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Die linkshändige Frau

Ungekürzte Lesung mit Maren Kroymann (1 mp3-CD), Lesung. MP3 Format

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Als Bruno von einer Geschäftsreise aus Finnland nach Hause zu seinem Sohn und seiner Frau in den hellen Bungalow am Hang zurückkehrt, weiß er noch nicht, dass es der letzte gemeinsame Abend als Familie sein wird. Am Tag darauf beschließen beide, sich zu trennen. Eine Erklärung für die Trennung gibt es nicht. »Für immer?«, fragt Bruno. Und nach und nach hören sie auf, die Tage zu zählen, die sie allein sind. Die neue Form des Daseins beginnt sie zu schützen und zu stärken. Maren Kroymann liest Peter Handkes Erzählung von einer Frau, die sich immer mehr in ihrer Isolation einrichtet.

Ungekürzte Lesung mit Maren Kroymann
1 mp3-CD | ca. 2 h 30 min
Portrait
MAREN KROYMANN, geboren 1949, ist aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Als Schauspielerin und Sängerin wurde sie vielfach ausgezeichnet – insbesondere aber für ihre Arbeit als Kabarettistin. In ihrem Bühnenprogramm setzt sie sich humorvoll mit dem Kleinbürgertum und der Rolle der Frau auseinander.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Maren Kroymann
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783742404350
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 150 Minuten
Verkaufsrang 6.849
Hörbuch (MP3-CD)
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein kompromissloses Buch“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es ist 35 Jahre her, da kaufte ich -Die linkshändige Frau- von Peter Handke. Vor wenigen Tagen habe ich es ein weiteres Mal gelesen und ich muß gestehen, die Begeisterung für dieses Buch hat sich nicht gemindert.
Eine Beziehungsgeschichte wie man sie vielleicht nur in den siebziger Jahren schreiben konnte, emotional sehr reduziert, voller Tiefe und scharfem Blick auf das Wesentliche. Hervorragende deutsche Literatur und auch ein Stück Zeitgeschichte.
Es ist 35 Jahre her, da kaufte ich -Die linkshändige Frau- von Peter Handke. Vor wenigen Tagen habe ich es ein weiteres Mal gelesen und ich muß gestehen, die Begeisterung für dieses Buch hat sich nicht gemindert.
Eine Beziehungsgeschichte wie man sie vielleicht nur in den siebziger Jahren schreiben konnte, emotional sehr reduziert, voller Tiefe und scharfem Blick auf das Wesentliche. Hervorragende deutsche Literatur und auch ein Stück Zeitgeschichte.

Kundenbewertungen

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Die linkshändige Frau, 1976
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Noch Monate nach der Lektüre der nur hundert Seiten dieser Erzählung spukten mir einzelne Szenen und Bilder durch den Kopf. Einen so langen Nachhall, insbesondere bei einem Text von solch geradezu unbefleckter Nüchternheit, habe ich bisher nicht oft erlebt. Doch trotz erzählerischer Kälte gelingt Peter Handke etwas nur schwer... Noch Monate nach der Lektüre der nur hundert Seiten dieser Erzählung spukten mir einzelne Szenen und Bilder durch den Kopf. Einen so langen Nachhall, insbesondere bei einem Text von solch geradezu unbefleckter Nüchternheit, habe ich bisher nicht oft erlebt. Doch trotz erzählerischer Kälte gelingt Peter Handke etwas nur schwer zu beschreibendes; die Zirkulation des Quadrats, Berührung zu schaffen ohne jede poetische Rundung. Große Literatur, wenn mich nicht alles täuscht.

Trennung
von Polar aus Aachen am 04.01.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zu behaupten, bei der Erzählung Die linkshändige Frau von Peter Handke handele es sich um typische Betroffenheitsliteratur der späten Siebziger Jahre, oder um ein Spiegelbild der Literatur der Bundesrepublik, die nach dem Ansturm der 68er sich gerne um sich selbst drehte, wird der Erzählung nicht gerecht, zumal Handke in... Zu behaupten, bei der Erzählung Die linkshändige Frau von Peter Handke handele es sich um typische Betroffenheitsliteratur der späten Siebziger Jahre, oder um ein Spiegelbild der Literatur der Bundesrepublik, die nach dem Ansturm der 68er sich gerne um sich selbst drehte, wird der Erzählung nicht gerecht, zumal Handke in ihr all das aufbietet, was ihn ausmacht: Einen wunderbaren Umgang mit der Sprache, so wie die Fokussierung auf ein Thema, das vielseitig beleuchtet wird. Auch geht der Erzählung jener philosophische Tiefgang ab, dem Handke in seinen späten Roman verfällt. Vielleicht läßt sich später einmal an dieser Erzählung die Veränderung in Handkes Werk feststellen, die ihn fort vom Alltag hin zur Suche nach der Poesie des unverstellten Blicks führte. Hier jedoch zeichnet er einmal mehr einen Menschen bei der Loslösung dessen auf, das ihn zuvor auszumachen schien. Er erzählt vom Scheitern der Beziehung, einem Thema, das auch in den Jahrzehnten danach in der Literatur immer wieder in den Mittelpunkt gerät. Selten so ausgereift wie hier.