Wie man die Zeit anhält

Roman

Matt Haig

(123)
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Beschreibung

Wenn Liebe die Zeit besiegt

Seit kurzem lebt Tom Hazard wieder in London, wo er die faszinierende Camille kennenlernt. Auf Anhieb fühlt er sich zu ihr hingezogen. Doch er trägt ein Geheimnis in sich, von dem niemand etwas wissen darf: Tom sieht aus wie 40, in Wirklichkeit aber ist er schon über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er-Jahre erlebt und regelmäßig eine neue Identität angenommen. Eins war er dabei über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Während er Camille nun näherkommt, verändert sich für ihn alles.

»Ein unglaubliches Buch, dessen überbordender Fantasie und erzählerischem Sog man sich kaum entziehen kann.«
Martina Propson-Hauck, Buchjournal Extra 01.04.2018

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423433846
Verlag dtv
Originaltitel How To Stop Time
Dateigröße 1462 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 4866

Buchhändler-Empfehlungen

Schön und traurig zugleich

Matthias Luxenburger, Thalia-Buchhandlung Trier

Matt Haig hat mit "Wie man die Zeit anhält" etwas wirklich besonderes geschaffen. Mit wunderschönen Worten verpackt er eine Geschichte, die gleichzeitig auch als Gesellschaftskritik gesehen werden kann. Er spricht Themen an die schon Vergangenheit sind und gleichzeitig so aktuell wie nie sind. Das was manche Menschen als langatmig bezeichnen würden, ist für mich einfach nur Poesie. Wie andere die schönsten Früchte für einen Kuchen auswählen, so wählt er seine Worte. Es ist vielleicht nicht das spannendste seiner Bücher, aber es ist dennoch wunderschön. Dabei wagt er sich an düstere und emotionale Themen. Trauer, Depression, Schmerz. Wer die Geschichte von Matt Haig kennt, weiß, dass er sich damit auskennt. Manch einer mag in diesen Worten Trost finden. Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Vielleicht auch über das eigene Leben. Und wie wertvoll unsere Zeit ist. Denn wir haben nicht hunderte Jahre Zeit.

Alexandra Elting, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Lassen Sie sich auf das Thema ein und genießen Sie die 400-jährige Lebensgeschichte von Tom Hazard. Taschentücher nicht vergessen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
123 Bewertungen
Übersicht
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32
17
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0

Einfach nicht mein Buch
von sommerlese am 15.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Roman geht es um den Einzelgänger Tom Hazard, der aussieht wie Anfang 40, aber wegen einer besonderen Veranlagung, welche sich Anagerie nennt, nur sehr langsam altert. In Wahrheit ist er um die 400 Jahre alt. Alle acht Jahre ändert er seinen Aufenthaltsort, aktuell arbeitet er in London als Geschichtslehrer, dieser Job... In diesem Roman geht es um den Einzelgänger Tom Hazard, der aussieht wie Anfang 40, aber wegen einer besonderen Veranlagung, welche sich Anagerie nennt, nur sehr langsam altert. In Wahrheit ist er um die 400 Jahre alt. Alle acht Jahre ändert er seinen Aufenthaltsort, aktuell arbeitet er in London als Geschichtslehrer, dieser Job passt perfekt, schliesslich hat er viele Ereignisse selbst miterlebt. Tom gefällt es in London und mag auch seine Kollegin, die Französischlehrerin Camille sehr. Damit ändert sich sein Leben gewaltig. "Die Menschen, die du liebst, sterben nie." Zitat Seite 331 Toms Leben ist kein Glücksfall, sondern eher ein Fluch, denn um ihn herum sterben alle geliebten Menschen, nur er überlebt und sein Leben verläuft recht einsam. Dieser Roman ist anders als ich es erwartet habe. Rein vom Sprachstil her lässt er sich flüssig lesen und einige Botschaften sind schön formuliert. Echte angekündigte philosophische Sätze habe ich aber nicht entdecken können und auch die Handlung konnte mich nicht packen. Die Liebesgeschichte mit Rose war für mich der einzige Aspekt, den ich gern gelesen habe. Sie wagt den Schritt, gemeinsam mit Tom diese ungewöhnliche Beziehung zu gehen. Sie bekommen ein Kind und werden ständig von den Blicken anderer Menschen verfolgt. Als Rose stirbt, beschliesst Tom, nie wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann taucht Camille auf. Eigentlich hätte die Erzählung durch die Zeitwechsel recht spannend werden können, schliesslich springt Matt Haig ständig in eine andere zeitliche Epoche der letzten 450 Jahre und wir sehen von Kapitel zu Kapitel verschiedene historische Ereignisse und Persönlichkeiten wie William Shakespeare oder F. Scott Fitzgerald an uns vorbeiziehen. Doch so richtig tief wird leider nicht auf auf den Zeitgeist oder das Lebensgefühl eingegangen, die Eindrücke sind recht oberflächlich und hangeln sich an Toms Leben und seinem Selbstmitleid entlang. Das wirkt auf mich nicht überzeugend, es deprimiert und zieht sich leider von Szene zu Szene durch das ganze Buch. Obwohl ich den Erzählstil und die Botschaft mit der sinnvoll zu nutzenden Zeit mochte, war das einfach nicht mein Buch.

