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Garten, Baby!

Roman

Christine Zureich

(4)
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Beschreibung


» Garten, Baby! macht wirklich Spaß. Der Mikrokosmos aus Paarbeziehung, sympathisch-skurriler Hausgemeinschaft und Kiez  - von Zureich in treffenden Beschreibungen und sehr witzigen Dialogen eingefangen - lässt einen nicht mehr los. Am Ende wartet eine Überraschung auf den Leser.  Klare Empfehlung für den Urlaub.« Tanja Dückers

 

Doro und ihr Freund Rob haben, wovon andere träumen: ein Stück Natur mitten in der Großstadt. Dass die beiden Mittdreißiger im Hinterhof ihres Mietshauses Zucchini ernten können, verdanken sie Fred, Texaner, Ex-GI, leidenschaftlicher Hobbygärtner. Alle Hausbewohner sind Teil seines Projekts. Es wird geliebt und gestritten in der Drübkestraße 13, jemand stirbt und ein neuer Mieter zieht ein, es gibt einen Ehekrach und einen kuriosen Fund zwischen den Rosen, und auch Cousine Pippa aus Berlin kommt zu Besuch und erklärt, warum der Stadtgarten kein »Urban Garden« ist (zu ordentlich und »nicht vertikal genug«).

So unterschiedlich die Hausbewohner sind, in ihrem Garten fühlen sie sich mit der Natur und miteinander verbunden, ihr »Urban Garden«-Manifest passt in einen einzigen Satz: Wachsen und wachsen lassen.

Ein kluger, humorvoller Roman über bereichernde Vielfalt, Gemeinschaft und das Glück, etwas mit eigenen Händen zu schaffen.

Christine Zureich, 1972 in Suffern, New York, geboren, wuchs am Bodensee auf. Sie studierte Soziologie, Amerikanistik und Volkswirtschaftslehre und arbeitete als Übersetzerin, Sprachtrainerin und Museumspädagogin in Frankfurt am Main. Heute lebt Christine Zureich mit Mann und Kind am Bodensee.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96101-015-8
Verlag Ullstein fünf
Maße (L/B/H) 19,5/12,1/2 cm
Gewicht 232 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 154235

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 27.08.2018
Bewertet: anderes Format

Eine richtige Entdeckung! Beschrieben wird das Miteinander in der Dübkestrasse 13. Skurille Geschichten, witzig erzählt.

Die Pflanze will nicht so recht blühen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 15.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Da denkst du, du weißt, was du tust. Denkst: Ich grabe den Boden um. Dabei ist es das Leben, das dich umgräbt. […] Und zwar gründlich. Alles neu.“ So kann´s gehen: Auf der Suche nach neuem Lesestoff bin ich auf „Garten, Baby!“ von Christine Zureich aufmerksam geworden, da die Inhaltsangabe recht an- und vielversprechend klang.... „Da denkst du, du weißt, was du tust. Denkst: Ich grabe den Boden um. Dabei ist es das Leben, das dich umgräbt. […] Und zwar gründlich. Alles neu.“ So kann´s gehen: Auf der Suche nach neuem Lesestoff bin ich auf „Garten, Baby!“ von Christine Zureich aufmerksam geworden, da die Inhaltsangabe recht an- und vielversprechend klang. Nun, nach Ende der Lektüre sehe ich etwas klarer und merke: ein paar gute Ansätze und ein ansprechender Klappentext machen noch lange kein gutes Buch aus. Ein Garten mit selbst gezüchteten Zucchini, Tomaten etc. mitten in einer Wohnsiedlung mit Mehrfamilienhäusern in einer deutschen Großstadt – davon träumt wohl so mancher Bewohner selbiger. Doro und ihr Freund Rob haben sich diesen Traum mit Hilfe eines sog. „Urban Garden“ erfüllt. Und so wird der Leser zwischen der Tomaten- und Zucchiniernte oder dem Umgraben Zeuge von Familiendramen, Ehekrach, Wasserrohrbrüchen, löchrigen Decken und Wänden und in wenigen (guten) Ansätzen von philosophischen Gesprächen zwischen den Bewohnern. Wenn aber das oben genannte Zitat gefühlt der beste Satz des ganzen Buches ist, dich der stakkatoartige Schreibstil nervt, die Protagonisten blass bleiben und der Humor eher versteckt als offensichtlich ist (was ja eigentlich auch positiv sein kann…), dann weiß man, dass Christine Zureich den Leser (also mich) nicht erreicht hat mit ihrem Debüt-Roman. Einen Stern gibt´s für das Cover, den zweiten für die paar guten Ansätze. Mehr ist leider nicht drin. Schade eigentlich…

Das Leben pulsiert überall ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 09.03.2018

