Wenn Martha tanzt

Roman

Tom Saller

(89)
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Beschreibung

Eine magische Kindheit in Pommern und eine wilde Zeit am Bauhaus!
Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby's versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern. Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar - ein gewagter Schritt. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen für sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder. Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert - für sie persönlich und für die Nachwelt. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur ...
Von Weimar in die Welt - ein Jahrhundertroman!

»Es ist weniger die Geschichte, die fasziniert, als vielmehr der poetisch-lakonische Grundton, in dem Toma Saller seinen Erstling verfasst hat. Auf weitere Werke des Autors darf man gespannt sein.«, Ruhr Nachrichten, 27.06.2018

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843717090
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 2807 KB
Verkaufsrang 13611

Buchhändler-Empfehlungen

Marianne Sibbing, Thalia-Buchhandlung Bocholt

Dieser lesenswerte Roman erzählt anhand der Lebensgeschichte von Martha die Geschichte des Bauhauses. Bemerkenswert fand ich das ganzheitliche Menschenbild, das das Bauhaus seinen Schüler nachgebracht hat. Umso bitterer die Zerschlagung durch die Nazis.

Sabine Daub, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Faszinierendes Weimarer Bauhaus! Nach der Lektüre möchte ich meine Kenntnisse vertiefen und am liebsten eine Städtetour nach Weimar unternehmen... Das Familiengeflecht, die Verwicklungen Marthas in geschichtliche Wirrnisse und ein Twist zum Finale machen den Roman lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Atmosphärische Geschichte aus der Bauhaus-Zeit
von Monika Schulte aus Hagen am 07.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Martha ist die Tochter eines Kapellmeisters und lebt mit ihrer Familie in einem klein Dorf in Pommern. Martha ist alles andere als musikalisch. Sie erkennt auch keine Noten. Töne setzt sie gleich mit Formen und genau das ist ihr außergewöhnliches Talent. Als junge Frau geht sie schließlich nach Weimar ans berühmte Bauhaus und lä... Martha ist die Tochter eines Kapellmeisters und lebt mit ihrer Familie in einem klein Dorf in Pommern. Martha ist alles andere als musikalisch. Sie erkennt auch keine Noten. Töne setzt sie gleich mit Formen und genau das ist ihr außergewöhnliches Talent. Als junge Frau geht sie schließlich nach Weimar ans berühmte Bauhaus und lässt sich dort in Ausdruckstanz ausbilden. Als die Nazis das Bauhaus in Weimar schließen, kehrt Martha zurück in ihr Dorf - in ihren Armen ein Säugling. Jahrzehnte später entdeckt ein junger Mann im Nachlass der Urgoßmutter Aufzeichnungen der damaligen Zeit. Er lässt das Notizbuch in New York versteigern und lernt dabei seine eigene spannende Familiengeschichte kennen. Die Zeit des Bauhaus begeistert mich schon seit längerem. Die Künstler am Bauhaus waren ihrer Zeit weit voraus. Was damals geschaffen wurde, ist auch heute noch oder wieder modern. Der Leser begegnet den Schaffenden der damaligen Zeit: Gropius, Itten, Kandinsky, um nur einige zu nennen. Mit Spannung verfolgt man Marthas Werdegang. Man ist als Leser dabei und möchte eigentlich noch viel mehr über diese Zeit erfahren. Wie frei die Menschen dort doch waren - bis die Nazis die Macht ergriffen haben... Ein Roman, der leise beginnt, sehr poetisch und passend zu Martha mit ihrem ungewöhnlichen Talent, Formen anstatt Noten zu erkennen. Der Schreibstil ändert sich mit der Zeit, passend zu Marthas Werdegang und den politischen Umbrüchen. Aufbruch und Umbruch. Ganz, ganz toll zu lesen, sehr atmosphärisch und spannend.

