Finsterwalde

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutscher Krimi-Preis; National 3. Preis 2019

Max Annas

(12)
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Beschreibung

Eine beklemmende Zukunftsvision für unser Land – von einem Meister des politischen Kriminalromans

So könnte es kommen, vielleicht schon sehr bald: Die EU gibt es nicht mehr. Überall in Europa haben Nationalisten und Fremdenfeinde das Sagen. Leute ohne deutschen Pass werden aus ihren Wohnungen abgeholt, Staatsbürgerschaften aufgekündigt. Die meisten Deutschen mit fremden Wurzeln befinden sich in Übergangslagern, sie hoffen auf eine internationale Lösung, ein Abkommen mit einem Land, das sie aufnehmen wird. Doch auch die korruptesten Regimes weigern sich. Zu schlecht integrierbar, heißt es. Was sie meinen ist: zu viel aufrührerisches Potential.

In Finsterwalde, einer geräumten Provinzstadt, hat man Tausende Schwarze kaserniert. Unter ihnen Marie mit ihren beiden Kindern. Die Versorgung ist spärlich, die Grenzzäune sind streng bewacht, Strukturen müssen erst noch geschaffen werden. Die Devise heißt Überleben. Da geht das Gerücht, in Berlin seien drei schwarze Kinder zurückgeblieben, vergessen von allen. Marie beschließt, einen Weg aus dem Lager zu finden, um die drei vor dem sicheren Tod zu retten.

Parallel dazu erzählt der Roman von einem griechischen Paar, angeworben wie viele andere, um die Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen. Die Ärztin Eleni bekommt eine verwaiste Praxis in Berlin zugewiesen. Theo findet Spuren der früheren Besitzerin – Marie - und macht sich gegen alle Verbote auf die Suche nach ihr.

Finsterwalde ist ein sehr smart geplotteter und dramatisierter Thriller, der in Hochgeschwindigkeit exzellent mit den Mitteln des Genres operiert – und ein kontroverser Polit-Roman zur Zeit, der mit immenser Energie am Nerv der Dinge bohrt, die nicht bloß die Zukunft, sondern auch die Gegenwart in Deutschland derzeit eben alles andere als licht und freundlich scheinen lassen.
Der Plan, den Max Annas wohl hatte, als er sich diesen Roman ausdachte, er geht auf, in vielfacher Hinsicht.

Max Annas, geboren 1963, arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine Romane «Die Farm» (2014), «Die Mauer» (2016), «Finsterwalde» und «Morduntersuchungskommission» (2019) sowie zuletzt «Morduntersuchungskommission: Der Fall Melchior Nikolai» (2020) fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 24.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-07401-2
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/3,2 cm
Gewicht 483 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Interessante Geschichte, recht beängstigend, leider manchmal etwas schwerfällig.

Geht so...

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Bleibt mir zu sehr an der Oberfläche. Thema SUPER! Konnte jedoch keine Empathie für die Figuren entwickeln. Schade!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
4
5
1
2
0

Interessante Idee
von einer Kundin/einem Kunden aus Erfurt am 10.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Idee ist interessant, das Szenario ist bitter. Der Autor hätte mit strafferer Erzählweise noch mehr aus dem Stoff machen können. Die 2. Hälfte zog sich dahin und ich war froh, als das Buch dann zu Ende war. Schade.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2018
Bewertet: anderes Format

Gelungene Umsetzung eines beklemmenden, realistischen Zukunftsszenario, auch wenn der Schreibstil und das Ende etwas holprig daherkommen. Nervenkitzel-Potenzial!

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 08.08.2018
Bewertet: anderes Format

Ein dystopische Kriminalroman entfaltet sich hier vor den Augen des Lesers. Dabei gelingt es Annas die Botschaft nicht zu aufdringlich werden zu lassen durch seinen Schreibstil.


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