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Wenn’s weiter nichts ist

Roman

(6)
Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern, kümmert sich um kränkelnde Schwiegereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Wiedereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert ...

Portrait
Allison Pearson ist Journalistin und Autorin. In England wurde sie durch Zeitungskolumnen bekannt, bevor ihr der Durchbruch als Autorin mit dem Roman »Working Mum« gelang. Der Bestseller wurde mit Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan verfilmt. Aufgrund ihres Witzes, ihres Scharfsinns und ihrer Art zu erzählen wurde sie als „die neue Nora Ephron“ gefeiert. Die New York Times lobt ihre unnachahmliche Fähigkeit, innerhalb eines einzigen Absatzes zwischen Komödie und Tragödie zu wechseln. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Cambridge.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 608 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641184124
Verlag Wunderraum
Dateigröße 1199 KB
Übersetzer Jörn Ingwersen
Verkaufsrang 11.723
eBook
14,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Humorvoll, selbstkritisch und schonungslos
von OwlmaBooks aus Bad Kreuznach am 08.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderbar geschriebener Roman, der sich mit dem eigenen Ich beschäftigt und den Leser in die chaotische Welt der Kate Reddy entführt ? ein gelungener Mix aus Emotionen, Ernhaftigkeit und Humor. Zunächst noch eine Info vorab: Der Roman ist die Fortsetzung von ?Working Mom? aus dem Jahr 2004. Zunächst war... Ein wunderbar geschriebener Roman, der sich mit dem eigenen Ich beschäftigt und den Leser in die chaotische Welt der Kate Reddy entführt ? ein gelungener Mix aus Emotionen, Ernhaftigkeit und Humor. Zunächst noch eine Info vorab: Der Roman ist die Fortsetzung von ?Working Mom? aus dem Jahr 2004. Zunächst war ich etwas skeptisch, weil ich diesen Roman nicht kenne und befürchtet habe, dass mich die Autorin abhängen könnte. Dem ist aber zu keinem Zeitpunkt so gewesen. Es werden immer wieder dezent Hinweise gestreut, was bisher geschehen ist und so lassen sich diese beiden Geschichten komplett unabhängig voneinander lesen, was ich absolut toll finde. Wir bekommen diese herrlich erfrischende Story direkt aus Sicht der Protagonistin Kate erzählt und mal ganz ehrlich ? welche Perspektive wäre da sonst denkbar? Es ist ihr Leben, in das wir kopfüber ab der ersten Seite an eintauchen dürfen. Was ich besonders gelungen finde, ist die Tagebuch-Erzählweise. Wir finden uns zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Geschehnisse zurecht, weil die Autorin stets dafür sorgt, dass die Überschrift Auskunft über das Wann und/oder Wo gibt. Ich mag solche Bücher wahnsinnig gerne und habe mich deshalb mit dieser Lektüre auch besonders wohlgefühlt. Mit der Protagonistin Kate hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der so viel leisten muss, dass ich zunächst befürchtet habe, dass sie unmenschlich, bzw. nicht authentisch erscheinen kann. Aber ich wurde schon im ersten Kapitel eines besseren belehrt, denn Kate ist einfach so ? sie packt die Dinge an und erledigt sie. Ob sie dabei auf der Strecke bleibt, ist ihr egal. Und wozu gibt es To-do-Listen? Dabei verliert sie aber nie ihre lebenfrohe und humorvolle Seite. Es macht einfach Freude, in ihr Leben und das damit verbundene Chaos einzutauchen. Ich glaube, sie wirkt so echt, weil sie eine Balnance zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß gefunden hat. Kate konnte mich fast rundum überzeugen, lediglich manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie doch mehr auf ihrer eigenen Meinung beharrt, aber sonst wäre wohl der Plott nicht aufgegangen. Auch die Nebencharaktere sind so authtisch gestaltet, dass man die Familie Reddy eigentlich gerne mal persönlich kennenlernen würde. Obwohl sich die Autorin bei der Gestaltung der Kinder einiger Klischees und Stereotypen bedient hat, ist doch jeder Charakter auch ein Individuum. Es gibt niemanden, den ich nicht leiden konnte ? und wenn, dann war es zu diesem Zeitpunkt so gewollt. Obwohl das Buch mit seinen über 600 Seiten wirklich dick ist, ist die Story nur so dahingeflogen. Ich wollte die Lektüre teilweise gar nicht aus der Hand legen, weil immer wieder etwas passiert ist, was den Leser bei der Stange gehalten hat. Irgendwann war man selbst so im Familienbund integriert, dass ohnehin wissen wollte, was nun als nächstes geschieht. Spannend, packend und wirklich gut durchdacht. Ich kann für jede Altersgruppe eine Leseempfehlung aussprechen, da die Geschichte zeitlos ist. Man kann sich mit der fast fünfzigjährigen Kate ebenso identifizieren wie mit ihren Kindern oder den Schwiegereltern. Die Autorin lädt den Leser zu einer Reise ein, die man meiner Meinung nach unbedingt antreten sollte! 4,5 Sterne

