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Anonym

Thriller

(49)
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr... Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums «Morituri». Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben ...
Portrait
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Im Alter von fast vierzig Jahren begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die er in Internetforen veröffentlichte, bevor er sich an seinen ersten Roman heranwagte. Mit seinen Psychothrillern erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Gemeinsam mit Ursula Poznanski schrieb er für Wunderlich "Fremd" und "Anonym". Arno Strobel lebt in der Nähe von Trier.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 27.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27092-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,2 cm
Gewicht 350 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 14.128
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Bianca Nießner, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein großartiger Auftakt einer neuen Reihe. Zuerst muss man sich an den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte gewöhnen, aber dann reißt es einen mit sich. Ein großartiger Auftakt einer neuen Reihe. Zuerst muss man sich an den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte gewöhnen, aber dann reißt es einen mit sich.

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine beängstigende Situation. Per Voting im Darknet den Tod eines unbeliebten Menschens abstimmen zu lassen. Packend, glaubwürdig und atemlos. Eine beängstigende Situation. Per Voting im Darknet den Tod eines unbeliebten Menschens abstimmen zu lassen. Packend, glaubwürdig und atemlos.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Perfekt für Fans von härteren Thrillern in der Art von Cody McFadyen, Chris Carter oder Sebastian Fitzek - ich war begeistert und will unbedingt noch viel mehr vom neuen Duo lesen Perfekt für Fans von härteren Thrillern in der Art von Cody McFadyen, Chris Carter oder Sebastian Fitzek - ich war begeistert und will unbedingt noch viel mehr vom neuen Duo lesen

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Die Wendungen habe ich nicht kommen sehen! Interessanter Erzählstil, da wir als Leser die Ermittelnden anders kennenlernen als sie sich gegenseitig und es macht Laune auf mehr. Die Wendungen habe ich nicht kommen sehen! Interessanter Erzählstil, da wir als Leser die Ermittelnden anders kennenlernen als sie sich gegenseitig und es macht Laune auf mehr.

Johanna Frauendorf, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Hochspannend! Ich habe diesen Thriller in die Hand genommen und konnte ihn erst wieder aus der Hand legen, als ich auf der letzten Seite war. Absolute Leseempfehlung! Hochspannend! Ich habe diesen Thriller in die Hand genommen und konnte ihn erst wieder aus der Hand legen, als ich auf der letzten Seite war. Absolute Leseempfehlung!

Ingeborg Hense, Thalia-Buchhandlung Soest

Puh!!! War der spannend. Das ist wieder ein echter Pageturner. Erschreckend,, was im Internet möglich wäre. Die beiden Autoren halten, was ihre Namen versprechen . Perfide !!! Puh!!! War der spannend. Das ist wieder ein echter Pageturner. Erschreckend,, was im Internet möglich wäre. Die beiden Autoren halten, was ihre Namen versprechen . Perfide !!!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Alles in allem ein guter Auftakt für ein bodenständiges Ermittlerteam. Der Fall ist modern und setzt sich auch viel mit moralischen Werten auseinander. Hat mir sehr gut gefallen. Alles in allem ein guter Auftakt für ein bodenständiges Ermittlerteam. Der Fall ist modern und setzt sich auch viel mit moralischen Werten auseinander. Hat mir sehr gut gefallen.

„Schlaflose Nächte vorprogrammiert...“

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Du wünschst jemanden den Tod, bist dir aber noch unsicher? Kein Problem, lass andere drüber abstimmen. Aber Vorsicht, dein Wunsch könnte sich erfüllen auch wenn du es dir anders überlegst!
Wahnsinnig packender Thriller mit Atem-Anhalten-und-bangen-Garantie! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!
Du wünschst jemanden den Tod, bist dir aber noch unsicher? Kein Problem, lass andere drüber abstimmen. Aber Vorsicht, dein Wunsch könnte sich erfüllen auch wenn du es dir anders überlegst!
Wahnsinnig packender Thriller mit Atem-Anhalten-und-bangen-Garantie! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