Doro und Rob leben in einer kleinen Wohnung unterm Dach in einem Mietshaus mitten in der Stadt, aber das tollste ist, das Stück Natur drum herum. Fast das ganze Haus nimmt sich dem Projekt „Garten“ an und so können sie im Sommer auch Zucchini und anderes Gemüse ernten. Eine Idylle in der Großstadt und für die Hausbewohner ein Pa... Doro und Rob leben in einer kleinen Wohnung unterm Dach in einem Mietshaus mitten in der Stadt, aber das tollste ist, das Stück Natur drum herum. Fast das ganze Haus nimmt sich dem Projekt „Garten“ an und so können sie im Sommer auch Zucchini und anderes Gemüse ernten. Eine Idylle in der Großstadt und für die Hausbewohner ein Paradies. Aber ist das immer so? Sind wirklich alle Parteien harmonisch miteinander? Oder gibt es auch mal Grünabfallstreit? Garten ist ja für jeden so eine Sache, der eine liebt es sich darin auszutoben, anzubauen und seinen grünen Daumen voll zum Einsatz zubringen, der andere möchte einfach nur die Gartenliege aufbauen und in der Sonne dösen. Ich fürchte, ich gehöre zu Letzteren und kann die entspannende Wirkung bei Unkraut jäten nicht ganz nachvollziehen. Nun viel mir dieses Debüt in die Hände und ich dachte nur, Garten, dieses Jahr bist du dran. Ob mich diese Hausgemeinschaft zum glücklichen Gartenfan macht, erzähle ich euch nun. Doro und ihr Freund Rob sind Mitte dreißig und wohnen ganz oben im Haus der Drübkestr. 13. Sie ist Übersetzerin von skandinavischen Krimis und Rob Architekt. Als sie sich damals die Wohnung angeschaut hatten, waren sie vom Zustand entsetzt, aber das Grün drum herum ließ ihr Herz höher schlagen. Mit dem später dazu gezogenen Nachbarn Fred, einem leidenschaftlichen Hobbygärtner aus Texas, nimmt der Garten dann richtig Formen an. Es wird geplant, gepflanzt, geerntet, gegossen, geschnitten und jede Menge Zeit darin verbracht. So kann man den Mitbewohnern aus dem Weg gehen, oder Gemeinschaft pflegen, wie die grünen Pflanzen. Denn das Haus ist alles andere als immer harmonisch. Da gibt es natürlich die eine alte Schachtel als Nachbarin, die immer was zu sagen hat und sich einmischt. Dann die türkische Nachbarin mit ihren griechischem Freund, wo es ständig leidenschaftliche Dramen gibt, oder die ganz anderen Geräusche, die durch die papierdünnen Wände schalen. Also ein Haus mit jeder Menge Gesprächsstoff. Tja, und Doro hat da einiges zu berichten. Im Prinzip erzählt sie uns einen Garten Zyklus, mit jeder Menge kleiner Episoden aus Haus und Grünanlage. Das Leben nämlich miteinander in einem hellhörigen Haus ist alles andere, als immer einfach und so ein Garten, ist dann doch gern ein Zufluchtsort. Wenn es da nicht die Schreckschraube geben würde, die sich ständig einmischt und alles besser weiß. So sind die Kapitel vom Leben geprägt, was passiert in der Nachbarschaft und was wird gerade im Garten gemacht. So kommen ganz witzige Episoden zusammen, aber auch traurige Kapitel. Viele verschiedene Lebensabschnitte spielen mit rein und auch immer wieder die Frage, was will das Leben von mir. Da haben die einen eine Midlife-Crisis oder Bindungsängste, Angst vor dem Tod, Zukunftssorgen und alles was das Leben aus macht, nur eben mit dem Zufluchtsort, Garten. Mir persönlich haben die kurzen Geschichten in Rahmen dieses kleinen Bücherleins richtig gut gefallen und so den einen oder anderen Lacher gehabt. Allerdings kam ich nicht direkt mit dem Humor klar und ich musste einfach manches doppelt lesen, um den aha Effekt zu haben, sprich da war ich nicht auf der gleichen Welle wie die Autorin. Auch fand ich die Zusammenstellung der Hausgemeinschaft recht abenteuerlich, da wurden viele soziale und gesellschaftliche Aspekte gut eingemietet und so gab es eben allerhand zu erzählen. So blieb ein bisschen die Hauptfigur, Doro Nebensache und auch der Garten war nur der Rahmen um das Leben spielen zu lassen. Leben, was genauso pulsiert und wächst wie eine Pflanze. Garten, Baby! Ist ein geschickt konzipiertes Buch mit wunderbaren Einsichten in eine Wohngemeinschaft. Problemen zum Anfassen sozusagen und der Erkenntnis nicht nur bei Pflanzen trifft der Satz zu: Wachsen und wachsen lassen, auch das Leben hat seine Vielfalt und will nach jeder Fasson gelebt werden.


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