselschocker, der ohne viel Blut auskommt, aber dem Leser trotzdem eine richtig schöne Erpelpelle verpasst. Es ist nicht der Schrecken mit der Holzhammermethode, sondern ein latenter Grusel, der dem Leser fleißig in den Nacken kriecht und es sich dort gemütlich macht. Wer alte Horror-Filme wie "Der Exorzist" oder "Das Omen" kennt und mag, der wird wissen, wovon ich spreche. Es ist eine Dunkelheit, die sich langsam entfaltet und immer mehr Besitz von seinem Umfeld ergreift.
Alle neun Jahre, immer am letzten Sonntag im Oktober, folgt man unterschiedlichen Protagonisten (jeweils aus der Ich-Perspektive) in das Slade House und mit zunehmender Seitenzahl entfaltet sich auch die Geschichte um dieses Haus mehr und mehr und zieht den Leser kontinuierlich tiefer mit hinein. Der Gruselfaktor nimmt dadurch auch beständig zu und arbeitet auf ein großes Finale hin.
Die Seitenzahl ist zwar leider sehr gering, aber für kurzweilige und spannende Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt und da Mitchell in diesem kleinen Werk Bezug zu anderen Romanen aus seiner Feder (z.B. "Die Knochenuhren") nimmt, bekommt man dadurch auf jeden Fall auch Lust, sich die anderen Bücher dieses Autoren zuzulegen. Der Stil ist wunderbar und auch der Ideenreichtum spricht für sich und das auf nur so wenigen Seiten. Das ist Unterhaltung auf hohem Niveau und damit ist "Slade House" auch eine absolute Empfehlung für Fans von richtig schönen und fantasiereichen Gruselromanen!

„Schauermär trifft Twilight Zone und das auf hohem Niveau!“

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

David Mitchell schreibt einfach wunderbare Bücher auf anspruchsvollem Niveau.
Slade House ist dabei keine Ausnahme und nimmt den Leser diesmal auf die wirklich dunkle Seite der Gasse bzw. den Dachboden mit. Es ist eine Geschichte aus dem Knochenuhren - Universum, die sich auch für Mitchell Erstleser als sehr guter Einstieg anbietet.
Ein fantastisch-realistischer moderner Horrorroman der einen bis zur letzten Seite packt!
David Mitchell schreibt einfach wunderbare Bücher auf anspruchsvollem Niveau.
Slade House ist dabei keine Ausnahme und nimmt den Leser diesmal auf die wirklich dunkle Seite der Gasse bzw. den Dachboden mit. Es ist eine Geschichte aus dem Knochenuhren - Universum, die sich auch für Mitchell Erstleser als sehr guter Einstieg anbietet.
Ein fantastisch-realistischer moderner Horrorroman der einen bis zur letzten Seite packt!

„Brick House“

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Jedes neue Buch von David Mitchell (Der Wolkenatlas) ist ein Geschenk für den/die anspruchsvolle(n) Leser/Leserin ohne Berührungsängste vor fantastischen Elementen. 'Slade House' ist nun die spannende Horrorvariante. Die Stärke seiner Romane liegt in der Schaffung realistischer, lebendiger und ungewöhnlicher Charaktere, deren Schicksal einen packt und nicht mehr loslässt. Für Mitchell-Spezialisten gibt es wieder eine geniale Verknüpfung ans Mitchell-Universum, für Neueinsteiger ist es ein rasanter und unerbittlicher, moderner Schauerroman.
Jedes neue Buch von David Mitchell (Der Wolkenatlas) ist ein Geschenk für den/die anspruchsvolle(n) Leser/Leserin ohne Berührungsängste vor fantastischen Elementen. 'Slade House' ist nun die spannende Horrorvariante. Die Stärke seiner Romane liegt in der Schaffung realistischer, lebendiger und ungewöhnlicher Charaktere, deren Schicksal einen packt und nicht mehr loslässt. Für Mitchell-Spezialisten gibt es wieder eine geniale Verknüpfung ans Mitchell-Universum, für Neueinsteiger ist es ein rasanter und unerbittlicher, moderner Schauerroman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
16
10
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein mysteriöses Haus in der Slade Alley, welches man nur durch den Hintereingang betreten kann und in dem in regelmäßigen Abständen Menschen verschwinden. Schaurig und spannend!

Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 07.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin ein großer David Mitchell Fan.Dieses Buch reiht sich mühelos in alle bisherigen tollen Mitchell Bücher ein. Ich hoffe auf eine Fortsetzung von Slade House.

Hinter verschlossenen Türen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man nehme: Einen Teil Edgar Allan Poe, einen Teil E.T.A. Hoffmann und garniere mit einer Prise Stephen King ? drei mal gegen den Uhrzeigersinn umgerührt und heraus kommt David Mitchells neuester Streich, das ?Slade House?. Der Autor von ?Cloud Atlas? hat einen modernen Schauerroman geschrieben. Im Zentrum steht das titelgebende... Man nehme: Einen Teil Edgar Allan Poe, einen Teil E.T.A. Hoffmann und garniere mit einer Prise Stephen King ? drei mal gegen den Uhrzeigersinn umgerührt und heraus kommt David Mitchells neuester Streich, das ?Slade House?. Der Autor von ?Cloud Atlas? hat einen modernen Schauerroman geschrieben. Im Zentrum steht das titelgebende Haus und seine beiden düsteren Bewohner. Jedes der fünf Kapitel führt einen Protagonisten allein oder in Begleitung im Abstand von neun Jahren in das Slade House. Jeder Besucher begegnet dort seinem Gastgeber, der ihm genau das zu versprechen scheint, nach was es ihm am meisten in diesem Augenblick verlangt: Karriere, Wissen, Geld oder Liebe ? die Bewohner des Hauses mutieren zur Venusfliegenfalle und lassen genau so ihre Gäste nicht mehr aus ihren Fängen. Der Plot, der mitunter an Stephen Kings ?In einer kleinen Stadt? erinnert, ist zwar nicht bahnbrechend innovativ, jedoch gelingt es Mitchells in der Aufeinanderfolge der fünf Kapitel sukzessiv mehr Spannung und ein Gefühl von Bedrohung aufzubauen. Sprachlich ragt speziell das Auftaktkapitel heraus, in dem ein Kind mit autistischen Zügen zum Erzähler wird, der gemeinsam mit seiner Mutter das Haus aufsucht. Indem er das Geschehen auf seine persönliche Weise, ein Stück abseits des gewohnt wahrnimmt und wiedergibt, bekommt das Grauen einen besonderen Ton und Rhythmus. Insgesamt bleibt die Handlung spannend, jedoch sind die Wendungen bis hin zum Ende etwas zu vorhersehbar und nach den üblichen Regeln der Gattung gespielt. Trotz allem eine Empfehlung für all jene, die Lust darauf haben, sich wohlig zu gruseln, ohne dabei gleich den nächsten Horror Schnitter zur Hand nehmen zu wollen.