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Die Frau, die liebte

Roman

(24)

»Dieser Roman gehört mit zum Besten, was die amerikanische Literatur zu bieten hat.« Vikram Seth


Als Martin Guerre nach langjähriger, rätselhafter Abwesenheit endlich zu seiner Frau zurückgekehrt, ist Bertrande de Rols, eine Frau von 30 Jahren, von Sinnen vor Glück. Der inzwischen zehnjährige Sohn weicht dem Vater nicht mehr von der Seite, das Gut blüht auf, die große Familie ist wieder vereint. Acht Jahre lang hatte Bertrande sich gesehnt, hatte gebangt und gezürnt, war weder Witwe noch frei gewesen, und jetzt – endlich – kann sie sich hingeben. Der Liebe, ihrer Sinnlichkeit, seinem Begehren. Welcher Dämon treibt ihr plötzlich Zweifel ins Herz? Ist der Mann, den sie liebt, wirklich Martin? Hin- und hergerissen zwischen ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit und einer düsteren Ahnung, entfesselt sie eine richterliche Untersuchung – und eine Tragödie.

Rezension
»Janet Lewis hat mit ›Die Frau, die liebte‹ einen verstörenden und zugleich kraftvollen Roman erschaffen, der von einer Frau erzählt, die in ihrer Ernsthaftigkeit und Tapferkeit über die Konventionen ihrer Zeit hinauswächst.«
Stefanie Rufle, booksection.de 19.03.2018
Portrait
Janet Lewis (1899 - 1998) wurde in Chicago geboren und lebte zumeist in Kalifornien. Früh begann sie, Gedichte zu veröffentlichen. Zusammen mit ihrem Mann, dem Dichter Yvor Winters, war sie ihr Leben lang politisch streitbar und aktiv, vehemente Kriegsgegnerin und Fürsprecherin der Indianer und Schwarzen. Mit ›Die Frau, die liebte‹ griff Janet Lewis einen der berühmtesten Justizfälle Frankreichs auf und schuf den fulminanten Auftakt zu ihrer Trilogie um strittige Justizfälle. Gleichwohl ist sie in Europa bis heute völlig unbekannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423433785
Verlag Dtv
Dateigröße 994 KB
Übersetzer Susanne Höbel
Verkaufsrang 22.130
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„literarisches Kleinod mit historischem Hintergrund“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Immer wieder mal geht es mir so, dass ein schlankes Buch (wie diese Novelle der Kalifornierin Janet Lewis) länger im Hinterkopf verweilt als wesentlich umfangreichere "Kollegen".
Inspiriert durch eine Sammlung historischer Strafrechtsfälle nimmt uns Lewis` Geschichte mit in die französischen Pyrenäen im 16.JH.Im Mittelpunkt steht dabei Betrande de Rols, eine früh verheiratete Bauerntochter, deren Mann, Martin Guerre, für acht Jahre spurlos verschwunden war. Als er schließlich wohlbehalten wieder auftaucht, sind alle glücklich: Frau, Sohn,Geschwister und Gesinde und es gibt erneut Nachwuchs.
Aber Bertrande traut dem Frieden nicht - zu liebenswürdig und vollkommen ist dieser Rückkehrer- anders vom Wesen als ihr Mann früher und sie beginnt an ihm zu zweifeln....
Eine patriarchalische Welt, strenger katholischer Glaube und diverse Gerüchte, all das mündet schließlich in einem Aufsehen erregendem Prozess, der seine Initiatorin vielleicht frei, aber nicht glücklicher machen wird...
Janet Lewis verwendet eine schnörkellose, aber bilderreiche Prosa, die die Wucht ihrer Geschichte ein wenig abmildert - am Ende bleibt die Frage für mich : wie hätte ich an Bertrande`s Stelle gehandelt ?
P.S.Falls Ihnen dabei Verfilmungen mit G.Depardieu oder J.Foster einfallen, liegen sie übrigens richtig :-)
Immer wieder mal geht es mir so, dass ein schlankes Buch (wie diese Novelle der Kalifornierin Janet Lewis) länger im Hinterkopf verweilt als wesentlich umfangreichere "Kollegen".
Inspiriert durch eine Sammlung historischer Strafrechtsfälle nimmt uns Lewis` Geschichte mit in die französischen Pyrenäen im 16.JH.Im Mittelpunkt steht dabei Betrande de Rols, eine früh verheiratete Bauerntochter, deren Mann, Martin Guerre, für acht Jahre spurlos verschwunden war. Als er schließlich wohlbehalten wieder auftaucht, sind alle glücklich: Frau, Sohn,Geschwister und Gesinde und es gibt erneut Nachwuchs.
Aber Bertrande traut dem Frieden nicht - zu liebenswürdig und vollkommen ist dieser Rückkehrer- anders vom Wesen als ihr Mann früher und sie beginnt an ihm zu zweifeln....
Eine patriarchalische Welt, strenger katholischer Glaube und diverse Gerüchte, all das mündet schließlich in einem Aufsehen erregendem Prozess, der seine Initiatorin vielleicht frei, aber nicht glücklicher machen wird...
Janet Lewis verwendet eine schnörkellose, aber bilderreiche Prosa, die die Wucht ihrer Geschichte ein wenig abmildert - am Ende bleibt die Frage für mich : wie hätte ich an Bertrande`s Stelle gehandelt ?
P.S.Falls Ihnen dabei Verfilmungen mit G.Depardieu oder J.Foster einfallen, liegen sie übrigens richtig :-)