Eine sehr lange Lebensgeschichte.
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2020

Durch diesen Roman wird man gemeinsam mit dem Hauptcharakter Tom Hazard in viele verschiedene Zeiten der Menschheitsgeschichte befördert. Von der Zeit der Hexenverfolgung, über die Roaring 20ies bis hin zur Gegenwart darf man Toms Lebensgeschichte verfolgen. Wie das möglich ist? Tom Hazard altert durch eine noch nicht erforschte... Durch diesen Roman wird man gemeinsam mit dem Hauptcharakter Tom Hazard in viele verschiedene Zeiten der Menschheitsgeschichte befördert. Von der Zeit der Hexenverfolgung, über die Roaring 20ies bis hin zur Gegenwart darf man Toms Lebensgeschichte verfolgen. Wie das möglich ist? Tom Hazard altert durch eine noch nicht erforschte genetische Veränderung seeehr langsam und ist bereits über 400 Jahre alt! Die Mischung aus Geschichte und Biografie eines fiktiven Charakters macht diesen Roman zu einer sehr abwechlungsreichen Lektüre. Wie in gewohnter Manier, spart Matt Haig auch in dieser Geschichte nicht mit sozialkritischen Beiträgen!

Wie hält man sie nur an?
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 17.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tom trägt ein Geheimnis in sich: er ist bereits 400 Jahre alt, sieht aber dabei aus wie vierzig. Es gibt schlimmeres, oder?! Aber einen Punkt gibt es tatsächlich...Tom ist unheimlich einsam. Niemand darf groß in seine Nähe kommen, ohne das er sein Geheimnis Preis geben muss/darf/kann. Bis Camille in sein Leben tritt und alles ei... Tom trägt ein Geheimnis in sich: er ist bereits 400 Jahre alt, sieht aber dabei aus wie vierzig. Es gibt schlimmeres, oder?! Aber einen Punkt gibt es tatsächlich...Tom ist unheimlich einsam. Niemand darf groß in seine Nähe kommen, ohne das er sein Geheimnis Preis geben muss/darf/kann. Bis Camille in sein Leben tritt und alles eine Wendung annimmt. Matt Haig hat mit „Wie man die Zeit anhält“ einen sehr außergewöhnlichen Roman verfasst, der nun endlich als Taschenbuch erhältlich ist. Der Titel geht jedem Leser bestimmt oft durch den Kopf. Man grübelt darüber, wie es wäre wenn und Haig lässt uns mit Toms Geschichte etwas schwelgen. Aber Toms Kampf um Anerkennung, dem Entfliehen aus der Einsamkeit wird ein regelrechter Kampf. Der Autor wechselt in dieser Story zwischen den Zeiten, sonst würde es auch nur schwer Sinn ergeben. Dennoch muss ich gestehen, fand ich einige Passagen recht langatmig und künstlich in die Länge gezogen und viele Wechsel erschienen mir zu schnell und sogar zu abrupt. Es gab Momente, da rechnet man als Leser nicht damit und wurde regelrecht aus dem Lesefluss gerissen - sehr unschön für meine Begriffe. Hier und da lernen wir Leser noch einige Nebenfiguren/Randfiguren kennen, die die Geschichte recht gut bereichern. Dennoch blieb mir Tom mit seiner Art bis zum Ende der Geschichte recht unnahbar. Ich muss gestehen, dass mir seine recht deprimierende Laune oft zu viel war. Mir fehlte das gewisse Gefühl und die gewisse Wärme. Er hat doch so einen interessanten Lebenslauf, warum hat der Autor da nicht mehr draus gemacht!? Da waren eindeutig die Zeitensprünge und die ständigen Perspektivenwechsel das größere Steckenpferd des Autors, leider...Der Tenor der Story und der philosophische Grundsatz können auch dabei meine Meinung nicht weiter positiv beeinflussen. Mich hat die Geschichte nicht wirklich gefesselt, deshalb bekommt sie 3 von 5 Sternen.


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