„Kribbelnde Spannung bis zum Schluss“

Zacharias Albani, Thalia-Buchhandlung Dresden

Das Autorenduo überzeugt mit einer innovativen und zugleich verstörenden Psychothriller-Idee. Zudem sind die zu den Protagonisten erklärten Kommissar-Kollegen Buchholz und Salomon charakterlich sehr unterschiedlich und somit sind lustige Passagen aber auch Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Der Thriller zeigt, wie es das Internet schafft, die reale Welt zu verwischen und Kompetenzen wie menschliches Mitgefühl aus den Köpfen der meisten User verschwinden zu lassen. Die Hamburger Innenstadt sowie das im Licht der Straßenlaternen schaurig schimmernde Elbufer bieten eine drohende, mit Spannung aufgeladene Kulisse.
Lesen lohnt sich!
Das Autorenduo überzeugt mit einer innovativen und zugleich verstörenden Psychothriller-Idee. Zudem sind die zu den Protagonisten erklärten Kommissar-Kollegen Buchholz und Salomon charakterlich sehr unterschiedlich und somit sind lustige Passagen aber auch Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Der Thriller zeigt, wie es das Internet schafft, die reale Welt zu verwischen und Kompetenzen wie menschliches Mitgefühl aus den Köpfen der meisten User verschwinden zu lassen. Die Hamburger Innenstadt sowie das im Licht der Straßenlaternen schaurig schimmernde Elbufer bieten eine drohende, mit Spannung aufgeladene Kulisse.
Lesen lohnt sich!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Limburg

So einen spannenden Thriller hatte ich schon sehr lange nicht mehr gelesen! Hier stimmt einfach alles was ein Top Thriller benötigt. Super fesselnd! So einen spannenden Thriller hatte ich schon sehr lange nicht mehr gelesen! Hier stimmt einfach alles was ein Top Thriller benötigt. Super fesselnd!

„Ein Duo mit Suchtpotential!“

Daniela Götz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Ich war zunächst etwas skeptisch, was Anonym angeht. Die Geschichte, die dahinter steckt, hat mich sehr angesprochen, doch war ich nicht überzeugt davon, dass ich mich in die Protagonisten hinein versetzen könnte.
Da ich mit Beatrice Kaspary (Poznanskis Protagonistin) schon so zufrieden war. Doch Poznanski und Strobel haben mich überzeugt und damit für mich ein absolut tolles Ermittlerduo geschaffen.
Daniel, der so Regel vernarrt und immer korrekt ist, muss auf einmal mit jemandem zusammen arbeiten, der eine schwere Vergangenheit mit sich herum schleppt und ein grundsätzliches Problem mit dem Einhalten von Regeln hat. Und Nina kann mit Daniel Art gar nicht umgehen.
Dennoch raufen sie sich zusammen und bilden letztlich ein wahnsinnig gutes Team.
Man darf auf weitere Fälle gespannt sein.
Noch ist nicht klar, wann es mit Salomon und Buchholz weitergeht.
Ich war zunächst etwas skeptisch, was Anonym angeht. Die Geschichte, die dahinter steckt, hat mich sehr angesprochen, doch war ich nicht überzeugt davon, dass ich mich in die Protagonisten hinein versetzen könnte.
Da ich mit Beatrice Kaspary (Poznanskis Protagonistin) schon so zufrieden war. Doch Poznanski und Strobel haben mich überzeugt und damit für mich ein absolut tolles Ermittlerduo geschaffen.
Daniel, der so Regel vernarrt und immer korrekt ist, muss auf einmal mit jemandem zusammen arbeiten, der eine schwere Vergangenheit mit sich herum schleppt und ein grundsätzliches Problem mit dem Einhalten von Regeln hat. Und Nina kann mit Daniel Art gar nicht umgehen.
Dennoch raufen sie sich zusammen und bilden letztlich ein wahnsinnig gutes Team.
Man darf auf weitere Fälle gespannt sein.
Noch ist nicht klar, wann es mit Salomon und Buchholz weitergeht.

Franziska Hahn, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Wenn Ursula Poznanski und Arno Strobel sich zusammen tun, kann es einfach zu nichts anderem kommen als diesem unfassbar spannenden Pageturner! Man legt es nicht mehr aus der Hand! Wenn Ursula Poznanski und Arno Strobel sich zusammen tun, kann es einfach zu nichts anderem kommen als diesem unfassbar spannenden Pageturner! Man legt es nicht mehr aus der Hand!

