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Der einsame Bote

Kriminalroman

Ein Fall für Tommy Bergmann 3

(64)

Ein nervenaufreibender Norwegen-Krimi von Spiegel-Bestsellerautor Gard Sveen

Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.

Rezension
"sensationell geschrieben und hochspannend konzipiert", Radio 1 (CH), Christina Rusch, 09.08.2018
Portrait
Gard Sveen, geboren 1969, ist Staatswissenschaftler und hat viele Jahre als Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Der erste Band der Serie um Tommy Bergmann DER LETZTE PILGER wurde mit dem Rivertonpreis 2013 und dem Glass Key Award 2014 ausgezeichnet, dem wichtigsten skandinavischen Krimipreis. Gard Sveen lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843717328
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 2346 KB
Übersetzer Günther Frauenlob
Verkaufsrang 6.906
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Düsterer und blutiger Schweden-Thriller“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Mit "Der einsame Bote" setzt Thriller-Autor Gard Sveen seine Reihe um den eigenwilligen Kommissar Tommy Bergmann fort. Der vorliegende Roman ist die Fortsetzung zu "Teufelskälte". Meiner Meinung nach, kommt man aber recht schnell in die Geschichte rein, ohne den Vorgänger gelesen zu haben. Wie so viele Thriller aus dem skandinavischen Sprachraum, sind die Akteure häufig nicht ohne Fehl und Tadel und haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, so auch hier die Hauptfigur Tommy Bergmann. Besessen von der Idee, dass ein Serienkiller seinen eigenen Tod möglicherweise inszeniert hat und dabei das letzte Opfer, das spurlos verschwunden ist, mit sich genommen hat, riskiert Bergmann Leben und Karriere, um den Fall auf eigensinnige Art und Weise aufzuklären.
Ich fand den Roman erfrischend spannend, teilweise etwas zu blutig und typisch für die Skandinavier sehr, sehr düster!
Mit "Der einsame Bote" setzt Thriller-Autor Gard Sveen seine Reihe um den eigenwilligen Kommissar Tommy Bergmann fort. Der vorliegende Roman ist die Fortsetzung zu "Teufelskälte". Meiner Meinung nach, kommt man aber recht schnell in die Geschichte rein, ohne den Vorgänger gelesen zu haben. Wie so viele Thriller aus dem skandinavischen Sprachraum, sind die Akteure häufig nicht ohne Fehl und Tadel und haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, so auch hier die Hauptfigur Tommy Bergmann. Besessen von der Idee, dass ein Serienkiller seinen eigenen Tod möglicherweise inszeniert hat und dabei das letzte Opfer, das spurlos verschwunden ist, mit sich genommen hat, riskiert Bergmann Leben und Karriere, um den Fall auf eigensinnige Art und Weise aufzuklären.
Ich fand den Roman erfrischend spannend, teilweise etwas zu blutig und typisch für die Skandinavier sehr, sehr düster!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
64 Bewertungen
Übersicht
15
26
16
5
2

Richtig spannend und ab und an zum Schmunzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Altensteig am 27.09.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Tommy Bergmann glaub noch immer, dass der des vielfachen grausamen Mordes von jungen Mädchen beschuldigte Jon-Olav Farberg lebt. Laut offiziellen polizeilichen Ermittlungen sei dieser jedoch von seiner Komplizin in einem Ofen verbrannt worden. Doch getrieben von der Hoffnung, die... Tommy Bergmann glaub noch immer, dass der des vielfachen grausamen Mordes von jungen Mädchen beschuldigte Jon-Olav Farberg lebt. Laut offiziellen polizeilichen Ermittlungen sei dieser jedoch von seiner Komplizin in einem Ofen verbrannt worden. Doch getrieben von der Hoffnung, die vermisste 13-jährige Amanda doch noch zu finden, folgt er einer Spur nach Litauen und ermittelt dort auf eigene Faust und Gefahr. Seine Kollegin Susanne Bech sieht sich in Norwegen ebenfalls einer wachsenden Anzahl an Indizien gegenüber, die für Tommys Ahnung sprechen. Doch der Fall löst sich ganz anders, als alle denken. Ein sehr spannender Krimi, der mich jedoch an der ein oder anderen Stelle etwas über die Naivität, den Wagemut und den Starrsinn der Ermittler schmunzeln lies. Während man mit der Zeit , Sympathie für Tommy entwickelt, stellt sich nach einer Weile heraus, dass dieser seine Frau jahrelang geschlagen hat. Alles in allem interessant zu lesen, aber auch etwas befremdlich und nicht ganz so realistisch, wie ich es mir gewünscht hätte.