Ein herrausragendes und tiefgründiges Buch, das seinesgleichen sucht.
Eine wunderbare Geschichte für Frauen in jedem Alter.
Absolut empfehlenswert und lesenswert!!!
Ein herrausragendes und tiefgründiges Buch, das seinesgleichen sucht.
Eine wunderbare Geschichte für Frauen in jedem Alter.
Absolut empfehlenswert und lesenswert!!!

„Nach einer wahren Geschichte - ein Justizfall aus dem Frankreich des 16. Jahrhunderts “

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Janet Lewis, eine US-amerikanische Autorin des vergangenen Jahrhunderts, zeichnet sich durch eine äußerst präzise Sprache aus, die relativ nüchtern daherkommt und doch sofort unter die Haut geht. Ich war beeindruckt von der Intensität die die Geschichte trotz ihrer Kürze entwickelt.

Es geht um eine Frau, deren Ehemann eines Tages auf unbestimmte Zeit verschwindet und erst Jahre später wieder auftaucht. Sie ist überglücklich, bis sie plötzlich an der Identität ihres Mannes zweifelt und diese gerichtlich prüfen lassen will.

Für alle, die auch schon Stoner von John Williams großartig fanden. Williams hat Lewis und ihren Schreibstil nämlich selbst sehr verehrt!
Janet Lewis, eine US-amerikanische Autorin des vergangenen Jahrhunderts, zeichnet sich durch eine äußerst präzise Sprache aus, die relativ nüchtern daherkommt und doch sofort unter die Haut geht. Ich war beeindruckt von der Intensität die die Geschichte trotz ihrer Kürze entwickelt.

Es geht um eine Frau, deren Ehemann eines Tages auf unbestimmte Zeit verschwindet und erst Jahre später wieder auftaucht. Sie ist überglücklich, bis sie plötzlich an der Identität ihres Mannes zweifelt und diese gerichtlich prüfen lassen will.

Für alle, die auch schon Stoner von John Williams großartig fanden. Williams hat Lewis und ihren Schreibstil nämlich selbst sehr verehrt!

„Nach einem wahren Justizfall aus dem 16. Jh.“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

136 Seiten sind schnell gelesen... in diesem Fall lohnt es sich allerdings einen Gang runterzuschalten und sich Zeit zu nehmen, diese erzählerisch und sprachlich intensive Geschichte zu genießen.

