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Schmälzle und die Kräuter des Todes

Ein Schwarzwald-Krimi

(5)
Hätte das nicht bis morgen Zeit gehabt!
«Im Lebe net», meint die Putzfrau des Polizeipostens von Bad Wildbad. Aber sie täuscht sich: Der neue Kommissar aus Karlsruhe heißt Justin Schmälzle, er ist schwarz, vegan und liebt (außer seiner Frau Claudia) kaum etwas mehr als seinen Reismilch-Macchiato. In Karlsruhe hat er noch einen Drogenring ausgehoben. In Bad Wildbad werden allenfalls Blumenkübel in die Enz geworfen. Wenn es hoch kommt. Schaden: 250 Euro.
Doch dann treibt ein toter Mann im Fluss unter dem Lindenbrückle. Wenig später verschwindet eine junge Frau im Bannwald. Schließlich tauchen auch noch Tütchen mit Kräutern auf, die an die Jugendlichen von Bad Wildbad verkauft werden.
Was ist hier los? Justin Schmälzle wird es herausfinden. Aber erst nach seinem Reismilch-Macchiato.
Portrait
Linda Graze

Linda Graze verbrachte ihre Kindheit im Nordschwarzwald. Nach einer Ausbildung zur Dolmetscherin beschloss sie: Nicht die Texte anderer übersetzen, lieber selber schreiben! Sie wurde Werbetexterin und arbeitete für die großen Agenturen des Landes, von München über Hamburg bis Frankfurt. Sie schrieb Kampagnen für Kameras und Kosmetik, textete für Sahnebonbons, Schokoriegel und Schrauben. Inzwischen betreibt sie eine Recruiting-Agentur für die Werbebranche in Stuttgart.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644402287
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1157 KB
Verkaufsrang 14.774
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schwarzwald-Krimi“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Justin Schmälzle ist schwarz, veganer und liebt Sport.
Er wechselt familiär bedingt zur Polizei nach Bad Wildbad, bei der es etwas gemächlicher zugeht als bei der Polizei in Karlsruhe. Dies lässt ihn anfangs fast verzweifeln , zumal sein Vorgesetzter scheinbar eher am Essen als an Ermittlungen interessiert ist.
Ein Krimi mit viel Humor, Lokalkolorit, die Dialoge im original
Wildbader Dialekt. Ein sehr gelungener Regionalkrimi, bitte mehr von Schmälzle & Kollegen.
Justin Schmälzle ist schwarz, veganer und liebt Sport.
Er wechselt familiär bedingt zur Polizei nach Bad Wildbad, bei der es etwas gemächlicher zugeht als bei der Polizei in Karlsruhe. Dies lässt ihn anfangs fast verzweifeln , zumal sein Vorgesetzter scheinbar eher am Essen als an Ermittlungen interessiert ist.
Ein Krimi mit viel Humor, Lokalkolorit, die Dialoge im original
Wildbader Dialekt. Ein sehr gelungener Regionalkrimi, bitte mehr von Schmälzle & Kollegen.

Kundenbewertungen

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Gelungenes Krimidebüt mit ganz persönlichem Charme
von Lesendes Federvieh aus München am 23.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Polizeiposten von Bad Wildbad bekommt Verstärkung durch den neuen Kommissar aus Karlsruhe. Justin Schmälzle ist schwarz, konsequenter Veganer und ohne seinen Reismilch-Macchiato geht gar nichts. Bei seinem Amtsantritt begrüßt ihn die Putzperle der Polizeistation, die ihn zuerst für einen Asylbewerber hält, mit "Im Lebe net." Für Schmälzle ist... Der Polizeiposten von Bad Wildbad bekommt Verstärkung durch den neuen Kommissar aus Karlsruhe. Justin Schmälzle ist schwarz, konsequenter Veganer und ohne seinen Reismilch-Macchiato geht gar nichts. Bei seinem Amtsantritt begrüßt ihn die Putzperle der Polizeistation, die ihn zuerst für einen Asylbewerber hält, mit "Im Lebe net." Für Schmälzle ist es doch eine große Umstellung im beschaulichen Bad Wildbad weitgehend harmlose Fälle zu bearbeiten, wo er doch in Karlsruhe einen Drogenring zerschlagen hat. Doch kaum ist er hier, treibt ein Toter im Fluss, eine junge Frau verschwindet und ungewöhnliche Kräutertütchen machen die Runde. Justin Schmälzle startet sofort seine Ermittlungen... Linda Graze hat mit "Schmälzle und die Kräuter des Todes" ein gelungenes Krimidebüt vorgelegt. Die beiden Ermittler Scholz und Schmälzle bilden ein super Team. Sie ergänzen sich gegenseitig, obwohl die beiden grundverschieden sind. Leonie, die flotte Polizeisekretärin, komplettiert den Bad Wildbader Polizeiposten. Der Kriminalfall ist spannend und authentisch. Es geht eben nicht nur um Mord und Totschlag, nein, die Autorin behandelt mit dem Thema Kräuterdrogen ein top aktuelles und brisantes Thema. Der Krimi liest sich durch eine ordentliche Portion Lokalkolorit und einem flotten, klaren und rasanten Schreibstil absolut kurzweilig. Die herrlichen Dialoge im Originalton Schwäbisch sind ein Genuss - und das auch für einen Nichtschwaben. Das macht den ganz besonderen Ton dieses Buches aus. Aber auch bei der Gestaltung ihrer Charaktere hat Linda Graze ganze Arbeit geleistet. Ich konnte mir jeden bildlich vorstellen, so detailliert und echt sind sie, gerade auch die Bösewichte. Hier bot vor allem der etwas vertrottelte Schwabe eine herrlich komische Vorstellung. Ich habe dieses Debüt sehr gerne gelesen. Es ist unterhaltsam und humorvoll. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle von Schmälzle und Co. Fazit: Gelungenes Krimidebüt mit ganz persönlichem Charme