Düstere Krimikost
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

?Der einsame Bote? ist die Fortsetzung von ?Der letzte Pilger? und ?Teufelskälte?. Man sollte zum besseren Verständnis die anderen Teile kennen. Die Handlung setzt nicht lange nach dem Vorgängerteil ein. Tommy Bergmann hat sich noch mehr als bisher isoliert und steht auf verlorenem Posten in der Osloer Polizei. Er... ?Der einsame Bote? ist die Fortsetzung von ?Der letzte Pilger? und ?Teufelskälte?. Man sollte zum besseren Verständnis die anderen Teile kennen. Die Handlung setzt nicht lange nach dem Vorgängerteil ein. Tommy Bergmann hat sich noch mehr als bisher isoliert und steht auf verlorenem Posten in der Osloer Polizei. Er ist der Einzige, der glaubt, dass der Mörder Jon-Olav Farberg noch am Leben ist und dass es sich bei dem verbrannten Leichnam um jemand anderen handeln muss. Selbst seine Kollegin Susanne Bech zweifelt an seinen Ansichten, auch wenn sie selbst die irrationale Angst um ihre Tochter Mathea nicht ablegen kann. Als plötzlich einige Beteiligte Postkarten aus Vilnius erhalten, die mit Zitaten des geisteskranken Dichters Fröding beschrieben sind, ist sich Tommy absolut sicher, dass Farberg noch lebt und die vermisste dreizehnjährige Amanda in seiner Gewalt hat. Die Zeit drängt und Tommy fliegt auf eigene Faust nach Litauen, um Farberg endgültig zur Strecke zu bringen. Tommy Bergmann ist eindeutig kein Sympathieträger. Es fällt sehr schwer irgendein Mitgefühl mit ihm zu entwickeln. Sein ganzes Denken kreist um ihn selbst. Welche Menschen er mit in den Abgrund reißt, ist ihm eigentlich völlig egal. Im Gegensatz zu seinen persönlichen Problemen hat er als Ermittler aber unschlagbare Instinkte. Diesen folgt er unaufhaltsam wie ein Bluthund. Gard Sveen ist eine fesselnde Reihe um den streitbaren Kommissar gelungen, die über mehrere Teile Hochspannung garantiert. Die Charaktere bewegen sich alle in der Grauzone, wobei Tommy Bergmann wohl in die dunkelsten Abgründe von allen blickt. Der Krimi ist sehr düster und brutal. Ich mag die Reihe von Sveen sehr, auch wenn ich jedes Mal aufs Neue meine Abneigung gegen Bergmann überwinden muss, um mich auf die Geschichte einzulassen. Das wird aber mit düsterer Krimiaction aus Norwegen belohnt, die auf jeden Fall lesenswert ist.

Verwirrend
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 18.08.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Kommissar Tommy Bergmann ist fest davon überzeugt, dass ein für tot erklärter Verbrecher noch lebt, er hat sogar ein dreizehnjähriges Mädchen entführt. Bergmann macht sich auf die Jagd nach ihm, auch auf die Gefahr hin, dass er deswegen vom Dienst suspendiert wird. Nur durch Zufall stößt er auf eine... Kommissar Tommy Bergmann ist fest davon überzeugt, dass ein für tot erklärter Verbrecher noch lebt, er hat sogar ein dreizehnjähriges Mädchen entführt. Bergmann macht sich auf die Jagd nach ihm, auch auf die Gefahr hin, dass er deswegen vom Dienst suspendiert wird. Nur durch Zufall stößt er auf eine Spur, die ihm wirklich weiterhilft. Dies ist der dritte Band der Reihe um Kommissar Tommy Bergmann. Ich kenne bereits den zweiten Band, der mich jedoch etwas zwiespältig hinterlassen hat. Diesmal habe ich mich besonders schwer mit dem Buch getan: Die Geschichte baut auf vielen Ereignissen der Vorgängerbände auf, die Geschehnisse daraus werden jedoch nicht mehr erklärt. So hat mich schon zu Beginn die Fülle der Personen erschlagen, die ich nicht sinnvoll miteinander in Verbindung bringen konnte, und auch die Geschehnisse, die in diesen Band hineinreichen, konnte ich kaum nachvollziehen. Bis zum Schluss hatte ich nicht wirklich das Gefühl zu verstehen, um was es ging, geschweige denn dass ich hier mit überlegen und raten konnte. Zudem störte es mich, wie wenig die Kollegen untereinander sich austauschten, jeder kochte mehr oder weniger sein eigenes Süppchen, bis dahin, dass die Ermittlungen sich auf ein Himmelfahrtskommando auswuchsen. Vor allem Bergmann, aber auch Bech wirkten getrieben von einer Gefahr, die für mich nicht ganz fassbar war. So erscheint mir die Geschichte kaum glaubhaft und wenig nachvollziehbar. Möglicherweise wird es einfacher, wenn man die Bände hintereinander wegliest und sich so besser orientieren kann. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen, zu verwirrend waren die Geschehnisse für mich.