Eine außergewöhnliche literarische Wiederentdeckung
136 Seiten sind schnell gelesen... in diesem Fall lohnt es sich allerdings einen Gang runterzuschalten und sich Zeit zu nehmen, diese erzählerisch und sprachlich intensive Geschichte zu genießen.

Eine außergewöhnliche literarische Wiederentdeckung

„Verrat durch Verwechslung?“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Kann man so sehr getäuscht werden, kann so eine Ähnlichkeit sein, dass man einen anderen als den eigenen Ehemann annimmt?

1539 werden Bertrande und Martin im Kindesalter verheiratet. Eine glückliche Ehe, bis Martin aus Angst vor dem Zorn seines Vaters über eine kleine Missetat fortgeht. Eine Woche, sagt er- Jahre werden es. Inzwischen nimmt jemand anderes seinen Platz ein- doch wird Bertrande ihren Fehler bemerken?

Kann man so sehr getäuscht werden, kann so eine Ähnlichkeit sein, dass man einen anderen als den eigenen Ehemann annimmt?

1539 werden Bertrande und Martin im Kindesalter verheiratet. Eine glückliche Ehe, bis Martin aus Angst vor dem Zorn seines Vaters über eine kleine Missetat fortgeht. Eine Woche, sagt er- Jahre werden es. Inzwischen nimmt jemand anderes seinen Platz ein- doch wird Bertrande ihren Fehler bemerken?

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Historisches Justizdrama nach einer wahren Begebenheit.
Sprachlich absolut gelungen!
Jetzt erstmals auf deutsch...
Historisches Justizdrama nach einer wahren Begebenheit.
Sprachlich absolut gelungen!
Jetzt erstmals auf deutsch...

„Wenn die Liebe alles erträgt, ...!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser Roman, 1941 zum ersten Mal in der USA veröffentlicht, beschäftigt sich mit einem Kriminalfall aus dem 16. Jahrhundert. Kinder angesehener Großbauern werden 1539 zwangsverheiratet. Streng bewacht von den Eltern wächst ihre Liebe zu einander. Aus Furcht vor seinem regiden Vaters flieht der inzwischen erwachsene Martin und lässt Bertrande mit Kind allein. Acht Jahre später kehrt er zu ihr zurück. Doch ist es tatsächlich Martin? Lange lässt uns die Autorin im Unklaren über die Wahrheit. Sie schafft Leerstellen zum Nachdenken und versteht es gekonnt die Dramatik zu steigern. Der besondere Reiz dieses kleinen Romans liegt im kraftvollen schnörkellosen Schreibstil, der die literarisch interessierte Leserin begeistern wird. Dieser Roman, 1941 zum ersten Mal in der USA veröffentlicht, beschäftigt sich mit einem Kriminalfall aus dem 16. Jahrhundert. Kinder angesehener Großbauern werden 1539 zwangsverheiratet. Streng bewacht von den Eltern wächst ihre Liebe zu einander. Aus Furcht vor seinem regiden Vaters flieht der inzwischen erwachsene Martin und lässt Bertrande mit Kind allein. Acht Jahre später kehrt er zu ihr zurück. Doch ist es tatsächlich Martin? Lange lässt uns die Autorin im Unklaren über die Wahrheit. Sie schafft Leerstellen zum Nachdenken und versteht es gekonnt die Dramatik zu steigern. Der besondere Reiz dieses kleinen Romans liegt im kraftvollen schnörkellosen Schreibstil, der die literarisch interessierte Leserin begeistern wird.

„Eine Geschichte von Zweifel und Gewissen“

Jana Lorenc, Thalia-Buchhandlung Bremen

Als ihr Mann nach Jahren zurückkehrt, sollte Bertrande erleichtert sein, dass ihre Sehnsucht ein Ende findet. Doch der Zweifel nagt an ihr und lässt ihr keine Ruhe.
Mit eindringlichen Worten erzählt Janet Lewis die Geschichte einer starken Frau, die versucht das Richtige zu tun, das Richtige zu fühlen. Ein schmales, aber nicht zu unterschätzendes Büchlein, das mit jeder Seite mehr von seiner Wucht freigibt.
Als ihr Mann nach Jahren zurückkehrt, sollte Bertrande erleichtert sein, dass ihre Sehnsucht ein Ende findet. Doch der Zweifel nagt an ihr und lässt ihr keine Ruhe.
Mit eindringlichen Worten erzählt Janet Lewis die Geschichte einer starken Frau, die versucht das Richtige zu tun, das Richtige zu fühlen. Ein schmales, aber nicht zu unterschätzendes Büchlein, das mit jeder Seite mehr von seiner Wucht freigibt.