Unterhaltsamer Schwarzwald-Krimi
von buchleserin am 13.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kommissar Justin Schmälzle aus Karlsruhe, schwarz und Veganer, ist zum Polizeiposten Bad Wildbad gewechselt, wo kaum etwas passiert. In die Enz wurden Blumenkübel geworfen. Da war es in Karlsruhe aufregender. Bis ein toter Mann im Fluss unter der Lindenbrückle treibt, mit Küchenkräutern bedeckt. Eine Frau verschwindet und mysteriöse Tütchen... Kommissar Justin Schmälzle aus Karlsruhe, schwarz und Veganer, ist zum Polizeiposten Bad Wildbad gewechselt, wo kaum etwas passiert. In die Enz wurden Blumenkübel geworfen. Da war es in Karlsruhe aufregender. Bis ein toter Mann im Fluss unter der Lindenbrückle treibt, mit Küchenkräutern bedeckt. Eine Frau verschwindet und mysteriöse Tütchen mit Kräutern tauchen auf, die an Jugendliche dort verkauft werden. Nun ist auch etwas in Bad Wildbad los und Schmälzle kann ermitteln. Der Kommissar, der haitianische Wurzeln hat, war mir ganz sympathisch. Justin liebt Reismilch-Macchiato und auch das Team des Polizeipostens hat mir ganz gut gefallen. Die Dialoge sind teilweise ganz witzig, noch dazu der schwäbische Dialekt. Manchmal vielleicht etwas zu übertrieben, zu gezwungen witzig. Lies sich aber ganz gut lesen. Zu Anfang war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Ermittlerteam halten soll, es hat mir aber später doch noch sehr gut gefallen. Die Handlung war ganz unterhaltsam, springt teilweise hin- und her und ich wusste anfangs nicht, wie das eigentlich alles zusammenhängt. Der Fall mit den Küchenkräutern ist ganz interessant. Spannung ist hier aber weniger vertreten. Insgesamt ein ganz unterhaltsamer Auftakt der Schwarzwald-Krimi-Reihe von Linda Graze.

Hat mich leider nicht ganz überzeugt
von hasirasi2 aus Dresden am 28.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In Karlsruhe war Justin Schmälzle erfolgreicher Ermittler in der Drogen- und Mordabteilung. Wegen seiner Frau hat er sich nach Bad Wildbach versetzen lassen, hier werden maximal Blumenkübel in die Enz geworfen. Er hat keinen guten Start, wird als Schwarzer in dem Kurort zuerst nicht ernst genommen ? man bietet... In Karlsruhe war Justin Schmälzle erfolgreicher Ermittler in der Drogen- und Mordabteilung. Wegen seiner Frau hat er sich nach Bad Wildbach versetzen lassen, hier werden maximal Blumenkübel in die Enz geworfen. Er hat keinen guten Start, wird als Schwarzer in dem Kurort zuerst nicht ernst genommen ? man bietet ihm sogar Schwarzarbeit als Gärtner an. Doch eines Tages liegt ein Toter im Fluss. Kurz darauf verschwindet eine junge Frau beim Wandern und ein besorgter Bürger meldet, dass im Kurpark neuerdings Kräuter-Drogen an Jugendliche verkauft werden. Die Ereignisse überschlagen sich ... Leider bin ich mit Schmälzle nicht ganz warm geworden. Er ist ein fanatischer Gesundheitsfreak und treibt seine Familie und Kollegen damit in den Wahnsinn. Er trinkt nur Reismilch-Macchiato, lebt ökologisch vegan und treibt fanatisch Sport ? das machte ihn mir nicht besonders sympathisch. Zudem kommt er so rüber, als wäre er der einzige wirklich arbeitende Polizist seiner neuen Dienststelle. Sein Chef Harald Scholz ist das ganze Gegenteil. Scholz ist aufs Essen und Trinken fixiert und lässt die Arbeit gern mal übers Wochenende liegen. Auch die Kollegen der übergeordneten Dienststellen arbeiten ähnlich (un)motiviert und verweigern schlichtweg mehrfach die geforderte Amtshilfe. Das war mir zu irreal, zu weit vom wirklichen Leben weg. Der Fall ist sehr verworren, springt zwischen der Ermittlung wegen des Toten, der Drogen und der verschwundenen Frau zeitlich vor und zurück. Das hat mich zu Beginn etwas irritiert, wurde am Ende aber aufgeklärt. Auch der schwäbische Dialekt, der in einigen Kapiteln überhand nimmt, macht es Nicht-Schwaben wie mir schwer, der Handlung zu folgen. Alles in allem ist es ein netter, ruhiger Regionalkrimi, der eher durch seine Protagonisten und das Setting als durch Spannung besticht.