Vergessene Seelen

Kriminalroman

Max Heller Band 3

Frank Goldammer

(25)
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Beschreibung


Der dritte Fall für Max Heller – und sein ganz persönlicher Alptraum

Dresden 1948: Ein heißer Sommer, drei Jahre nach Kriegsende. Die große Währungsreform stürzt das besetzte und aufgeteilte Nachkriegsdeutschland in eine Krise. Inmitten der mühsamen Wiederaufbauarbeiten bekommt es Oberkommissar Max Heller mit dem Fall eines 14-jährigen Jungen zu tun, dessen Todesursache völlig unklar ist. War es ein Unfall, Mord oder sogar Selbstmord? Heller stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert, den er längst vergessen geglaubt hatte.

"Die Romane von Frank Goldammer sind ein absolutes Krimihighlight."
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 25.06.2018

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 22.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26201-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/4,2 cm
Gewicht 558 g

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Buchhändler-Empfehlungen

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Auch diesem Teil konnte ich mich nicht entziehen. Abermals wird man von Frank Goldammer mit seinem Ermittler Max Heller nicht enttäuscht. Berührende Schicksale im Nachkriegs-Dresden, verwoben mit einem straken Krimi.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Unfall, Mord oder Selbstmord ? Kommisar Heller hat es auch bei seinem dritten Fall im Nachkriegs Dresden mit vielen Verwicklungen zu tun. Aber diesmal wird alles noch viel persönlicher. Kann er den Fall lösen ohne selbst Schaden zu nehmen ? Toller Krimi.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Eher enttäuschend
von Dana G. am 13.03.2020

Ich bin ein sehr großer Frank-Goldammer-Fan, ich liebe die Max-Heller-Reihe, doch dieses Buch hat mich enttäuscht. Es ist bisher der schlechteste Teil, meiner Meinung nach. Heller, seine Frau Karin und Oldenbusch finde ich weiterhin sehr sympathisch. Die Entwicklung von Gregor ist nicht so berauschend, kann auch keinen erklärlic... Ich bin ein sehr großer Frank-Goldammer-Fan, ich liebe die Max-Heller-Reihe, doch dieses Buch hat mich enttäuscht. Es ist bisher der schlechteste Teil, meiner Meinung nach. Heller, seine Frau Karin und Oldenbusch finde ich weiterhin sehr sympathisch. Die Entwicklung von Gregor ist nicht so berauschend, kann auch keinen erklärlichen Grund für diese Entwicklung erkennen. Ich hätte mir auch eine früherer Erklärung gewünscht, wer Anni ist. Der Fall war sehr brutal, aber zu undurchsichtig. Am Ende hatte ich mehr Fragen auf Lager, Antworten wurden dagegen kaum geliefert. Ich werde die Reihe aber weiterhin verfolgen und hoffe einfach, der vierte Fall ist besser.

Düstere Nachkriegszeit
von Tina Bauer aus Essingen am 21.02.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die frische Le... Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die frische Leiche eines Vierzehnjährigen führt Heller in eine Familie, bei der harte Schläge und billiger Fusel an der Tagesordnung stehen. Heller stößt während seinen Ermittlungen auf eine dubiose Jugendbande die in mehrere Diebstähle verwickelt sind. Deren Anführer steht bei Heller ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, welche sich als unendlich lang entpuppt. Aber Heller hat nicht nur mit den Widerständen der Verdächtigen zu kämpfen, sondern plagt sich jetzt auch noch mit seinem Sohn Klaus herum. Der, mittlerweile zum Ermittler bei der Partei aufgestiegen, kommt ihm ein ums andere Mal in die Quere. Im dritten Teil wird Heller körperlich und persönlich angegriffen und kämpft schier auf verlorenem Posten. Einzig sein unbändiger Wille, den Mord an dem Jungen und den weiterer nunmehr auftauchende Opfer aufzuklären, bringt ihn voran. Dramatisch begeben wir uns in die Nachkriegszeit und erfahren nach und nach von diversen Gräueltaten der rückgekehrten Soldaten, bangen mit den misshandelten Kindern und Ehefrauen und hoffen, das Heller seine Selbstzweifel und sein dunkles Erbe besiegen mag. Drogen, Gewalt und viel Leid pflastern den Weg der Ermittler. Der Druck seitens der Partei wächst und erleichtert nicht gerade die Arbeit. Goldammers Ermittler Heller beweist auch in diesem Fall, das sich Hartnäckigkeit und gute Menschenkenntnis lohnt. Wir erleben als Leser und Hörer Dresden im Hitzesommer 1948. Der Überlebenskampf der Menschen der Nachkriegszeit und deren Kampf mit den Besetzern machen uns nur allzu deutlich, dass sich diese Vergangenheit nicht mehr wiederholen darf. Freiheit und Frieden sind ein hohes Gut. Ich bin gespannt, wo die Reise Hellers auch nach dem Bau der Mauer hinführen wird. Vergessene Seelen wurde wie auch die ersten beiden Teile von Heikko Deutschmann ausgezeichnet vertont.

Klasse!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 23.01.2019

Dresden im Sommer 1948. Der dritte Fall für Kriminaloberkommissar Max Heller ist wie schon die ersten beiden mitreißend geschrieben und es ist unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor schreibt so bildhaft, dass einem die vom Krieg zerstörte Stadt und die Figuren vor dem inneren Auge erscheinen und man bekommt das... Dresden im Sommer 1948. Der dritte Fall für Kriminaloberkommissar Max Heller ist wie schon die ersten beiden mitreißend geschrieben und es ist unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor schreibt so bildhaft, dass einem die vom Krieg zerstörte Stadt und die Figuren vor dem inneren Auge erscheinen und man bekommt das Gefühl mitten in der Story zu stehen. Aber nicht nur die Schauplätze und Figuren sind dem Autor sehr gut gelungen, auch die Atmosphäre der Nachkriegszeit hat er aufs Beste eingefangen. Der Leser spürt in jedem Kapitel, jedem Satz, ja fast in jedem Wort die liebe des Autors zu seiner Heimatstadt. Das Buch beginnt eher etwas ruhiger, doch darf man sich da nicht täuschen lassen, denn die Spannung nimmt im Verlauf immer mehr Fahrt auf und man wird gefesselt von der Story. Gut gefallen haben mir persönlich auch die Dialoge die echt und lebendig wirken. Für „Mitermittler“ ist dieser Roman nicht einfach, denn durch immer wieder geschickt eingefügte Wendungen macht es der Autor fast unmöglich am Ende den richtigen Täter/In zu finden. Das ist großes Kino, so muss ein moderner Kriminalroman geschrieben sein. Fans des Genres und besonders Kriminalromane die in der Nachkriegszeit spielen kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich war wieder sehr begeistert und es würde mich sehr freuen, diese Krimireihe von Frank Goldammer irgendwann einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 4 der Reihe „Roter Rabe“ der bereits am 21. Dezember 2018 erschienen ist. Insgesamt komme ich hier auf volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!


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