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Während des Lesen konnte ich den Wein schmecken, die Erde in den Fingern spüren und mit vielen Sinnen die Geschichte erleben. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis. Während des Lesen konnte ich den Wein schmecken, die Erde in den Fingern spüren und mit vielen Sinnen die Geschichte erleben. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis.

„"Wahrheitsfindung um jeden Preis?"“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Die wahre Geschichte der Bertrande de Rols, die, im 16. Jahrhundert lebend, überglücklich ist, als ihr verschollener Ehemann, Martin Guerre, nach langen Jahren der Abwesenheit endlich auf das väterliche Gut zurückkehrt.
Im gemeinsamen Alltag finden beide schnell wieder zueinander, ja, ihre Liebe scheint noch stärker und reifer geworden zu sein.
Martin ist ein zärtlicher Ehemann und liebevoller Vater. Er genießt hohes Ansehen, das Gut erfährt einen nie gekannten wirtschaftlichen Aufschwung.
Doch nach und nach kommen ihr Zweifel an der Identität des so lange Vermissten.
Sie quält sich mit Fragen nach Recht, Ordnung und nach der Legitimität ihrer Ehe. Und hätte sie wirklich Anspruch auf privates Glück und Wohlstand, wenn all das auf einer potentiellen Lüge beruht?
Zwischen Hass und Liebe, zwischen Zweifel und Gewissheit, versucht Bertrande wie im Wahn die Wahrheit über die Identität ihres Mannes zu ergründen...
Janet Lewis verwendet eine klare, fast sezierende Sprache, die die inneren Kämpfe und getriebene Verzweifelung der jungen Frau ins Unerträgliche steigert.
Als Leser fliegt man regelrecht durch dieses Kleinod, um endlich das Ende zu erfahren.

Ein bemerkenswerter kleiner Roman, der schnell gelesen ist, aber lange nachhallt.
Die wahre Geschichte der Bertrande de Rols, die, im 16. Jahrhundert lebend, überglücklich ist, als ihr verschollener Ehemann, Martin Guerre, nach langen Jahren der Abwesenheit endlich auf das väterliche Gut zurückkehrt.
Im gemeinsamen Alltag finden beide schnell wieder zueinander, ja, ihre Liebe scheint noch stärker und reifer geworden zu sein.
Martin ist ein zärtlicher Ehemann und liebevoller Vater. Er genießt hohes Ansehen, das Gut erfährt einen nie gekannten wirtschaftlichen Aufschwung.
Doch nach und nach kommen ihr Zweifel an der Identität des so lange Vermissten.
Sie quält sich mit Fragen nach Recht, Ordnung und nach der Legitimität ihrer Ehe. Und hätte sie wirklich Anspruch auf privates Glück und Wohlstand, wenn all das auf einer potentiellen Lüge beruht?
Zwischen Hass und Liebe, zwischen Zweifel und Gewissheit, versucht Bertrande wie im Wahn die Wahrheit über die Identität ihres Mannes zu ergründen...
Janet Lewis verwendet eine klare, fast sezierende Sprache, die die inneren Kämpfe und getriebene Verzweifelung der jungen Frau ins Unerträgliche steigert.
Als Leser fliegt man regelrecht durch dieses Kleinod, um endlich das Ende zu erfahren.

