Tanzen ist die beste Medizin

Warum es uns gesünder, klüger und glücklicher macht

Julia F. Christensen, Dong-Seon Chang

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Beschreibung

Let's dance!
Gesundheit und Tanzen sind zwei Seiten derselben Medaille: Zu tanzen lindert nachweislich die Symptome von Parkinson und Depression; es schult den Gleichgewichtssinn, die Koordination, hilft gegen Demenz besser als jedes Gehirnjogging, kurz, es macht uns zu einfühlsameren, geduldigeren, glücklicheren und anziehenderen Menschen. Tanzen kann sogar Beziehungen retten, denn: Liebe geht durch die Beine. Die Autoren verraten, warum wir überhaupt tanzen, dass Tanz Ausdruck von Gefühlen sein kann, warum er als gesellschaftlicher Kitt dient, als Symbol für Schönheit und Verführung gilt und zur Heilung von Körper, Geist und Seele beiträgt.

Dong-Seon Chang schafft es, wissenschaftliche Erkenntnisse lebendig und anschaulich zu vermitteln.

Produktdetails

Verkaufsrang 28104
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 25.09.2018
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 3551 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783644403499

Buchhändler-Empfehlungen

Die Begeisterung der Autoren ist spürbar!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Man muss wahrscheinlich noch ironischer und eigenbrödlerischer sein als ich, um aus der Lektüre von "Tanzen ist die beste Medizin" rauszukommen, ohne selber mal wieder tanzen zu wollen! Christensen hat einen Balletthintergrund, und Chang ist begeisterter Swing-Tänzer, und beiden gibt das Verschmelzen der Körper mit Musik und der Gruppe ein Gefühl des Seins. Da ich grundsätzliche Massendynamiken kritisch gegenüberstehe, kann ich mich nicht ähnlich auf dieses Phänomen einlassen. Auch ich tanze sehr gern und bin erquickt, wenn etwas, das zuerst nicht klappte, dann doch funktioniert. Und ohne Frage bin ich als Zuschauer beeindruckt, wenn eine Formation sich in mühevoll erarbeiteter Synchronität bewegt - aber das Wir-Gefühl, das im Zentrum einiger der positiven Effekte steht, die Christensen und Chang berichten, stellt sich bei mir nicht ein, sodass ich offenbar weniger der gesundheitsfördernden Elemente des Tanzens abgreifen kann. Wenn ich die Menschheit beobachte, ist mir klar, dass da wohl eher ich die Ausnahme bin - am Ende einer Musiktheaterveranstaltung bin ich eine von vielleicht zehn Personen, die beim Schlussapplaus nicht in den rhythmischen Massenapplaus einfallen, sondern bewusst einen individuellen Rhythmus beibehalten - das Transformative des Tanzens wird also für viele durchaus zünden. Der andere Aspekt des Buchs, der mich nicht total überzeugt, ist die Struktur. Die Inhalte hangeln sich am Aufbau einer Konferenz entlang, der aber nicht so stringent scheint, dass es notwendig wirkt, den Aufbau beizubehalten. So wirkt der Aufbau ein wenig zufällig, und die einzelnen Informationen bauen sich nicht direkt zu einem kompletten Bild zusammen. Was hingegen sehr gut funktioniert, ist, die Vorfreude des Lesers aufs Tanzen zu schüren. Jedes Mal, wenn ich eine Lesepause machte, dachte ich, ich würde auch gern mal wieder tanzen - ob Lindy Hop, Tango oder Zumba - die medizinischen Effekte sind mir dabei relativ egal, aber wenn es das Buch schafft, anderen Lesern einen ähnlichen Spaß zu vermitteln, ist es die Investition ohne Frage wert!

Isabel Rott, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Tanzen: Wir können es bereits intuitiv als Baby und es ist faszinierend, wie viel mehr dahintersteckt. Durch viele Beispiele sind die Fachstudien und -Theorien leicht zu begreifen.

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