Monika Heinrich, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein hochaktuelles und brisantes Thema - superspannend umgesetzt. In diesem Krimi treibt ein Mörder Cybermobbing auf die Spitze, und alle machen via Internet mit. Ein hochaktuelles und brisantes Thema - superspannend umgesetzt. In diesem Krimi treibt ein Mörder Cybermobbing auf die Spitze, und alle machen via Internet mit.

Kerstin Ferrang, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Dieses Buch hat es geschafft mich zur Krimileserin zu machen! Duch die abwechselnden Perspektiven der Kommissare und dem Täter blieb die Spannung einfach bis zum Schluss! Lesen! Dieses Buch hat es geschafft mich zur Krimileserin zu machen! Duch die abwechselnden Perspektiven der Kommissare und dem Täter blieb die Spannung einfach bis zum Schluss! Lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Hat mir besser gefallen als das erste gemeinsame Buch der beiden Autoren!
Haben Sie noch eine offene Rechnung? ... Sehr spannend und absolut zu empfehlen!
Hat mir besser gefallen als das erste gemeinsame Buch der beiden Autoren!
Haben Sie noch eine offene Rechnung? ... Sehr spannend und absolut zu empfehlen!

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Sehr spannend! Aber auch erschreckend, was im Darknet getrieben werden kann. Toughe Kommissarin, geht ganz schön zur Sache und macht ihrem Kollegen ziemlich viel Stress. Hart! Sehr spannend! Aber auch erschreckend, was im Darknet getrieben werden kann. Toughe Kommissarin, geht ganz schön zur Sache und macht ihrem Kollegen ziemlich viel Stress. Hart!

„Aktuell und wahnsinnig spannend“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Was wäre, wenn es eine Internetseite gäbe, auf der man für den Tod eines Nominierten stimmen kann? Mit diesem Problem sieht sich die Hamburger Polizei konfrontiert, denn „Morituri“ ist gerade online gegangen. Jedermann kann dort Vorschläge abgeben, welcher Mensch aktuell am meisten den Tod verdient hat. Der Nachbar hört zu laut Musik? Die Ehefrau ist untreu? Oder der Hundebesitzer entsorgt nicht die Häufchen seines Vierbeiners? Für Trajan, den Betreiber der Website, sind das alles ganz plausible Gründe, jemanden für eine Abstimmung zur Auswahl zu stellen. Er sucht sich aus allen Vorschlägen jeweils vier Opfer aus, über die die User abstimmen dürfen. Der „Gewinner“ muss sterben.

Mit dem Fund der ersten Leiche beginnt für Daniel Buchholz und sein Team die Arbeit rund um Morituri. Daniel Buchholz vom LKA Hamburg ist super in seinem Job. Er ist ein korrekter Vorzeigebeamter, der die Ordnung auf seinem Schreibtisch liebt nur nur maßgeschneiderte Designermode trägt. Ausgerechnet für die Arbeit rund um Morituri wird ihm eine neue Partnerin zugeteilt, Nina Salomon, die es mit Vorschriften und Ordnung ganz und gar nicht genau nimmt. Um Trajan und seine Website zu stoppen, müssen die beiden Polizisten aber lernen, worauf es bei einer Zusammenarbeit ankommt.

Nach dem ersten gemeinsamen Thriller „Fremd“ der beiden Autoren, der mich schon sehr begeistert hat, war es für mich klar, dass ich auch diesen Thriller unbedingt lesen muss. Dieser Auftakt zu einer neuen Reihe ist mehr als gelungen. Was mich besonders begeistert hat, ist der Bezug zur Aktualität. Ich habe noch keinen anderen Krimi oder Thriller gelesen, der sich so mit den Gefahren der Anonymität von Usern im Internet auseinandersetzt. Wie die Autoren dieses Thema weiterspinnen und wie es sich letzendlich entwickelt, ist furchtbar, grausam und erschreckend. Diese Geschichte ist wirklich nichts für schwache Nerven. Wer also eher auf die etwas blutigere Kost steht, ist mit diesem Thriller richtig bedient.

