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Pfaffs Hof

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Die Sechziger sind gerade angebrochen, als Annemarie mit ihren Eltern auf «Pfaffs Hof» zieht, gelegen in einem kleinen katholisch geprägten Ort am Niederrhein. In den Ecken des dunklen, baufälligen Gebäudes sammeln sich Staub, Enttäuschung und trotzige Stille. Die Stille heißt Peter, wie Annemaries älterer Bruder, der gehen musste, weil er zu viele Fragen über den Krieg stellte. Das hat die Mutter dem Vater nicht verziehen. Annemarie auch nicht so richtig, deswegen sagt sie dem Vater auch nichts von Mutter und den Männern hinter der Spülküchentür.
Während die Eltern die Fassade einer normalen Kindheit aufrechtzuerhalten versuchen – mit Ausflügen in den Märchenwald und bunten Tüten zum Nikolaustag –, flüchtet Annemarie in ihre Bücher und liest sich nach Bullerbü. Zwischen Mutters Klagen und Vaters Schweigen träumt sie davon, eine Studentin zu sein, die alles weiß und Herrenarmbanduhren trägt wie Astrid Lindgren. Stattdessen bekommt sie erst einmal Perlonstrumpfhosen und eine Barbiepuppe. Doch die Zeichen der Zeit stehen auf Umbruch und Annemarie ist fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen …
Eine berührendes Buch, das den Zeitgeist der sechziger Jahre lebendig werden lässt, mit einer Heldin, die durch ihren starken Freiheitswillen inspiriert.
Portrait
Hiltrud Leenders

Hiltrud Leenders, geboren 1955 am Niederrhein, arbeitete zunächst als Übersetzerin und hat sich später einen Namen als Lyrikerin gemacht. Sie ist Mutter von zwei Söhnen und seit 1990 hauptberuflich Schriftstellerin.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644402843
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 862 KB
Verkaufsrang 10.822
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wollberg Nina-Verena, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Am Niederrhein vor gut 50 Jahren... die Poesie einer Landschaft, der Zeit, sicherlich auch eine Art literarisches Testament von Leenders. Ein wunderbar feines und leises Buch! Am Niederrhein vor gut 50 Jahren... die Poesie einer Landschaft, der Zeit, sicherlich auch eine Art literarisches Testament von Leenders. Ein wunderbar feines und leises Buch!

Kundenbewertungen

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M.Günther
von einer Kundin/einem Kunden aus Kevelaer am 19.11.2018

Es ist super leicht zu lesen, Kindheitserinnerungen werden geweckt. Man legt es nicht mehr aus der Hand. Toll geschrieben. Gerne einen zweien Teil.

Die sechziger Jahre lebendig wiedergegeben
von Arietta am 27.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzmeinung: Es war fantastisch mit der Heldin Annermarie in den sechziger Jahren zu versinken. Die sechziger Jahre lebendig wiedergegeben Inhaltsangabe: Quelle Rowohlt Die Sechziger sind gerade angebrochen, als Annemarie mit ihren Eltern auf ?Pfaffs Hof? zieht, gelegen in einem kleinen katholisch geprägten Ort am Niederrhein. In den Ecken des dunklen, baufälligen Gebäudes... Kurzmeinung: Es war fantastisch mit der Heldin Annermarie in den sechziger Jahren zu versinken. Die sechziger Jahre lebendig wiedergegeben Inhaltsangabe: Quelle Rowohlt Die Sechziger sind gerade angebrochen, als Annemarie mit ihren Eltern auf ?Pfaffs Hof? zieht, gelegen in einem kleinen katholisch geprägten Ort am Niederrhein. In den Ecken des dunklen, baufälligen Gebäudes sammeln sich Staub, Enttäuschung und trotzige Stille. Die Stille heißt Peter, wie Annemaries älterer Bruder, der gehen musste, weil er zu viele Fragen über den Krieg stellte. Das hat die Mutter dem Vater nicht verziehen. Annemarie auch nicht so richtig, deswegen sagt sie dem Vater auch nichts von Mutter und den Männern hinter der Spülküchentür. Während die Eltern die Fassade einer normalen Kindheit aufrechtzuerhalten versuchen ? mit Ausflügen in den Märchenwald und bunten Tüten zum Nikolaustag ?, flüchtet Annemarie in ihre Bücher und liest sich nach Bullerbü. Zwischen Mutters Klagen und Vaters Schweigen träumt sie davon, eine Studentin zu sein, die alles weiß und Herrenarmbanduhren trägt wie Astrid Lindgren. Stattdessen bekommt sie erst einmal Perlonstrumpfhosen und eine Barbiepuppe. Doch die Zeichen der Zeit stehen auf Umbruch und Annemarie ist fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen ? Eine berührendes Buch, das den Zeitgeist der sechziger Jahre lebendig werden lässt, mit einer Heldin, die durch ihren starken Freiheitswillen inspiriert. MEINE MEINUNG: Zur Autorin und Buch Es war mein erster Roman der Autorin, Hiltrud Lenders und sie hat mich mit ?Pfaffs Hof? verzaubert und glücklich gemacht. Eine Geschichte die mich sehr berührt hat, und so manche Kindheitserinnerung wieder Wachgerufen hat, dafür möchte ich ihr danken, den ich bin 1952 geb. und vieles wurde wieder sehr lebendig. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und sie verstand es mich mit in die vergangenen sechziger Jahre zunehmen und vieles wieder auferstehen zulassen. Alles ist sehr Bildhaft beschrieben, man fiebert mit ihrer Heldin Annemarie mit, auch ihre übrige Personen und deren Charaktere und die damalige Zeit sind hervorragend wiedergegeben. Es hat mir viel Spaß und Freude bereitet das Buch zu lesen. Zum Inhalt: Sehr gut gefiel mir Annemarie und deren Charakter, ich konnte ihren Frust, Wut, Unmut, Enttäuschung und Freiheitsdrang so richtig nachvollziehen, wie sie mit ihren Eltern auf diesen Abgelegen Bauernhof ziehen musste. Dort war alles irgendwie Düster, staubig und Dunkel, echt gesagt ich hätte auch nicht dort leben wollen. Es war keine Einfache Zeit damals für sie, die Eltern waren nicht gerade sehr sympathisch, irgendwie hüllten sie sich in düsteres Schweigen, und Fragen nach den vergangen Krieg und was der Vater eine Rolle damals spielte, darf man nicht stellen. Die Ehe der Eltern ist im Argen, die Mutter betrügt ihren Vater, wahllos mit Männern. Mir tat Annemarie Leid, aber mit ihrem Freiheitsdrang und ihren großen Träumen, schafft sie sich ihre eigene Welt. Astrid Lindgren ist ihr Vorbild, viel halt und Unterstützung findet sie bei ihrer Tante die in Köln lebt, die so ganz anders ist, und da ist noch ihre Freundin mit der sie so einiges unternimmt. Die Zeiten des Umbruchs sind in Deutschland eingezogen, und drückte ihr beim Lesen die Daumen, das sie die höhere Schule besuchen durfte und ihren Traum zu Studieren...