Ein bemerkenswerter kleiner Roman, der schnell gelesen ist, aber lange nachhallt.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Der historisch verbürgte Fall ist in einer so wunderbar bildhaften und poetischen Sprache erzählt, dass mich die Liebe und das Zweifeln der Frau staunen lässt und lange nachwirkt. Der historisch verbürgte Fall ist in einer so wunderbar bildhaften und poetischen Sprache erzählt, dass mich die Liebe und das Zweifeln der Frau staunen lässt und lange nachwirkt.

„Absolute Liebe“

C. Winkler, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Martin kehrt nach langjähriger Abwesenheit zurück zu seiner Frau Bertrande und dem zehnjährigen Sohn.Sie ist überglücklich, aber auch hin und her gerissen zwischen den Gefühlen und dem Zweifel in ihrem Herzen. Sie läßt Nachforschungen über Martin anstellen, die am Ende in einer Tragödie enden. Martin kehrt nach langjähriger Abwesenheit zurück zu seiner Frau Bertrande und dem zehnjährigen Sohn.Sie ist überglücklich, aber auch hin und her gerissen zwischen den Gefühlen und dem Zweifel in ihrem Herzen. Sie läßt Nachforschungen über Martin anstellen, die am Ende in einer Tragödie enden.

„Moral und gesellschaftliche Werte im 16. Jahrhundert“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Janet Lewis entführt uns Leser ins 16. Jahrhundert und greift einen historischen Kriminalfall auf. Martin Guerre verlässt Ehefrau und Sohn. Jahre später taucht ein Mann auf. Ist es Martin Guerre oder ist er es nicht?
Auch wenn ich den Roman aufgrund des geringen Umfangs schnell durch hatte, bleibt mir diese Geschichte noch lange im Gedächtnis. Klein, ungewöhnlich und gut!
Janet Lewis entführt uns Leser ins 16. Jahrhundert und greift einen historischen Kriminalfall auf. Martin Guerre verlässt Ehefrau und Sohn. Jahre später taucht ein Mann auf. Ist es Martin Guerre oder ist er es nicht?
Auch wenn ich den Roman aufgrund des geringen Umfangs schnell durch hatte, bleibt mir diese Geschichte noch lange im Gedächtnis. Klein, ungewöhnlich und gut!

„Wunderschön!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Martin Guerre verlässt Bertrande und seinen Sohn und kehrt nach acht Jahren zurück.
Bertrande - zunächst überglücklich - beginnt aber langsam zu zweifeln, ob es sich wirklich um ihren Ehemann handelt...

Ich begann zu lesen und befand mich sofort im Jahre 1539 und erlebte zusammen mit Bertrande all ihr Glück, all ihre Wut und all ihre Verzweiflung!

Ein wunderschöner, kleiner Roman der gelesen werden muss!!!

Martin Guerre verlässt Bertrande und seinen Sohn und kehrt nach acht Jahren zurück.
Bertrande - zunächst überglücklich - beginnt aber langsam zu zweifeln, ob es sich wirklich um ihren Ehemann handelt...

Ich begann zu lesen und befand mich sofort im Jahre 1539 und erlebte zusammen mit Bertrande all ihr Glück, all ihre Wut und all ihre Verzweiflung!

Ein wunderschöner, kleiner Roman der gelesen werden muss!!!

„Fesselnde Handlung und poetische Erzählkunst.“

V. Harings

Hier greift die Autorin Janet Lewis einen Fall auf, den es wirklich gab.
Daraus macht sie einen besonderen und feinen Roman, der nicht so endet wie erwartet.
Eine Frau die überglücklich ist, die ihre Zweifel aber nicht unterdrücken kann. Ein Kampf um die Wahrheit beginnt.
Hier greift die Autorin Janet Lewis einen Fall auf, den es wirklich gab.
Daraus macht sie einen besonderen und feinen Roman, der nicht so endet wie erwartet.
Eine Frau die überglücklich ist, die ihre Zweifel aber nicht unterdrücken kann. Ein Kampf um die Wahrheit beginnt.