Im totalen Gegensatz steht dazu die Beziehung zwischen Daniel und Nina. Die beiden treten sich anfangs nur auf die Füße und haben für den anderen nur sarkastische Beleidigungen übrig. Wie sich das Blatt wendet, wenn sie sic hgegenseitig öffnen und von ihrer Vergangenheit und ihren Sorgen erzählen, ist einfach nur schön zu lesen. Beide Hauptfiguren sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Was wäre, wenn es eine Internetseite gäbe, auf der man für den Tod eines Nominierten stimmen kann? Mit diesem Problem sieht sich die Hamburger Polizei konfrontiert, denn „Morituri“ ist gerade online gegangen. Jedermann kann dort Vorschläge abgeben, welcher Mensch aktuell am meisten den Tod verdient hat. Der Nachbar hört zu laut Musik? Die Ehefrau ist untreu? Oder der Hundebesitzer entsorgt nicht die Häufchen seines Vierbeiners? Für Trajan, den Betreiber der Website, sind das alles ganz plausible Gründe, jemanden für eine Abstimmung zur Auswahl zu stellen. Er sucht sich aus allen Vorschlägen jeweils vier Opfer aus, über die die User abstimmen dürfen. Der „Gewinner“ muss sterben.

Mit dem Fund der ersten Leiche beginnt für Daniel Buchholz und sein Team die Arbeit rund um Morituri. Daniel Buchholz vom LKA Hamburg ist super in seinem Job. Er ist ein korrekter Vorzeigebeamter, der die Ordnung auf seinem Schreibtisch liebt nur nur maßgeschneiderte Designermode trägt. Ausgerechnet für die Arbeit rund um Morituri wird ihm eine neue Partnerin zugeteilt, Nina Salomon, die es mit Vorschriften und Ordnung ganz und gar nicht genau nimmt. Um Trajan und seine Website zu stoppen, müssen die beiden Polizisten aber lernen, worauf es bei einer Zusammenarbeit ankommt.

Nach dem ersten gemeinsamen Thriller „Fremd“ der beiden Autoren, der mich schon sehr begeistert hat, war es für mich klar, dass ich auch diesen Thriller unbedingt lesen muss. Dieser Auftakt zu einer neuen Reihe ist mehr als gelungen. Was mich besonders begeistert hat, ist der Bezug zur Aktualität. Ich habe noch keinen anderen Krimi oder Thriller gelesen, der sich so mit den Gefahren der Anonymität von Usern im Internet auseinandersetzt. Wie die Autoren dieses Thema weiterspinnen und wie es sich letzendlich entwickelt, ist furchtbar, grausam und erschreckend. Diese Geschichte ist wirklich nichts für schwache Nerven. Wer also eher auf die etwas blutigere Kost steht, ist mit diesem Thriller richtig bedient.

Im totalen Gegensatz steht dazu die Beziehung zwischen Daniel und Nina. Die beiden treten sich anfangs nur auf die Füße und haben für den anderen nur sarkastische Beleidigungen übrig. Wie sich das Blatt wendet, wenn sie sic hgegenseitig öffnen und von ihrer Vergangenheit und ihren Sorgen erzählen, ist einfach nur schön zu lesen. Beide Hauptfiguren sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein Psychopath stellt auf einer Online-Plattform vier Personen zur Wahl und lässt die User abstimmen, welche er töten soll. Die Polizei scheint hilflos. Nix für schwache Nerven! Ein Psychopath stellt auf einer Online-Plattform vier Personen zur Wahl und lässt die User abstimmen, welche er töten soll. Die Polizei scheint hilflos. Nix für schwache Nerven!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Sehr spannend und kurzweilig geschrieben, jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive! Ganz klasse und ziemlich heftig! Sehr spannend und kurzweilig geschrieben, jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive! Ganz klasse und ziemlich heftig!

„Ein Fall, zwei Sichtweisen“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Unheimlich spannend, erschreckend manipulativ und definitiv Nichts für schwache Nerven. Ein Todesvoting macht Hamburg zur "Angstarena" und die Polizei tappt hilflos im Dunkeln - bis zu einem überraschenden Finale. Die emotional "gehandicapten" Ermittler sind mir ans Herz gewachsen - ich habe mit ihnen gelitten, schlaflos den Beweisen hinterhergehechelt, nur um wieder einmal an der Nase herumgeführt worden zu sein... SO muss Krimi-Spannung sein. und die zwei Erzählperspektiven machen das ganze sehr unterhaltsam. Gerne mehr von diesen Team!!! Unheimlich spannend, erschreckend manipulativ und definitiv Nichts für schwache Nerven. Ein Todesvoting macht Hamburg zur "Angstarena" und die Polizei tappt hilflos im Dunkeln - bis zu einem überraschenden Finale. Die emotional "gehandicapten" Ermittler sind mir ans Herz gewachsen - ich habe mit ihnen gelitten, schlaflos den Beweisen hinterhergehechelt, nur um wieder einmal an der Nase herumgeführt worden zu sein... SO muss Krimi-Spannung sein. und die zwei Erzählperspektiven machen das ganze sehr unterhaltsam. Gerne mehr von diesen Team!!!