Gute Idee, leider fehlt es am Schluss an Fantasie.
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 11.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Debütroman von Tom Saller ist zum 100jährigen Bauhaus Bestehen im List Verlag erschienen. Er erzählt zwei Geschichten, zunächst die von Martha. Neben ihr ist Thomas die zweite Hauptfigur. Er ist 25 Jahre alt und unsicher was das Leben betrifft. Er steht im Schatten seiner zielstrebigen Schwester. Bis er das Tagebuch findet. ... Der Debütroman von Tom Saller ist zum 100jährigen Bauhaus Bestehen im List Verlag erschienen. Er erzählt zwei Geschichten, zunächst die von Martha. Neben ihr ist Thomas die zweite Hauptfigur. Er ist 25 Jahre alt und unsicher was das Leben betrifft. Er steht im Schatten seiner zielstrebigen Schwester. Bis er das Tagebuch findet. Fasziniert von seiner Urgroßmutter recherchiert er viel und schreibt Marthas Leben auf. Er ist es auch, der seine Familie in New York bei der Versteigerung vertritt. Durch das Notizheft gewinnt der zurückhaltende junge Mann an Selbstvertrauen. Ganz anders Martha. Sie ergreift die Chance am Bauhaus zu studieren. Der Roman erzählt über den Aufbruch in die Neue Zeit, jedoch auch von den Anfeindungen und den finanziellen Krisen des Bauhauses. Gropius, Itten, Kandinsky, Schlemmer haben ihren Platz in dem Roman sowie die vielen Festen der Bauhäusler. Der Roman teilt sich in zwei sich abwechselnde Abschnitte auf; 2001 berichtet Thomas über seinen Aufenthalt in New York und Marthas Geschichte, die Thomas nach seinen Recherchen verfasst hat. Dem Autor ist ein fundiertes Porträt einer Frau dieser Zeit gelungen. Sensibel erzählt er von verbotener Liebe und vom damaligen Lebensgefühl. Dabei vergisst er nicht die Schatten, die über der Lehranstalt Bauhaus schwebten. Doch wir verfolgen auch Marthas Leben vor und nach dem Bauhaus. Mit Neugier habe ich Marthas Geschichte verfolgt. Allerdings ist zwischen mir als Leserin und dem Charakter Martha immer eine gewisse Distanz geblieben. Zudem fehlt der Geschichte meiner Ansicht nach das gewisse Etwas, das den Roman besonders macht. Dazu gehört vor allem das Romanende, denn es ist leider ziemlich vorhersehbar. Alles in allem ist es eine solide, charmante Erzählung.

Faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 06.09.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ich bin eigentlich kein Fan von Büchern, die in 2 Zeitebenen spielen, aber bei Martha passt es selbst für mich. Auf der einen Seite wird erzählt, wie der Urenkel Martha's Notizbuch bei einer großen Auktion in NYC verkaufen lässt, parallel dazu wird Martha's Lebenslauf erzählt, von der Kindheit über ihre ersten künstlerischen Ver... Ich bin eigentlich kein Fan von Büchern, die in 2 Zeitebenen spielen, aber bei Martha passt es selbst für mich. Auf der einen Seite wird erzählt, wie der Urenkel Martha's Notizbuch bei einer großen Auktion in NYC verkaufen lässt, parallel dazu wird Martha's Lebenslauf erzählt, von der Kindheit über ihre ersten künstlerischen Versuche bis die Zeit in Weimar am Bauhaus. Beide Stränge, ganz schnörkellos geschrieben, haben mich völlig in den Bann gezogen; die Gegenwart kommentiert, stellt Fragen, fügt Informationen hinzu, und fasst zusammen, und die Vergangenheit erzählt und unterhält. "Die Vergangenheit ist für mich zur Gegenwart geworden." Ja, das trifft es ganz gut, denn nach Ende des Buches brauchte ich tatsächlich eine Weile, um aus dieser früheren Zeit wieder ganz ins Heute zu kommen - aber ein Gefühl von Nostalgie blieb, und das komische Gefühl, dass die Romanfiguren in unseren Leserköpfen zu echten Menschen geworden waren. Das Hörbuch hat mich übrigens genauso in die frühere Zeit transportiert und gefesselt wie das gedruckte Buch meine Mutter... scheint also ein Werk für mehrere Generationen zu sein.

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