eine Geschichte voller Charme, Humor und vielen kleinen Wahrheiten
von heike penzler am 06.06.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Es schrie förmlich "Bulletjournal". Da ich seit Januar eins habe und immer auf der Suche nach Inspirationen bin, musste ich es mir genauer ansehen. Der Klappentext hat mich dann vollends überzeugt, auch wenn es nicht um das Bulletjournal ging. Anfangs habe... Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Es schrie förmlich "Bulletjournal". Da ich seit Januar eins habe und immer auf der Suche nach Inspirationen bin, musste ich es mir genauer ansehen. Der Klappentext hat mich dann vollends überzeugt, auch wenn es nicht um das Bulletjournal ging. Anfangs habe ich mir vor Lachen fast in den Schlüppi gemacht. Schon der Satz von Whoopi Goldberg am Anfang des Buches sorgte für den ersten Lacher. "Niemand warnt einen vor schütter werdendem Schamhaar." Schon bald ging mein Lachen in ein stetiges Kopfnicken über. Ja. Genau. Genau so ist es. Allison Pearson erzählt hier mit sehr viel Humor über eine Frau, die bald die magische 50 erreicht. Eine Frau, deren Alltag aus einem Mann auf Selbstfindungstripp, 2 pubertierenden Kindern, einem Haus als Dauerbaustelle, pflegerinnenverschleißende Schwiegereltern, daueranrufender Mutter, aufreibender Jobsuche, den üblichen Wechseljahresbeschwerden, einem demnächst anstehenden Klassentreffen und dem plötzlichen Auftauchen einer alten Liebe besteht, hat viel zu erzählen. Dazu braucht sie über 600 Seiten. Was mich angeht, hätten es auch noch mehr sein können. Ich habe mit sehr viel Vergnügen ihren Worten gelauscht. Viel gelacht, viel nachgedacht und an manchen Stellen auch genickt. Ich denke, diese Geschichte zeigt ihre ganze Macht und Schönheit, wenn die Leserin im Alter der Protagonistin ist. Für jüngere Leserinnen ist es immer noch eine ganz wunderbare Geschichte, aber ihren ganzen Charme und die vielen kleinen Wahrheiten bleiben ihr verborgen.