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein sehr spannender und wunderbar kurzweiliger Krimi, dessen Ende überrascht. Anonym hat mich super unterhalten. Poznanski und Strobel wissen wie man Leser fesselt! Ein sehr spannender und wunderbar kurzweiliger Krimi, dessen Ende überrascht. Anonym hat mich super unterhalten. Poznanski und Strobel wissen wie man Leser fesselt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
31
14
1
3
0

Dark Net - ein gefährliches Spiel
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 16.08.2018

Dark Net - ein Thema was mich sofort ansprach. Vor einigen Jahren habe ich ein Buch "Final Cut - Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken." gelesen. Um ehrlich zu sein, war dies das Buch woraufhin ich das Lesen für mich entdeckt habe. Genau deswegen... Dark Net - ein Thema was mich sofort ansprach. Vor einigen Jahren habe ich ein Buch "Final Cut - Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken." gelesen. Um ehrlich zu sein, war dies das Buch woraufhin ich das Lesen für mich entdeckt habe. Genau deswegen sprach mich auch sofort das Buch Anonym an. Das Ermittlerteam aus Nina Salamon und Daniel Buchholz ist wirklich interessant, beide können vom Typ her nicht unterschiedlicher sein. Gerade deswegen gefällt mir dieses Duo vielleicht auch so gut. Nina ist eher die direkte, die keine wirklichen Gefühle zu lässt und gerade von Bremen nach Hamburg gezogen ist. Ihr neuer Partner Daniel ist hingegen sehr aufgeschlossenen anderen Menschen, außer Ihr. Als sie in Ihren Joggingklamotten zu einem Tatort kommt, weiß er nicht so richtig ob die beiden ein gutes Team werden. Leider weiß Buchholz auch nicht wieso Nina aus Bremen weggezogen ist und bei der Hamburger Kriminalpolizei jetzt arbeitet. Er soll es bald noch erfahren. Bald schon entsteht ein Kampf gegen das Dark Net und als innerhalb von 3 Tagen zwei Morde und ein fast geglückter Mord geschehen, stehen Nina und Daniel unter Druck. Die Plattform Morituri ist äußert professionell und die Kriminalpolizei stößt schnell an Ihre Grenzen um die Plattform vom Netz zu nehmen. Dieser Thriller hat mich wirklich von Anfang an gefesselt und ich war gespannt wie der Kampf mit dem Portal Morituri ausging. Am Ende wurde ich von den beiden Autoren nicht enttäuscht, der Schreibstil hat es ermöglicht fast direkt dabei zu sein. Dieser Thriller wird immer aus der Sicht von Nina oder Daniel erzählt.