„klein und fein“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Sprachlich unglaublich dicht erzählt in völlig stimmiger Atmosphäre überzeugt dieser kleine Lesediamant mit einer Moral, die einem glatt die Luft abschnürt ! Lesenswert... Sprachlich unglaublich dicht erzählt in völlig stimmiger Atmosphäre überzeugt dieser kleine Lesediamant mit einer Moral, die einem glatt die Luft abschnürt ! Lesenswert...

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine spannende, ergreifende Geschichte über die Widrigkeiten einer Frau, deren Mann nach langer Abwesenheit wiederkommt. Aber ist er es wirklich? Poetisch und absolut mitreißend! Eine spannende, ergreifende Geschichte über die Widrigkeiten einer Frau, deren Mann nach langer Abwesenheit wiederkommt. Aber ist er es wirklich? Poetisch und absolut mitreißend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
20
3
1
0
0

Zeitreise in das 16. Jh.!
von Miri am 22.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das kleine Büchlein hat Einiges zu bieten. Auch durch die sprachlichen Mittel dürfen die Leserinnen in das 16.Jahrhundert eintauchen. In dieser Hinsicht sehr gelungen: Die Atmosphäre, die Erzählkunst sind meisterhaft erfasst! Allerdings muss ich auch zugeben, dass es nicht so ganz "Meins" war. Ich würde dieses Buch eher denen... Das kleine Büchlein hat Einiges zu bieten. Auch durch die sprachlichen Mittel dürfen die Leserinnen in das 16.Jahrhundert eintauchen. In dieser Hinsicht sehr gelungen: Die Atmosphäre, die Erzählkunst sind meisterhaft erfasst! Allerdings muss ich auch zugeben, dass es nicht so ganz "Meins" war. Ich würde dieses Buch eher denen empfehlen, die Schwäche für wahre Begebenheiten (Fall von Martin Guerre), Geschichte und poetische/archaische Sprache haben. Alle anderen, die Fans von runden, abgeschlossen und "in-real-time" inspirierenden Geschichten mit einigermaßen gutem Ausgang sind, finden hin und da einige Schwächen. Die Geschichte selbst ist das Abbild der damaligen Strukturen: gezwungene Ehe mit 11 Jahren resp. Kinderehen, Ehre, patriarchale Tradition, bockiger Junge, der vor seinen Pflichten flieht und dann aus heiterem Himmel auftaucht und seine Macht/ Patriarchat beansprucht, Illusion einer starken Frau: Furcht vor Tradition, Sünde - immer untergeben, auch wenn es so scheint, dass sie gegen alle kämpft (für was??? Ehre, Tradition) und der ungewisse Abschluss - niemand weiß, was aus den Akteurinnen wurde u.v.m. Die Hauptakteurin Bertrande kämpft gegen alle, sogar gegen sich selbst und man erahnt schon sehr früh, dass egal wie die Geschichte mit dem Hochstapler ausgeht, sie verliert immer. Mein subjektives Urteil: lesenswerte Schilderung eines interessanten Geschichtsereignisses.

Ein literarischer Leckerbissen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Grundlage dieser Geschichte bildet ein tatsächlich belegter und ausgesprochen ungewöhnlicher Rechtsfall aus dem Jahre 1539, den die Autorin sehr gekonnt in Romanform umzusetzen wusste. Der rasanten Geschichte fehlt es weder an Spannung noch an unerwarteten Wendungen und auch sprachlich kommt man wirklich auf seine Kosten. Ein schlankes Buch,... Die Grundlage dieser Geschichte bildet ein tatsächlich belegter und ausgesprochen ungewöhnlicher Rechtsfall aus dem Jahre 1539, den die Autorin sehr gekonnt in Romanform umzusetzen wusste. Der rasanten Geschichte fehlt es weder an Spannung noch an unerwarteten Wendungen und auch sprachlich kommt man wirklich auf seine Kosten. Ein schlankes Buch, das den Leser gänzlich zu sättigen versteht.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2018
Bewertet: anderes Format

Fesselnd bis zur letzten Seite. Unheimlich dicht und wunderschön geschrieben. Absolute Leseempfehlung!