Sehr unterhaltsam, zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken
von World of books and dreams am 01.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kate Reddy, beinahe fünfzig, Hausfrau, Mutter, Ehefrau und einstige Karrierefrau ist gerade ein wenig an dem Punkt angekommen, an dem sie sich fragt, was aus ihrem Leben geworden ist. Während ihre Kinder typische Teenager im Zeitalter der Elektronik und der sozialen Medien geworden sind und ihr Mann einfach mal... Kate Reddy, beinahe fünfzig, Hausfrau, Mutter, Ehefrau und einstige Karrierefrau ist gerade ein wenig an dem Punkt angekommen, an dem sie sich fragt, was aus ihrem Leben geworden ist. Während ihre Kinder typische Teenager im Zeitalter der Elektronik und der sozialen Medien geworden sind und ihr Mann einfach mal so beschlossen hat, seinen Job zu kündigen, um eine neue Ausbildung zum Lebensberater zu machen, die nebenbei unmengen Geld schluckt, muss Kate sich einen neuen Job suchen. Doch mit fast fünfzig entpuppt sich dieses als sehr schwierig. Als eine Stelle in ihrer alten Firma frei wird, beschließt sie kurzerhand, sich ein wenig jünger zu machen und bekommt die Stelle auch tatsächlich. Allerdings ist der Spagat zwischen Familie, Job und das Kümmern um die eigene Mutter und die Schwiegereltern alles andere als leicht. Und dann taucht auch noch eine Email von Jack auf, der Mann, der die Liebe ihres Lebens war. Na ja, wenn?s weiter nichts ist? Meine Meinung Wenn?s weiter nichts ist, ist die Fortsetzung des Romans Working Mum, der 2004 erschien. Beide Bücher lassen sich allerdings problemlos getrennt voneinander lesen, denn die Autorin Allison Pearson hat sich gefragt, was aus der Working Mum Kate einige Jahre später geworden ist. Der Roman lässt sich locker und leicht lesen und ich war hier gleich vom ersten Moment an mitten in der Story. Mit sehr viel Wortwitz, urkomischen Situationen und ganz viel Selbstironie erzählt sie Kates Geschichte und ich musste mehr als einmal laut lachen. Ganz oft habe ich überlegt, wie es wohl in Working Mum zur Sache gegangen ist, denn ich habe hier den Eindruck, dass eines Tages ich so eine Kate sein werde, denn die Working Mum bin ich zur Zeit. Auch wenn es ein etwas dickerer Wälzer von knapp über 600 Seiten ist, flogen die Seiten dank des unheimlich flüssigen Schreibstils nur so an mir vorbei und ich fühlte mich durchweg bestens unterhalten. Im Prinzip schildert uns die Autorin hier das alltägliche Leben ihrer Protagonistin Kate, ihre Mutter ruft sie mitten in einem Bewerbungsgespräch an, weil sie sich nicht für eine Teppichfarbe entscheiden kann. Ihre Tochter weckt sie in Tränen aufgelöst mitten in der Nacht wegen eines Belfies (wer nicht weiß, was das ist, es handelt sich um ein Foto der blanken Rückseite), ihr Mann versucht auf Tofu, Radlerhosen und rasierte Beine umzusteigen und ihr Sohn findet alles einfach nur urkomisch. Ja, ich hatte hier durchaus Mitgefühl mit Kate und irgendwo konnte ich mir gut vorstellen, was da gerade bei ihr so los ist, auch wenn meine Kinder zehn Jahre jünger sind. Kate ist es auch, die hier aus der Ich-Perspektive ihr Leben, oder das was sie glaubt, was davon übrig ist, schildert. Dadurch wird sie auch dem Leser ganz schnell sehr nahe gebracht und man betrachtet das Geschehen mit ihren Augen und schlägt gemeinsam mit Kate so manches Mal die Hände über den Kopf zusammen. Kate ist toll, auch wenn sie noch nicht so richtig in unserem Zeitalter der sozialen Medien angekommen zu sein scheint, ist sie trotzdem eine recht moderne Frau. Ich mochte sie auf jeden Fall sehr und fand es absolut amüsant, ihr zuzusehen. Mit ganz viel Sarkasmus und auch Selbstironie beschreibt Kate, was da alles bei ihr so los ist und das ist wirklich so einige. Ihren Mann Richard hätte ich so manches Mal gerne geschüttelt, denn auch wenn es hier ein wenig klingt, als stünde Kate vor einer Midlife Crisis, ist es doch beinahe schon Richard, der hier versucht, sein Leben umzustricken. Besonder gut weg kommt er hier allerdings nicht und ich fand ihn absolut egozentrisch und nervig. Emily ist eine tolle, junge Frau und hat zur Zeit ebenfalls eine kleine Lebenskrise. Ganz typisch Teenager, wobei es hier durchaus noch genauer hinzuschauen gilt. Aber das gelingt selbst Kate nicht. Auch Ben ist der typische Teenager, aber durchweg der männliche Teenie und bleibt hier ein wenig im Hintergrund, ganz so, wie er auch zu sein scheint. Mein Fazit Humorvoll, aber doch auch mit einer Portion des wahren Lebens hatte ich hier den Eindruck, einer realen Familie beim Alltag zuzuschauen. Komische Situationen, nachdenklich stimmende Momente, aber Augenblicke zum Lachen wechseln sich hier ab und lassen mich wohl einen kleinen Blick darauf werfen, wie mein Leben in der Zukunft aussehen könnte. Eine sympathische und sehr selbstironische Protagonistin und lebendige Nebencharaktere runden das gelungene Gesamtbild ab. Tolle Unterhaltung für die erwachsene Leserin, Leseempfehlung!