Nahezu spannungslos und sehr konstruiert
von Marcuria am 19.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Wir alle müssen sterben, früher oder später. Für wen soll es deiner Ansicht nach früher sein? Die Spielregeln sind einfach: Ihr trefft eure Wahl, ich bin der Arm, der das Schwert führt. Unsere Arena ist Hamburg.« _____ Im Darknet taucht ein Forum auf, in dem jedes Mitglied Kandidaten nominieren kann, die... »Wir alle müssen sterben, früher oder später. Für wen soll es deiner Ansicht nach früher sein? Die Spielregeln sind einfach: Ihr trefft eure Wahl, ich bin der Arm, der das Schwert führt. Unsere Arena ist Hamburg.« _____ Im Darknet taucht ein Forum auf, in dem jedes Mitglied Kandidaten nominieren kann, die ihrer Ansicht nach den Tod verdienen. Doch wer letzten Endes stirbt, entscheidet allein die stets wachsende Community. _____ »Spannung ohne Risiko. Und alle Plätze liegen in der ersten Reihe.« _____ Während das Thema Darknet in einem Krimi auf den ersten Blick viel Spannung verspricht, lässt eben diese Themenwahl von vornherein ein großes Problem entstehen: Es ist unglaublich schwierig, eine Kriminalgeschichte spannend zu gestalten, in der der Täter nicht greifbar ist und in der zusätzlich durch fehlende Anhaltspunkte auch ein Miträtseln kaum möglich ist. Zwar weiß man von Anfang an, wie alles abläuft - die User voten, der Täter führt aus - doch darüber hinaus kommt man weder an Informationen über den Täter noch an hilfreiche Hinweise zu den möglichen Opfern und Tatorten. Das macht nicht nur die Ermittlungsarbeit unglaublich frustrierend und zäh, sondern führt auch zu einem Leseerlebnis, bei dem man sich als Leser nur selten Fragen stellen kann und somit kaum beteiligt ist. _____ Gelöst werden kann dieses Problem eigentlich nur durch künstlich herbeigeführte Ereignisse, die Spannung erzeugen sollen. Und genau das wird in diesem Buch leider an vielen Stellen gemacht. Charaktere bekommen plötzlich unglaubwürdige Eigenschaften und Hintergrundgeschichten zugeschrieben, handeln unlogisch, bringen sich selbst in Gefahr, handeln komplett auf eigene Faust, kurz: machen all das, was gegen gute Ermittlungsarbeit und somit gegen einen guten Krimi spricht. Selbst die Auflösung reiht sich in die Masse der konstruierten Ereignisse ein und wird schließlich sehr schnell und unbefriedigend abgehandelt. _____ Was dem Buch aber letztlich den Todesstoß versetzt, sind die unerträglich unprofessionellen Ermittler. Buchholz und Salomon verhalten sich nicht wie Polizisten, nicht wie Kollegen, ja nicht einmal wie Erwachsene. Immer wieder geraten sie wie aus dem Nichts aneinander und behindern sich gegenseitig in ihrer Arbeit. Jeder ermittelt für sich, hat Geheimnisse, stört sich an Äußerlichkeiten (»Erst ein Mordopfer, dann ein Modeopfer«) und provoziert den anderen ständig ohne ersichtlichen Grund: _____ »Ich würde Daniel am liebsten sagen, wie scheiße er im Moment aussieht, wie kaputt und mindestens 10 Jahre älter also sonst, weil ich sicher bin, dass ihn das treffen würde.« _____ Das Ermittlerpaar glänzt mit dieser und ähnlichen Aussagen nicht nur durch Unprofessionalität, sondern wirkt auch unsympathisch und ist anstrengend zu verfolgen. Denn wie soll man eine Ermittlerin ernst nehmen, die selbst in den simpelsten privaten Angelegenheiten die falschen Schlüsse zieht und emotional-aufbrausend statt rational-ruhig reagiert? Und wie sollen die beiden gemeinsam einen Fall lösen, wenn sie sogar voreinander auf der Hut sein müssen? _____ Positiv hervorzuheben ist neben dem angenehm flüssigen und einheitlichen Schreibstil des Autorenpaars vor allem auch die außergewöhnliche Darstellung aus drei Ich-Perspektiven. Darüber hinaus ist die Recherche zum Thema Darknet sehr gelungen und die Art und Weise, wie das Forum im Buch dargestellt wird, zum größten Teil schlüssig. Zwar merkt man an einigen Stellen, dass die Autoren sich mit dem Umgang im (sogar weniger dunklen) Netz nicht auskennen (User nutzen »eine Reihe von Smileys« und schreiben insgesamt sehr unpassend, was sofort auffallen würde: »Echt jetzt? Das finde ich total mutig von dir / du hast ganz schön was auf dem Kasten / mir wird langsam ganz schön mulmig«), doch insgesamt ist die Ermittlungsarbeit im Forum sehr interessant zu verfolgen. _____ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses an sich sehr interessante Thema leider aus gutem Grund bisher eher wenig Einzug in die Krimiwelt gefunden hat. Die Thematik gibt in diesem Zusammenhang kaum Spannung her und die schlechte Ermittlungsarbeit sowie viele konstruierte Ereignisse lassen ?Anonym? im Angesicht der Konkurrenz leider stark verblassen.

Ein etwas anderes MMORPG!
von Libramorum am 14.07.2018

Schon die ersten Seiten dieses Thrillers sind mit toten Menschen und deren grausamen Schicksalen gespickt und ohne große Umwege, abgesehen von dem recht kurzen Prolog, beginnt die Geschichte direkt aus der Sicht von Komissar Daniel Buchholz, einem Mann mittleren Alters, der stets nach Vorschrift handelt und hohen Wert auf... Schon die ersten Seiten dieses Thrillers sind mit toten Menschen und deren grausamen Schicksalen gespickt und ohne große Umwege, abgesehen von dem recht kurzen Prolog, beginnt die Geschichte direkt aus der Sicht von Komissar Daniel Buchholz, einem Mann mittleren Alters, der stets nach Vorschrift handelt und hohen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, der kurz nach Eintreffen am Arbeitsplatz zum ersten Mordfall geschickt wird, um diesen zu untersuchen - und dies mit seiner neuen Partnerin Nina Salomon, die erst vor kurzer Zeit von Bremen nach Hamburg versetzt worden ist. Es stellt sich heraus, durch anonyme Hinweise der Bevölkerung, dass der Mord nicht nur im Internet gezeigt, sondern auch angekündigt worden ist - nämlich im Internetforum » Morituri «, aufzufinden im Darknet. Während der Mord und die damit verbundenen Hintergründe an sich schon schlimm genug sind, kann das nächste Opfer sogar nach wenigen Tagen bereits gewählt werden. Zur Wahl stehen vier Mitbürger, die Trajan, der Leiter des Forums, aus einem riesigen Pool von potentiellen Opfern gewählt hat. Woher die Opfer kommen? Die Besucher des Forums können ihre Mitmenschen nominieren, inklusive Name, Wohnort und Grund für die Nominierung. Der Leser wird, mit kleinen Einschüben aus der Sicht des Täters, abwechselnd aus der Sicht von Komissar Buchholz und seiner Kollegin Salomon durch die Geschichte geführt, jeder mit seinen eigenen seelischen Narben und Geheimnissen, die häufig zu Reibereien zwischen den beiden führen. Pluspunkte gibt es hierfür, da die unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedliche Erzählstile mit sich bringen. Daniel Buchholz ist analysierend und kontrolliert, er weiß, wie er mit seinen Emotionen umzugehen hat, wie man sie im Zaum hält. Nina Salomon bildet hierzu in gewisser Hinsicht das genaue Gegenteil, sie ist emotional, frech und nimmt kein Blatt vor den Mund, bei ihr verschwimmt die Grenze zwischen Professionalität und persönlicher Angelegenheit öfters. Je weiter die Ereignisse voranschreiten, desto schwieriger wird es dieses Buch aus der Hand zu legen. Man fiebert, leidet und hofft mit den beiden Protagonisten. Gesellschaftliche Abgründe werden aufgezeigt, allem voran die Sensationsgeilheit und Bösartigkeit vieler Forenbesucher. Den Ermittlern werden von allen Seiten Schuldzuweisungen an den Kopf geworfen, wobei man sich durchaus vorstellen kann, dass unsere Freunde und Helfer im echten Leben genau solche Momente durchleben müssen. Die Autoren greifen auf einige wirkungsvolle Extreme zurück, ohne geschmacklos zu werden. Die technischen Aspekte und Hindernisse, auf die die Cyber Crime Abteilung der Hamburger Polizei stößt, werden kurz und verständlich erklärt. Generell kann man den Verlauf der Story gut nachvollziehen, es gibt wenige unauffällige "Logiklücken", die einen nicht daran hindern, diesen Thriller in vollen Zügen genießen zu können. "anonym" ist eine gelungene Einführung in die Welt der Hamburger Polizei und - was wohl auch an der im Buch enthaltenen Leseprobe liegen dürfte - macht Lust auf mehr. Man mische gelungene Charaktere, ein zeitgerechtes Thema (Stichworte: Verhalten im Internet, Anonymität im Internet sowie das Darknet, das heute von jedermann aufgerufen werden kann) sowie einen mysteriösen und scheinbar übermächtigen Gegenspieler und erhält einen nervenaufreibenden Thriller, der in allen Bereichen überzeugen kann. Glasklare Leseempfehlung für alle Fans von Thrillern und früheren Werken beider Autoren.